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Beitrag 1 - 10 von 10
Beitrag vom 17.11.2015 - 10:21 Uhr
UserQueen-of-the-Skies
CPT
User (77 Beiträge)
Die wichtigste Frage bleibt unerwähnt:

Wie ist der Treibstoffverbrauch dieses Überschalljets im Vergleich zu Unterschall-Business-Jets mit vergleichbarer Nutzlast?

Der Kerosinpreis wird nicht immer so günstig bleiben.
Beitrag vom 17.11.2015 - 11:13 Uhr
UserVJ 101
User (1263 Beiträge)
Diese Frage werden sich die anvisierten Kunden eher weniger stellen.
Beitrag vom 17.11.2015 - 12:21 Uhr
Useraerotech
User (61 Beiträge)
Weniger der Preis des Treibstoffs spielt bei diesen Kunden eine Rolle, aber sehr wohl die geringe Reichweite des Fliegers als Folge des hohen Widerstandes im Überschallflug. Außerdem bezweifle ich sehr, dass die bis dahin weiter verschärften Lärmgrenzwerte eingehalten werden können.
Beitrag vom 17.11.2015 - 14:00 Uhr
Userjasonbourne
User (1759 Beiträge)
Die Frage ist doch eine andere:

Hat es ueberhaupt einen KUNDEN! Nutzen.

Die Concorde konnte aufgrund der Bestimmungen am Ende nur eine relativ kurze Strecke Ueberschall fliegen- was bringt mir das dann,
wenn ich ueberschall nur kurz ueber dem Atlantik fliegen darf, also bei East Coast - Europa irgendwann kurz nach Neufundland bis nahe England, und dann anstatt 0,85 Mach 1,5 Mach fliege.

Das rechtfertigt doch kaum einen hohen Preis und wird kaum Zeit sparen,
weil ich nicht mal doppelt so schnell fliege wie ein herkoemlicher Jet, und das dann auch nicht die ganze Strecke.
Beitrag vom 17.11.2015 - 15:37 Uhr
UserAirTommy
User (804 Beiträge)
Der Kundennutzen ist mA doch sehr begrenzt, lässt man den Faktor Prestige mal außen vor (wobei Eitelkeit ein nicht ganz zu unterschätzender Faktor in dieser Kundenklientel sein dürfte). Für gleiches Geld gibt es auch schon eine schicke A320ACJ, vielleicht sogar als neo. Darin reist es sich in jedem Fall komfortabler.

Für Airbus ist das Projekt auch nur deshalb interessant, weil hier viel mit Bionik konstruiert wird. Also eher eine R/D-Ausgabe.
Beitrag vom 17.11.2015 - 19:47 Uhr
UserAILERON
User (1402 Beiträge)
Das Projekt ist doch jetzt schon zum Scheitern verurteilt ...

Einen wirklichen "Nutzen" sehe ich einfach nicht. Weder für einen "Geschäftsflieger" noch für den betuchten Privat Bereich. Mal abgesehen davon im militärischen Bereich um eventuelle neue Erkenntnisse zu gewinnen.
Dafür ist letzteres das Konzept im übrigen doch eher eine "Lachnummer".

Die "schnelle" Geschäftsfliegerei war mal interessant. Willkommen im 21. Jahrhundert!
In der heutigen schnellen vernetzten Welt, würde nicht mal der Flug in einer SR-71 mit Mach 3,5+ ausreichen!
Vorher sind die Geschäfte schon längst online mit Lichtgeschwindigkeit durch die Glasfaser getätigt worden.

Die wenigen betuchten privat angehauchten, suchen sicher nicht den Stress der es mit sich bringt, so einen Vogel am Ende in die Luft zu bekommen.

Anscheinend geht es einer "Airbus Group" doch wieder viel zu gut, um Geld in so ein Projekt zu verbrennen!



Dieser Beitrag wurde am 17.11.2015 19:56 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.11.2015 - 19:56 Uhr
Userkarle
User (246 Beiträge)
Alles grandioser Unsinn.

Das sind von AIRBUS-Seite reine PR Aktionen. Man schaue sich doch nur an, in was die neuerdings "investieren" (die aufgewendeten Summen sind ja lächerlich klein):

- Entwicklung und Serienproduktion eines Elektroflugsportflugzeugs, das am Markt vorbei entworfen wurde
- Höhenforschungssegelflugzeug
- Transschall-Business-Jet
-...

Was hier betrieben wird ist noch nicht mal ernsthaftes R&T, sondern das Pendant zum Greenwashing der Nullerjahre. Ich nenns mal Cleverwashing: Man versucht, durch viele öffentlichkeitswirksame Projekte als Innovative Firma dazustehen, weil die eigene Produktstrategie genau den gegenteiligen Eindruck erweckt. Man erinnere sich an Bregiers Leier von den 'incremental improvements'.

Zweifellos wird im AIRBUS Umfeld auch innovative, sinnvolle Forschung betrieben, nur damit hat dieser Artikel nichts zu tun.
Beitrag vom 25.11.2015 - 11:21 Uhr
Useraugustinus
User (28 Beiträge)
Ich weiß auch nicht, wer für diesen relativ kurzen Strecken auf so einen Geschwindigkeitsvorsprung angewiesen ist. Vor allem, weil das Ding vermutlich eh nur auf den langen Landebahnen außerhalb der Städte landen kann.

Wenn Ultraschall, dann auf der Langstrecke. Da hat man dann einfach den Komfort, dass man keine 13 Stunden unterwegs ist.

Die sollen lieber mal eine ACJ-Variante vom A400M bauen. Wäre dann ein ACJ400, das M fällt ja dann weg. Da hat man dann den Kabinenkomfort einer ACJ320, kann aber auf jeder Wiese landen :-)
Und man kann gleich noch seinen Sportwagen mitnehmen.
Beitrag vom 26.11.2015 - 20:34 Uhr
UserAILERON
User (1402 Beiträge)
Auch eine coole Idee!

Mal abgesehen davon bräuchte die betuchte Gesellschaft keine aufwendige faltbare Treppe wie sie aktuell im ACJ verbaut wird. Luke auf und mit alle Mann ab auf die Piste ;D
Auch der kurzfristige und showmäßige Abgang per Fallschirm ist in dem Muster ja eh schon implementiert.

Platz ist genug da und auch modular schon vorgesehen. Immer dem Szenario angepasst. Die Ski-Saison startet gerade. Mit der A400ACJ ist übrigens LFLJ (Courchevel) eine Lachnummer.

Ich gebe auch ein "Go" für die A400ACJ!


Dieser Beitrag wurde am 26.11.2015 20:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.11.2015 - 09:35 Uhr
Usertip
User (493 Beiträge)
@ augustinus

Die sollen lieber mal eine ACJ-Variante vom A400M bauen. Wäre dann ein ACJ400, das M fällt ja dann weg. Da hat man dann den Kabinenkomfort einer ACJ320, kann aber auf jeder Wiese landen :-)
Und man kann gleich noch seinen Sportwagen mitnehmen.

Eine der letzten Airbus Patentschriften über die hier berichtet wurde hat genau das gezeigt (habe den Bericht leider nicht gefunden). Allerdings war die A400 dort als doppelstöckiger Twinjet dargestellt - ohne Heckportal. Ich denke, die A400 ließe sich am ehesten zu einem Container-Flugzeug weiter entwickeln. Insbesondere wenn die Verbindungsleitungen bereits jetzt im "Rückgrat" liegen.