Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Bericht stellt Boeing und FAA fatale...

Beitrag 1 - 5 von 5
Beitrag vom 16.09.2020 - 16:30 Uhr
UserGroße Krügerkl..
User (88 Beiträge)
Ja gut, und wo sind die Konsequenzen für das Unternehmen und die handelnden Personen?

BP - Deepwater Horizon: 21 Mrd. Strafe, insgesamt 60 Mrd.
11 Tote.

VW - Dieselskandal: 30 Mrd. Strafe und Entschädigung, Haftbefehle, 2 Manager sitzen, 0 Tote.

Boeing - Max Skandal. 0 € Strafe. 0 Haftbefehle, keine strafrechtliche Ermittlung. 346 Tote.

FAA - selbes. Keinerlei Folgen.

Was macht eigentlich die EU, wenn es mal um wirtschaftliche Intressen geht?
Es wäre an der Zeit, Boeing mal 100 Mrd. Strafe zahlen zu lassen, damit sie es merken.
Und vlt. sollte man den einen oder anderen haftbefehl ausstellen.
Beitrag vom 16.09.2020 - 17:44 Uhr
Usermasw
User (124 Beiträge)
Ja gut, und wo sind die Konsequenzen für das Unternehmen und die handelnden Personen?

BP - Deepwater Horizon: 21 Mrd. Strafe, insgesamt 60 Mrd.
11 Tote.

VW - Dieselskandal: 30 Mrd. Strafe und Entschädigung, Haftbefehle, 2 Manager sitzen, 0 Tote.

Boeing - Max Skandal. 0 € Strafe. 0 Haftbefehle, keine strafrechtliche Ermittlung. 346 Tote.

FAA - selbes. Keinerlei Folgen.

Was macht eigentlich die EU, wenn es mal um wirtschaftliche Intressen geht?
Es wäre an der Zeit, Boeing mal 100 Mrd. Strafe zahlen zu lassen, damit sie es merken.
Und vlt. sollte man den einen oder anderen haftbefehl ausstellen.

Boeing hat in den USA selbst keinen Schaden angerichtet, abgesehen vom wirtschaftlichen Schaden für die Airlines. Und die Airlines haben sich ja teilweise schon mit Boeing geeinigt. Ist die Frage ob auf der Grundlage derart hohe Summen erstritten werden können. Selbiges gilt für Boeing in der EU. Die EU ist da maximal für Schadensersatzzahlungen der Airlines und eine eventuell Strafe wegen der Zulassung verantwortlich. Wobei da die Frage wäre ob sich diese Forderungen aufgrund der alten Zulassungsabkommen dann nicht gegen die FAA richten.
Beitrag vom 16.09.2020 - 21:41 Uhr
UserPLANEtruth
FQTV ex SEN CC-Lover
User (504 Beiträge)
EASA, FAA und wie diese ganzen Pruefungsgremien alle heissen auf der Welt, KEINER und zwar wriklich KEINER hat eine reine West, aber natuerlich darf man nicht uebersehen, dass hier ein Vertrauen der FAA von BOEING ausgenutzt wurde und das ist bereits seit Jahren bekannt!
 https://www.aero.de/news-36533/Mitarbeiter-zur-Freigabe-gemobbt.html

Fahrlaessig wird es allerdings wenn alles unter Vorsatz geschieht, wie bei VW, Daimler, BOEING 737-MAX und auch BOEING 787 und am Ende Menschenleben riskiert werden und noch nicht mal das eigene Cockpit die Ausstattung eines Flugzeuges kennt und die endgueltige Kontrolle auf einem FLug ein Computer hat!

Wird Zeit, dass ueberall etwas genauer kontrolliert wird.
Jeder Bauer muss bei einer Schlachtung eine Fleischkontrolle abliefern (fuer ein Schwein das 50-70 EUR kostet), eine korrekte Konstruktion bei einem Vergehrsmittel das Millionen kostet, vertraut man auf Herstellerangaben, wo gibts den sowas!?!?!
3. Welt im Fliegerhimmel, unglaublich!

Hoffentlich wird in der Zukunft nicht erst nach schwersten Versaemnissen ein "Zeugnis" ausgestellt und viele Menschen muessen dafuer Ihr Leben lassen.
Beitrag vom 17.09.2020 - 06:47 Uhr
UserGroße Krügerkl..
User (88 Beiträge)
Ja gut, und wo sind die Konsequenzen für das Unternehmen und die handelnden Personen?

BP - Deepwater Horizon: 21 Mrd. Strafe, insgesamt 60 Mrd.
11 Tote.

VW - Dieselskandal: 30 Mrd. Strafe und Entschädigung, Haftbefehle, 2 Manager sitzen, 0 Tote.

Boeing - Max Skandal. 0 € Strafe. 0 Haftbefehle, keine strafrechtliche Ermittlung. 346 Tote.

FAA - selbes. Keinerlei Folgen.

Was macht eigentlich die EU, wenn es mal um wirtschaftliche Intressen geht?
Es wäre an der Zeit, Boeing mal 100 Mrd. Strafe zahlen zu lassen, damit sie es merken.
Und vlt. sollte man den einen oder anderen haftbefehl ausstellen.

Boeing hat in den USA selbst keinen Schaden angerichtet, abgesehen vom wirtschaftlichen Schaden für die Airlines. Und die Airlines haben sich ja teilweise schon mit Boeing geeinigt. Ist die Frage ob auf der Grundlage derart hohe Summen erstritten werden können. Selbiges gilt für Boeing in der EU. Die EU ist da maximal für Schadensersatzzahlungen der Airlines und eine eventuell Strafe wegen der Zulassung verantwortlich. Wobei da die Frage wäre ob sich diese Forderungen aufgrund der alten Zulassungsabkommen dann nicht gegen die FAA richten.

Ihnen ist klar das die Summen doch Strafzahlungen an Behörden zustanden kommen?
Dort haben Behörden vor Gericht diese Summen erstritten, im Falle VW wohl auch Eigentümer.

Das ist nahezu eine perfide Systemlogik die sie da anwenden.
Diese Behörden haben ganz bewusst ausländische Unternehmen zahlen lassen.
Ganz bewusst.
VW v.a. wegen dem vorgaukeln falscher Tatsachen vor US Behörden.
Das ist schon sehr analog zur Boeing und der FAA.
Beitrag vom 17.09.2020 - 09:42 Uhr
Useraircargo
User (15 Beiträge)
Sie sollten mal darüber nachdenken bevor Sie hier ihre Polemik rausposaunen. Wenn Leute mit krimineller Energie Regeln und Gesetze missachten ist das eine Sache, aber gleich das ganze System in Frage zu stellen grenzt schon an Beleidigung der ganzen Menschen die täglich dafür sorgen, dass die Luftfahrt immer noch einer der sichersten Verkehrsmittel ist. Selbst im tiefsten Afrika setzen sich die Kollegen im Rahmen ihre Möglichkeiten dafür ein.
Ihr Vergleich und der Hinweis auf die 3. Welt zeigen dass sie offensichtlich keine Ahnung von diesem System haben und sich besser der Schweinezucht widmen sollten.