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Beitrag 1 - 9 von 9
Beitrag vom 21.07.2021 - 13:45 Uhr
UserAviation man
User (69 Beiträge)
Die Bahn ausbauen bedeutet, massiv in die Natur einzugreifen. Damit Strecken sich lohnen und auch die Akzeptanz der Bevölkerung bekommt, müssen diese möglichst schnell und direkt sein. Bedeutet bei dem Neubau von Bahnstrecken, dass hier sicherlich Wald und Wiesen einer Versiegelung durch die Bahnstrecken weichen müssen. Den CO2 Betrag, den der Bau Kosten wird, über den wird nicht gesprochen.
Des weiteren braucht die Planung bisher 20-30 Jahre. Klar kann man die Planung beschleunigen (muss man), aber dass der Zug ein Ökowunder ist, dazu braucht es ebenfalls noch Jahrzehnte...
Und bis 2030 sehr unwahrscheinlich und Wahlkampf-Parolen.
Beitrag vom 21.07.2021 - 14:18 Uhr
UserCinrella
User (154 Beiträge)
Die Bahn ausbauen bedeutet, massiv in die Natur einzugreifen. Damit Strecken sich lohnen und auch die Akzeptanz der Bevölkerung bekommt, müssen diese möglichst schnell und direkt sein. Bedeutet bei dem Neubau von Bahnstrecken, dass hier sicherlich Wald und Wiesen einer Versiegelung durch die Bahnstrecken weichen müssen. Den CO2 Betrag, den der Bau Kosten wird, über den wird nicht gesprochen.
Des weiteren braucht die Planung bisher 20-30 Jahre. Klar kann man die Planung beschleunigen (muss man), aber dass der Zug ein Ökowunder ist, dazu braucht es ebenfalls noch Jahrzehnte...
Und bis 2030 sehr unwahrscheinlich und Wahlkampf-Parolen.


Leider muss man Ihnen Recht geben, bis das Bahnnetz vernünftig ausgebaut und von der Kapazität soweit ist, dauert es noch ewig. Ein weiteres Mittel wäre tatsächlich der Fernbus, da dieser bei durchschnittlicher Auslastung tatäschlich weniger CO2 Emissionen pro Kilometer hat als der Fernzug und leichter auf nachhaltiges Benzin oder evtl. Elektro umstellbar wäre und die Infrastruktur hierfür durch Straßen größtenteils schon besteht. Aber natürlich nur auf kürzeren Strecken konkurrenzfähig.

Den CO2-Ausstoß für den Bau von Trassen miteinzubeziehen führt allerdings dazu, dass man ehrlicherweise auch den CO2-Ausstoß für die Produktion von Kerosin miteinberechnen muss. Da würde das Flugzeug dann vermutlich noch schlechter dastehen, da hier praktisch nichts nachhaltig ist. Strom wird immerhin schon zu einem gewissen Teil nachhaltig produziert.

Dieser Beitrag wurde am 21.07.2021 14:18 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.07.2021 - 14:47 Uhr
UserVJ 101
User (932 Beiträge)
Nachdem die Hamburger zu knapp 3/4 linke Parteien gewählt haben, ist die Ansicht der AfD nicht Mehrheitsfähig- es sollte vielmehr nicht nur keine Kurzstreckenflüge mehr geben, der Flughafen sollte ganz zu gemacht werden und ein Park wie in Tempelhof oder eine Messestadt wie in Riem errichtet werden.
Beitrag vom 21.07.2021 - 16:25 Uhr
UserAllan
User (10 Beiträge)
@RATM: Politik hat auf diesen Seiten NICHTS verloren. Darum bitte ich auf die Aussagen wie "FCK AFD" zu verzichten...
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Fly-away Moderator

Dieser Beitrag wurde am 21.07.2021 20:46 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.07.2021 - 18:34 Uhr
UserEricM
User (3031 Beiträge)
Politik hat auf diesen Seiten NICHTS verloren.

Ich finde diese Grundaussage zumindest im Kontext dieses Artikels falsch, da es darin ausschließlich um Politik geht. In dem Fall muss es auch im Forum um Politik gehen oder es wäre OT...
Auch in anderen Themen hier geht es oft genug zumindest auch um Politik, da diese den Rahmen für die Wirtschaft und damit letztendlich auch für die Luftfahrt setzt.

Den grünen Verbotsfantasien zum Trotz verdeutlicht unsere Anfrage die hohe Popularität von Kurzstreckenflügen in Hamburg." Ein Flugverbot hätte fatale wirtschaftliche Folgen für den Flughafen.

FCK irgendwas muss zwar tatsächlich nicht sein, allerdings zeigt die AfD mMn mit ihren Aussgen zu der Anfrage, _wie_ ewiggestrig sie denkt, indem sie die wirtschaftliche FDP/CxU Denke der 1980er und 1990er schlicht fortführt.
Die Zeiten vermeintlich ewigen Wachstums als Glaubensdogma sind vorbei.
Immer mehr Menschen verstehen das.
Auch in Hamburg, wo sich die Leute vermutlich recht gut vorstellen können, was eine ordentliche Sturmflut in Kombination mit 30cm höherem Meeresspiegel für sie bedeuten kann.

Dieser Beitrag wurde am 21.07.2021 18:46 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.07.2021 - 18:37 Uhr
UserEricM
User (3031 Beiträge)
es sollte vielmehr nicht nur keine Kurzstreckenflüge mehr geben, der Flughafen sollte ganz zu gemacht werden

Na, wer hat hier wirklich "Verbotsfantasien"?
Hinweis, die Grünen sind es oftmals nicht :)
Beitrag vom 21.07.2021 - 19:31 Uhr
UsercosmoB
User (121 Beiträge)
Das erklärt vieles, diese Forum hat unglaublich viele ultrareaktionäre, ewiggestrige Teilnehmer, die mit Internationalität, Mehrsprachigkeit, Toleranz und Neugier auf Neues und andere Kulturen so gar nichts am Hut haben. Eigentlich würde man sich dies in einem Vielfliegerforum vorstellen. Wenn jetzt schon eine Partei, die mit all diesen Werten so gar nichts am Hut hat zu Zensuren führt dann muss man sich nicht wundern. Ich für meinen Teil möchte damit NICHTS zu tun haben.

@RATM: Politik hat auf diesen Seiten NICHTS verloren. Darum bitte ich auf die Aussagen wie "FCK AFD" zu verzichten...
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Fly-away Moderator



Dieser Beitrag wurde am 21.07.2021 20:52 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.07.2021 - 19:32 Uhr
UserVJ 101
User (932 Beiträge)
es sollte vielmehr nicht nur keine Kurzstreckenflüge mehr geben, der Flughafen sollte ganz zu gemacht werden

Na, wer hat hier wirklich "Verbotsfantasien"?
Hinweis, die Grünen sind es oftmals nicht :)

Die Phantasien der Grünen entspringen eher der Inhalationswirkung der Stoffe, die sie gerne von der Verbotsliste der gestrig Denkenden streichen möchten:-)
Beitrag vom 21.07.2021 - 19:50 Uhr
UserFW 190
User (1804 Beiträge)

Den CO2-Ausstoß für den Bau von Trassen miteinzubeziehen führt allerdings dazu, dass man ehrlicherweise auch den CO2-Ausstoß für die Produktion von Kerosin miteinberechnen muss. Da würde das Flugzeug dann vermutlich noch schlechter dastehen, da hier praktisch nichts nachhaltig ist. Strom wird immerhin schon zu einem gewissen Teil nachhaltig produziert.

Zement/Betonherstellung ist eine große CO2 Quelle, alle Schienen werden heute auf Betonschwellen geschraubt.

Kerosin wird wie Diesel zur Herstellung auch etwa 22% Verlust haben:

 https://de.wikipedia.org/wiki/Well-to-Tank#Well-to-Tank_für_fossile_Kraftstoffe

Übrigens alle Strom-Kraftwerke müssenhergestellt werden unter CO2 Emissionen. Nur mal so ein paar Beispiele:

Anlagen zur Stromerzeugung auf den Lebenszyklus gerechnet:

Kohle 0,94 kg +- 0,15
Erdöl 0,89 kg
Erdgas 0,64 kg
Erdgas GuD 0,42 kg
PV 80 - 160g
KK 3,7 bis 110 (Median 12g CO2 Äquivalent)
Wind 8-16 g

Edit: Zur Verdeutlichung:
Es handelt sich um die umgerechnete CO2 Freisetzung pro erzeugter kWh im gesammten Lebenszyklus der jeweiligen Anlage. Z.B. hat Kohle dann 1.100 g Co2 aus dem Brennstoff plus der 940 g aus der Erstellung und dem Abbruch des Kraftwerkes.

Dieser Beitrag wurde am 21.07.2021 22:08 Uhr bearbeitet.