Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Lufthansa zwischen "Trump Slump" und...

Beitrag 1 - 11 von 11
Beitrag vom 09.01.2026 - 08:14 Uhr
UserDaedalos1504
User (889 Beiträge)
Da agiert die Lufthansa in den USA ja fast wie die Emirates in Deutschland, was für ein Skandal. Wenn Trump dahinterkommt, werden Streckenrechte beschnitten...
Beitrag vom 09.01.2026 - 08:31 Uhr
UserChristian159
User (1590 Beiträge)
Da agiert die Lufthansa in den USA ja fast wie die Emirates in Deutschland, was für ein Skandal.

Wieso? Die Lufthansa agiert im Rahmen des vereinbarten Luftverkehrsabkommens und fordert auch nicht dessen Erweiterung. Emirates bzw. deren Eigentümer hingegen wollen das vereinbarte Abkommen nicht mehr. Anscheinend ohne eine adäquate Gegenleistung anzubieten. Wie das wahrscheinlich Qatar gemacht hat.

Beitrag vom 09.01.2026 - 09:13 Uhr
UserFW 190
User (2320 Beiträge)
Da agiert die Lufthansa in den USA ja fast wie die Emirates in Deutschland, was für ein Skandal. Wenn Trump dahinter kommt, werden Streckenrechte beschnitten...

Es geht dabei immer um ein Level Playing Field.
Wieviele Passagiere fliegen aus Europa in die USA und umgekehrt? Wieviele Fluggesellschaften bieten entsprechende Flüge an? Wieviele Flüge bietet also die Lufthansa in die USA an uns wieviele amerikanische Airlines bieten umgekehrt Flüge nach Deutschland und Europa an?

Dubai ist kein Markt, der viele Passagiere bietet. Hier geht es also einzig darum Passagiere aus Europa in die Welt zu befördern nicht um Passagiere nach Dubai. Lufthansa bietet einen einzigen Flug nach Dubai an. Emirates fliegt alleine vier Plätze in Deutschland, teilweise mehrmals täglich an. Wieviele Flüge bietet Emirates nach Europa an? Das ist ein ganz anderes Geschäftsmodell und dazu noch staatlich subventioniert. Vor Jahren flog Emirates von Dubai über Hamburg nach New York. In Hamburg wurde nicht nachgetankt, weil der Sprit in Dubai so billig war, das es sich lohnte, den Sprit einfach mitzubringen, trotz des deutlich höheren Gewichts und somit höherem Verbrauch.

Lufthansa fliegt mittlerweile nur noch BKK und SIN in Südostasien an, weil alle anderen Strecken durch die MEA und Turkish Airlines unwirtschaftlich geworden sind. Vor 20 Jahren ist man noch MNL, SGN, SZB, CGK, BKK 3x täglich und SIN angeflogen.

Dieser Beitrag wurde am 09.01.2026 16:39 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.01.2026 - 09:24 Uhr
UserMD 11
User (1100 Beiträge)
Werden die aero.de Texte eigentlich vor der Veröffentlichung mal korrekturgelesen? Da sind ja mehr Fehler drin, als sonst was...
Beitrag vom 09.01.2026 - 10:10 Uhr
UserDaedalos1504
User (889 Beiträge)
Da agiert die Lufthansa in den USA ja fast wie die Emirates in Deutschland, was für ein Skandal. Wenn Trump dahinter kommt, werden Streckenrechte beschnitten...

Wie dumm kann man eigentlich sein? Es geht dabei immer um ein Level Playing Field.
Wieviele Passagiere fliegen aus Europa in die USA und umgekehrt? Wieviele Fluggesellschaften bieten entsprechende Flüge an? Wieviele Flüge bietet also die Lufthansa in die USA an uns wieviele amerikanische Airlines bieten umgekehrt Flüge nach Deutschland und Europa an?

Dubai ist kein Markt, der viele Passagiere bietet. Hier geht es also einzig darum Passagiere aus Europa in die Welt zu befördern nicht um Passagiere nach Dubai. Lufthansa bietet einen einzigen Flug nach Dubai an. Emirates fliegt alleine vier Plätze in Deutschland, teilweise mehrmals täglich an. Wieviele Flüge bietet Emirates nach Europa an? Das ist ein ganz anderes Geschäftsmodell und dazu noch staatlich subventioniert. Vor Jahren flog Emirates von Dubai über Hamburg nach New York. In Hamburg wurde nicht nachgetankt, weil der Sprit in Dubai so billig war, das es sich lohnte, den Sprit einfach mitzubringen, trotz des deutlich höheren Gewichts und somit höherem Verbrauch.

Lufthansa fliegt mittlerweile nur noch BKK und SIN in Südostasien an, weil alle anderen Strecken durch die MEA und Turkish Airlines unwirtschaftlich geworden sind. Vor 20 Jahren ist man noch MNL, SGN, SZB, CGK, BKK 3x täglich und SIN angeflogen.

Sorry, ich vergaß, den Beitrag explizit mit "Satire" zu kennzeichnen. Dachte die Leute sind alt genug hier, das zu erkennen.
Vielleicht wäre es deutlicher geworden, wenn ich noch dazu geschrieben hätte, dass die Hansa deswegen zwei 748 an die USA abgeben muss.
Insofern bezieht sich die erste Frage von Ihnen wahrscheinlich auf Sie selbst...

Dieser Beitrag wurde am 09.01.2026 10:16 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.01.2026 - 12:14 Uhr
UserLavendel
User (91 Beiträge)
Schade, jetzt fällt das "Niveau" der Kommentatoren hier auch auf das bei aerotelegraph...
Beitrag vom 09.01.2026 - 16:04 Uhr
UserNicci72
User (775 Beiträge)
Da agiert die Lufthansa in den USA ja fast wie die Emirates in Deutschland, was für ein Skandal. Wenn Trump dahinter kommt, werden Streckenrechte beschnitten...

Wie dumm kann man eigentlich sein? Es geht dabei immer um ein Level Playing Field.
Wieviele Passagiere fliegen aus Europa in die USA und umgekehrt? Wieviele Fluggesellschaften bieten entsprechende Flüge an? Wieviele Flüge bietet also die Lufthansa in die USA an uns wieviele amerikanische Airlines bieten umgekehrt Flüge nach Deutschland und Europa an?

Dubai ist kein Markt, der viele Passagiere bietet. Hier geht es also einzig darum Passagiere aus Europa in die Welt zu befördern nicht um Passagiere nach Dubai. Lufthansa bietet einen einzigen Flug nach Dubai an. Emirates fliegt alleine vier Plätze in Deutschland, teilweise mehrmals täglich an. Wieviele Flüge bietet Emirates nach Europa an? Das ist ein ganz anderes Geschäftsmodell und dazu noch staatlich subventioniert. Vor Jahren flog Emirates von Dubai über Hamburg nach New York. In Hamburg wurde nicht nachgetankt, weil der Sprit in Dubai so billig war, das es sich lohnte, den Sprit einfach mitzubringen, trotz des deutlich höheren Gewichts und somit höherem Verbrauch.

Lufthansa fliegt mittlerweile nur noch BKK und SIN in Südostasien an, weil alle anderen Strecken durch die MEA und Turkish Airlines unwirtschaftlich geworden sind. Vor 20 Jahren ist man noch MNL, SGN, SZB, CGK, BKK 3x täglich und SIN angeflogen.

Sorry, ich vergaß, den Beitrag explizit mit "Satire" zu kennzeichnen. Dachte die Leute sind alt genug hier, das zu erkennen.
Vielleicht wäre es deutlicher geworden, wenn ich noch dazu geschrieben hätte, dass die Hansa deswegen zwei 748 an die USA abgeben muss.
Insofern bezieht sich die erste Frage von Ihnen wahrscheinlich auf Sie selbst...

Solche Foren sind völlig ungeeignet für Ironie und Ihr Beitrag oben mit Verlaub zu sagen überhaupt nicht als Satire erkennbar, insbesondere wenn man in Rechnung stellt, dass der derzeitige US-Präsident nun ja schon wiederholt gezeigt hat, dass ihn Verträge oder Vereinbarungen nicht interessieren, wenn ihn etwas stört oder er etwas haben will. - Mithin: Ja, das könnte politisch ganz real und völlig satirefrei passieren, wenn Trump findet, dass die Lufthansa ihn oder einen seiner Kumpels beim Geldverdienen stört - oder in seiner Diktion: die USA schädigt und ihre Sicherheitsinteressen in der westlichen Hemisphäre gefährdet.
Beitrag vom 11.01.2026 - 19:10 Uhr
UserFly-high
User (17 Beiträge)
Da agiert die Lufthansa in den USA ja fast wie die Emirates in Deutschland, was für ein Skandal. Wenn Trump dahinter kommt, werden Streckenrechte beschnitten...

Es geht dabei immer um ein Level Playing Field.
Wieviele Passagiere fliegen aus Europa in die USA und umgekehrt? Wieviele Fluggesellschaften bieten entsprechende Flüge an? Wieviele Flüge bietet also die Lufthansa in die USA an uns wieviele amerikanische Airlines bieten umgekehrt Flüge nach Deutschland und Europa an?

Dubai ist kein Markt, der viele Passagiere bietet. Hier geht es also einzig darum Passagiere aus Europa in die Welt zu befördern nicht um Passagiere nach Dubai. Lufthansa bietet einen einzigen Flug nach Dubai an. Emirates fliegt alleine vier Plätze in Deutschland, teilweise mehrmals täglich an. Wieviele Flüge bietet Emirates nach Europa an? Das ist ein ganz anderes Geschäftsmodell und dazu noch staatlich subventioniert. Vor Jahren flog Emirates von Dubai über Hamburg nach New York. In Hamburg wurde nicht nachgetankt, weil der Sprit in Dubai so billig war, das es sich lohnte, den Sprit einfach mitzubringen, trotz des deutlich höheren Gewichts und somit höherem Verbrauch.

Lufthansa fliegt mittlerweile nur noch BKK und SIN in Südostasien an, weil alle anderen Strecken durch die MEA und Turkish Airlines unwirtschaftlich geworden sind. Vor 20 Jahren ist man noch MNL, SGN, SZB, CGK, BKK 3x täglich und SIN angeflogen.

Mal aus reiner Neugierde: Wieso sollten Airlines wie Emirates, Qatar oder Turkisch Airlines Ihren Standort-Vorteil nicht nutzen? Ist ja nicht so, dass europäische Airlines das nicht auch gerne machen würden. Die europäischen Hubs in London, Frankfurt, Paris, etc. haben sich ja auch unter anderem aus diesen Grund zu Ihrer heutigen Größe entwickelt. Während unsere Airlines in der Vergangenheit von Ihrem Standort in Europa profitiert haben, hat sich der Standortvorteil mehr in Richtung des Mittleren Ostens verlagert. Es gibt einen internationalen Wettbewerb und der Kunde wählt im Endeffekt das für ihn geeignetste Produkt. Vorwerfen kann man außereuropäischen Airlines nicht, dass die versuchen das Beste aus Ihrer Situation zu machen. Würden unsere Airlines ja nicht anders machen.. Lufthansa holt ja z.B. auch Passagiere in Singapur ab um die anschließend über FRA oder MUC nach Madrid zu fliegen.

Wie kommen Sie auf die Idee, dass Dubai eine Airline wie Emirates subventionieren sollte? Die profitabelste Airline der Welt. Die Realität sieht genau umgekehrt aus. Emirates unterstützt Dubai.
Auch wenn Sie es nicht direkt erwähnt haben, es jedoch so klingt: Dubai erwirtschaftet weniger als 1% Ihres BIP aus Öl und Gas. Anscheinend hat sich ein wirtschaftliches System entwickelt, welches ohne natürliche Resourcen profitabel ist.

Dazu zählt unter anderen Tourismus. Chat-GPT hat mir gerade aufgelistet, dass Dubai 2025 die 6. meistbesuchte Stadt war. Daher ist Ihre Aussage, dass Dubai kein Markt für Passagiere sei, schon sehr weit hergeholt.

Übrigens würde ich mal empfehlen nachzulesen, wie die großen europäischen Airlines sich in der Anfangszeit entwickelt haben. Waren bestimmt keine staatlichen Airlines oder vom Staat subventionierte Airlines.. *Ironie*
Beitrag vom 12.01.2026 - 11:00 Uhr
UserVB
User (441 Beiträge)


Wie kommen Sie auf die Idee, dass Dubai eine Airline wie Emirates subventionieren sollte? Die profitabelste Airline der Welt. Die Realität sieht genau umgekehrt aus. Emirates unterstützt Dubai.


In der Aufbauphase gab es da schon massive staatliche Unterstützung.
Problem ist doch eher in Deutschland/Europa, dass wir Investitionen zu kurzfristig denken. Man hat am Golf sehr langfristig gedacht - auch weil das Geschäftsfeld Ölverkauf in jedem Fall irgendwann endlich ist - und sich wirtschaftlich diversifiziert. Wobei natürlich gerade der Luftverkehr schon auch eher Öl-abhängig ist.
Ähnlich übrigens auch China mit seinem mittlerweile über 10 Jahre alten Wirtschftsprogramm aus 2015 (?), langfristig in mindestens 10 Schlüsseltechnologien weltweit Marktführer zu sein. Während China demnächst die Welt mit günstigen und sicherlich auch guten E-Autos fluten wird, diskutieren wir hier bei uns immer noch pro/contra Verbrennerverbot.

So fatal ist das im Luftverkehr dann allerdings auch wieder nicht, wie es klingt. Airbus hat massiv von den Golf-Airlines profitiert und auch den LH-Konzern gibt es noch. Die ME3 haben also in gewisser Weise nicht (nur) Verkehr aus Europa abgezogen, sondern leben auch von einer gesamt gewachsenen Nachfrage.

Geographisch liegt Istanbul m. E. sogar noch fast besser als Dubai, da man von dort mit SA-Flugzeugen fast jeden Flughafen in Europa und Nord-Afrika erreicht und Turkish Airlines fliegt ja fast völlig unbemerkt mehr oder weniger jede Landebahn in Nord- und Mittelafrika aus Istanbul mit B737MAX an.
Beitrag vom 12.01.2026 - 15:20 Uhr
UserHeinzi
User (408 Beiträge)
Wie kommen Sie auf die Idee, dass Dubai eine Airline wie Emirates subventionieren sollte? Die profitabelste Airline der Welt. Die Realität sieht genau umgekehrt aus. Emirates unterstützt Dubai.>

Vielleicht googlen Sie einmal wie da so die Besitzverhältnisse der Emirates sind. Das ist die ICD, kontrolliert vom Herrscher Al Maktoum. "Die Investment Corporation of Dubai (ICD) gehört vollständig der
Regierung von Dubai; sie ist das wichtigste Investmentvehikel des Emirats, das ein riesiges Portfolio an Staatsvermögen verwaltet, darunter große Unternehmen wie Emirates, ENOC, Dubai Duty Free und Atlantis The Palm. Die oberste Leitung der ICD obliegt dem Kronprinzen von Dubai, Scheich Hamdan bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum, und der Aufsichtsrat setzt sich aus Mitgliedern der Herrscherfamilie zusammen, was die direkte Verbindung zur Regierung unterstreicht. "

Also ein Staatsunternehmen. Die europäischen global player sind seit Jahrzehnten börsennotierte Kapitalgesellschaften. Dem Scheich ist es nun total egal, ob seine Flieger halb leer und defizitär durch die Gegend schaukeln. Für sein Staatsunternehmen ist nur wichtig, dass unter unter dem Strich, bei seiner Mischkalkulation aus Transport, Hotelübernachtung und Shopping im Stopover, oder sonst wie, ein Dollar übrig bleibt. Kleiner Unterschied zu den europäischen Airlines, die mit Ihrem Flug Geld verdienen müssen, da Ihnen weder Hotels, duty free shops, Vergnügungsparks, business center oder Gewerbegebiete gehören, die sie in Ihre etwaige Mischkalkulation einbeziehen könnten.
So einfach ist das.

Übrigens würde ich mal empfehlen nachzulesen, wie die großen europäischen Airlines sich in der Anfangszeit entwickelt haben. Waren bestimmt keine staatlichen Airlines oder vom Staat subventionierte Airlines.. *Ironie*>

In Ihrer Anfangszeit... die ist bei Emirates lange vorbei. Nicht ohne Grund hat man sich in der EU auf Privatisierung geeinigt, um ein faires Wettbewerbsumfeld zu schaffen. Nicht umsonst sind dauersubventinierte Airlines wie Olympic oder Alitalia verschwunden, weil sie diesen Wettbewerb verzerrt haben.
Den Standortvorteil kann man Turkish und den Airlines aus den Emiraten nicht ankreiden, die durch Ihre staatliche Unterstützung erlangten Vorteile gehören hier in Europa massiv eingeschränkt.
Beitrag vom 16.01.2026 - 12:20 Uhr
UserFly-high
User (17 Beiträge)
Es ist richtig, dass der Staat Hauptanteilseigner ist. Und dass der Staat durch sein Gesamtkonzept Geld verdienen möchte, ist ja auch klar und verständlich. Der springende Punkt ist jedoch, dass der Staat seine Staatsairline nicht finanziell subventioniert, sondern von den Gewinnen seiner Airline profitiert. Das ist ein großer Unterschied.

In Europa hat sich niemand drauf "geeinigt", dass Staaten an Ihren Airlines nicht beteiligt sein dürfen. KLM hat 39% Staatsbeteiligung, Finnair 100%, Tap 72%, SAS 50%, etc.

Dass dauersubventionierte Airlines verschwinden, liegt ja nicht an der Staatsbeteiligung, sondern einfach daran, dass die Airlines im Wettbewerb untergehen und sich das weitere Investment irgendwann einfach nicht mehr lohnt.