Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Interesse an Bundeswehr steigt

Beitrag 1 - 10 von 10
Beitrag vom 31.07.2025 - 18:03 Uhr
Userrambazamba123
User (746 Beiträge)
Solange die roten verblendeten Pro-Russland-Bremsklötze wie Mützenich und Stegner ihr Gift in die SPD mischen, wird es schwierig die Ziele tatsächlich zu erreichen. Insbesondere das Thema Wehrpflicht wird mit dem linken Flügel nicht zu machen sein. Zaudern, Zögern, verschleppen lautet die Devise, um jeglichen Sicherheitsgewinn in der Realität zu verhindern.
Beitrag vom 31.07.2025 - 19:21 Uhr
UserD-AIQU
User (115 Beiträge)
Die Bundeswehr war per se noch nie ein schlechter Arbeitgeber. In den 60-80er Jahren verflucht als mehr oder weniger notwendiges Übel i.S. der Wehrpflicht, nach Fall des Warschauer Paktes und Übernahme und Integration sehr vieler Berufssoldaten der NVA, sinnsuchend bis nach der Jahrtausendwende, garniert mit dem ersten Einsatz außerhalb humanitärer Missionen auf dem Balkan.

Dann, bereits politisch und gesellschaftlich auf dem Absteigenden Ast und in der ideologischen Bedeutungslosigkeit verschwunden, der unselige ISAF-Einsatz in Afghanistan. Fehlender Rückhalt in und offene Anfeindung aus der Gesellschaft. Insbesondere von ideologisch verblendeten Alt-68ern in deren neu empfundenem zweiten Frühling und von heranreifender aber noch nicht gereifter Post-Cold-War-Generation, die, als Teil einer entbehrungs und (zumindest in jungen Jahren) leistungsfreien Massenkonsumgesellschaft, das Wort "Bundeswehr" noch nicht mal buchstabieren und, mangels Erfahrung, inhaltlich nicht beschreiben, dafür aber die substanzlosen Animositäten der Alt-Klugen umso besser nachplappern können.
Mitten hinein in diese Misère: der Todesstoß durch die endgültige Abschaffung der Wehrpflicht. Zum entsetzten Kopfschütteln und Unverständnis unserer, gottlob, noch immer wohlgesonnenener Bündnispartnern.
Hervorragend ausgebildete und motivierte Menschen, die sich in den Dienst der Bundeswehr stellen, sehen sich als plumpe Brunnenbohrer und Entwicklungshelfer verunglimpft oder als Mörder tituliert, wenn man es wagt, sich an einem Karfreitag mittels Waffengewalt einem Hinterhalt zu erwehren.
Soldatinnen und Soldaten müssen verschämt den hochroten Kopf verstecken, wenn zu Beginn eines unsäglichen Angriffskrieges 5.000 Stahlhelme als Unterstützung versprochen werden.

Diese Entwicklung hat nicht die Bundeswehr zu verantworten. Sondern die Gesellschaft im Ganzen, zu deren Diensten diese Frauen und Männer stehen. Und diejenigen Politiker, die nicht imstande waren, die bundeswehrfeindlichen Tendenzen und Tiraden innerhalb der eigenen Gesellschaft zu kanalisieren, sondern diese aus parteiideologischen Gründen und aus Gründen persönlicher Profilierung aufgegriffen haben.

Wenn es auch mit einem ernsten Hintergrund und durchaus aggressiver Werbung verbunden ist: ich habe den Eindruck, dass die Bundeswehr als ernstzunehmender Arbeitgeber wieder mehr in den Fokus der Gesellschaft rückt.
Wie im Einleitungssatz beschrieben, war und ist das bei der Bundeswehr ausgebildete Fachpersonal heißbegehrt.
Beitrag vom 01.08.2025 - 10:41 Uhr
UserMHalblaub
User (1191 Beiträge)
Wir schieben der Bundeswehr jetzt Milliarden rein und sparen an Sozialausgaben. Wer glaubt, dass sei unsozial, der sollte sich einmal überlegen, wie sozial es unter der Regie des Kremls zugeht. Die dortige Lebenserwartung für Männer ist ein Traum für unsere Rentenversicherung: 68 Jahren. Die sozialen Hilfen: lachhaft. Das müssen wir abwehren, eine eklatante Verschlechterung der sozialen Hilfen unter Autokraten.
Beitrag vom 03.08.2025 - 08:59 Uhr
UserTagesprophet
User (241 Beiträge)
Naja, das Interesse wird nur bis zu dem Zeitpunkt groß sein, wo man mal Zeuge war, wie dem Kameraden daneben ein Arm, ein Bein oder auch mal eine Gesichtshälfte durch Geschoßeinwirkung verloren gegangen ist, oder der verkohlte Leichnam aus einem Panzer hängt. Und nein - das ist dann kein Videospiel, das Blut oder die Hirnmasse sind dann echt.
Beitrag vom 03.08.2025 - 18:31 Uhr
Userfbwlaie
User (5292 Beiträge)
Was wird passieren, falls der Anblick von toten Zivilisten (auch Kindern) ganz alltäglich wird?
Im Krieg würde es auch um die Zivilisten und die allgemeine Infrastruktur gehen. Sie ist das Rückrat der der Armee. Dieses kann man mit wenig Materialeinsatz erheblich schädigen. Übergriffe auf die Zivilbevölkerung werden/sind der Normalfall.
Beitrag vom 03.08.2025 - 21:14 Uhr
UserD-AIQU
User (115 Beiträge)
@ Tagesprophet und fbwlaie: welcher Arbeitgeber ist schon perfekt….
Beitrag vom 06.08.2025 - 23:25 Uhr
UserTagesprophet
User (241 Beiträge)
@ Tagesprophet und fbwlaie: welcher Arbeitgeber ist schon perfekt….


So lange man es sich aussuchen kann, ob man seine Arbeitsleistung mit der Herstellung von Gütern bzw. dem Bereitstellen von Dienstleistungen oder dem möglichst effizienten Töten von Menschen erbringt, geht es in Ordnung.
Beitrag vom 08.08.2025 - 11:56 Uhr
Userside|winder
User (69 Beiträge)
Da hat die Bundeswehr ja nochmal Glück gehabt nachdem sie als Teil der Exekutive auf breite gesellschaftliche Akzeptanz angewiesen ist um im Fall der Fälle zu funktionieren und eine allgemeine Wehrpflicht dieser auch außerhalb linker Randgruppen nur schaden würde.

Dass die Politik nachdem sie die Schulen mit allen möglichen Bildungs- bzw. Menschenexperimenten, Masseneinwanderung und baulichen Verfall jahrzehntelang ruiniert hat und darüber hinaus die Kinder auch noch über ein Jahr lang weggesperrt und so millionenfach krasse Entwicklungsstörungen riskiert hat ein paar politische Kehrtwenden später von genau diesen Kindern verlangt die Freiheit zu verteidigen geht nämlich garnicht.

Wobei die Bundeswehr am Ende auch vorallem für die Bundeswehrler passen muss und nicht für Fremde oder gar Politiker oder Journalisten.
Deswegen sollte man bei diesen freiwilligen Modellen vorsichtig sein die Berufssoldaten finanziell nicht zu sehr zu benachteiligen und quasi in die klassische Neukunden-vor-Bestandskunden Falle zu tappen.
Was teilweise an Sold für diese einjährig Freiwilligen vorgeschlagen wird (nördlich von 2000€) ist von den untersten Mannschaftsdienstgraden nämlich nicht weit weg.
Bevor ich also Freiwillige quasi nach dem Russischen Modell übers Geld motiviere investiere ich doch lieber in z.B. die schon lange geforderte bessere sportmedizinische Betreung oder bessere Stuben, Essen etc. und vielleicht kann man sich heute ja sogar dazu überwinden Helmut Schmidt wieder an die Wand zu hängen sofern das in der Truppe gewünscht wird.

Kapiert die Politik natürlich genauso wenig.
Beitrag vom 08.08.2025 - 11:58 Uhr
Userside|winder
User (69 Beiträge)
Wenn eine allgemeine Wehrpflicht eines Tages doch wieder eingeführt werden sollte dann gegen die Gesellschaft und mit den Stimmen der SPD d.h. garnicht um der Wehrpflicht willen sondern um über den Zivildienst den Altenheimen billige Arbeitskräfte zu beschaffen.
Beitrag vom 08.08.2025 - 14:39 Uhr
Userfbwlaie
User (5292 Beiträge)
Der Wehrersatzdienst wäre zumindest ein sinnvolles Gegenstück zum Wehrdienst.

Mein Traum ist natürlich, dass die Wehretats in Europa einschliesslich Russlands erheblich reduziert werden (können).