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Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Air France zweifelt an A380-Auftrag

Beitrag 1 - 15 von 15
Beitrag vom 31.10.2013 - 14:23 Uhr
UserAlejandro777
User (6 Beiträge)
naja die dubai airshow steht an, da wird emirates weitere bus 380 bestellen!
Beitrag vom 31.10.2013 - 15:12 Uhr
UserAlfred
User (259 Beiträge)
In der Tat sollen 10 A380 die Flotte auf 100 Stück erweitern. Dazu kommen wohl noch 120 B777X, verteilt auf beide Varianten.
Beitrag vom 31.10.2013 - 15:36 Uhr
Userhmd
User (253 Beiträge)
Flugzeugfinanzierer Doric kauft doch auch nur Flugzeuge die auf dem Markt gefragt sind. Die 20 Stück sind doch höchst fraglich. Der momentane Preis eines A380 ist für die einkaufende Airline sicher sehr gut, wie bei einer wenig nachgefragten Aktie am Boden, mehr Flugzeug fürs Geld gibt's wohl anderswo kaum ... ausser bei der B747-8i. ;)

Wäre es eigentlich legitim, wenn Air France seine 2 Maschinen nicht abnehmen würde und dann bei Doric günstiger "kaufen" würde? Der jetzige Preis eines A380 ist sicher erheblich tiefer.

Dieser Beitrag wurde am 31.10.2013 15:38 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 31.10.2013 - 15:52 Uhr
UserRunway
User (2763 Beiträge)

Wäre es eigentlich legitim, wenn Air France seine 2 Maschinen nicht abnehmen würde und dann bei Doric günstiger "kaufen" würde? Der jetzige Preis eines A380 ist sicher erheblich tiefer.
>
Mit Vertragstreue dürfte das kaum vereinbar sein. Denke aber das Problem stellt sich so gar nicht. Air France gehört zu den Erstbestellern noch aus2000//01 die Tiefstpreise haben. Wenn zu diesen Preisen noch an Doric verkauft wird kann Airbus das Geld gleich zum Fenster raus werfen.

Erstbesteller werden dafür finanziell besser gestellt das sie ein Programm starten helfen. Danach muss ein Hersteller mal zu normalen Preisen kommen. Da sieht es im Moment aber nicht so toll aus aber unter Herstellungskosten macht es auchkeinen Sinn.

Dieser Beitrag wurde am 31.10.2013 15:54 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 31.10.2013 - 17:36 Uhr
Userda64291
User (312 Beiträge)
Es wird immer enger um die A380. Auf Grund der negativen Ausgangslage wird es wohl nie eine A380-900 geben.
Beitrag vom 31.10.2013 - 17:49 Uhr
UserNexus
User (480 Beiträge)
Bei Qantas kann es auch noch spannend werden. Das sind immerhin auch noch 8 Stück. Finanziell sieht es nicht so rosig aus und die Zusammenarbeit mit Emirates kann die Anforderungen verändert haben.
Beitrag vom 31.10.2013 - 18:16 Uhr
UserMD-10
User (128 Beiträge)
Da die australische Luftaufsichtsbehörde CASA auch weiterhin nichts von ETOPS Ratings über 180 hält wird Qantas wohl nicht drumherum kommen entweder weitere Quads als Ersatz für ihre verbliebenen 747 zu kaufen oder ihre Südpolarrouten einzustellen.
Beitrag vom 31.10.2013 - 18:30 Uhr
UserWeideblitz
Moderator
Es wird immer enger um die A380. Auf Grund der negativen Ausgangslage wird es wohl nie eine A380-900 geben.

Aktuell sieht die Lage zweifelsfrei so aus. Das heisst aber noch lange nicht, das es so bleiben wird.
Wenn die WW-Krise erstmal vorüber ist, das Wirtschaftswachstum wieder anzieht und die Fluggastzahlen dann stärker steigen, wird auch der A380 Absatz anziehen - vielleicht sogar deutlich.

Wenn Airbus an dem Programm aber heute entscheidet, nichts mehr zu machen, dann kann der A380 in der jetzigen Form in 10 Jahren auch bei guter Auslastung zu ineffizient sein - bei weitere steigenden Spritpreisen. Daher hat Airbus eigentlich zur 2 Optionen: entweder sie machen nichts und das Programm wird sterben oder die greifen an und machen eine A380-900 und/oder eine A380neo. ich gehe davon aus, dass letztes pasiert. Dis wurde vom Airbus Top-Management auch schon mehrmals deutlich zu formuliert.

Quads sind nicht deswegen schlecht, weil sie Quads sind. Es müssen schlicht die operativen Kosten unterhalb der erzielbaren Umsätze liegen. Auf den Rennstrecken sieht man schon heute, daß das funktioniert. Nur gibt es _heute_ noch zu wenige von diesen Rennstrecken. Daraus kann man aber überhaupt keine Aussage über die Situation in 10 oder 20 Jahren treffen.
Beitrag vom 31.10.2013 - 20:18 Uhr
UserNexus
User (480 Beiträge)
Wie stark sollen die Passagierzahlen denn noch steigen? Da gibt es überhaupt keine Probleme. Problem wird der wachsende Wettbewerb, insbesondere auf den Rennstrecken, inklusive sinkender Ticketpreise, und Probleme hat man mit den Wartungskosten der Vierstrahler. Der A380 wurde mal als so eine Art Heilsbringer gepriesen. Die Maschine füllt sich quasi von alleine und die Kunden zahlen auch noch hohe Preise. Das kann man abhaken. Der füllt sich nicht von alleine.
Beitrag vom 31.10.2013 - 20:37 Uhr
Userda64291
User (312 Beiträge)
Das mit den immer ins extremere steigern der Passagierzahlen halte ich auch für Blödsinn. In Asien gibt es genug Bevölkerung, die sich nicht für ferne Kulturen interessieren. Und für eine A380 im China Inlandverkehr ist das Ding nicht konzipiert.

Nord und Südamerika konzentriert sich mehr auf 777 und A350. Dort fehlt es auch an großer zahlungskräftiger Kundschaft. Oder glaubt jemand an eine A380 mit ca. 50 Business und 600 Eco Plätzen?
Beitrag vom 31.10.2013 - 23:30 Uhr
UserWeideblitz
Moderator
Wenn die Wartungskosten das 4-Strahler Problem schlechthin wöre, dann wären diese Vögel schon vor langer Zeit ausgestorben. Natürlich liegen diese Kosten höher, aber letztendlich entscheidet das Gesamtkostenbild versus erzielbarem Umsatz. Fallende Ticketpreise sind da eher eine Gefahr - aber auch für andere Flieger.

Es behauptet niemand, daß sich diese Maschine von allein füllt - schon heute tut sie das teilweise auch nicht (siehe Air France, China Southern). Aber Fakt ist, das es weiter steigendes Passagieraufkommen geben wird. Und diese werden sich nicht auf ewig nur auf Frequenzerhöhungen mit B737/A320 und A350/B787 verteilen können. die Airport-Infrastruktur wird zwar weiter wachsen, aber deutlich langsamer und weniger als der Bedarf steigt. Und der Himmel kann schon mal gar nicht wachsen. Und genau darin liegt die Chance des A380. Aber wie gesagt es ist eine Chance in der Zukunft, keine Garantie und schon gar keine Realität von Heute.

Die Verkaufszahlen aller Jets haben stark zugenommen - bisher sehr stark im SA-Bereich, und auch bei den TA-Twins, im VLA-Bereich jedoch nicht. Wachstum naturgemäß man i.d.R. zu allererst immer bei den preiswerteren Produkten und erst ganz am Ende bei den teureren.

Und mal ganz abgesehen davon: der mit Abstand geringste Anteil an Passagieren in der Luftfahrt fliegt privat rein aus Interesse an einem anderen Land. Diese Reisenden sind auch nur ein kleiner Teil der Touristen. Und neben den Touristen gibt es dann noch die Businessreisen und Pendler zw. Arbeit und Heimat/Familie. Mit dem Passagieraufkommen rein aus Interesse an der Fremde kann man keinen Blumentopf gewinnen.
Der weitere Anstieg des Passagieraufkommens, welches die Grundlage der Flugzeug-Bedarfprognose von Airbus und Boeing ist, basiert auf dem Anstieg der Weltbevölkerung und gleichzeitig dem Anstieg des Wohlstandes, in Relation zum Wirtschaftswachtum.
Beitrag vom 01.11.2013 - 01:07 Uhr
User
User ( Beiträge)
@ Weideblitz Du sprichst mir aus der Seele ;-)

Das Passagieraufkommen wird weiter steigen. Da braucht man auch gar nicht auf wilde gerechnete Zahlen diverser Analytiker vertrauen. Die Rechnung geht ganz einfach:

Zur Zeit leben ca. 7.100.000.000 Menschen auf der Erde. Pro Jahr kommen rund ca. 80.000.000 Menschen dazu. Übrigens schön aufgezeigt unter:  http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3%B6lkerung
Die einzige Infrastruktur die es ermöglicht diese vielen kleinen lustigen Erdbewohner über die Kontinente zu verteilen, ist und bleibt die Luftfahrt. Nur ein einziger hatte es mal geschafft über Wasser zu laufen ;-)

Nun fragt man sich, wie schafft man es diese vielen kleinen Erdbewohner durch die Gegend zu kutschieren? Natürlich schafft man das mit kleinen SA-Flugzeugen oder den etwas größeren WB ... ääääh, ne is klar!

Sorry, aber der Truppentransporter A380 wird da wohl auch in Zukunft noch seinen Bedarf finden, ganz sicher. Denn es gibt im Moment kein passendes Konkurrenzmodell. Die 748 ist nicht schlecht, aber in der Grundsubstanz einfach veraltet. Zusätzlich schließt sie nicht die Lücke von einem WB á la 777/350 zu einer A380.

Zu dem kommt dann noch der Sprit. Der ist ja nicht unendlich. Auch wenn man hier in Deutscheland gerade subjektiv meint er wäre im Moment billig und unendlich zu haben. Was Sitzplatz/Verbrauch angeht, ist die A380 immer noch ungeschlagen weit vorne. Das wird ihr auch noch wesentlich zum Durchbruch verhelfen.

Ja, ich persönlich glaube an eine Konfiguration mit 50 B/C und 600+ Y/C Sitzplätzen. Die A389 wird kommen. Airbus geht das Ganze nur intelligent an und schmeißt nicht einfach etwas wild auf den Markt.

Wie @ Weideblitz schon schrieb:

... und der Himmel kann schon mal gar nicht wachsen ...

Genau so ist es! Da wird irgendwann der Punkt kommen, wo das VLA Prinzip die einzige Lösung darstellt.

Gute N@cht! :-)

PWR ON
Beitrag vom 01.11.2013 - 08:04 Uhr
UserRobR
User (763 Beiträge)
Was in der Diskussion um den A380 selten erwähnt wird: es gibt eine ganze Reihe Flughäfen, die bis auf Weiteres nicht in der Lage sind den A380 abzufertigen bzw aus politischen Gründen diese Kapazitäten nicht schaffen.
Zumindest bei Lufthansa hat dies wohl zum Überdenken der Flugzeugbestellungen geführt.
Beitrag vom 02.11.2013 - 02:25 Uhr
User
User ( Beiträge)
@ Rob das stimmt. Da gebe ich Dir recht.
Beitrag vom 02.11.2013 - 13:40 Uhr
User1. FC Köln (TOGA)
User (137 Beiträge)
Airbus haelt offiziell noch immer an dem Ziel fest, 25 Neubestellungen fuer den A380 in 2013 zu generieren. Da das Jahr 2013 sich nun langsam dem Ende naehert, ist es nicht all zu gewagt, davon auszu gehen, dass Airbus mit mindestens einem, wahrscheinlich sogar mehreren Klienten soweit in den Verhandlungen fortgeschritten ist, dass diese Zahl aus Airbus-Sicht zumindest noch moeglich erscheint. Ich bin mir nicht sicher, ob bei einem erwarteten massiven Verfehlen dieses Zieles aktienrechtlich nicht sogar eine AD-Hoc Mitteilung verpflichtend waere.

Mal schauen, was bis zum Jahresende noch alles so passiert.

Die Abbestellungen bei AF muessen nicht zwangslaeufig mit dem Flugzeug selber zu tun haben. Die finanzielle Verfassung von AF ist ja nicht gerade rosig. Das koennte also auch was mit einer Art von Einschraenkung der Investitionstaetigkeit zu tun zu haben, um die Liquiditaet im Hause zu halten. Ist aber nur eine Vermutung.

Wie ist das eigentlich in der Luftfahrtbranche? Fallen Vertragsstrafen bei Nicht-Abnahme von fix bestellten Flugzeugen an? Sind diese Dinge in der Regel mit Bankbuergschaften gesichert? Was ist diesbezueglich branchenueblich? Denn:

Dann muesste das Abspringen eines Klienten nicht unbedingt ein Nachteil sein: Ein neuer Kunde koennte die Maschinen bestellen, und zwar zum gleichen Preis wie der vorher gehende Kunde, aber gemindert um die Vertragsstrafe, ohne das Airbus einen finanziellen Nachteil haette. Und das ggf. noch mit sehr kurzfristiger Verfuegbarkeit.

Gruss aus WAW

Dieser Beitrag wurde am 02.11.2013 13:42 Uhr bearbeitet.