Beitrag vom 06.08.2026 - 07:40 Uhr
Aha – "hochprofessionelle Täter"? Dafür haben es beide Drohnen trotz Sprengvorrichtung nicht einmal bis zu ihrem Ziel geschafft. Das klingt eher nach Amateuren als nach Profis. Ähnlich wie beim Anschlagsversuch auf zwei Züge am 31.07.2006.
Das ändert allerdings nichts daran, dass die Bedrohung sehr ernst zu nehmen ist. Wir sollten längst nicht mehr nur an eine verirrte Drohne denken, mit der jemand unerlaubt Aufnahmen machen will oder den Flugbetrieb stört, sondern auch an einen gezielten Angriff – etwa durch mehrere koordinierte Drohnen.
Dass früher oder später Know-how aus dem Ukrainekrieg oder dem Nahen Osten von Terroristen übernommen und auch hier eingesetzt werden könnte, ist leider keine abwegige Vorstellung. Gemessen an diesem Risiko wirkt der aktuelle Vorfall beinahe harmlos. Man muss kein Tom Clancy sein, um sich anhand der Begriffe "Drohnen" und "Flughafen" Szenarien auszumalen, die ebenso realistisch wie erschütternd wären.
Beitrag vom 06.08.2026 - 09:25 Uhr
Das klingt eher nach Amateuren als nach Profis.
Ich hole dazu meinen Text aus dem anderen Thread von gestern nochmal hier rüber. Dass das kein erfolgreicher Anschlag wurde, könnte reines Glück gewesen sein.
Flugzeug kollidiert in der Luft mit Objekt
Wenige Kilometer vom Flughafen entfernt kollidierte Berichten zufolge eine andere Frachtmaschine in rund 400 Meter Höhe mit einem Objekt.
Da es im Ukraine Krieg mittlerweile auf beiden Seiten Usus ist, Drohnenschläge mit einer zweiten Drohne, die auch als Relais dient, zu filmen und zu steuern, könnte diese Kollision durchaus das Relais erwischt und damit einen erfolgreichen Anschlag verhindert haben.
nach Medieninformationen hat eine Drohne ein "Päckchen mit einem Zünder" und Sprengstoff abgesetzt.
Die Drohne hätte demnach, wäre die Verbindung nicht gekappt worden, möglicherweise eine der abgestellten An-124 erfolgreich angegriffen.
Nach Unterbrechung der Steuerung durch Ausfall des Relais stand sie im "Hold" an Ort und Stelle in der Luft und ist nach Verbrauch der Batterie gelandet, also das was der Text interpretiert als nur "Sprengstoff abzusetzen".
Wir sollten denke ich nicht erwarten, dass die Russische Föderation hierzulande nur mit subtilen Hinweisen arbeitet...
Ich würde das potentiell als fehlgeschlagenen Anschlag werten.
Und falls das stimmt, könnte eine Suche nach weiteren "abgestellten Drohnen mit Sprengstoffpäckchen" in der weiteren Umgebung (oder sogar auf Rumpf oder Tragflächen der AN-124) womöglich hilfreich sein. Für 4 An-124 waren dann vermutlich mindestens 4 Drohnen plus das Relais unterwegs.
Ebenso eine Aufrüstung von LPG um Anti-Drohnen Fähigkeiten
P.S. Vielleicht sollte ich mir Sorgen machen, dass ich mal dieselbe Meinung vertrete wie Herr Dobrindt ... komisches Gefühl ...
Dieser Beitrag wurde am 06.08.2026 10:11 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.08.2026 - 10:09 Uhr
Das ist jetzt letztendlich keine große Überraschung. Wir haben ja in den letzten Monaten/Jahren gezeigt, dass wir nicht auf eindringende Flugobjekte, gerade auch in der Nähe von Flughäfen und kritischer Infrastruktur, reagieren können oder wollen. Von daher muss man sich dann auch nicht wundern, dass es irgendwann nicht mehr nur bei bloßen Drohnenüberflügen bleibt.
Hoffen wir mal, dass man das jetzt zum Anlass nimmt sich da wirklich mit zu beschäftigen, wie man darauf reagieren will.
Beitrag vom 06.08.2026 - 11:26 Uhr
Aha – "hochprofessionelle Täter"? Dafür haben es beide Drohnen trotz Sprengvorrichtung nicht einmal bis zu ihrem Ziel geschafft. Das klingt eher nach Amateuren als nach Profis. Ähnlich wie beim Anschlagsversuch auf zwei Züge am 31.07.2006.
Das ändert allerdings nichts daran, dass die Bedrohung sehr ernst zu nehmen ist. Wir sollten längst nicht mehr nur an eine verirrte Drohne denken, mit der jemand unerlaubt Aufnahmen machen will oder den Flugbetrieb stört, sondern auch an einen gezielten Angriff – etwa durch mehrere koordinierte Drohnen.
Dass früher oder später Know-how aus dem Ukrainekrieg oder dem Nahen Osten von Terroristen übernommen und auch hier eingesetzt werden könnte, ist leider keine abwegige Vorstellung. Gemessen an diesem Risiko wirkt der aktuelle Vorfall beinahe harmlos. Man muss kein Tom Clancy sein, um sich anhand der Begriffe "Drohnen" und "Flughafen" Szenarien auszumalen, die ebenso realistisch wie erschütternd wären.
Moin,
es sollte ja wohl klar sein, dass sie (die Russen) keine Drohe nehmen, welche sie im Krieg gegen die Ukraine einsetzen. Denn a) so kann man es den Russen nicht nachweisen und b) hat eine modifizierte, handelsübliche Drohe eine wohl höhere Bedrohungslage, denn sie kann relativ einfach dort hin modifiziert werden. Es werden wie so oft, eher einhmeische "Wegwerf-Agenten" sein, als russische Top Männer, was die Sache wiederum auch nicht besser macht.
Der Kreml versucht die EU (siehe Migrationsangriffe über Belarus) und Gesellschaft zu spalten. Schlimm genug, dass AfD, BSW und co. ihre Lieder spielen.
Gruß,
Jochen
Beitrag vom 07.08.2026 - 01:27 Uhr
Moin,
es sollte ja wohl klar sein, dass sie (die Russen) keine Drohe nehmen, welche sie im Krieg gegen die Ukraine einsetzen.
Denn a) so kann man es den Russen nicht nachweisen und b) hat eine modifizierte, handelsübliche Drohe eine wohl höhere Bedrohungslage, denn sie kann relativ einfach dort hin modifiziert werden.
Soweit ich weiß, setzt die Russische Föderation in der Ukraine neben den iranischen Sahed ebenfalls hauptsächlich modifizierte chinesische Quad- oder Hexa-Copter aus dem normalen Handel bzw. deren Bauteile ein...
Das wäre also kein so großer Unterschied.
Es werden wie so oft, eher einhmeische "Wegwerf-Agenten" sein, als russische Top Männer, was die Sache wiederum auch nicht besser macht.
Der Kreml versucht die EU (siehe Migrationsangriffe über Belarus) und Gesellschaft zu spalten. Schlimm genug, dass AfD, BSW und co. ihre Lieder spielen.
Gruß,
Jochen
Stimmt...
Dieser Beitrag wurde am 07.08.2026 01:27 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.08.2026 - 17:19 Uhr
"Cui bono?" Was wäre, wenn der Knallbonbon detoniert wäre? Antonows unklar.. und dann? Würden dann nicht direkt NATO-Maschinen die brenzligen Güter ins Kriegsgebiet fliegen? Wem würde das am besten gefallen?
Nordstream als gelb-blaues Milliarden-Schadens-FalseFlag wird immer wieder gerne vergessen. Wurde schon mal der NS2-Sprengstoff mit dem der Drohnen verglichen, falls das noch geht?
Bin gespannt: wenn insgesamt die Ermittlungen ergebnislos im Sande verlaufen, sich Schweigen ausbreitet, Nebelkerzen gezündet werden.. spätestens dann kann man ahnen woher der Wind weht. Letztlich kann man von Glück sagen, dass bis auf eine Delle in einem Flieger nicht viel passiert ist.
Beitrag vom 07.08.2026 - 18:09 Uhr
"Cui bono?" Was wäre, wenn der Knallbonbon detoniert wäre? Antonows unklar.. und dann? Würden dann nicht direkt NATO-Maschinen die brenzligen Güter ins Kriegsgebiet fliegen? Wem würde das am besten gefallen?
Nordstream als gelb-blaues Milliarden-Schadens-FalseFlag wird immer wieder gerne vergessen. Wurde schon mal der NS2-Sprengstoff mit dem der Drohnen verglichen, falls das noch geht?
Bin gespannt: wenn insgesamt die Ermittlungen ergebnislos im Sande verlaufen, sich Schweigen ausbreitet, Nebelkerzen gezündet werden.. spätestens dann kann man ahnen woher der Wind weht. Letztlich kann man von Glück sagen, dass bis auf eine Delle in einem Flieger nicht viel passiert ist.
Die Antonows fliegen, wenn die denn irgendwas an Kriegstechnik geladen haben, nicht 'direkt ins Kriegsgebiet, sondern nur bis zur polnisch - ukrainischen Grenze. Wäre dann auch mit
Der Sprengstoff wurde bereits untersucht, soll dergleiche Sinn, wie beim Lockerbie Attentat.