Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Ryanair droht mit Auflösung der Eng...

Beitrag 1 - 12 von 12
Beitrag vom 21.07.2017 - 10:40 Uhr
User4UPilot
User (429 Beiträge)
Ist es nicht egal, von welcher Seite her eine Strecke bedient wird? Ob ein Flugzeug, das HHN-STN fliegt nun in STN oder HHN stationiert ist, erscheint mir egal. Ein Luftverkehrsabkommen EU-GB wird es ja dann geben.
Beitrag vom 21.07.2017 - 11:02 Uhr
UserEricM
User (5659 Beiträge)
"Ryanair droht [...]"

Inwiefern ist das "News"?
Ryanair wendet hier schlicht ihre Standard-Verhandlungstaktik gegenüber Regierungen und Flughafenbetreibern an.

Nach der EInigung kommt das Händeschüttel-Bild für die Presse und danach direkt die nächste Verhandlung über Verbesserung der Konditionen für FR, sonst ...
Beitrag vom 21.07.2017 - 11:03 Uhr
UserTaig3r
User (41 Beiträge)
@4UPilot Nicht unbedingt! Im Falle eines harten Brexits wären bilaterale Abkommen notwendig, was zur Folge hätte, dass die Strecke STN-HHN nur noch mit deutschen oder britischen Registrierung möglich wären. Die EU hat nicht automatisch einen gemeinsamen Luftraum wie mit den USA (Open Skies - Abkommen). Das hängt dann von jedem einzelnen Land ab, wie der Vertrag ausgehandelt wird.
Beitrag vom 21.07.2017 - 11:31 Uhr
UserA_380
User (132 Beiträge)
Das ist doch die Gelegenheit Ryanair das Handwerk zu legen! Die Gelegenheit um Scheinselbständigkeit, Steuer- und Sozialbetrug, Ausbeutung des Personals etc. zu beenden...

Tariflich geregelte Festanstellungen für das gesamte Personal als Bedinung für die Genehmigung von AOCs in Kontinental-Europa!
Beitrag vom 21.07.2017 - 12:07 Uhr
User4UPilot
User (429 Beiträge)
@4UPilot Nicht unbedingt! Im Falle eines harten Brexits wären bilaterale Abkommen notwendig, was zur Folge hätte, dass die Strecke STN-HHN nur noch mit deutschen oder britischen Registrierung möglich wären. Die EU hat nicht automatisch einen gemeinsamen Luftraum wie mit den USA (Open Skies - Abkommen). Das hängt dann von jedem einzelnen Land ab, wie der Vertrag ausgehandelt wird.

Deutschland verlässt ja nicht die EU! Die EU mach ein LVA mit Großbritannien, das wird ja nicht zwischen jedem einzelnen Land und GB verhandelt. Insofern ist es doch egal wie die fliegen. Britische Airlines dürfen von jedem Punkt in GB zu jedem in der EU fliegen und alle EU-Carrier von jedem EU Zielpunkt zu jedem Ziel in GB. Was nicht mehr geht ist, dass eine GB Airline von jedem Punkt in der EU zu jedem Punkt in der EU fliegen darf. Insofern ist doch vielleicht egal egal wo die Flieger stationiert sind.
Beitrag vom 21.07.2017 - 12:25 Uhr
Userichglaubdasnicht
User (458 Beiträge)
A_380 nichts verstanden. FR ist eine irische Airline.
Taig3r beschreibt es richtig.
OBrien meint aber etwas anderes.
Ryanair hat sich ausgerechnet, dass es nach dem Brexit den englischen Kunden deutlich schlechter gehen wird als heute und damit zu viele Flugzeuge in England stationiert sind.
Maßnahme 1 war: keine weiteren Flieger ab 2017 in UK stationieren
Maßnahme 2 wird sein, in GB unterbeschäftigte Flieger in Europa, den Kanaren und dem nördlichen Afrika einzusetzen. Die Reichweite der B 7378 wird ja heute nicht wirklich genutzt.
Beitrag vom 21.07.2017 - 13:04 Uhr
UserTaig3r
User (41 Beiträge)
@4UPilot Falsch! GB verlässt die EU und damit auch das Open Skies-Abkommen der EU wenn sie einen harten Brexit machen. Das was sie beschreiben ist der softe Brexit! Dann wäre GB weiterhin teil des Open-Skies-Abkommen aber gegen gewisse Zugeständnisse. Dann könnte jede EU- und GB-Airline von der EU nach GB fliegen und zurück. Allerdings nicht für EU-Airlines innerhalb GB und anders herum nicht innerhalb EU für GB-Airlines (so wie Sie es beschrieben haben). Wenn es aber zum harten Brexit kommt, dann verhandelt GB mit jedem einzelnen Land der EU bilateral. Dass heisst, dass eine irische Airline nicht mehr von D nach GB fliegen kann, da sie nicht Teil des bilateralen Abkommens ist. Für Ryanair geht dann nur noch IR nach GB und zurück, wenn sich Irland und GB geeinigt haben über Anzahl der Flüge usw.

Dieser Beitrag wurde am 21.07.2017 13:21 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.07.2017 - 14:07 Uhr
Userichglaubdasnicht
User (458 Beiträge)
20 Flieger für Frankfurt ist auch nicht besonders viel. Aber natürlich greift man sich jetzt erst einmal Hamburg nach dem Rückzug von Easyjet.
Beitrag vom 21.07.2017 - 15:33 Uhr
User4UPilot
User (429 Beiträge)
@4UPilot Falsch! GB verlässt die EU und damit auch das Open Skies-Abkommen der EU wenn sie einen harten Brexit machen. Das was sie beschreiben ist der softe Brexit! Dann wäre GB weiterhin teil des Open-Skies-Abkommen aber gegen gewisse Zugeständnisse. Dann könnte jede EU- und GB-Airline von der EU nach GB fliegen und zurück. Allerdings nicht für EU-Airlines innerhalb GB und anders herum nicht innerhalb EU für GB-Airlines (so wie Sie es beschrieben haben). Wenn es aber zum harten Brexit kommt, dann verhandelt GB mit jedem einzelnen Land der EU bilateral. Dass heisst, dass eine irische Airline nicht mehr von D nach GB fliegen kann, da sie nicht Teil des bilateralen Abkommens ist. Für Ryanair geht dann nur noch IR nach GB und zurück, wenn sich Irland und GB geeinigt haben über Anzahl der Flüge usw.

OK, so habe ich es mir auch vorgestellt- kann dann aber keinen Sinn in der EU Luftverkehrsstrategie sehen, beziehungsweise dachte ich, dass wenn die EU ein gemeinsames LVA mit den Vereinigten Arabischen Emiraten durchsetzten will, dies auch in Zukunft für alle Länder, wo ein neues LVA ansteht, macht.
Beitrag vom 21.07.2017 - 18:06 Uhr
Usergpower
User (1650 Beiträge)
Ja, alles richtig. Aber durchsetzen wollen und durchsetzen können ist ein weiter Weg. Klar will man ein gemeinsames Abkommen EU mit GB, aber wenn es nicht klappt bleiben nur Einzelverträge. Da dafür durchaus eine Möglichkeit besteht, ist der visionäre Manager natürlich vorbereitet und spielt die Alternativen durch.
Manche in Verborgenen, Ryan natürlich mit dem üblichen Tam Tam.
Beitrag vom 24.07.2017 - 10:25 Uhr
UserTaig3r
User (41 Beiträge)
@ 4UPilot Ich sag es mal so. Groß Britannien hat ein größeres Interesse an solch einem Abkommen. Jedoch knüpft die EU dieses an anderen Vereinbarungen und hat da keine Eile. Des Weiteren ist es vielleicht wirtschaftlich gar nicht so schlecht, wenn der ganze Umsteigeverkehr vom Atlantik in die EU kommt (nach CDG, MAD, FRA usw.). Von daher macht die EU zur Zeit was den Brexit angeht einiges richtig wie ich finde.
Beitrag vom 24.07.2017 - 11:50 Uhr
Userfbwlaie
User (4961 Beiträge)
Vielleicht ist viel Tam Tam nötig, damit auch der britischen Bevölkerung klar wird, dass ein schlechter Vertragsabschluss zum Brexit besser ist als gar keiner.
Ohne Vertagsabschluss sind vielleicht zunächst keine Flüge mit der EU (und anderen Staaten) möglich usw.

Dieser Beitrag wurde am 24.07.2017 12:07 Uhr bearbeitet.