Beitrag vom 28.07.2025 - 13:35 Uhr
Die neue Air Berlin. Die Frage ist nur, wie lange ...
Beitrag vom 28.07.2025 - 15:03 Uhr
Ich hoffe wirklich, dass ich falsch liege, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass nach Beendigung dieses Krieges zeitnah der russische Luftraum aufgeht, als wäre nichts gewesen. Der Luftfahrtsektor aller G7 Airlines (-USA, wegen Lage) leidet massiv unter der Luftraumsperrung, der immer wichtigere China-Markt ist für Europäer quasi tot. Das weiß man natürlich auch in Moskau und wird für die Öffnung einen (politischen) Preis aufrufen, von dem ich unsicher bin, ob man ihn im Westen und bei seinen Verbündeten bezahlen möchte.
Beitrag vom 29.07.2025 - 00:45 Uhr
Der Luftfahrtsektor aller G7 Airlines (-USA, wegen Lage) leidet massiv unter der Luftraumsperrung, der immer wichtigere China-Markt ist für Europäer quasi tot. Das weiß man natürlich auch in Moskau und wird für die Öffnung einen (politischen) Preis aufrufen, von dem ich unsicher bin, ob man ihn im Westen und bei seinen Verbündeten bezahlen möchte.
So wie es aussieht, rechnet Condor mit der aktuellen Situation und es ist OK für sie. Condor wird eher die Urlaubsziele in Asien anfliegen als China. Falls Sie es in Moskau noch nicht verstanden haben, wir zahlen bereits den Preis und er ist es uns wert.
Beitrag vom 29.07.2025 - 11:01 Uhr
Dies
"Im Langstreckengeschäft besteht für uns ein Potential für 40 Flugzeuge, ..."
ist m.E. eine ziemlich kühne Aussage.
Eine solche Langstrecken-Flotte, im Wettbewerb mit LH und Disco (und nicht nur diesen, deutschen, Carriern!), nur aus/nach Deutschland (FRA) zu füllen, dürfte ziemlich ambitioniert werden.
Beitrag vom 30.07.2025 - 04:53 Uhr
Dies
"Im Langstreckengeschäft besteht für uns ein Potential für 40 Flugzeuge, ..."
ist m.E. eine ziemlich kühne Aussage.
Eine solche Langstrecken-Flotte, im Wettbewerb mit LH und Disco (und nicht nur diesen, deutschen, Carriern!), nur aus/nach Deutschland (FRA) zu füllen, dürfte ziemlich ambitioniert werden.
Wenn das wirtschaftlich tatsächlich so aufgehen sollte, dann nur zu. Allerdings sind Zahlen das Eine und unvorhersehbare politische und wirtschaftliche Entwicklungen das Andere. Aber dann dürfte ja kein CEO / Unternehmer mehr eine Vision / Planung entwickeln / umsetzen. Irgendwann muss man mit den angenommenen Fakten / Risiken arbeiten und eine möglichst sachlich fundierte Entscheidung treffen. Das wird der Herr Gerber wohl (hoffentlich) gemacht haben.
Zum anderen denke ich nicht, sollte es zum Ausbau der Langstreckenflotte kommen, dass der Condor Fokus nur auf das HUB FRA ausgerichtet sein wird.
Ich vermute da gibt es längst eine Strategie und er sieht zukünftiges Potential, das andere nicht sehen (wollen), weil sich eben tatsächlich nach 35 Jahren auch die Nachfrage, wenn auch langsam aber stetig, z.B. östlich der Elbe positiv entwickelt!
Beitrag vom 30.07.2025 - 07:26 Uhr
Dies
"Im Langstreckengeschäft besteht für uns ein Potential für 40 Flugzeuge, ..."
ist m.E. eine ziemlich kühne Aussage.
Eine solche Langstrecken-Flotte, im Wettbewerb mit LH und Disco (und nicht nur diesen, deutschen, Carriern!), nur aus/nach Deutschland (FRA) zu füllen, dürfte ziemlich ambitioniert werden.
Wenn das wirtschaftlich tatsächlich so aufgehen sollte, dann nur zu. Allerdings sind Zahlen das Eine und unvorhersehbare politische und wirtschaftliche Entwicklungen das Andere. Aber dann dürfte ja kein CEO / Unternehmer mehr eine Vision / Planung entwickeln / umsetzen. Irgendwann muss man mit den angenommenen Fakten / Risiken arbeiten und eine möglichst sachlich fundierte Entscheidung treffen. Das wird der Herr Gerber wohl (hoffentlich) gemacht haben.
Zum anderen denke ich nicht, sollte es zum Ausbau der Langstreckenflotte kommen, dass der Condor Fokus nur auf das HUB FRA ausgerichtet sein wird.
Ich vermute da gibt es längst eine Strategie und er sieht zukünftiges Potential, das andere nicht sehen (wollen), weil sich eben tatsächlich nach 35 Jahren auch die Nachfrage, wenn auch langsam aber stetig, z.B. östlich der Elbe positiv entwickelt!
Wie weit geht denn bei Ihnen "östlich der Elbe"? Dieses Wachstum wird nicht am teuersten Standort in Europa stattfinden. Auch ein größerer Hub im Ausland scheint schwer vorstellbar, flexibles Nutzen von Gelegenheiten aber schon. Bratislava könnte ein Kandidat sein, auch für ein paar Langstrecken. Oder sogar Polen.
Beitrag vom 30.07.2025 - 14:39 Uhr
Dies
"Im Langstreckengeschäft besteht für uns ein Potential für 40 Flugzeuge, ..."
ist m.E. eine ziemlich kühne Aussage.
Eine solche Langstrecken-Flotte, im Wettbewerb mit LH und Disco (und nicht nur diesen, deutschen, Carriern!), nur aus/nach Deutschland (FRA) zu füllen, dürfte ziemlich ambitioniert werden.
Wenn das wirtschaftlich tatsächlich so aufgehen sollte, dann nur zu. Allerdings sind Zahlen das Eine und unvorhersehbare politische und wirtschaftliche Entwicklungen das Andere. Aber dann dürfte ja kein CEO / Unternehmer mehr eine Vision / Planung entwickeln / umsetzen. Irgendwann muss man mit den angenommenen Fakten / Risiken arbeiten und eine möglichst sachlich fundierte Entscheidung treffen. Das wird der Herr Gerber wohl (hoffentlich) gemacht haben.
Zum anderen denke ich nicht, sollte es zum Ausbau der Langstreckenflotte kommen, dass der Condor Fokus nur auf das HUB FRA ausgerichtet sein wird.
Ich vermute da gibt es längst eine Strategie und er sieht zukünftiges Potential, das andere nicht sehen (wollen), weil sich eben tatsächlich nach 35 Jahren auch die Nachfrage, wenn auch langsam aber stetig, z.B. östlich der Elbe positiv entwickelt!
Wie weit geht denn bei Ihnen "östlich der Elbe"? Dieses Wachstum wird nicht am teuersten Standort in Europa stattfinden. Auch ein größerer Hub im Ausland scheint schwer vorstellbar, flexibles Nutzen von Gelegenheiten aber schon. Bratislava könnte ein Kandidat sein, auch für ein paar Langstrecken. Oder sogar Polen.
Das versuchte ich anzudeuten. Geht m.E. nur mit Langstrecken aus noch nicht so abgedeckten Märkten. Polen aber eher nicht, da LOT, auch staatlich unterstützt, mit dem neuen Airport in Warschau wachsen will (den polnischen Nationalstolz sollte man auch nicht unterschätzen) + Vorgeschichte: LOT wollte DE übernehmen.
Bratislava scheint mir eher sinnvoll, da einige Großstädte in Tchechien (Brünn, Ostrava), Ungarn (Budapest) und auch Österreich (Wien, Graz) und eben auch in Südpolen (Krakow, Katowice/Opole/Chorchow) verhältnismäßig nah sind.
Beitrag vom 30.07.2025 - 15:25 Uhr
Dies
"Im Langstreckengeschäft besteht für uns ein Potential für 40 Flugzeuge, ..."
ist m.E. eine ziemlich kühne Aussage.
Eine solche Langstrecken-Flotte, im Wettbewerb mit LH und Disco (und nicht nur diesen, deutschen, Carriern!), nur aus/nach Deutschland (FRA) zu füllen, dürfte ziemlich ambitioniert werden.
Wenn das wirtschaftlich tatsächlich so aufgehen sollte, dann nur zu. Allerdings sind Zahlen das Eine und unvorhersehbare politische und wirtschaftliche Entwicklungen das Andere. Aber dann dürfte ja kein CEO / Unternehmer mehr eine Vision / Planung entwickeln / umsetzen. Irgendwann muss man mit den angenommenen Fakten / Risiken arbeiten und eine möglichst sachlich fundierte Entscheidung treffen. Das wird der Herr Gerber wohl (hoffentlich) gemacht haben.
Zum anderen denke ich nicht, sollte es zum Ausbau der Langstreckenflotte kommen, dass der Condor Fokus nur auf das HUB FRA ausgerichtet sein wird.
Ich vermute da gibt es längst eine Strategie und er sieht zukünftiges Potential, das andere nicht sehen (wollen), weil sich eben tatsächlich nach 35 Jahren auch die Nachfrage, wenn auch langsam aber stetig, z.B. östlich der Elbe positiv entwickelt!
Wie weit geht denn bei Ihnen "östlich der Elbe"? Dieses Wachstum wird nicht am teuersten Standort in Europa stattfinden. Auch ein größerer Hub im Ausland scheint schwer vorstellbar, flexibles Nutzen von Gelegenheiten aber schon. Bratislava könnte ein Kandidat sein, auch für ein paar Langstrecken. Oder sogar Polen.
Das versuchte ich anzudeuten. Geht m.E. nur mit Langstrecken aus noch nicht so abgedeckten Märkten. Polen aber eher nicht, da LOT, auch staatlich unterstützt, mit dem neuen Airport in Warschau wachsen will (den polnischen Nationalstolz sollte man auch nicht unterschätzen) + Vorgeschichte: LOT wollte DE übernehmen.
Bratislava scheint mir eher sinnvoll, da einige Großstädte in Tchechien (Brünn, Ostrava), Ungarn (Budapest) und auch Österreich (Wien, Graz) und eben auch in Südpolen (Krakow, Katowice/Opole/Chorchow) verhältnismäßig nah sind.
Südpolen kann man ausschließen, das wären 4-5 Stunden mit dem Auto nach Bratislawa. Catchment ist erst mal alles innerhalb 2 Stunden, darüber hinaus schon zu viel Überlappung mit anderen Märkten. Südpolen hat in Krakow und Kattowice jeweils doppelt soviel eigenes Catchment wie Bratislawa. LOT bindet das überwiegend nur über WAW an. Da könnte es eine Möglichkeit geben. Sonst fällt mir da wenig ein.
Beitrag vom 30.07.2025 - 18:17 Uhr
Dies
"Im Langstreckengeschäft besteht für uns ein Potential für 40 Flugzeuge, ..."
ist m.E. eine ziemlich kühne Aussage.
Eine solche Langstrecken-Flotte, im Wettbewerb mit LH und Disco (und nicht nur diesen, deutschen, Carriern!), nur aus/nach Deutschland (FRA) zu füllen, dürfte ziemlich ambitioniert werden.
Wenn das wirtschaftlich tatsächlich so aufgehen sollte, dann nur zu. Allerdings sind Zahlen das Eine und unvorhersehbare politische und wirtschaftliche Entwicklungen das Andere. Aber dann dürfte ja kein CEO / Unternehmer mehr eine Vision / Planung entwickeln / umsetzen. Irgendwann muss man mit den angenommenen Fakten / Risiken arbeiten und eine möglichst sachlich fundierte Entscheidung treffen. Das wird der Herr Gerber wohl (hoffentlich) gemacht haben.
Zum anderen denke ich nicht, sollte es zum Ausbau der Langstreckenflotte kommen, dass der Condor Fokus nur auf das HUB FRA ausgerichtet sein wird.
Ich vermute da gibt es längst eine Strategie und er sieht zukünftiges Potential, das andere nicht sehen (wollen), weil sich eben tatsächlich nach 35 Jahren auch die Nachfrage, wenn auch langsam aber stetig, z.B. östlich der Elbe positiv entwickelt!
Wie weit geht denn bei Ihnen "östlich der Elbe"? Dieses Wachstum wird nicht am teuersten Standort in Europa stattfinden. Auch ein größerer Hub im Ausland scheint schwer vorstellbar, flexibles Nutzen von Gelegenheiten aber schon. Bratislava könnte ein Kandidat sein, auch für ein paar Langstrecken. Oder sogar Polen.
Das versuchte ich anzudeuten. Geht m.E. nur mit Langstrecken aus noch nicht so abgedeckten Märkten. Polen aber eher nicht, da LOT, auch staatlich unterstützt, mit dem neuen Airport in Warschau wachsen will (den polnischen Nationalstolz sollte man auch nicht unterschätzen) + Vorgeschichte: LOT wollte DE übernehmen.
Bratislava scheint mir eher sinnvoll, da einige Großstädte in Tchechien (Brünn, Ostrava), Ungarn (Budapest) und auch Österreich (Wien, Graz) und eben auch in Südpolen (Krakow, Katowice/Opole/Chorchow) verhältnismäßig nah sind.
Südpolen kann man ausschließen, das wären 4-5 Stunden mit dem Auto nach Bratislawa. Catchment ist erst mal alles innerhalb 2 Stunden, darüber hinaus schon zu viel Überlappung mit anderen Märkten. Südpolen hat in Krakow und Kattowice jeweils doppelt soviel eigenes Catchment wie Bratislawa. LOT bindet das überwiegend nur über WAW an. Da könnte es eine Möglichkeit geben. Sonst fällt mir da wenig ein.
Dann wäre ja Bratislava genau richtig.
Wien: 1h 20min., Budapest: 2h09min., und mit Bratislava himself 3 Hauptstädte!
Und gerade Wien (sorry) wäre doch für Condor durchaus interessant, ohne direkt in Konkurrenz mit der LHG (OS) vor Ort, gehen zu müssen.
Naja, alles nur Spekulation.
Mal schauen was DE denn wirklich macht. Bisher sind das ja auch nur Möglichkeiten die Herr Gerber da anspricht, nix konkretes.
Beitrag vom 30.07.2025 - 20:22 Uhr
Dann wäre ja Bratislava genau richtig.
Deswegen habe ich es genannt ;-)
Wien: 1h 20min., Budapest: 2h09min., und mit Bratislava himself 3 Hauptstädte!
Na ja, für Hauptstadt gibt es keinen Bonus, wie wir aus Berlin wissen.
Und gerade Wien (sorry) wäre doch für Condor durchaus interessant, ohne direkt in Konkurrenz mit der LHG (OS) vor Ort, gehen zu müssen.
Das bedienen andere schon und zwar über den Preis. Es gibt noch Nischen, die die LHG nicht bedient. Da ginge was.
Naja, alles nur Spekulation.
Ja genau. Ist ja erlaubt und gewünscht ;-)
Mal schauen was DE denn wirklich macht. Bisher sind das ja auch nur Möglichkeiten die Herr Gerber da anspricht, nix konkretes.