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Beitrag vom 14.02.2026 - 22:39 Uhr
UserHeinzi
User (452 Beiträge)
O ja, streikt weiter, getreu dem Motto: "Macht kaputt, was euch kaputt macht". So sichert man seine Zukunft.>

Welche Zukunft?
Das sollten Sie sich fragen.>

Es wird dort keine langfristige geben, so einfach ist das.
Beitrag vom 14.02.2026 - 22:41 Uhr
UserHeinzi
User (452 Beiträge)
Ich habe 0 Verständnis für den Streik - wer bezahlt denn die Gehälter ????>
Ahhh, weil von Ihnen die Gehälter bezahlt werden, darf der LH Arbeitnehmer sein Recht auf Szreik nicht wahrnehmen. Interessant.

- und ebensowenig für die Unfähigkeit der LH die Kunden umzubuchen. Ich habe mir einen One way für USD 9500 selbst kaufen müssen, da sich LH weigert auf Fremdairlines umzubuchen und mich Sonntag statt Donnerstag heim transportieren wollte. Lt. Regelung und höchster Rechtsprechung ist die Airline dazu verpflichtet. Ausrede: Geht leider im System nicht. Antwort: wird teuer für Euch. Plus €600 Entschädigung plus wahrscheinlich Anwaltskosten.>
>Ist doch alles gut. Sie haben doch Ihre Anwälte. Schon einmal darüber nachgedacht, dass vielleicht weitere 99999 Fluggäste auch stehen geblieben sind und Sie in der Nahrungskette nicht so weit oben gestanden haben um einen früheren Flug angeboten bekommen zu haben?
>Aber egal, was soll’s - ist ja so gewollt, unterirdisch schlechte IT, outgesourctes Personal ohne Rechte. Der Boomerang kommt halt immer zurück:-). >
Ein Teil der jetzt streikenden Mitarbeiter wehren sich genau gegen dieses Outsourcing. Was Sie möchten ist gut, billig und willig. Das bekommen Sie vermutlich noch nicht einmal mehr..., aber lasssen wir das.
Ach ja - man wird immer auf den Bot und die Website verwiesen. Auf Grund schlechter IT skaliert die halt nicht und der Bot bricht nach 30 min. wegen Überlastung ab / die Website lädt nicht mal die Reise. Hotline: 2 Stunden Dauer um einen Flug am Sonntag zu bekommen. Es hänge viel zu tun, wenn man wollte. Tip: Mal UA fragen, die haben ne geile App und flotte IT dahinter.>
Auf der einen Seite möchten Sie nicht outgesourcete Mitarbeiter, jetzt wieder tolle IT. Da laufen mal eben mehrere 10000 Anfragen gleichzeitig ein. Weiterhin ist eine IT in so weit beschränkt, dass sie erst einmal ZUgriff auf die Buchungssysteme anderer Airlines haben muss. Das entscheidet aber wer? Richtig, die Fremairlines und nur weil Sie die freien Plätze in einer Buchungsapp sehen, heisst das nicht, das LH so einfach darüber verfügen kann. Manchmal sind Dinge etwas komplizierter, als der SENflyer sich das vorstellen kann. Aber zur Blutdrucksenkung: Ich kann Ihren frust nachvollziehen nur verstehen nicht so richtig. Manchmal muss man mal locker durch die Buxe atmen.
Tja, all ihre Einlassungen interessieren die von Ihnen so wenig geschätzten Passagiere wenig, da Sie und VC die Probleme ausgelöst haben. Aber das interessiert Sie im Cockpit wahrscheinlich weniger...>

Tja, voll daneben. Weder ich in der VC, noch ich im Cockpit. Und meine Mitpassagiere schätze ich, solange sie mit Hirn agieren und nicht nur Druck vom Kessel lassen wollen.
Beitrag vom 15.02.2026 - 04:15 Uhr
UserHeinzi
User (452 Beiträge)
O ja, streikt weiter, getreu dem Motto: "Macht kaputt, was euch kaputt macht". So sichert man seine Zukunft.

O ja, wehrt euch bloß nicht, getreu dem Motto: Nickt einfach alles ab was das fantastische LH- Management für euch auserkoren hat! So sichert ihr Spohrs, Niggemanns und restlicher Mischpokes Zukunft! Eure eigene ist scheissegal!
Wehren Sie sich ruhig weiter, bis es nichts mehr zu verteilen gibt. Ignorieren Sie - wie Ihre Kolleginnen und Kollegen im Cockpit - weiter das wirtschaftliche Umfeld und die ökonomischen Wahrheiten! Schauen Sie weiter nur auf sich und Ihren Vorteil. Ich habe kein Problem damit, ich kann wie viele andere auch ohne Lufthansa Classic leben. Die Beschäftigten aber wohl eher nicht.

Mal so für meine Einschätzung. Woher nehmen Sie ihre "ökonomischen Wahrheiten". Selbst analysiert, Carsten Spohr geglaubt, oder gar Presse?
Ach wissen Sie, es gibt genügend Fachliteratur dazu, auch Fachzeitschriften. Ökonomie ist an sich auch nicht schwer. Dazu braucht es nur ein wenig Realitätssinn. Träumen Sie ruhig weiter! >
Da sage mal einer, lesen bildet nicht! Ich habe da auch mal zu gelesen. Dann wurde mir ans Herz gelegt mich zu einem Thema in größerem Umfang schriftlich auszulassen und mich kritischen Fragen dazu zu stellen. Als wir damit durch waren haben die mir dann so ein DIN A4 Blatt in die Hand gedrückt. Stand was von Hochschule und Diplom drauf. Na ja, vorsichtshalber mal abheften.
Ob selbst das alleine ausreichen würde, die wirtschaftliche Lage der LH zu beurteilen und daraus Folgerungen für die Absurdität von Forderungen einer Gewerkschaft abzuleiten, halte ich einmal vorsichtig ausgedrückt, für Mumpitz.
Fachzeitschriften haben da aber sicher einen besseren und objektiven Einblick, direkt aus dem Rechnungswesen der LH bekommen. Ick lach mir scheckig.
Selbst auf dieser Platform wird ständig von der vom Staat geretteten LH berichtet, weil es sich nach Steuergeld verschenkt anhört und nicht mittels Darlehen, das mit Gewinn für den Steuerzahler in kurzer Zeit zurück gezahlt wurde. Oder vor 2 Jahren gab es erst 18 % Lohnerhöhung bei den Piloten, statt bis zu 18%. Nämlich 18% in den untersten Lohngruppen und 4% bei den Topverdienern. Ob es das besser macht, können Sie für sich gerne selbst entscheiden, wäre bei den Topverdienern aber auch lediglich ein Unterschied von 50000€ im Jahr. Peanuts, die die sicher auch noch gerne genommen hätten, schätze ich. Die Journallie weiss schon, wie sie Sensationen schafft um Leserschaft zu generieren. Zudem lebt man dort von copy and paste, ohne sowas auch mal kritisch zu hinterfragen. Aber bauen Sie darauf mal Ihre Bewertungen von ökonomischen Zwängen und Notwendigkeiten auf.

Dieser Beitrag wurde am 15.02.2026 04:44 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.02.2026 - 09:33 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1323 Beiträge)
> O ja, streikt weiter, getreu dem Motto: "Macht kaputt, was euch kaputt macht". So sichert man seine Zukunft.

O ja, wehrt euch bloß nicht, getreu dem Motto: Nickt einfach alles ab was das fantastische LH- Management für euch auserkoren hat! So sichert ihr Spohrs, Niggemanns und restlicher Mischpokes Zukunft! Eure eigene ist scheissegal!
Wehren Sie sich ruhig weiter, bis es nichts mehr zu verteilen gibt. Ignorieren Sie - wie Ihre Kolleginnen und Kollegen im Cockpit - weiter das wirtschaftliche Umfeld und die ökonomischen Wahrheiten! Schauen Sie weiter nur auf sich und Ihren Vorteil. Ich habe kein Problem damit, ich kann wie viele andere auch ohne Lufthansa Classic leben. Die Beschäftigten aber wohl eher nicht.

Mal so für meine Einschätzung. Woher nehmen Sie ihre "ökonomischen Wahrheiten". Selbst analysiert, Carsten Spohr geglaubt, oder gar Presse?
Ach wissen Sie, es gibt genügend Fachliteratur dazu, auch Fachzeitschriften. Ökonomie ist an sich auch nicht schwer. Dazu braucht es nur ein wenig Realitätssinn. Träumen Sie ruhig weiter! >
Da sage mal einer, lesen bildet nicht! Ich habe da auch mal zu gelesen. Dann wurde mir ans Herz gelegt mich zu einem Thema in größerem Umfang schriftlich auszulassen und mich kritischen Fragen dazu zu stellen. Als wir damit durch waren haben die mir dann so ein DIN A4 Blatt in die Hand gedrückt. Stand was von Hochschule und Diplom drauf. Na ja, vorsichtshalber mal abheften.
Ob selbst das alleine ausreichen würde, die wirtschaftliche Lage der LH zu beurteilen und daraus Folgerungen für die Absurdität von Forderungen einer Gewerkschaft abzuleiten, halte ich einmal vorsichtig ausgedrückt, für Mumpitz.
Fachzeitschriften haben da aber sicher einen besseren und objektiven Einblick, direkt aus dem Rechnungswesen der LH bekommen. Ick lach mir scheckig.
Selbst auf dieser Platform wird ständig von der vom Staat geretteten LH berichtet, weil es sich nach Steuergeld verschenkt anhört und nicht mittels Darlehen, das mit Gewinn für den Steuerzahler in kurzer Zeit zurück gezahlt wurde. Oder vor 2 Jahren gab es erst 18 % Lohnerhöhung bei den Piloten, statt bis zu 18%. Nämlich 18% in den untersten Lohngruppen und 4% bei den Topverdienern. Ob es das besser macht, können Sie für sich gerne selbst entscheiden, wäre bei den Topverdienern aber auch lediglich ein Unterschied von 50000€ im Jahr. Peanuts, die die sicher auch noch gerne genommen hätten, schätze ich. Die Journallie weiss schon, wie sie Sensationen schafft um Leserschaft zu generieren. Zudem lebt man dort von copy and paste, ohne sowas auch mal kritisch zu hinterfragen. Aber bauen Sie darauf mal Ihre Bewertungen von ökonomischen Zwängen und Notwendigkeiten auf.
Ach herrlich. Ein DIN-A4-Blatt mit "Hochschule" drauf – na dann ist ja alles gesagt. Wer braucht schon betriebswirtschaftliche Kennzahlen, wenn man ein gerahmtes Dokument und ein gesundes Bauchgefühl hat?
Dass es bei der Deutsche Lufthansa AG um Milliardenumsätze, komplexe Bilanzstrukturen und internationale Finanzierungsmodelle geht, ist natürlich nebensächlich. Viel wichtiger ist offenbar, wer sich beim Lesen "scheckig lacht". Fachzeitschriften? Rechnungswesen? Transparenzpflichten börsennotierter Unternehmen? Ach was – alles Teil der großen "Journallie"-Verschwörung.
Und die Idee, man könne aus veröffentlichten Geschäftsberichten, Marktanalysen und Branchenvergleichen keine halbwegs belastbaren Schlüsse ziehen, ist ebenfalls charmant. Als ob wirtschaftliche Bewertung nur im Hinterzimmer des Konzernrechnungswesens stattfinden dürfe – exklusiv für Eingeweihte mit Stempel.


Dieser Beitrag wurde am 15.02.2026 09:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.02.2026 - 10:57 Uhr
Usercontrail55
User (5966 Beiträge)
Selbst auf dieser Platform wird ständig von der vom Staat geretteten LH berichtet, weil es sich nach Steuergeld verschenkt anhört und nicht mittels Darlehen, das mit Gewinn für den Steuerzahler in kurzer Zeit zurück gezahlt wurde.
Das suggeriert, diese Verbinlichkeit wäre weg. Dem ist aber mitnichten so. Laut LH Newsroom wurden 2,6Mrd dieser abgelösten, weil teuren und mit Auflagen versehenen, Verbindlichkeiten durch Günstigere abgelöst. Diese Verbindlichkeiten sind aber noch da und die Zinsen laufen weiter. Zusätzlich zu den ganzen anderen Schulden.
Beitrag vom 15.02.2026 - 12:09 Uhr
UserLRBoeing
User (27 Beiträge)
Selbst auf dieser Platform wird ständig von der vom Staat geretteten LH berichtet, weil es sich nach Steuergeld verschenkt anhört und nicht mittels Darlehen, das mit Gewinn für den Steuerzahler in kurzer Zeit zurück gezahlt wurde.
Das suggeriert, diese Verbinlichkeit wäre weg. Dem ist aber mitnichten so. Laut LH Newsroom wurden 2,6Mrd dieser abgelösten, weil teuren und mit Auflagen versehenen, Verbindlichkeiten durch Günstigere abgelöst. Diese Verbindlichkeiten sind aber noch da und die Zinsen laufen weiter. Zusätzlich zu den ganzen anderen Schulden.

Das ist interessant und verdient eine genauere Betrachtung.

Der letzte Kommentar suggeriert wiederum, Lufthansa würde unter einer enormen Schuldenlast stehen, insbesondere wegen den abgelösten Staatsdarlehen.

In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall: Lufthansa strebt seit jeher das Investment Grade an. Die Eigenkapitalquote ist bedeutend höher als in der Peergroup.
Die Eigenkapitalquote ist sogar jetzt bereits wieder höher als vor Corona 2019.

Beitrag vom 15.02.2026 - 13:02 Uhr
Usercontrail55
User (5966 Beiträge)
Selbst auf dieser Platform wird ständig von der vom Staat geretteten LH berichtet, weil es sich nach Steuergeld verschenkt anhört und nicht mittels Darlehen, das mit Gewinn für den Steuerzahler in kurzer Zeit zurück gezahlt wurde.
Das suggeriert, diese Verbinlichkeit wäre weg. Dem ist aber mitnichten so. Laut LH Newsroom wurden 2,6Mrd dieser abgelösten, weil teuren und mit Auflagen versehenen, Verbindlichkeiten durch Günstigere abgelöst. Diese Verbindlichkeiten sind aber noch da und die Zinsen laufen weiter. Zusätzlich zu den ganzen anderen Schulden.

Das ist interessant und verdient eine genauere Betrachtung.
Das war die Absicht.
Der letzte Kommentar suggeriert wiederum, Lufthansa würde unter einer enormen Schuldenlast stehen, insbesondere wegen den abgelösten Staatsdarlehen.

In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall: Lufthansa strebt seit jeher das Investment Grade an. Die Eigenkapitalquote ist bedeutend höher als in der Peergroup.
Die Eigenkapitalquote ist sogar jetzt bereits wieder höher als vor Corona 2019.

Beitrag vom 15.02.2026 - 21:55 Uhr
UserHeinzi
User (452 Beiträge)
Selbst auf dieser Platform wird ständig von der vom Staat geretteten LH berichtet, weil es sich nach Steuergeld verschenkt anhört und nicht mittels Darlehen, das mit Gewinn für den Steuerzahler in kurzer Zeit zurück gezahlt wurde.
Das suggeriert, diese Verbinlichkeit wäre weg. Dem ist aber mitnichten so. Laut LH Newsroom wurden 2,6Mrd dieser abgelösten, weil teuren und mit Auflagen versehenen, Verbindlichkeiten durch Günstigere abgelöst. Diese Verbindlichkeiten sind aber noch da und die Zinsen laufen weiter. Zusätzlich zu den ganzen anderen Schulden.
Beitrag vom 15.02.2026 - 21:58 Uhr
UserHeinzi
User (452 Beiträge)
Selbst auf dieser Platform wird ständig von der vom Staat geretteten LH berichtet, weil es sich nach Steuergeld verschenkt anhört und nicht mittels Darlehen, das mit Gewinn für den Steuerzahler in kurzer Zeit zurück gezahlt wurde.
Das suggeriert, diese Verbinlichkeit wäre weg. Dem ist aber mitnichten so. Laut LH Newsroom wurden 2,6Mrd dieser abgelösten, weil teuren und mit Auflagen versehenen, Verbindlichkeiten durch Günstigere abgelöst. Diese Verbindlichkeiten sind aber noch da und die Zinsen laufen weiter. Zusätzlich zu den ganzen anderen Schulden.>

Mir ging es nur darum klar zu machen, dass der Steuerzahler für seine "Rettung" ordentlich entlohnt wurde und sein Celd zurück erhalten hat. Das schließt ja nicht aus, das LH dafür anderweitig Darlehen aufnehmen musste.
Beitrag vom 15.02.2026 - 22:00 Uhr
UserHeinzi
User (452 Beiträge)
> > O ja, streikt weiter, getreu dem Motto: "Macht kaputt, was euch kaputt macht". So sichert man seine Zukunft.
>
> O ja, wehrt euch bloß nicht, getreu dem Motto: Nickt einfach alles ab was das fantastische LH- Management für euch auserkoren hat! So sichert ihr Spohrs, Niggemanns und restlicher Mischpokes Zukunft! Eure eigene ist scheissegal!
Wehren Sie sich ruhig weiter, bis es nichts mehr zu verteilen gibt. Ignorieren Sie - wie Ihre Kolleginnen und Kollegen im Cockpit - weiter das wirtschaftliche Umfeld und die ökonomischen Wahrheiten! Schauen Sie weiter nur auf sich und Ihren Vorteil. Ich habe kein Problem damit, ich kann wie viele andere auch ohne Lufthansa Classic leben. Die Beschäftigten aber wohl eher nicht.

Mal so für meine Einschätzung. Woher nehmen Sie ihre "ökonomischen Wahrheiten". Selbst analysiert, Carsten Spohr geglaubt, oder gar Presse?
Ach wissen Sie, es gibt genügend Fachliteratur dazu, auch Fachzeitschriften. Ökonomie ist an sich auch nicht schwer. Dazu braucht es nur ein wenig Realitätssinn. Träumen Sie ruhig weiter! >
Da sage mal einer, lesen bildet nicht! Ich habe da auch mal zu gelesen. Dann wurde mir ans Herz gelegt mich zu einem Thema in größerem Umfang schriftlich auszulassen und mich kritischen Fragen dazu zu stellen. Als wir damit durch waren haben die mir dann so ein DIN A4 Blatt in die Hand gedrückt. Stand was von Hochschule und Diplom drauf. Na ja, vorsichtshalber mal abheften.
Ob selbst das alleine ausreichen würde, die wirtschaftliche Lage der LH zu beurteilen und daraus Folgerungen für die Absurdität von Forderungen einer Gewerkschaft abzuleiten, halte ich einmal vorsichtig ausgedrückt, für Mumpitz.
Fachzeitschriften haben da aber sicher einen besseren und objektiven Einblick, direkt aus dem Rechnungswesen der LH bekommen. Ick lach mir scheckig.
Selbst auf dieser Platform wird ständig von der vom Staat geretteten LH berichtet, weil es sich nach Steuergeld verschenkt anhört und nicht mittels Darlehen, das mit Gewinn für den Steuerzahler in kurzer Zeit zurück gezahlt wurde. Oder vor 2 Jahren gab es erst 18 % Lohnerhöhung bei den Piloten, statt bis zu 18%. Nämlich 18% in den untersten Lohngruppen und 4% bei den Topverdienern. Ob es das besser macht, können Sie für sich gerne selbst entscheiden, wäre bei den Topverdienern aber auch lediglich ein Unterschied von 50000€ im Jahr. Peanuts, die die sicher auch noch gerne genommen hätten, schätze ich. Die Journallie weiss schon, wie sie Sensationen schafft um Leserschaft zu generieren. Zudem lebt man dort von copy and paste, ohne sowas auch mal kritisch zu hinterfragen. Aber bauen Sie darauf mal Ihre Bewertungen von ökonomischen Zwängen und Notwendigkeiten auf.
Ach herrlich. Ein DIN-A4-Blatt mit "Hochschule" drauf – na dann ist ja alles gesagt. Wer braucht schon betriebswirtschaftliche Kennzahlen, wenn man ein gerahmtes Dokument und ein gesundes Bauchgefühl hat?
Dass es bei der Deutsche Lufthansa AG um Milliardenumsätze, komplexe Bilanzstrukturen und internationale Finanzierungsmodelle geht, ist natürlich nebensächlich. Viel wichtiger ist offenbar, wer sich beim Lesen "scheckig lacht". Fachzeitschriften? Rechnungswesen? Transparenzpflichten börsennotierter Unternehmen? Ach was – alles Teil der großen "Journallie"-Verschwörung.
Und die Idee, man könne aus veröffentlichten Geschäftsberichten, Marktanalysen und Branchenvergleichen keine halbwegs belastbaren Schlüsse ziehen, ist ebenfalls charmant. Als ob wirtschaftliche Bewertung nur im Hinterzimmer des Konzernrechnungswesens stattfinden dürfe – exklusiv für Eingeweihte mit Stempel.

Dann gebe ich mich geschlagen, wir sind bei Ihnen und Ihren angelesenen Analysestrategien in besten Händen, wie mir scheint.
Beitrag vom 16.02.2026 - 09:19 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1323 Beiträge)

Dann gebe ich mich geschlagen, wir sind bei Ihnen und Ihren angelesenen Analysestrategien in besten Händen, wie mir scheint.
Und wieder ersetzen Sie Argumente durch Polemik. Ich hätte mehr von Ihnen erwartet.
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