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Beitrag 1 - 14 von 14
Beitrag vom 11.05.2022 - 21:05 Uhr
UserFRAHAM
User (239 Beiträge)
Ich bin seit jeher eigentlich ein Freun behutsamer Veränderungen gewesen. Aber die Diversität der verschiedenen Geschäftsbereiche zu Gunsten mehrerer Airlines im gleichen Segment aufgeben zu wollen, halte ich für keine langfristige Strategie. Ich wünsche mir, mich zu irren.
Beitrag vom 11.05.2022 - 22:38 Uhr
UserJohnMacG
User (69 Beiträge)
Die LH gibt ja die LHT nicht ab. Es geht um die Veräußerung eines Minder-Anteils. Sprich alle strategischen Entscheidungen trifft weiterhin primär LH, sie bekommt aber ein paar Milliarden und wird dafür ein paar Dinge anders machen bei der LHT.

Weggeben wird die LH die LHT nicht - das ist der mit Abstand am höchsten finanziell bewertete Firmenanteil und hat massiv Potenzial für die Zukunft
Beitrag vom 11.05.2022 - 22:50 Uhr
UserFRAHAM
User (239 Beiträge)
Das ist richtig, aber weniger Anteil bedeutet weniger Anteil am "lukrativen Kuchen" und - im Endeffekt - auch weniger Mitsprache. Man muss sich ja nur überlegen, zu welchem Zweck - insbesondere wenn man die anderen Nachrichten mit ITA liest
Beitrag vom 11.05.2022 - 23:44 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (570 Beiträge)
"Lufthansa hebt stille Reserven."

Klingt für mich eher wie:
'versucht das Tafelsilber zu verkaufen'.

Gigantische Schulden,

gewinnbringende, funktionierende Unternehmensteile (siehe LSG - und das jetzige Chaos + Verluste), ebenso die LHT (macht auch Gewinne und auch wenn nur Anteile verkauft werden: wenn man einen Hedgefonds mit an Bord hat - der will Rendite sehen...)

und dann ein Abenteuer ITA, was mit Sicherheit nicht nur ein "Appel und ein Ei kostet", eingehen wollen!?

Ja ich weiß schon: man muss sich bietende Marktchancen nutzen um den Wettbewerb aussen vor zu halten...auch wenn man es sich (s.o.) eigentlich nicht leisten kann!? Und was wenn ITA (wie OS) eine jahrelange Dauerbaustelle, in die ständig Kapital gepumpt werden muss, bleibt? So unwahrscheinlich ist das nicht. Dazu kommt der Xte Versuch 'touristische Langstrecke' mit EW Discover und Billigflieger mit EW(E) - jeweils gegen etablierte Konkurrenz.

Und neue Flugzeuge sollen/müssen auch noch gekauft werden.

Ganz schön viele fixe Ausgabenseiten, während die Einnahmeseite doch eher eine Wette auf die Zukunft scheint.

Corona, Ukraine, Klimaproblematik mal völlig aussen vor gelassen.

Passt für mich irgendwie alles nicht zusammen.

Beitrag vom 12.05.2022 - 08:22 Uhr
Usercontrail55
User (3269 Beiträge)
"Lufthansa hebt stille Reserven."

Klingt für mich eher wie:
'versucht das Tafelsilber zu verkaufen'.

Gigantische Schulden,

gewinnbringende, funktionierende Unternehmensteile (siehe LSG - und das jetzige Chaos + Verluste), ebenso die LHT (macht auch Gewinne und auch wenn nur Anteile verkauft werden: wenn man einen Hedgefonds mit an Bord hat - der will Rendite sehen...)

und dann ein Abenteuer ITA, was mit Sicherheit nicht nur ein "Appel und ein Ei kostet", eingehen wollen!?

Ja ich weiß schon: man muss sich bietende Marktchancen nutzen um den Wettbewerb aussen vor zu halten...auch wenn man es sich (s.o.) eigentlich nicht leisten kann!? Und was wenn ITA (wie OS) eine jahrelange Dauerbaustelle, in die ständig Kapital gepumpt werden muss, bleibt? So unwahrscheinlich ist das nicht. Dazu kommt der Xte Versuch 'touristische Langstrecke' mit EW Discover und Billigflieger mit EW(E) - jeweils gegen etablierte Konkurrenz.

Und neue Flugzeuge sollen/müssen auch noch gekauft werden.

Ganz schön viele fixe Ausgabenseiten, während die Einnahmeseite doch eher eine Wette auf die Zukunft scheint.

Corona, Ukraine, Klimaproblematik mal völlig aussen vor gelassen.

Passt für mich irgendwie alles nicht zusammen.
Alles ist eine Wette auf die Zukunft. Die Berufsentscheidung, der Hauskauf, ... so auch hier. Wenn man die Zunkunft wüsste, dann wäre es ja keine Wette. Allerdings wüssten sie dann alle, das wäre auch nicht einfacher.
Welche Wette würden Sie denn machen, in der heutigen Zeit?
Beitrag vom 12.05.2022 - 08:39 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (570 Beiträge)
"Lufthansa hebt stille Reserven."

Klingt für mich eher wie:
'versucht das Tafelsilber zu verkaufen'.

Gigantische Schulden,

gewinnbringende, funktionierende Unternehmensteile (siehe LSG - und das jetzige Chaos + Verluste), ebenso die LHT (macht auch Gewinne und auch wenn nur Anteile verkauft werden: wenn man einen Hedgefonds mit an Bord hat - der will Rendite sehen...)

und dann ein Abenteuer ITA, was mit Sicherheit nicht nur ein "Appel und ein Ei kostet", eingehen wollen!?

Ja ich weiß schon: man muss sich bietende Marktchancen nutzen um den Wettbewerb aussen vor zu halten...auch wenn man es sich (s.o.) eigentlich nicht leisten kann!? Und was wenn ITA (wie OS) eine jahrelange Dauerbaustelle, in die ständig Kapital gepumpt werden muss, bleibt? So unwahrscheinlich ist das nicht. Dazu kommt der Xte Versuch 'touristische Langstrecke' mit EW Discover und Billigflieger mit EW(E) - jeweils gegen etablierte Konkurrenz.

Und neue Flugzeuge sollen/müssen auch noch gekauft werden.

Ganz schön viele fixe Ausgabenseiten, während die Einnahmeseite doch eher eine Wette auf die Zukunft scheint.

Corona, Ukraine, Klimaproblematik mal völlig aussen vor gelassen.

Passt für mich irgendwie alles nicht zusammen.
Alles ist eine Wette auf die Zukunft. Die Berufsentscheidung, der Hauskauf, ... so auch hier. Wenn man die Zunkunft wüsste, dann wäre es ja keine Wette. Allerdings wüssten sie dann alle, das wäre auch nicht einfacher.

Einfache Replik, die sich aber eigentlich schon aus meinem Beitrag ergibt, ich schreib:
"...während die Einnahmeseite doch eher eine Wette auf die Zukunft scheint." Ich bezog mich also nur auf die Einnahmeplanung, die man seriös z.Zt. even nicht planen kann! Während die Schulden, Kreditverpflichtungen usw. REAL und ziemlich genau bezifferbar sind. Und die sind gigantisch.

Welche Wette würden Sie denn machen, in der heutigen Zeit?

Einfache Antwort:
weder als Privatmann, noch als Geschäftsmann (der ich nicht mehr bin): keine die auf unverifizierbaren Einnahmehöhen spekuliert, während ich gleichzeitig weiß, daß ich meine bestehenden Schulden kaum bedienen kann.
Beitrag vom 12.05.2022 - 09:51 Uhr
Usercontrail55
User (3269 Beiträge)
"Lufthansa hebt stille Reserven."

Klingt für mich eher wie:
'versucht das Tafelsilber zu verkaufen'.

Gigantische Schulden,

gewinnbringende, funktionierende Unternehmensteile (siehe LSG - und das jetzige Chaos + Verluste), ebenso die LHT (macht auch Gewinne und auch wenn nur Anteile verkauft werden: wenn man einen Hedgefonds mit an Bord hat - der will Rendite sehen...)

und dann ein Abenteuer ITA, was mit Sicherheit nicht nur ein "Appel und ein Ei kostet", eingehen wollen!?

Ja ich weiß schon: man muss sich bietende Marktchancen nutzen um den Wettbewerb aussen vor zu halten...auch wenn man es sich (s.o.) eigentlich nicht leisten kann!? Und was wenn ITA (wie OS) eine jahrelange Dauerbaustelle, in die ständig Kapital gepumpt werden muss, bleibt? So unwahrscheinlich ist das nicht. Dazu kommt der Xte Versuch 'touristische Langstrecke' mit EW Discover und Billigflieger mit EW(E) - jeweils gegen etablierte Konkurrenz.

Und neue Flugzeuge sollen/müssen auch noch gekauft werden.

Ganz schön viele fixe Ausgabenseiten, während die Einnahmeseite doch eher eine Wette auf die Zukunft scheint.

Corona, Ukraine, Klimaproblematik mal völlig aussen vor gelassen.

Passt für mich irgendwie alles nicht zusammen.
Alles ist eine Wette auf die Zukunft. Die Berufsentscheidung, der Hauskauf, ... so auch hier. Wenn man die Zunkunft wüsste, dann wäre es ja keine Wette. Allerdings wüssten sie dann alle, das wäre auch nicht einfacher.

Einfache Replik, die sich aber eigentlich schon aus meinem Beitrag ergibt, ich schreib:
"...während die Einnahmeseite doch eher eine Wette auf die Zukunft scheint." Ich bezog mich also nur auf die Einnahmeplanung, die man seriös z.Zt. even nicht planen kann! Während die Schulden, Kreditverpflichtungen usw. REAL und ziemlich genau bezifferbar sind. Und die sind gigantisch.

Welche Wette würden Sie denn machen, in der heutigen Zeit?

Einfache Antwort:
weder als Privatmann, noch als Geschäftsmann (der ich nicht mehr bin): keine die auf unverifizierbaren Einnahmehöhen spekuliert, während ich gleichzeitig weiß, daß ich meine bestehenden Schulden kaum bedienen kann.
Aber dann kann man doch nie investeren, wenn es über das Geld in der Kasse hinausgeht. Niemand könnte ein Haus bauen, es sei denn man hätte das Geld schon auf der hohen Kante. Es gibt ja keine Garantie auf die Einnahmen. Wenn der Job wegbricht, dann würde man Ausgaben senken, das Auto verkaufen oder eben das Haus. Das Gleiche passiert doch hier auch.
Die variable Einnahmenprognose lässt sich ja auch durch verschiedene Maßnahmen kompensieren, zB. Flexibilität in der Flottengestaltung und verschieben von Liefepositionen oder eben Anpassungen im Konzernportfolio. Man kann damit ja die Schulden bedienen.

Dieser Beitrag wurde am 12.05.2022 09:52 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.05.2022 - 00:06 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (570 Beiträge)
@contrail55

Wollen oder können Sie meine Argumentation nicht verstehen?

Wenn ich bis 'Oberkante Unterlippe' verschuldet bin (was bei LH offensichtlich der Fall ist), es ungelöste Baustellen (OS, Discover, EW(E)) gibt, Tarifauseinandersetzungen (die in jedem Fall Einnahmen kosten können) zu erwarten sind, wo definitiv weiteres Geld reinfliesen muss (das man nicht hat!), man weiß das man seeehr viel Geld für neue Flugzeuge braucht (wofür man das Geld z.Zt. auch nicht hat!), kein Mensch z.Zt. seriös oder wenigstens halbwegs 'sicher' - ob der vielen ungelösten Krisen (Corona, Klima, Ukraine, kommender Konflikt mit China, keine Geschäfte mit Russland, Entwicklung der Kerosinpreise usw. usf.) - irgendeine Geschäftsentwicklung voraussagen kann, dann wird kein verantwortungsvolles Management oder eine Privatperson weitere, ZUSÄTZLICHE, riskante Investionen (die den Schuldenberg noch weiter erhöhen) eingehen.
Beitrag vom 13.05.2022 - 00:17 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (570 Beiträge)

Einfache Antwort:
weder als Privatmann, noch als Geschäftsmann (der ich nicht mehr bin): keine die auf unverifizierbaren Einnahmehöhen spekuliert, während ich gleichzeitig weiß, daß ich meine bestehenden Schulden kaum bedienen kann.
Aber dann kann man doch nie investeren, wenn es über das Geld in der Kasse hinausgeht.

Es ist - siehe Artikel - offensichtlich überhaupt kein Geld in der Kasse! Deshalb versucht man doch "Stille Reserven zu heben" (m.E. 'Tafelsilber zu verscherbeln' trifft es besser).

Niemand könnte ein Haus bauen, es sei denn man hätte das Geld schon auf der hohen Kante. Es gibt ja keine Garantie auf die Einnahmen. Wenn der Job wegbricht, dann würde man Ausgaben senken, das Auto verkaufen oder eben das Haus. Das Gleiche passiert doch hier auch.
Die variable Einnahmenprognose

Welche Prognosen? Haben Sie dazu Quellen? Die würden mich wirklich interessieren.

lässt sich ja auch durch verschiedene Maßnahmen kompensieren, zB. Flexibilität in der Flottengestaltung und verschieben von Liefepositionen oder eben Anpassungen im Konzernportfolio. Man kann damit ja die Schulden bedienen.

Einen 'nackten Mann' kann man nicht in die Tasche greifen. Z.B. Flottengestaltung: ich lese nur
'wir kaufen/leasen das und das und das...' .
Und nicht:
wir planen, wenn es denn so läuft wie wir das hoffen, das und das zu kaufen/leasen.
Beitrag vom 13.05.2022 - 07:23 Uhr
Usergordon
User (3473 Beiträge)

Einfache Replik, die sich aber eigentlich schon aus meinem Beitrag ergibt, ich schreib:
"...während die Einnahmeseite doch eher eine Wette auf die Zukunft scheint." Ich bezog mich also nur auf die Einnahmeplanung, die man seriös z.Zt. even nicht planen kann! Während die Schulden, Kreditverpflichtungen usw. REAL und ziemlich genau bezifferbar sind. Und die sind gigantisch.

Aber die Einnahmeseite ist in diesem Falle doch gerade keine Wette auf die Zukunft sondern im Falle des Verkaufs im Kaufvertrag fixiert.
Beitrag vom 13.05.2022 - 08:19 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (570 Beiträge)

Einfache Replik, die sich aber eigentlich schon aus meinem Beitrag ergibt, ich schreib:
"...während die Einnahmeseite doch eher eine Wette auf die Zukunft scheint." Ich bezog mich also nur auf die Einnahmeplanung, die man seriös z.Zt. even nicht planen kann! Während die Schulden, Kreditverpflichtungen usw. REAL und ziemlich genau bezifferbar sind. Und die sind gigantisch.

Aber die Einnahmeseite ist in diesem Falle doch gerade keine Wette auf die Zukunft sondern im Falle des Verkaufs im Kaufvertrag fixiert.

Damit haben Sie insofern Recht, wenn man sich nur auf die, Artikel angesprochene, Verkäufe der 'stillen Reserven' bezieht.
Jedoch, wie Sie ja selber auch schreiben ("im Falle des Verkaufs"), ist also auch bei diesem Teil der Erlös noch völlig unklar. C.Spohr will zwar keine 'Krisenabschläge' beim Verkaufspreis akzeptieren, allerdings lese ich nichts davon, ob das auch potentielle Käufer (so es sie gibt) so akzeptieren werden.
Also auch hier in gewisserweise 'eine Wette auf die Zukunft'.

Ich habe, aus meiner Sicht, jedoch die Gesamtsituation des Unternehmens versucht zu betrachten.

Ps. Wobei ich nicht wusste das LX ja noch 1,5 Milliarden Franken an den Staat zurück zahlen muss - wie heute berichtet wird - ich nahm an die LH AG hat bereits alle Staatshilfe zurück gezahlt... .
Beitrag vom 13.05.2022 - 08:38 Uhr
Usergordon
User (3473 Beiträge)

Einfache Replik, die sich aber eigentlich schon aus meinem Beitrag ergibt, ich schreib:
"...während die Einnahmeseite doch eher eine Wette auf die Zukunft scheint." Ich bezog mich also nur auf die Einnahmeplanung, die man seriös z.Zt. even nicht planen kann! Während die Schulden, Kreditverpflichtungen usw. REAL und ziemlich genau bezifferbar sind. Und die sind gigantisch.

Aber die Einnahmeseite ist in diesem Falle doch gerade keine Wette auf die Zukunft sondern im Falle des Verkaufs im Kaufvertrag fixiert.

Damit haben Sie insofern Recht, wenn man sich nur auf die, Artikel angesprochene, Verkäufe der 'stillen Reserven' bezieht.

Ja natürlich, der Rest ist doch - wie Sie immer so schön anmerken - OT :)

Jedoch, wie Sie ja selber auch schreiben ("im Falle des Verkaufs"), ist also auch bei diesem Teil der Erlös noch völlig unklar. C.Spohr will zwar keine 'Krisenabschläge' beim Verkaufspreis akzeptieren, allerdings lese ich nichts davon, ob das auch potentielle Käufer (so es sie gibt) so akzeptieren werden.

Ich weiss jetzt nicht, was Sie da jetzt rauslesen wollen. Da steht, CS will keinen Abschläge akzeptieren. Die Konsequenz daraus ist, dass nicht verkauft wird, wenn es nur mit Abschlägen geht.

Also auch hier in gewisserweise 'eine Wette auf die Zukunft'.

Nur in Ihrer Interpretation.

Ich habe, aus meiner Sicht, jedoch die Gesamtsituation des Unternehmens versucht zu betrachten.

Ja, OT, wie schon geschrieben.


Ps. Wobei ich nicht wusste das LX ja noch 1,5 Milliarden Franken an den Staat zurück zahlen muss - wie heute berichtet wird - ich nahm an die LH AG hat bereits alle Staatshilfe zurück gezahlt... .

Um so wichtiger ist es doch Einnahmen zu realisieren. Auch das spricht doch für den Verkauf des Tafelsilbers.
Beitrag vom 13.05.2022 - 09:09 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (570 Beiträge)

Einfache Replik, die sich aber eigentlich schon aus meinem Beitrag ergibt, ich schreib:
"...während die Einnahmeseite doch eher eine Wette auf die Zukunft scheint." Ich bezog mich also nur auf die Einnahmeplanung, die man seriös z.Zt. even nicht planen kann! Während die Schulden, Kreditverpflichtungen usw. REAL und ziemlich genau bezifferbar sind. Und die sind gigantisch.

Aber die Einnahmeseite ist in diesem Falle doch gerade keine Wette auf die Zukunft sondern im Falle des Verkaufs im Kaufvertrag fixiert.

Damit haben Sie insofern Recht, wenn man sich nur auf die, Artikel angesprochene, Verkäufe der 'stillen Reserven' bezieht.

Ja natürlich, der Rest ist doch - wie Sie immer so schön anmerken - OT :)

Sorry ist es nicht, denn (Zitat aus dem Artikel):

"Lufthansa steht nach zwei Pandemiejahren knietief in der Kreide. Die Kreditverschuldung gibt der Konzern in der Bilanz 2021 mit 16,7 Milliarden Euro an. Die Nettofinanzverschuldung schnalzte auf 14,4 Milliarden Euro hoch. Angesichts steigender Anleihezinsen ist das kein Dauerzustand.".
Das betrifft dann wohl doch die GESAMTE LH (AG !?).

Jedoch, wie Sie ja selber auch schreiben ("im Falle des Verkaufs"), ist also auch bei diesem Teil der Erlös noch völlig unklar. C.Spohr will zwar keine 'Krisenabschläge' beim Verkaufspreis akzeptieren, allerdings lese ich nichts davon, ob das auch potentielle Käufer (so es sie gibt) so akzeptieren werden.

Ich weiss jetzt nicht, was Sie da jetzt rauslesen wollen. Da steht, CS will keinen Abschläge akzeptieren. Die Konsequenz daraus ist, dass nicht verkauft wird, wenn es nur mit Abschlägen geht.
>
Was dann bedeutet: gar keine (zusätzlichen) Einnahmen.

Also auch hier in gewisserweise 'eine Wette auf die Zukunft'.

Nur in Ihrer Interpretation.
>
Nein, Tatsache: s.o. .

Ich habe, aus meiner Sicht, jedoch die Gesamtsituation des Unternehmens versucht zu betrachten.

Ja, OT, wie schon geschrieben.

Wie lange wollen Sie (und ein anderer Forist) eigentlich noch versuchen, mich mit diesem Quatsch zu diskreditieren 😉?

Ps. Wobei ich nicht wusste das LX ja noch 1,5 Milliarden Franken an den Staat zurück zahlen muss - wie heute berichtet wird - ich nahm an die LH AG hat bereits alle Staatshilfe zurück gezahlt... .

Um so wichtiger ist es doch Einnahmen zu realisieren. Auch das spricht doch für den Verkauf des Tafelsilbers.

Natürlich, ich habe doch auch nichts gegenteiliges geschrieben.
Wenn es denn klappt, ist es gut. Nur das steht eben nicht fest. Das schreiben Sie auch selber: "Die Konsequenz daraus ist, dass nicht verkauft wird, wenn es nur mit Abschlägen geht."

Die Schuldensituation des Konzerns jedoch wird konkret beziffert.
Beitrag vom 13.05.2022 - 09:26 Uhr
Usergordon
User (3473 Beiträge)

Einfache Replik, die sich aber eigentlich schon aus meinem Beitrag ergibt, ich schreib:
"...während die Einnahmeseite doch eher eine Wette auf die Zukunft scheint." Ich bezog mich also nur auf die Einnahmeplanung, die man seriös z.Zt. even nicht planen kann! Während die Schulden, Kreditverpflichtungen usw. REAL und ziemlich genau bezifferbar sind. Und die sind gigantisch.

Aber die Einnahmeseite ist in diesem Falle doch gerade keine Wette auf die Zukunft sondern im Falle des Verkaufs im Kaufvertrag fixiert.

Damit haben Sie insofern Recht, wenn man sich nur auf die, Artikel angesprochene, Verkäufe der 'stillen Reserven' bezieht.

Ja natürlich, der Rest ist doch - wie Sie immer so schön anmerken - OT :)

Sorry ist es nicht, denn (Zitat aus dem Artikel):

"Lufthansa steht nach zwei Pandemiejahren knietief in der Kreide. Die Kreditverschuldung gibt der Konzern in der Bilanz 2021 mit 16,7 Milliarden Euro an. Die Nettofinanzverschuldung schnalzte auf 14,4 Milliarden Euro hoch. Angesichts steigender Anleihezinsen ist das kein Dauerzustand.".
Das betrifft dann wohl doch die GESAMTE LH (AG !?).

Jedoch, wie Sie ja selber auch schreiben ("im Falle des Verkaufs"), ist also auch bei diesem Teil der Erlös noch völlig unklar. C.Spohr will zwar keine 'Krisenabschläge' beim Verkaufspreis akzeptieren, allerdings lese ich nichts davon, ob das auch potentielle Käufer (so es sie gibt) so akzeptieren werden.

Ich weiss jetzt nicht, was Sie da jetzt rauslesen wollen. Da steht, CS will keinen Abschläge akzeptieren. Die Konsequenz daraus ist, dass nicht verkauft wird, wenn es nur mit Abschlägen geht.
>
Was dann bedeutet: gar keine (zusätzlichen) Einnahmen.

Also auch hier in gewisserweise 'eine Wette auf die Zukunft'.

Nur in Ihrer Interpretation.
>
Nein, Tatsache: s.o. .

Ich habe, aus meiner Sicht, jedoch die Gesamtsituation des Unternehmens versucht zu betrachten.

Ja, OT, wie schon geschrieben.

Wie lange wollen Sie (und ein anderer Forist) eigentlich noch versuchen, mich mit diesem Quatsch zu diskreditieren 😉?

Ps. Wobei ich nicht wusste das LX ja noch 1,5 Milliarden Franken an den Staat zurück zahlen muss - wie heute berichtet wird - ich nahm an die LH AG hat bereits alle Staatshilfe zurück gezahlt... .

Um so wichtiger ist es doch Einnahmen zu realisieren. Auch das spricht doch für den Verkauf des Tafelsilbers.

Natürlich, ich habe doch auch nichts gegenteiliges geschrieben.
Wenn es denn klappt, ist es gut. Nur das steht eben nicht fest. Das schreiben Sie auch selber: "Die Konsequenz daraus ist, dass nicht verkauft wird, wenn es nur mit Abschlägen geht."

Die Schuldensituation des Konzerns jedoch wird konkret beziffert.

Sorry, ich dachte Sie hätten ein Problem mit dem Verkauf des Tafelsilbers. Anscheinend ist dies gar nicht der Fall. Das der Kaufpreis stimmen sollte ist ja wohl auch klar und selbstverständlich offen, da es in der Zukunft liegt. Ja, das ist eine Wette auf die Zukunft, wie jede Prognose eine Wette auf die Zukunft ist. Auch ob die LSG oder die Technik in Zukunft Gewinne bringen werden, ist eine Wette auf die Zukunft und nicht gesichert, daher war Ihr Kommentar dazu verwirend:

gewinnbringende, funktionierende Unternehmensteile (siehe LSG - und das jetzige Chaos + Verluste), ebenso die LHT (macht auch Gewinne und auch wenn nur Anteile verkauft werden....)

Also entschuldigen Sie bitte ..... nein, ich bitte um Entschuldigung, dass ich Sie missverstanden hatte.

Dieser Beitrag wurde am 13.05.2022 09:27 Uhr bearbeitet.