Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / CDU will Ticketsteuer bei Kurzstreck...

Beitrag 1 - 5 von 5
Beitrag vom 14.09.2019 - 10:31 Uhr
UserEricM
User (1512 Beiträge)
Eine VERDREIFACHUNG der Abgabe für den Klimaschutz.
Bin beeindruckt, liebe CDU. DAS wird endlich die Verkehrs- und Klimawende bringen.

Ok, ernsthaft:

Das ist Symbolpolitik der schlimmsten Sorte.
Ein öffentliches "WIR tun was" der CDU stehen mediale Kassandrarufe und Untergansszenarien der Luftfahrt-Industrie gegenüber, was den Anschein einer Auseindarsetzung erweckt.
Der Passagier fühlt sich besser, weil jetzt "tut er ja auch was für die Umwelt".
Die Industrie kann in ihrer Außendarstellung darauf verweise, "etwas für die Umwelt zu tun".

Und danach? Alle verdrecken den Planeten fröhlich weiter, denn wer stört sich schon tatsächlich an 7,50 oder 15 Euro Mehrkosten pro Flug?
Nur fühlen sich jetzt alle besser dabei und diese lästigen Presseberichte gehen dann hoffentlich auch zurück und das Thema verschwindet endlich wieder aus den Medien...

Beim mittelaterlichen Ablasshandel der katholischen Kirche hat man seine Sünden bezahlt und danach fröhlich weiter gesündigt.
Diese Idee wurde von der CDU perfekt in die Neuzeit adaptiert...


Dieser Beitrag wurde am 14.09.2019 10:43 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.09.2019 - 11:20 Uhr
UserCinrella
User (106 Beiträge)
Das ist nicht nur Symbolpolitik sondern Politik der einfachsten Art.
Das leichteste was die Politik machen kann ich ein Gesetz auf den Weg bringen und Steuern zu erhöhen. Das geht mit "einem Blatt Papier" und ist schnell umgesetzt. Und ganz nebenbei freut man sich wieder Geld im Kasserl zu haben, was man woanders sinnlos verpulvern kann.

Das solche Flüge durch ein stark verbessertes und optimiertes Schienensystem von selber Nachlassen ist auch klar. Allerdings wäre dies viel schwieriger zu realisieren. (Als Beispiel)

Wegen der Steuer hören die Leute auch nicht auf zu fliegen, denn die wenigsten dürften aus Spaß solche Kurzstreckenflüge machen. Es geht vmtl. einfach deutlich schneller (Egal ob Touri oder Geschäftsmann). Ist dieser Vorteil genommen gibt es auch weniger Nachfrage nach solchen Flügen.

Zusätzlich ist es auch wenig logisch, dass man für MUC-TXL deutlich höhere Steuer zahlt, aber z.B. für MUC-VIE deutlich weniger, obwohl es die kürzere Strecke ist. Dies sollte einfach kein nationales Thema bleiben, in einem Kontinent der nur aus kleinen Ländern besteht.

Beitrag vom 14.09.2019 - 14:12 Uhr
UserVJ 101
User (636 Beiträge)
Gleichzeitig wird in München die S-Bahn gekürzt, diese Politiker leben in einer derart realitätsfernen Scheinwelt und verstehen gar nicht, wenn das Volk unzufrieden wird und bei der nächsten Wahl anders abstimmt.
Beitrag vom 15.09.2019 - 20:54 Uhr
User
User ( Beiträge)
Man darf halt nicht den Fehler machen und die Politiker nach ihren Worten bzw. Begründungen und Ausreden messen.

Wenn man nämlich die Handlungen der Bundesregierung der letzten Jahrzehnte anschaut kann man zu dem Schluß kommen das Berlin jedes Maß verloren hat (sofern Berlin je ein Maß hatte) und nurnoch auf den Erhalt bzw. den Ausbau von Macht aus ist.

Da insbesondere Bayern schon immer versuchte etwas eigenständig zu sein wird sich um uns eben besonders gut gekümmert.

Was die Berliner Republik in Bayern betreibt ist nämlich einfach nur Sabotage:


Die DB ist da wohl das beste Beispiel denn seit es die Eisenbahn gab war der Bayerischen Politik klar das diese für den Fortbestand der ländlichen Kultur Bayerns von existenzieller Wichtigkeit ist und so hatte Bayern das dichteste Schienennetz und den besten Zugbetrieb im dt. Reich.
Was wir heute erleben ist die gezielte Sabotage des Bayerischen ÖPNV vorallem durch den Bund in Verbindung mit der um Posten bettelnden CSU aber auch durch die (laut SZ) ach so ökologische Münchner SPD was natürlich zu einer abartigen Urbanisierung und somit zum Untergang jeder Kultur und Moral führt.


Die Energiewende war schon so ein Geniestreich, jetzt kleistern die Thüringer ihr Land mit Windrädern voll und begreifen nicht das sie ja gar keine verschandelbare Landschaft haben bzw. ihre Windräder eigentlich in Starnberg stehen sollten aber damit nicht genug.


Der Grund für die Flüchtlingspolitik ist nichts weiter als das Wissen um Bayerns geographische Lage, dieses Phänomen haben die während der Krise in Ex-Jugoslawien schön beobachten können.
Denkt also ja nicht dass das ach so linke Berlin einen höheren Ausländeranteil als das ach so rechte München hätte, das Gegenteil ist der Fall.
München hat im Gegensatz zu Berlin auch keinen Fetisch für faschistisch angehauchte Architektur und Politik und trotz alledem ist Berlin ein Loch und München das Gegenteil.


Das die mit Insiderinformationen, Reisen im Regierungsjet und Subventionen über diverse Kulturfonds geköderte Presse die Elektro Debatte konstruiert hat liegt nur daran das man neue Ausreden braucht der Berliner Wirtschaft über die Startup Nummer mal wieder mit Steuergeldern einen massiven und vorallem unfairen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen aber eben in größerem Maße als es mit Begründungen wie "Filmförderung" etc. möglich ist.

Lest euch bitte mal den Bericht der Flugrevue über die jetzt neu gegründete Berliner "APUS GROUP" (die Betonung liegt hierbei auf "Group") durch, da bleibt einem das Lachen im Halse stecken.

Bei den Fernbusfirmen, wirkaufendeinauto.de und unzählbaren anderen Dienstleistern hat diese geniale Wirtschaftspolitik schon nur so mittelmäßig funktioniert also probiert mans halt mal mit Industrie weil gerade da ist der Konkurrenzdruck ja wahnsinnig gering und die Berliner Lebensweise besonders gefragt!


Die Stadt Berlin hat bei ihrer Gründung einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und aus dem kommen sie anscheinend nicht mehr raus.
Beitrag vom 15.09.2019 - 21:03 Uhr
UserEricM
User (1512 Beiträge)
@BV144: Berlin sabotiert Bayern, Flüchtlinge, faschistische Archtektur, Kulturfonds ...
Was genau hat das mit der Ticketabgabe zu tun ??