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Beitrag vom 12.06.2019 - 15:18 Uhr
UserFW 190
User (1148 Beiträge)
Zu der Klimaindustrie gehören aber auch die Apologeten die stur und einseitig aufs Batterie Auto setzt. Für Kurzstecke ok, aber Gas könnte sofort eine deutlich Reduzierung an CO2 und NOx bewirken ohne die Reichweitendiskussion und würde die Tür öffnen für synthetisch hergestelltes Methan in Zukunft. Lkw wegen mir H2 mit Brennstoffzelle und in der Stadt die Busse mit Oberleitung wie wir sie schon hatten. Lkws ab 250 km Fahrtstrecke auf die Bahn usw...

Es gibt einen Strauss an Alternativen aber immer wenn jemand eine einzige Lösung als die Lösung für alles macht ist Vorsicht geboten. Es darf keine politisch getriebenen Entscheidungen sondern nur technisch fundierte ohne Lobbyismus geben. Sonst müssen wir doch den Strom im Netz speichern wie Frau Bärbock sagte.

Als Experiment würde ich zur Feststellung der Ernsthaftigkeit der fridays for future Schüler 2 Tage pro Woche ohne Smatphone vorschreiben, nicht 4 mal 12 Std. sondern 48 h zusammenhängend. Wenn wir kurzfristig also, in 15 Jahren, auf 0 CO2 kommen werden sind die Einschnitte noch tiefer. Die google Suchmaschine hat einen Stromverbrauch wie ganz Dänemark. Billigklamotten die 3 mal getragen werden fallen weg wegen der Transporte mittels SO2 ausstossenden Containerschiffen. Usw...

Aber solange jeder seinen speziellen UMWELTSÜNDER SIEHT wird das nichts. Das geht von: Flugzeuge sind die schlimsmten, Kreuzfahrer Containerschiffe, Lkwverkehr, SUV, Autos in der Stadt usw. Aber was ist mit Heizen, Industrie und Handel, Stromherstellung, Kaminfeuerung, Zement - und Stahlherstellung.

Als letztes: Wenn nicht mehr als 70% der Hauptverursacher weltweit mit macht, wirklich mitmacht, wird es nichts, dann sollten wir höhere Deiche bauen und sturmfeste Häuser.

Beitrag vom 12.06.2019 - 15:27 Uhr
UserEricM
User (1273 Beiträge)
Zur Klimaindustrie gehören all jene, die von der Vermarktung der Behauptung der menschenverursachten Erderwärmung profitieren.

Und wer ist das?
Welche Firmen und/oder Konzerne gehören dazu?
Auf welche Weise profitieren sie?
Beitrag vom 12.06.2019 - 15:34 Uhr
UserEricM
User (1273 Beiträge)
Es gibt einen Strauss an Alternativen aber immer wenn jemand eine einzige Lösung als die Lösung für alles macht ist Vorsicht geboten.

Natürlich.
Niemand sagt, dass die Luftfahrt das einzige aktuell zu lösende Problem ist.
Sie ist eins von Vielen, das ist schon richtig.

Nicht mal Mobilität für Waren und Personen ist das einzige Problem.
Energiegewinnung, Wärme, Informationsaustausch - viel von dem was wir unter "Zivilisation" verstehen, basiert heute mehrheitlich auf dem Verbrauch fossiler Energie und trägt so zu dem Problem bei.
Und ja, keine singuläre real existierende Technik oder Lösung wird allen Anforderungen gerecht werden.

Aber die Luftfahrt aus diesem Themenkomplex und den kommenden Veränderungen ausklammern kann man halt auch nicht...


Aber solange jeder seinen speziellen UMWELTSÜNDER SIEHT wird das nichts.

Da stimme ich vollkommen zu.

Dieser Beitrag wurde am 12.06.2019 15:36 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.06.2019 - 17:39 Uhr
UserFW 190
User (1148 Beiträge)
@EricM da sind wir uns einig. ALLES muss bewertet werden, aber auch der weltweite Fortschritt oder Gleichschritt in die richtige Richtung.

oh shit. Gleichschritt kann mißverstanden werden ich meinte zeitnah in die gleiche Richtung.

Dieser Beitrag wurde am 12.06.2019 17:41 Uhr bearbeitet.
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