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Beitrag vom 16.01.2021 - 18:37 Uhr
UserEricM
User (2626 Beiträge)
Habe ich versucht, kommt aber keine Antwort. Ich empfinde es halt immer als schwierig andere zu diffamieren.

Dafür haben Sie keinerlei Probleme, mit einer vermeintlichen Qualifikationen als Arzt Eindruck zu schinden, die Sie in einem anonymen Forum gar nicht nachweisen können. Da helfen PMs an mich auch nicht weiter.

Im anonymen Internet ist das sicherlich leicht,

Es ist vor allen Dingen leicht, sich im Internet als etwas auszugeben, was man gar nicht ist, auch wenn das Beispiel Schiffmann zeigt, dass man in seltenen Fällen durchaus auch Arzt in diese Szene abrutschen kann.

Und wer so was
Ein Mutation geht aber in der Regel eher mit einer abgeschwächten Wirkform einher.
im Zusammenhang mit einem Virus, das, 1) durch eine Mutation überhaupt erst auf den Menschen übergesprungen ist das 2) neulich durch eine Mutation deutlich ansteckender geworden ist, postet, der arbeitet (hoffentlich) nicht wirklich als Arzt.
Beitrag vom 17.01.2021 - 09:15 Uhr
Usershuttle737
User (207 Beiträge)
Somit müssen 25 mio Einwohner besser geschützt werden. Dazu müssen diese Personen selbst Regeln einhalten.

Welche Regeln sollen denn diese 25 Mio Einwohner einhalten wenn jeder Supermarkt und jedes Arztzimmer mit ansteckenden Corona-Infizierten bevölkert ist?
Komplettisolation für mehrere Monate? Ohne Einkaufen und Arztbesuche?

Nicht immer so schwarz-weiss. Z.B. die eindringliche Empfehlung, dass nicht-risikogruppen nicht zw. 09 und 12 Uhr einkaufen gehen, mehr Einkaufsservice anbieten, FFP2-Masken, dedizierte "Corona-freie" Sprechzeiten beim Arzt.
Das kann man alles relativ einfach machen und es kostet nicht viel (im Vergleich zu den Betraegen, die aktuell rausgehauen werden).
Und hier noch ein paar Fakten: An folgenden Ansteckungsorten infizieren sich die meisten Menschen - Wohnort (62 Prozent). Acht Prozent handelten sich das Virus in Betreuungseinrichtungen (Kitas, Schulen, Seniorentagesstätten) ein, sieben in Kliniken oder Arztpraxen und 5% am Arbeitsplatz (rest sonstwo) - Quelle RKI.
Damit ist auch klar, dass der Lebensmittel-Einkauf kein Treiber der Infektionen ist!
Und ganz am Rande zeigt es auch auf, dass die ganze Homeoffice "Pflicht" Diskussion voelliger Bullshit ist. Nehmen wir mal an, dass jetzt nochmals 1/3 mehr Menschen ins Homeoffice gehen, dann reduziert man die Gesamtansteckungen um ggf. 1% plus ein paar Infektionen auf dem Arbeitsweg (noch 1%). Die meisten Faelle treten naemlich nicht im Buero auf, sondern z.B. auf dem Bau, der Fabrik, wo man zwangsweise kein Abstand einhalten kann. Auch das zeigt, dass der Aufwand nicht im Verhaeltnis zum Nutzen steht.
Ebenso das Schliessen der Kitas. Mehr als 98% der Corona-Faelle dort sind bei den Betreuern.

👍Zustimmung
Beitrag vom 17.01.2021 - 09:19 Uhr
Usershuttle737
User (207 Beiträge)
@ ChrisB:
Als Arzt kann ich nur sagen:

Es ist einer der billigsten Tricks, sich mit derartigen Behauptungen den Anstrich einer fachlich versierten Meinung geben zu wollen.
Und bei dem Blödsinn den gerade Sie hier zum Thema posten, kann man DAS sicher ausschließen.
Es könnte aber Unbedarfte geben, die Ihre sonstigen Posts nicht kennen und das für plausibel halten...
Was ist denn falsch,also faktisch,an ChrisB‘s Beiträgen?
Bitte keine Meinung...
Beitrag vom 17.01.2021 - 13:07 Uhr
UserEricM
User (2626 Beiträge)
@ ChrisB:
Als Arzt kann ich nur sagen:

Es ist einer der billigsten Tricks, sich mit derartigen Behauptungen den Anstrich einer fachlich versierten Meinung geben zu wollen.
Und bei dem Blödsinn den gerade Sie hier zum Thema posten, kann man DAS sicher ausschließen.
Es könnte aber Unbedarfte geben, die Ihre sonstigen Posts nicht kennen und das für plausibel halten...
Was ist denn falsch,also faktisch,an ChrisB‘s Beiträgen?
Bitte keine Meinung...

Nachzulesen zB hier  https://www.aero.de/forum/Kommentare-zu-aktuellen-Nachrichten/1/EU-Behoerden-empfehlen-Aufhebung-aller-Reisebeschraenkungen/ Post 1

oder hier  https://www.aero.de/forum/Kommentare-zu-aktuellen-Nachrichten/1/CSU-Politiker-Weber-fuer-freies-Reisen-mit-EU-Impfpass/ Post 10

Und natürlich in diesem hier in Post 3. Das ist billige Querdenker-Propaganda, speziell der Teil mit Mutation=Abschwächung.
Was ja, wenn auch falsch, zumindest soweit OK ist im Sinne einer freien Meinungsäußerung.

Die eigene Meinung und Politiker-bashing dann aber mit einem nicht belegten "ich bin Arzt" gewichtiger machen zu wollen, ist schäbig.

Und sobald Aero.de seine Suchfunktion repariert, kann ich noch ein paar mehr Beispiele raussuchen...

Dieser Beitrag wurde am 18.01.2021 10:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.01.2021 - 13:58 Uhr
UserHegron
User (22 Beiträge)
Ich muss da EricM recht geben. Im Internet ist das mittlerweile Gang und Gebe geworden, seine Meinung mit unüberprüfbaren und letztendlich unwichtigen Blödsinn zu verstärken. Typische Phrasen:

- Ich habe Ausländer als Freunde, aber ...
- Frauenfeindlich? Ich habe eine Ehefrau und/oder Töchter....
- Bisher habe ich Partei XYZ gewählt, aber jetzt ...
- Ich weiß, wovon ich rede, denn ich bin ...
- usw.

Die Leute meinen wohl, dass sie damit neutraler oder vertrauenserweckender wirken. Naja, wer es braucht...
Beitrag vom 17.01.2021 - 14:17 Uhr
Usermenschmeier
User (619 Beiträge)
Nachzulesen zB hier  https://www.aero.de/forum/Kommentare-zu-aktuellen-Nachrichten/1/EU-Behoerden-empfehlen-Aufhebung-aller-Reisebeschraenkungen/
Und natürlich in diesem hier in Post 3. Das ist billige Querdenker-Propaganda, speziell der Teil mit Mutation=Abschwächung.
Was ja auch soweit OK ist im Sinne einer freien Meinungsäußerung.
Die eigene Meinung und Politiker-bashing dann aber mit einem nicht belegten "ich bin Arzt" gewichtiger machen zu wollen, ist schäbig.

Und sobald Aero.de seine Suchfunktion repariert, kann ich noch ein paar mehr Beispiele raussuchen...

Diese Meinung vertritt Herr Drosten aber auch, auch er sagt, das sich Virenmutationen in der Regel abschwächen. Natürlich gilt auch hier, keine Regel ohne Ausnahme.

 https://www.morgenpost.de/vermischtes/article229285626/Coronavirus-Update-Christian-Drosten-NDR-Podcast-Virus-mutiert.html

Und nix anderes hat ChrisB gesagt,

Zitat:
"Ein Mutation geht aber in der Regel eher mit einer abgeschwächten Wirkform einher. Mag sein das dieser infiziöser ist, dennoch ist wer eben nicht „tödlicher“ und bewirkt auch keinen anderen Krankheitsverlauf."
Zitat Ende

Dann ist, nach Ihrer Einschätzung, Herr Drosten also auch ein Querdenker.
Beitrag vom 17.01.2021 - 15:51 Uhr
UserEricM
User (2626 Beiträge)
Dann ist, nach Ihrer Einschätzung, Herr Drosten also auch ein Querdenker.

Das kommt drauf an, ob er aus dieser generellen Regel, obwohl sie im Fall Corona nicht zutrifft, er wirkt eben nicht schwächer, sondern genauso stark, auch zum Schluss kommen würde, dass keine Evidenz für die getroffenen Maßnahmen vorliegt und diese eine weitestgehend sinnfreie Entmündigung der Bürger darstellen.

Wenn Herr Drosten das so sagen würde, dann ja, aber so hab ich jetzt so noch nicht ihm gehört.


Dieser Beitrag wurde am 17.01.2021 15:52 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.01.2021 - 16:05 Uhr
Usermenschmeier
User (619 Beiträge)
Dann ist, nach Ihrer Einschätzung, Herr Drosten also auch ein Querdenker.

Das kommt drauf an, ob er aus dieser generellen Regel, obwohl sie im Fall Corona nicht zutrifft, er wirkt eben nicht schwächer, sondern genauso stark, auch zum Schluss kommen würde, dass keine Evidenz für die getroffenen Maßnahmen vorliegt und diese eine weitestgehend sinnfreie Entmündigung der Bürger darstellen.

Wenn Herr Drosten das so sagen würde, dann ja, aber so hab ich jetzt so noch nicht ihm gehört.


Schon wieder falsch Eric. Herr Drosten sagt, dass sich Viren wenn sie mutieren, zu einer infektiöseren Form wandeln, um mehr Wirte zu finden. Sollten sie vorher die Wirte zu schnell getötet haben geht das oftmals, aber nicht immer, einher mit einer Abschwächung des Krankheitsverlaufs,

Und somit handelt das Virus genau nach Leerbuch. Und die Regel trifft haargenau auf das Coronavirus zu.
Es tötet nicht zu viele der Wirte und wandelt sich jetzt zu einer infektiöseren Variante.

Es ist leider wieder so, dass sie einen anderen Forenteilnehmer in eine Ecke zu stellen versucht haben weil er nicht ihrer Meinung entsprach oder sie bei seinem Wissen nicht mithalten konnten.

Und abschließend zu den Endmündigung.
Ob dieses Wort rochtig gewählt ist, lasse ich mal dahingestellt.
Aber ich finde, dass die Informationspolitik sehr einseitig ist. Es geht fast auschließlich um Inzidenzwerte, Infektions- und Todeszahlen sowie die Auslastung der Intensivstationen.

Bei der Auslastung der Intensivstationen wird immer das DIVI Intensiv Register als Quelle angebeben.
Wenn man sich jetzt aber die Erklärung dazu zum Beispiel aus einer Stader Zeitung vom dortigen Krankenhaus ansieht, dann ist eine einfache Zahlennennung unseriös, denn die dortigen Ärzte und damit wahrscheinlich auch andere, sehen das Register in aller erster Form als ein Werkzeug zur Patientenverteilung an. Sprich, ab wann werden erstmal keine externen Patienten aufgenommen um die lokalen Patienten aufnehmen zu können.

 https://services.kreiszeitung-wochenblatt.de/uploads/blaetterkatalog/ausgabe/sa/ns/16012021/index.html Seite 3

Zumindest in Stade gibt es wohl deutlich mehr Intensivmöglichkeiten, als das Register ausweist.

Und diese Einseitigkeit der Informationen unterdrückt jegliche Debatte über die Sinnhaftigkeit einzelner Maßnahmen, es wird von oben diktiert.

Wie schon von anderen dargelegt ist die Verteilung der Infektionsorte ja beim RKI einsehbar. Damit ist aber auch klar, das Restaurant, Frisöre usw keine Hotspots waren. Es wäre zu diskutieren, ob die Schließungen verhältnismässig sind, zumal gerade diese Branchen funktionierende und erprobte Hygienekonzepte hatten. Die Infektionszahlen bzw deren nahezu gleichbeleibender hoher Stand, lassen eine gewissen Sinnlosigkeit einzelner Maßnahmen erkennen.
Andere Maßnahmen z.B.: bezogen auf den ÖPNV werden nicht besprochen, da meine keine Diskussion dultet. Jeder der Fragen stellt, oder einzelne Maßnahmen für sinnfrei erachtet, wird sowohl von der Regierung als auch von folgsamen Mitbürgern sofort in die Ecke der Leugner und Querdenker abgestempelt.
Während in den Nachbarländern Busse und Bahnen nur mit 50% besetzt werden dürfen, fährt man hier genißlich in den Sardinenbüchsen durch die Gegend. Während Schüler in der Schulzeit sich schön klassenweise getrennt bewegen, müssen sie danach in überfüllte Busse und Bahnen einsteigen.
Oder warum darf ich als Stadtbewohner nicht zum Spaziergang auf leere Land fahren? Spaziergänge stärken das Immunsystem und auf dem Land, Im abgelegenen Wald oder See treffe ich sicher weniger Menschen als im Park in der Stadt.

Diese Diskussionsblockade aka Entmündigung(wie es einige empfinden) und die anhaltend schlechte Informationspolitik sorgt für Impfskepsis und zunehmende Ignoranz der Maßnahmen.


Dieser Beitrag wurde am 17.01.2021 17:03 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.01.2021 - 17:19 Uhr
UserEricM
User (2626 Beiträge)
Schon wieder falsch Eric. Herr Drosten sagt, dass sich Viren wenn sie mutieren, zu einer infektiöseren Form wandeln, um mehr Wirte zu finden. Sollten sie vorher die Wirte zu schnell getötet haben geht das oftmals, aber nicht immer, einher mit einer Abschwächung des Krankheitsverlaufs,

Richtig, und da das Coronavirus seine Wirte nicht zu schnell tötet, eine lange Inkubationszeit und 80% Symptomnfreiheit hat, greift dieser Mechanismus hier genau nicht.

Es tötet nicht zu viele der Wirte und wandelt sich jetzt zu einer infektiöseren Variante.

Eben, wo ist denn da die von einigen hier postulierte Abschwächung, die es uns erlauben würde die Maßnahmen zu beenden?

es wird von oben diktiert

Von wo denn sonst? Und "die da oben" reden vorher mit Fachleuten und nicht mit uns beiden :)
Sollten wir lieber vor jeder Entscheidung einen 80-Millionen-Stuhlkreis bilden und bis zu einem Konsens gar nichts umsetzen?

Zum Rest:
Ob jetzt ich hier einige Poster in die Nähe von Coronaleugnern rücke oder ob sie das jeweils selbst tun, überlasse ich den Mitlesern, die wir hier noch nicht komplett vergrätzt haben.
Schönen Abend noch.
Beitrag vom 17.01.2021 - 17:31 Uhr
Usermenschmeier
User (619 Beiträge)

Es tötet nicht zu viele der Wirte und wandelt sich jetzt zu einer infektiöseren Variante.

Eben, wo ist denn da die von einigen hier postulierte Abschwächung, die es uns erlauben würde die Maßnahmen zu beenden?

Wer hat diese postuliert, ChrisB, Dr Drosten usw nicht, sie haben von einer möglichen gleichzeitigen Abschwächung gesprochen.

Sie sollten besser lesen, bevor sie hier Poster beleidigen.


es wird von oben diktiert

Von wo denn sonst? Und "die da oben" reden vorher mit Fachleuten und nicht mit uns beiden :

Diese Fachleute haben aber nach dem ersten Lockdown gesagt, dass diese Maßnahmen (Restaurants usw) nicht nötig waren. Und keinen Einfluss auf die Infektionszahlen hatten. Denn diese Erkenntnisse, die Hr Spahn in seinem Interview diesbezüglich ansprach, wird er wohl kaum selber gehabt haben.

Daher Debatten in den Parlamenten und nicht das Infektionsschutzgesetz so umschreiben, dass dieses plötzlich nicht mehr nur zur akuten Abwehr kurzfristiger Infektionsgeschehen dient sondern wie jetzt zeitlich unbegrenzt wirkt. Denn es gibt auch unter den Politikern genug kritische Stimmen für einzelne der ganzen Maßnahmen und das ist auch gut so.
Beitrag vom 17.01.2021 - 18:06 Uhr
UserKarl Rapp
User (93 Beiträge)
Ach komm Ernie ähh Eric, dass mit der abgeschwächten Wirkung kam inzwischen sogar im Fernsehn.
Beitrag vom 18.01.2021 - 14:28 Uhr
UserFW 190
User (1698 Beiträge)
Der link unseres geschätzen @ Menschmeier zu der Aussage von Drosten ist vom Juni 2020. ALLE Virologen haben in den letzten 6 Monaten hinzu gelernt und sind immer wieder überrascht wie das Virus agiert. (Protzner, Brinkmann, Stürmer, Streek, Drosten und auch Lauterbach) Die Lernkurve ist noch lange nicht abgeschlossen.

"In seinem Podcast „Das Coronavirus-Update“ erklärt Christian Drosten, wie das Coronavirus mutieren könnte. Wird das Virus harmloser?"

man beachte das "könnte" die Fragestellung.

Da die neue Mutante infektiöser ist (steht immer noch nicht fest um wieviel genau, 35 bis 70%?) aber ein etwa gleicher Krankheitsverlauf erfolgt, ist wegen der höhreren Fallzahl die Todesrate deutlich höher. Das dazu gehörige Mathematische Modell wurde hier schon mal verlinkt und wurde letzte Woche im ÖR erklärt.

Warum wohl überlegt man aktuell Ausgehverbote? Nicht wegen einer "Abschwächung" sondern wegen der befürchteten steigenden Fallzahlen.
Beitrag vom 18.01.2021 - 15:56 Uhr
Userskyes
User (204 Beiträge)
Ich habe leider den Eindruck, dass sich in den letzten Jahren eine immer krankhaftere Diskussionskultur in D (und dadurch auch hier im Forum) einnistet. Egal ob Corona, Querdenke, Pilotengehälter (als Beispiel für dieses Forum) oder sonst was für Themen...es wird immer mehr mit meinungsbasierten Totschlagargumenten gearbeitet anstatt sich differenziert mit den Fakten von der anderen Seite auseinander zu setzen und zu überprüfen: stimmt das denn überhaupt, was der 'Gegner' da von sich gibt? Und wenn ja, was bedeutet das für meine Wahrnehmung/Position?
Es wird leider zu häufig das Geschriebene des Anderen überinterpretiert, zu viel versucht zwischen den Zeilen etwas so zu deuten, dass es nur für die eigene Meinung förderlich ist und im schlimmsten Falle als Reaktion darauf der andere Schreiber verunglimpft.

Es würde uns mMn allen gut tun, etwas mehr zu reflektieren, anstatt zu häufig aus der Emotion 'nö, kann gar nicht angehen' heraus zu reagieren...

Dieser Beitrag wurde am 18.01.2021 16:03 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.01.2021 - 16:08 Uhr
Usermenschmeier
User (619 Beiträge)
Das widerspricht sich aber doch gar nicht.
Wenn die Krankheit prozentual gleich gefährlich (x- Prozent tödliche Verläufe) bleibt aber infektiöser wird, dann ergeben sich doch logischerweise mehr absolute Todesfälle da mehr Infektionen.

Und trotzdem ist die Aussage von Herrn Drosten immer noch richtig. Auch wenn sie bereits 6 Monate alt ist. Die mögliche und von Herrn Drostem angedeutete Abmilderung gab es nun nicht.

Weiß nicht wo sie da jetzt einen Widerspruch sehen.

Ich habe auch nicht gesagt, dass ALLE Maßnahmen zu beenden wären, aber dass ich einige unsinnig finde und wieder andere vermisse.
Beitrag vom 18.01.2021 - 22:31 Uhr
UserDebaser
User (340 Beiträge)
Ich habe leider den Eindruck, dass sich in den letzten Jahren eine immer krankhaftere Diskussionskultur in D (und dadurch auch hier im Forum) einnistet. Egal ob Corona, Querdenke, Pilotengehälter (als Beispiel für dieses Forum) oder sonst was für Themen...es wird immer mehr mit meinungsbasierten Totschlagargumenten gearbeitet anstatt sich differenziert mit den Fakten von der anderen Seite auseinander zu setzen und zu überprüfen: stimmt das denn überhaupt, was der 'Gegner' da von sich gibt? Und wenn ja, was bedeutet das für meine Wahrnehmung/Position?
Es wird leider zu häufig das Geschriebene des Anderen überinterpretiert, zu viel versucht zwischen den Zeilen etwas so zu deuten, dass es nur für die eigene Meinung förderlich ist und im schlimmsten Falle als Reaktion darauf der andere Schreiber verunglimpft.

Es würde uns mMn allen gut tun, etwas mehr zu reflektieren, anstatt zu häufig aus der Emotion 'nö, kann gar nicht angehen' heraus zu reagieren...

Sie sprechen mir aus der Seele. Hier geht es noch, ganz schlimm ist es z.B. bei SPON oder ZON. Da kommentieren Leute, die überhaupt keine andere Meinung akzeptieren und dem anderen gleich noch eine üble Beleidigung nachreichen. Wenn sie mal auf derlei Dinge hingewiesen werden, heißt es, in dieser Zeit müsse man "Haltung zeigen". Was sie dabei nicht verstehen, ihre sogenannte Haltung ist ihre Privatsache und interessiert ansonsen keine Sau. Sie könnten ja auch vom anderen denken, er habe "Haltung", und die anderen Argumente zwar nicht teilen, aber akzeptieren. Aber nein, sie haben ein derartiges Sendungsbewußtsein, daß sie ihre "Haltung" allen anderen vor die Füße k**zen.

Die Diskussionskultur geht mehr und mehr verloren. Ich selbst bin nicht bei Facebook und Konsorten und komme daher mit allen anderen Meinungen in Berührung, denke über sie nach und lege dann meine Sicht der Dinge dar. Die soz. Netzwerke müssen offensichtlich tatsächlich echte Blasen sein, in denen man nur unter sich ist und sich gegenseitig bestätigt, daß nur die eigene Meinung die richtige ist und etwas anderes nicht akzeptiert wird - sehr gerne wird dann auch schon mal eine ganz bestimmte Keule ausgepackt.

Das Zauberwort ist Respekt - und man hat eben privat zum Glück Leute, mit denen man etwa bei den Theman Verkehr, Klima oder Migration unterschiedliche Meinungen hat und diese austauschen kann, und wo jeder den anderen akzeptiert. Von solchen dogmatisch-ideologischen Zeitgenossen, die Diskussionen als Kampf mißverstehen, sollte man sich fernhalten. Hier auf aero.de geht es größtenteils sachlich zu, was sehr angenehm ist (Ausnahmen bestätigen die Regel...).
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