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Beitrag vom 04.02.2016 - 20:07 Uhr
UserAILERON
User (1402 Beiträge)
Also jetzt muss ich Aileron doch noch in Schutz nehmeh.

@ Nessie ... danke ;-)

@ Nachdenklich ... war sowohl bei T1 und T2 mit vollem Elan dabei. Ok, manchmal habe ich in der Nase gepoppelt :D aber bitte nicht weiter sagen

Aber mal zurück zum Thema. Ich finde es echt spannend, dass der ganze Unfall vielleicht sogar Terror, eigentlich in der Presse kein Thema findet.
Im diesem Fall wird Terror anscheinend gänzlich tot geschwiegen.

Letztendlich ist der Tenor aller Expertisen aus verschiedenen Foren sich einig, das es kein technischer Defekt gewesen sein kann.





Beitrag vom 04.02.2016 - 20:54 Uhr
Userfbwlaie
User (4438 Beiträge)
@AILERON.

wem schadet es, falls der Terror einfach tot geschwiegen wird?
Wenn interessiert schon Somalia und Äthiopien?
Wer in den Süden von Äthiopien oder nach Somalia reist, weiss um die Gefahren vor Ort.
In Krisenregionen sollte man sich immer mit der deutscher Vertetung in Verbindung setzen.
Beitrag vom 04.02.2016 - 21:07 Uhr
Userfbwlaie
User (4438 Beiträge)
@Basic T,

schade, nun weiss ich nur, dass die G450 ein "spezielle" Druckregime aufweisst, aber nicht, wofür diese gut sein soll und ob es ein ähnliches Druckregime für anderen Flugzeugen gibt.

AF477: Die folg doch fast 40000ft hoch und hatten Vereisung. In Äquatornähe reichen die Wolken bis in über 45000 ft Höhe.
Beitrag vom 04.02.2016 - 22:10 Uhr
UserBasic T
User (115 Beiträge)
schade, nun weiss ich nur, dass die G450 ein "spezielle" Druckregime aufweisst, aber nicht, wofür diese gut sein soll und ob es ein ähnliches Druckregime für anderen Flugzeugen gibt.
Was meinen Sie denn mit dem speziellen Druckregime genau? Was ist denn da so einzigartig?
AF447 ist in ein regionales Gewitter mittenrein geflogen. Alle anderen Flugzeuge hatten das gelassen und sind nicht runtergefallen. Mit einem vollbeladenen A330 ist man erstmal zu schwer, um unmittelbar auf volle Reiseflughöhe zu steigen. Da geht man schrittweise vor. Auf welcher Höhe die AF in das Gewitter eingeflogen ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Beitrag vom 04.02.2016 - 23:02 Uhr
UserGustl
User (278 Beiträge)
@Basic T,
da hat @fbwlaie Recht.

AF447 befand sich 2 Minuten vor dem Desaster auf Flughöhe FL360. Sie war seit 3 Stunden im Reiseflug. Die Turbulenzen des Gewitters gingen sogar bis auf 55.000 Fuß.
Dies steht im 3. BEA-Bericht ( third preliminary report in French, on Aug 4th 2011 the BEA released their English translation). Im vollen Text nachlesbar bei den absolut vertrauenswürdigen Profis von Aviation Herald unter:  http://avherald.com/h?article=41a81ef1 .

Demnach gab es auf 36000 Fuß eine katastrophale Vereisung.

Gruß Gustl
Beitrag vom 05.02.2016 - 13:32 Uhr
UserBasic T
User (115 Beiträge)
bei den absolut vertrauenswürdigen Profis von ...
wie Sie meinen.
Demnach gab es auf 36000 Fuß eine katastrophale Vereisung.
Na ja, da hätte man das Problem ja mal locker auf 25000 Fuß Höhe lösen können, oder? Aber da waren ja Profis am Werk, genauso wie in Toronto. Was andere sicherheitshalber unterlassen, wird von einigen wenigen eben doch probiert. Selbst wenn man das überlebt hätte, wäre es eine extreme Gefährdung gewesen.
Ihre Aussage ist, dass es in besonderen Gebieten/Situationen auch mal zu Vereisung oberhalb der gewohnten Schichten kommen kann. Würde sagen: Stimmt. Genauso wie es in 11 Kilometern Höhe Gebiete gibt, die noch mal kälter sind als die üblichen 55-60 Grad. Und auch dort schwanken die Werte immer mal.

Dieser Beitrag wurde am 05.02.2016 13:32 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.02.2016 - 14:50 Uhr
Userjasonbourne
User (1759 Beiträge)

Demnach gab es auf 36000 Fuß eine katastrophale Vereisung.

naja, katastrophale Vereisung ist doch etwas uebertrieben wenn ein Pito Rohr zufriert, oder?

Katastrophal war der Umgang der Piloten mit dem Flieger.

Daher auch keinen Fuss in eine AF Maschiene.
Die Piloten waren schlicht und ergreifend massiv ueberfordert mit der Situation, haben nie kapiert was los ist und haben ein flugfaehiges Flugzeug aus einer stabilen Fluglage in den Atlantic gecrashed.
Ein bessere Ausbildung haette geholfen.
Beitrag vom 05.02.2016 - 18:03 Uhr
UserFlugzeugschrauber
User (294 Beiträge)
Ich dachte hier geht es um die A321 und was dort geschah?

Scheint sich wohl doch um Sprengstoff gehandelt haben, zumindest hat man Spuren davon gefunden.

Beitrag vom 05.02.2016 - 19:49 Uhr
UserAILERON
User (1402 Beiträge)
Der noch unbestätigte Anschlag soll mit einem Rollstuhl in Verbindung stehen. Wäre natürlich eine neue Nummer. In einem Rollstuhl lässt sich sicher das ein oder andere verstecken.

Wie verläuft eigentlich der Check am Airport bei einem Rollstuhl?
Im ersten Moment würde ich mal behaupten, fährt derjenige nur durch den Körperscanner.
Oder wird der Rollstuhl für sich auch noch mal intensiv überprüft und durchleuchtet?
(Stelle ich mir schwierig vor)

Die aktuelle Generation der Körperscanner schlägt meines Wissens nur auf Metall an. Es sind ja neue im Test die wohl auch Sprengstoff aufspüren. Aber sicher noch nicht in Mogadischu.
Beitrag vom 07.02.2016 - 11:03 Uhr
UserFlugzeugschrauber
User (294 Beiträge)
Na, als Mensch, welcher in der Luftfahrt zu Hause ist, sollte man schon wissen, dass der Rollstuhl des Passagiers in den Gepäckraum wandert und wie (Sonder)Gepäck überprüft wird.
Vom Gate in die Maschine bzw. später umgekehrt nutzt man einen speziellen Rollstuhl (da ein normaler zu breit ist, für den Gang im Flugzeug). Mit diesem wird der Behinderte zum und vom Platz im Flieger befördert. Dieser Rollstuhl verbleibt am jeweiligen Airport.
Beitrag vom 07.02.2016 - 18:28 Uhr
User25.1309
User (369 Beiträge)
Na, als Mensch, welcher in der Luftfahrt zu Hause ist, sollte man schon wissen, dass der Rollstuhl des Passagiers in den Gepäckraum wandert und wie (Sonder)Gepäck überprüft wird.
Vom Gate in die Maschine bzw. später umgekehrt nutzt man einen speziellen Rollstuhl (da ein normaler zu breit ist, für den Gang im Flugzeug). Mit diesem wird der Behinderte zum und vom Platz im Flieger befördert. Dieser Rollstuhl verbleibt am jeweiligen Airport.

Da das Gepäck vor der Sicherheitskontrolle aufgegeben wird, ist es demnach unmöglich in einem Rollstuhl eine Bombe in die Kabine zu schmuggeln. Das ist beruhigend.

@Aileron
Auf meinen Reisen habe ich schon sehr viele unterschiedliche Varianten gesehen, wie mit Rollstuhlfahrern umgegangen wird, wovon die oben beschriebene eine darstellt.
In der USA sah ich einmal, wie die Sicherheitsbeamten eine alte Frau aus ihrem eigenen Rollstuhl hoben und diese einige Schritte durch den Detektor getrippelt ist. Da kamen mir eher Gedanken an einen zweiten Teil von Life of Bryan.
In Mogadishu war ich noch nicht. Wenn es für Airlines eine schwarze Liste gibt, so sollte man vielleicht bzgl. der Sicherheit auch mal darüber nachdenken, ob es eine schwarze Liste für Herkunftsflughäfen geben sollte, aber das würde dann natürlich auch unsere Airlines betreffen... oder gibt es so eine Liste schon? Nach dem Attentat in Ägypten hat man sich ja auch lautstark über die dortigen Kontrollen ausgelassen, wo ist die Konsequenz?

Gruß, 25.1309
Beitrag vom 07.02.2016 - 19:00 Uhr
UserA345
User (756 Beiträge)
Na, als Mensch, welcher in der Luftfahrt zu Hause ist, sollte man schon wissen, dass der Rollstuhl des Passagiers in den Gepäckraum wandert und wie (Sonder)Gepäck überprüft wird.

Dass das in unseren Breitengraden so üblich ist, ist bekannt. Aber wie dies in Afrika gehandhabt wird, ist eine ganz andere Geschichte.
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