Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Jumbo Jet schlägt mit drei Triebwer...

Beitrag 1 - 12 von 12
Beitrag vom 07.08.2020 - 12:49 Uhr
UserAngros
User (413 Beiträge)
20 m/s entspricht fast 39 Kts Gusts. Das als "relativ windig" zu bezeichnen, ist schon understatement ;)
Beitrag vom 07.08.2020 - 13:36 Uhr
Userfollowme
User (19 Beiträge)
Mit dem inneren Triebwerk aufzuschlagen kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Kann sich die Tragfläche tatsächlich dermaßen nach oben biegen, dass das innere Triebwerk die Bahn berührt???

Wenn das tatsächlich passiert, müsste es doch schwerste strukturelle Schäden an der Tragfläche und an der Verbindung derselben zum Rumpf geben. Darüber müsste es doch das äußere Triebwerk ziemlich zerlegen!?

Kann da mal jemand Licht in dieses Dunkle bringen?

Und Seitenwind von 72 km/h ist doch tatsächlich mehr als heftig. Da sind doch eigentlich keine Landungen mehr zulässig? Mir ist, es gäbe ein Limit irgendwo um die 55 km/h?

Wer weiß hier genaues und kann (mir) beides erklären.
Beitrag vom 07.08.2020 - 15:15 Uhr
UserAfterburner
User (115 Beiträge)
Mit dem inneren Triebwerk aufzuschlagen kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Kann sich die Tragfläche tatsächlich dermaßen nach oben biegen, dass das innere Triebwerk die Bahn berührt???

Wieso nach oben biegen? Ich denke die sind einfach hin und hergetaumelt. Das Flugzeug kam zuerst wg. ner Böe in Schräglage, schlug mit der einen Seite auf, dann korrigierten die Piloten dagegen, vermutlich etwas zu stark, weshalb dann die andere Seite auch noch auf den Boden aufkam.
Beitrag vom 07.08.2020 - 15:43 Uhr
Usercontrail55
User (1944 Beiträge)
Mit dem inneren Triebwerk aufzuschlagen kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Kann sich die Tragfläche tatsächlich dermaßen nach oben biegen, dass das innere Triebwerk die Bahn berührt???

Wenn das tatsächlich passiert, müsste es doch schwerste strukturelle Schäden an der Tragfläche und an der Verbindung derselben zum Rumpf geben. Darüber müsste es doch das äußere Triebwerk ziemlich zerlegen!?
Wenn Sie sich ein Bild einer B744 von vorne suchen, dann eine Linie ziehen vom äußeren Fahrwerk hin zu den Triebwerken, dann fehlen (geparkt) zum Inneren nur etwa 30 cm entlang der Linie. Wenn dann noch Lift auf den tragflchen ist, dann sind sie etwas hochgebogen und dann sollte es passen. Dazu noch Fahrwerk stark komprimiert, dann ist alles auf einer Linie.
Kann da mal jemand Licht in dieses Dunkle bringen?

Und Seitenwind von 72 km/h ist doch tatsächlich mehr als heftig. Da sind doch eigentlich keine Landungen mehr zulässig? Mir ist, es gäbe ein Limit irgendwo um die 55 km/h?

Wer weiß hier genaues und kann (mir) beides erklären.

Hier finden Sie alle Antworten auf Ihre Fragen. Kurz, ja das geht und ginng schon mal 2008. Vom Hersteller gibt es wohl nur eine Guideline bzgl. der Limits. Aber alles hier zu lesen
 https://assets.publishing.service.gov.uk/media/5422f015e5274a13170002e5/Boeing_747-412__B-KAG_06-09.pdf


Dieser Beitrag wurde am 07.08.2020 15:43 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.08.2020 - 16:08 Uhr
UserPilot Response
User (341 Beiträge)
Mit dem inneren Triebwerk aufzuschlagen kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Kann sich die Tragfläche tatsächlich dermaßen nach oben biegen, dass das innere Triebwerk die Bahn berührt???

Wenn das tatsächlich passiert, müsste es doch schwerste strukturelle Schäden an der Tragfläche und an der Verbindung derselben zum Rumpf geben. Darüber müsste es doch das äußere Triebwerk ziemlich zerlegen!?
Wenn Sie sich ein Bild einer B744 von vorne suchen, dann eine Linie ziehen vom äußeren Fahrwerk hin zu den Triebwerken, dann fehlen (geparkt) zum Inneren nur etwa 30 cm entlang der Linie. Wenn dann noch Lift auf den tragflchen ist, dann sind sie etwas hochgebogen und dann sollte es passen. Dazu noch Fahrwerk stark komprimiert, dann ist alles auf einer Linie.
Kann da mal jemand Licht in dieses Dunkle bringen?

Und Seitenwind von 72 km/h ist doch tatsächlich mehr als heftig. Da sind doch eigentlich keine Landungen mehr zulässig? Mir ist, es gäbe ein Limit irgendwo um die 55 km/h?

Wer weiß hier genaues und kann (mir) beides erklären.

Hier finden Sie alle Antworten auf Ihre Fragen. Kurz, ja das geht und ginng schon mal 2008. Vom Hersteller gibt es wohl nur eine Guideline bzgl. der Limits. Aber alles hier zu lesen
 https://assets.publishing.service.gov.uk/media/5422f015e5274a13170002e5/Boeing_747-412__B-KAG_06-09.pdf


Das Seitenwindlimit beim Jumbo (747-400) ist 30 Knoten. Ausser man hätte einen Notfall wäre es illegal bei mehr Crosswind zu landen.

Aber der Seitenwind sollte keine große Rolle gespielt haben, laut AvHerald war der Wind zur Landung ziemlich genau von vorne (RWY17R):

ZSPD 041830Z 18014G19MPS 8000 -SHRA BKN015 FEW026CB 26/24 Q1004 RESHRA NOSIG=
ZSPD 041800Z 19013G20MPS 8000 -SHRA BKN015 26/24 Q1004 RESHRA BECMG TL1850 SHRA=

Dieser Beitrag wurde am 07.08.2020 16:09 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.08.2020 - 21:53 Uhr
UserFlyTweety
User (212 Beiträge)
Eine Aufzeichnung des Voice Recorders wäre sicher lustig.

Beim jedem Aufschlag nach Homer Simpson Art ein kurzes "Nein" oder "Dooh"? :-)
Beitrag vom 07.08.2020 - 23:28 Uhr
UserJumpfly
User (182 Beiträge)
Ein Crosswind Limit von 30kts gibt es für die 744 nicht. Für eine automatische Landung sind es 25kts, für eine manuelle Landung gibt es kein spezifisches Limit, es sei denn der Operator hat eines festgelegt. Es gibt ansonsten für die 744 verschiedene Crosswind limitations abhängig vom braking action zwischen 35kts (BA GOOD) bis 13kts (BA POOR).
Beitrag vom 08.08.2020 - 04:12 Uhr
UserTotolein
User (4 Beiträge)
Mit dem inneren Triebwerk aufzuschlagen kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.


... ich mir auch nicht - höchstens, die Piste war ein bisschen buggelisch ;)
Beitrag vom 08.08.2020 - 12:34 Uhr
Userfollowme
User (19 Beiträge)
Mit dem inneren Triebwerk aufzuschlagen kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Kann sich die Tragfläche tatsächlich dermaßen nach oben biegen, dass das innere Triebwerk die Bahn berührt???

Wenn das tatsächlich passiert, müsste es doch schwerste strukturelle Schäden an der Tragfläche und an der Verbindung derselben zum Rumpf geben. Darüber müsste es doch das äußere Triebwerk ziemlich zerlegen!?
Wenn Sie sich ein Bild einer B744 von vorne suchen, dann eine Linie ziehen vom äußeren Fahrwerk hin zu den Triebwerken, dann fehlen (geparkt) zum Inneren nur etwa 30 cm entlang der Linie. Wenn dann noch Lift auf den tragflchen ist, dann sind sie etwas hochgebogen und dann sollte es passen. Dazu noch Fahrwerk stark komprimiert, dann ist alles auf einer Linie.
Kann da mal jemand Licht in dieses Dunkle bringen?

Und Seitenwind von 72 km/h ist doch tatsächlich mehr als heftig. Da sind doch eigentlich keine Landungen mehr zulässig? Mir ist, es gäbe ein Limit irgendwo um die 55 km/h?

Wer weiß hier genaues und kann (mir) beides erklären.

Hier finden Sie alle Antworten auf Ihre Fragen. Kurz, ja das geht und ginng schon mal 2008. Vom Hersteller gibt es wohl nur eine Guideline bzgl. der Limits. Aber alles hier zu lesen
 https://assets.publishing.service.gov.uk/media/5422f015e5274a13170002e5/Boeing_747-412__B-KAG_06-09.pdf


der Tip, sich die 747 von vorne anzusehen, war hilfreich. Dann sieht man, dass das äußere Triebwerk deutlich mehr Abstand zum Boden hat als das Innere.
Dadurch wird es tatsächlich erklärlich, dass das Innere zuammen mit dem Äußeren aufschlagen kann, wenn der Jet zur Seite kippt.
Beitrag vom 08.08.2020 - 12:56 Uhr
Userhobbes
User (29 Beiträge)
Ein Crosswind Limit von 30kts gibt es für die 744 nicht. Für eine automatische Landung sind es 25kts, für eine manuelle Landung gibt es kein spezifisches Limit, es sei denn der Operator hat eines festgelegt. Es gibt ansonsten für die 744 verschiedene Crosswind limitations abhängig vom braking action zwischen 35kts (BA GOOD) bis 13kts (BA POOR).

An Ihrem Beitrag stimmt ja einfach mal GAR NICHTS.

Besser zukünftig dran halten: Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten

Das ist Ihr erster Beitrag in diesem Forum. Bei dieser Sprache ist es hoffentlich auch Ihr letzter. Hat Ihnen niemand etwas Anstand beigebracht?

Sie beschreiben auch nicht, was denn nicht stimmt und belegen auch nicht, wie es ist. Schlussendlich müsste jemand im Besitze des Operations Manual von Atlas Air sein, um eine qualifizierte Aussage zu machen, ob der Operator eine Limite aufgestellt hat.

Ein Hersteller gibt grundsätzlich keine Limite für Seitenwindlandungen an (Ausnahme Autoland), sondern Empfehlungen. Dann liegt es am Operator, ob er die Limite für hart erklärt oder nicht. Und am Schluss entscheidet der Kapitän, wie viel Seitenwind er bereit ist zu akzeptieren.
Beitrag vom 08.08.2020 - 13:26 Uhr
Usergordon
User (2357 Beiträge)
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Modhinweis
------------
Beitragsinhalt gelöscht, bedingt durch erfolgte Löschung eines anderen.
Mfg Fly-away

Dieser Beitrag wurde am 09.08.2020 00:05 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.08.2020 - 15:30 Uhr
UserPilot Response
User (341 Beiträge)
Ein Crosswind Limit von 30kts gibt es für die 744 nicht. Für eine automatische Landung sind es 25kts, für eine manuelle Landung gibt es kein spezifisches Limit, es sei denn der Operator hat eines festgelegt. Es gibt ansonsten für die 744 verschiedene Crosswind limitations abhängig vom braking action zwischen 35kts (BA GOOD) bis 13kts (BA POOR).

Sie haben Recht, Boeing gibt kein X-Wind Limit vor für die 744. Habe es jetzt gefunden. Aber jeder Operator dürfte wohl sein eigenes Limit definieren bis zu welchem die Crews im Simulator trainiert werden. 30-35 kts waren so gängige Werte, die ich auf die Schnelle gefunden habe.

Aber bei diesem Unfall gab es laut TAF keine große X-Wind Komponente.

Dieser Beitrag wurde am 08.08.2020 15:32 Uhr bearbeitet.