Beitrag vom 15.10.2024 - 14:43 Uhr
Selbst wenn Absprache unter den 3 herrschte, so ändert dies nichts an der berechtigten Kritik! Und selbst wenn HAM missbraucht wird, um eine generelle Fehlentwicklung in den Fokus der politischen Diskussion zu stellen, ist dies sowohl legitim wie absolut richtig in der Sache.
Absprachen zwischen Marktteilnehmern über Kosten und/oder Produktionsvolumen bzw. -Standorte können durchaus als Bildung eines Kartells gewertet werden und damit nicht legitim sein.
Ich finde Ihre Haltung kurios und kann sie ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Die ganze Zeit heißt es, wir müssen weniger fliegen, die Preise müssen hoch, weil sie einfach zu niedrig sind, etc. etc. Jetzt wird sogar eine der viel kritisierten Inlandsstrecken gestrichen und das Programm reduziert und es wird nach dem Kartellamt gerufen. Haben Sie das auch beim Bauernstreik gemacht? Die Reduktion des Programms ist doch eigentlich win-win-win:
a) am Flughafen ist eh zu wenig Personal. Mit weniger Flugprogramm teilt sich das ohnehin nicht ausreichende Personal auf weniger Flüge auf, somit entspannt sich die operative Lage.
b) die Preise steigen endlich mal auf ein akzeptables Niveau
c) die Menschen fliegen weniger. Zumindest in Deutschland
Und selbst unter der Annahme, dass es sich um eine plumpe Absprache zwischen den drei Akteuren handelt, dann ist sie so durchschaubar, dass man sich davon gar nicht unter Druck setzen lassen muss. Also wo ist jetzt eigentlich genau Ihr Problem? Der Hamburger Flughafen macht jetzt nicht gerade den Eindruck, als würde er die Gebührenerhöhung zurücknehmen. So what?
Beitrag vom 15.10.2024 - 14:46 Uhr
unter dem in dem Artikel genannten Link lässt sich das positive oder negative Wachstum seit 2019 für jedes EU Land anzeigen...ist ziemlich interessant!
https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Verkehr/flugpassagiere.html
Ja, wirklich interessant, vor allem die Aussage, dass die Zahlen in 15 EU Staaten auch noch (teilweise) weit unter denen von 2019 liegen.
Beitrag vom 15.10.2024 - 14:55 Uhr
Die Fluggesellschaften bereiten jetzt alle die Sommerflugpläne vor, darum ist das keine Absprache, sondern saisonal bedingt. Davon mal abgesehen ist der Flughafen HAM der schlechteste Flughafen Europas. Man wartet immer auf irgendetwas - Rollstuhlservice, Passagierbusse, Gepäck, Tanker, Crewbus und und und. Darum ist Hamburg eben auch nicht attraktiv, denn die dauerhaften Verspätungen kosten die Airlines viel Geld.
Beitrag vom 15.10.2024 - 17:03 Uhr
Ich verstehe ehrlich gesagt das ganze Problem nicht. Und weiß nicht mal, wo ich anfangen soll.
Mieten steigen, leise für Lebensmittel steigen, Gehälter steigen (um ersteres und die allgemeine Kostensteigerung / Inflation zu decken). Somit müssen einfach auch die Gebühren steigen. Flüge für 60 Eur, die durch den Dteuerzahöer subventioniert werden, machen einfach keinen Sinn. Flughäfen sind Wirtschaftsunternehmen, die gewinnorientiert arbeiten müssen. Und ich kann mir jetzt nicht vorstellen, das Gebührenerhöhungen einfach mal so passieren. Wer fliegen will, muss es sich einfach leisten können.
Außerdem sehe ich auch keinen irgendwie gearteten Vorteil in immer mehr paxen, Flügen und Fliegern -> Stichwort Overtourism.
Wer in den Zieldestinationen (fast egal wo, von Mallorca über Griechenlad bis Balk oder Thailand) erlebt hat, was der Massentourismus dort vor Ort anrichtet, nicht nur vom Aspekt der Umweltbelastung (nicht mehr ausreichend Trinkwssser und Energie, nicht mehr zu bewältigende Müllberge), sondern auch aus der Perspektive der Lokals, die sich weder Wohnraum noch Resraurantbesuche aufgrund der explodierenden Preise leisten können, teilweise sogar vertrieben werden, damit noch ein weiteres Hoteö hinpasst, sollte über jeden Touristen weniger froh sein.
Wachstum ist hier nicht positiv und mehr Föugverkehr bringt nichts außer Probleme
Beitrag vom 15.10.2024 - 17:06 Uhr
XFW hat dann mehr Starts und Landungen wie HAM (Ironie)
Beitrag vom 15.10.2024 - 17:20 Uhr
Selbst wenn Absprache unter den 3 herrschte, so ändert dies nichts an der berechtigten Kritik! Und selbst wenn HAM missbraucht wird, um eine generelle Fehlentwicklung in den Fokus der politischen Diskussion zu stellen, ist dies sowohl legitim wie absolut richtig in der Sache.
Absprachen zwischen Marktteilnehmern über Kosten und/oder Produktionsvolumen bzw. -Standorte können durchaus als Bildung eines Kartells gewertet werden und damit nicht legitim sein.
Ich finde Ihre Haltung kurios und kann sie ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Die ganze Zeit heißt es, wir müssen weniger fliegen, die Preise müssen hoch, weil sie einfach zu niedrig sind, etc. etc. Jetzt wird sogar eine der viel kritisierten Inlandsstrecken gestrichen und das Programm reduziert und es wird nach dem Kartellamt gerufen. Haben Sie das auch beim Bauernstreik gemacht? Die Reduktion des Programms ist doch eigentlich win-win-win:
a) am Flughafen ist eh zu wenig Personal. Mit weniger Flugprogramm teilt sich das ohnehin nicht ausreichende Personal auf weniger Flüge auf, somit entspannt sich die operative Lage.
b) die Preise steigen endlich mal auf ein akzeptables Niveau
c) die Menschen fliegen weniger. Zumindest in Deutschland
Und selbst unter der Annahme, dass es sich um eine plumpe Absprache zwischen den drei Akteuren handelt, dann ist sie so durchschaubar, dass man sich davon gar nicht unter Druck setzen lassen muss. Also wo ist jetzt eigentlich genau Ihr Problem? Der Hamburger Flughafen macht jetzt nicht gerade den Eindruck, als würde er die Gebührenerhöhung zurücknehmen. So what?
Es ist Ihnen doch sicher klar, dass diese werbewirksame Aktion dazu dient, letztendlich niedrigere Kosten und damit stärkere Subventionen zu erreichen und damit im Endeffekt wieder mehr fliegen zu können - und zwar nicht nur von Hamburg aus.
Das kann man ja gut finden, weil es einem selbst nutzt, zB durch höhere Arbeitsplatzssicherheit. Das finde ich völlig nachvollziehbar.
Das mach eine Kartellabsprache aber nicht legal und diese naive Argumentation nicht valide.
Beitrag vom 15.10.2024 - 17:43 Uhr
Es ist Ihnen doch sicher klar, dass diese werbewirksame Aktion dazu dient, letztendlich niedrigere Kosten und damit stärkere Subventionen zu erreichen und damit im Endeffekt wieder mehr fliegen zu können - und zwar nicht nur von Hamburg aus.
Ist das denn wirklich so? Denn in den letzten Jahren kannten die Gebühren, egal ob es nun die DFS, die Bodendienstleister, Landegebühren etc sind, nur eine Richtung: nach oben.
Das kann man ja gut finden, weil es einem selbst nutzt, zB durch höhere Arbeitsplatzssicherheit. Das finde ich völlig nachvollziehbar.
Das mach eine Kartellabsprache aber nicht legal und diese naive Argumentation nicht valide.
Sie nennen meine Argumentation naiv, ich halte Ihre für paranoid. Manchmal habe ich das Gefühl, manche Leute brauchen einfach nur etwas, über dass sie sich aufregen können - auch wenn sie sich in Widersprüchen verheddern.
Beitrag vom 15.10.2024 - 20:29 Uhr
Es ist Ihnen doch sicher klar, dass diese werbewirksame Aktion dazu dient, letztendlich niedrigere Kosten und damit stärkere Subventionen zu erreichen und damit im Endeffekt wieder mehr fliegen zu können - und zwar nicht nur von Hamburg aus.
Ist das denn wirklich so? Denn in den letzten Jahren kannten die Gebühren, egal ob es nun die DFS, die Bodendienstleister, Landegebühren etc sind, nur eine Richtung: nach oben.
In Deutschland kennen alle Preise und Kosten seit Jahren nur eine Richtung: nach oben.
Warum sollten ausgerechnet die Gebühren für Flugdienstleistungen (btw. die im übrigen nur ein Bruchteil der deutschen Bevölkerung in Anspruch nehmen) davon ausgenommen sein?
Das kann man ja gut finden, weil es einem selbst nutzt, zB durch höhere Arbeitsplatzssicherheit. Das finde ich völlig nachvollziehbar.
Das mach eine Kartellabsprache aber nicht legal und diese naive Argumentation nicht valide.
Sie nennen meine Argumentation naiv, ich halte Ihre für paranoid. Manchmal habe ich das Gefühl, manche Leute brauchen einfach nur etwas, über dass sie sich aufregen können - auch wenn sie sich in Widersprüchen verheddern.
Beitrag vom 16.10.2024 - 11:54 Uhr
In Deutschland kennen alle Preise und Kosten seit Jahren nur eine Richtung: nach oben.
Warum sollten ausgerechnet die Gebühren für Flugdienstleistungen (btw. die im übrigen nur ein Bruchteil der deutschen Bevölkerung in Anspruch nehmen) davon ausgenommen sein?
Whataboutism. Ich bin mir sicher, dass es auch in allen anderen Bereichen, in denen die Gebühren ansteigen, ähnliche Stimmen laut werden bzw. Firmen ihre Standorte ins Ausland verlegen. Aber immer nur darauf zu verweisen, dass es woanders auch teuer ist, ist nicht zielführend .
Aber wir sind hier nunmal in einem Luftfahrtforum, das sich mit Themen aus der Luftfahrt bzw dessen Industrie beschäftigt.
Beitrag vom 16.10.2024 - 12:36 Uhr
In Deutschland kennen alle Preise und Kosten seit Jahren nur eine Richtung: nach oben.
Warum sollten ausgerechnet die Gebühren für Flugdienstleistungen (btw. die im übrigen nur ein Bruchteil der deutschen Bevölkerung in Anspruch nehmen) davon ausgenommen sein?
Whataboutism.
Denke ich nicht.
Immerhin werden von steigeneden Flughafen- und Sicherheitsgebühren auch die steigenden Löhne der dortigen Mitarbeiter bezahlt. Aus der CO2 Abgabe uA die Forschungsförderung der Bundesrepublik, von der die Luftfahrt ja auch fordert, ihr Umweltproblem zu lösen.
Arbeit und Forschung sind nun mal in DE teuer.
Das geht tatsächlich jeder Firma so.
Die Luftfahrt kann sich doch nicht einfach von ihrer Infrastruktur abkoppeln, indem sie das als "hohe Standortkosten" diffamiert und erwartet, dass der Staat einspringt.
Beitrag vom 16.10.2024 - 13:47 Uhr
Nur zur Info für die Leute die es gut finden das Gebühren immer mehr steigen: der Preis eines Flugtickets FRA-HAM Kostet ( für airliner)
75% sind Steuern und Gebühren
25 % der Preis den die Airline bekommt.