Beitrag vom 05.05.2026 - 19:42 Uhr
Schon lustig wie Sie (krampfhaft) versuchen Ihre Neutralität darzustellen, aber konkret immer nur die GW kritisieren
Schon lustig wie Sie (krampfhaft) immer nur die GL angreifen! Lustig, wie Sie anderen die Neutralität absprechen. Lesen Sie doch einfach mal im Forum nach, was ich in der Vergangenheit zu den Fehlern des Vorstands geschrieben habe. Oder zu durchaus berechtigten Streiks bei den Töchtern. Oder den Streiks des Bodenpersonals. Das alles können Sie in Ihrer Verbohrtheit gerne ignorieren.
Was ich angreife, ist ziemlich konkret die Tatsache, dass beide (!!) Seiten ihren Teil zur Situation beigetragen haben, dass beide (!!) Seiten nicht in der Lage sind, da raus zu finden und dass beide(!!) Seiten das scheinbar auch nicht wollen. Das werden Sie ab er nie verstehen.
Ja sicher... ::::))))
Wenn das alles ist....
Dieser Beitrag wurde am 05.05.2026 19:42 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.05.2026 - 09:09 Uhr
Beitrag vom 06.05.2026 - 09:20 Uhr
Es herrscht kein Patt. jeder kann sich bewegen.>
Joa, macht aber keiner und daher Patt. Dann bleibt aber alles zumindest so wie es ist, lt. TV, sprich Nachwirkung. Das bringt aber die LH nicht in Ihrem Ziel voran, 30% einzuparen. Wer muss sich denn da bewegen?
Beide?
Die hat man scheinbar schon verstanden, dass sieht man an der Strategie. Eine neue Airline stampft man ja nicht aus einer Laune heraus aus dem Boden.>
Nö, das macht man, um die MItarbeiter der einzelnen Töchter gegeneinander auszuspielen und die Abwärtsspirale zu beschleunigen.
Könnte doch sein, dass das nicht der einzige Grund ist? Dass wirklich wirtschaftliche Gründe dafür sprechen. Zu verhindern wäre es vermutlich gewesen, wenn beide (!!) Seiten kompromissfähig gewesen wären. Wie wäre es also mal mit einem Perspektivwechsel?
Das war die Ansage von LH. Intern konkurrierende Töchter, die sich um die hingeworfenen Brocken prügeln indem sie sich gegenseitig unterbieten, um Flugzeuge und Strecken zu bekommen. Natürlich geht es um Kosten und Gewrkschaftslosigkeit.
Das scheint die VC aber nicht zu wollen. Sonst hätte sie nicht gestreikt.>
Die VC wollte eine Aufstockung der AV. Das die Mutter langfristig geschrumpft wird und die Perspektiven futsch sind, ist denen klar. Daher Privilegien, sprich Geld für die AV. Sonst hat die GW nicht mehr viel Munition in der Hand und selbst wenn man jetzt klein beigibt, stehen in der nächsten Verhandlungsrunde neue Forderungen zur Reduzierung im Raum.
Und warum wird die Mutter geschrumpft? Liegt es wieder nur an einer Seite? Spielen wirtschaftlich interne und externe Faktoren keine Rolle dabei? Und was hat VC zum Schrumpfungsprozess beigetragen, auch durch Forderungen bei den Töchtern, die VC nicht verhindern konnte oder wollte?
Es ist doch jetzt völlig unerheblich warum die Mutter geschrumpft wird. Sie wird. Punkt. Und da ändert auch kein Zugeständnis mehr etwas dran. Das ist Ideologie und gewollt. Daher die Haltung der VC.
Eine Schlichtung a la Spohr kann man getrost ablehnen, weil sie keine ist, eine echte Schlichtung möchte Spohr nicht, weil sie Ihm keine Ersparungen bringt. Und dann?
Was ist denn eine unechte Schlichtung. In einem bestimmten Rahmen lässt man einen Schlichter entscheiden, und folgt dann der Entscheidung. Da die VC aber nur in einem Thema sprechen möchte braucht es auch keine Schlichtung, denn das Ergebnis wäre >0. Das schließt die LH aber aus. Würde man den Scope der Themen erweitern und Optionen etwas gegenzurechnen schaffen, dann wäre das wohl möglich.>
Merken Sie was. Das Ergebnis ist ja auch in Ihrer Aussage schon vorgefertigt. Es soll also mehr Verhandlungsmasse in den Topf, damit ein Schlichterspruch kleiner 0 % möglich wird. Also nimmt man dem Schlichter schon einmal die Richtung vorweg und schließt ein anderes Ergebnis gleichzeitig kategorisch aus. Nochmal, das ist keine Schlichtung.
Eine Schlichtung also nur, wenn das Ergebnis (Erhöhung AV) aus Sicht der VC feststeht und an den Privilegien nicht gerüttelt wird, unabhängig davon, was das für die Zukunft von LHA bedeutet. Für den Außenstehenden zeigen wieder beide (!) Seiten ihr Unvermögen aufeinander zuzugehen.
Na das habe ich nicht geschrieben. Eine Schlichtung ist nur eine solche, wenn beide Seiten Ihre Forderungen, Argumente und Angebote auf den Tisch und der Schlichter entscheidet zu welchem Ergebnis er kommt. Eine Schlichtung ist es nicht, wenn eine Partei von vorn herein zur Bedingung stellt, wie ein Schlichtungsergebnis nicht auszusehen hat und was nicht akzeptiert wird. Das hat LH nun aber gemacht, nicht VC.
Auch hier nochmal erklärt. Wenn sie ein Unternehmen haben, in dem Mitarbeiter zum überwiegenden Teil im Schnitt 15 Jahre im Unternehmen sind, sind diese halt grundsätzlich teuerer als Mitarbeiter eines Unternehmens, dass erst seit zwei Jahren am Markt ist. Hinzu kommen natürlich die schon in den Eingangsstufen höheren gehälter der Mutter und deren Versorgungen. Das lässt sich auf fast jedes Unternehmen übertragen. Würde also bedeuten, man macht am besten alle 5 jahre sein Unternehmen dicht und gründet am nächsten tag ein neues, damit die Persokosten gering bleiben. Ist auch ein Modell.
Nur müsste sich längere Betriebszugehörigkeit an sich in höherer Produktivität und Effizienz widerspiegeln. Die sinkende Marge vor allem bei LHA (negativ) spricht dagegen. Insgesamt wird der mögliche Produktivitätsvorteil durch mehr Erfahrung bei LHA wohl eher überschätzt. LHA - wie auch LHG - braucht also vor allem dringend Reformen, denen sich anscheinend beide (!) Seiten verschließen.
Erworbene langjährige Erfahrung schlägt sich halt nicht nur in direkten Kostenvorteilen für den Unternehmer wieder.
Warum, wieso und an welchen Kriterien Gehaltssteigerungen bei Cockpitmitarbeitern zu bemessen sind kann man, wie alles, diskutieren. Es ist nun einmal Fakt, dass die Firmenzugehörigkeit für Gehaltssteigerungen weltweit der Indikator im Cockpit ist.
Beitrag vom 06.05.2026 - 09:20 Uhr
Na dann ist doch für Kabine/Cockpit etwas drin:
https://www.aero.de/news-52526/Lufthansa-Q1-2026.html
Wie kommen Sie darauf?
1. "Wollen" heißt nicht, dass man es auch schafft. Die Folgen des Iran-Krieges sind noch gar nicht abzusehen.
2. Den meisten Gewinn in der LHG erzielt die LHT nicht die LHA. Insofern wäre für die Mitarbeiter der LHT was drin. Die LHA muss erst einmal die gewünschte Rendite erzielen, bevor es dort etwas zu verteilen gibt und wenn, dann sicher nicht nur für Kabine und Cockpit, sondern auch für Boden.
Beitrag vom 06.05.2026 - 09:31 Uhr
Wer hat hat Schuld, oder gibt es die überhaupt?
Sicher gibt es die. Jeder ist für die Auswirkungen seines Handelns verantwortlich. In der Regel gibt es da auch meistens mehrere Optionen, aus denen man wählen kann.>
"In der Regel", "meistens", fehlt noch "vielleicht" und eventuell. manchmal aber eben auch eher weniger.
Wo ist das Problem? Sie haben, ganz unspezifisch, gefragt, ob es eine Schuld gibt. Ich habe versucht, den Begriff, ganz pauschal, zu definieren, um dann daraus abzuleiten, dass es eine Schuld gibt.
Trotzdem muss man mal die derzeitige Lage abseits der "nicht lügenden Zahlen" betrachten. Im Moment herrscht ein Patt.
Es herrscht kein Patt. jeder kann sich bewegen.>
Joa, macht aber keiner und daher Patt.
In meinem Schachverständnis ist ein Patt eine Sitation, in der sich kein Spieler mehr bewegen kann. Das trifft hier nicht zu, denn jeder Spieler kann sich bewegen.
Dann bleibt aber alles zumindest so wie es ist, lt. TV, sprich Nachwirkung. Das bringt aber die LH nicht in Ihrem Ziel voran, 30% einzuparen. Wer muss sich denn da bewegen?
Niemand MUSS sich bewegen, siehe oben. Damit ist er für die Auswirkungen seines (Nicht)Handelns verantwortlich.
VC kann weiter streiken, LH kann nicht mehr viel, außer Flieger und Strecken stilllegen. NIcht gerade ein Geschäftsmodell für eine selbst ernannte Premiumerline mit industrie leadership Anspruch. Verschieben geht auf die Schnelle nicht wirklich, weil es keine Kapazitäten bei den Töchtern gibt. Laut einem Papier,
Haben Sie dieses vermeindliche (Fake)Papier?>
Ja, habe ich. Eine interne Präsentation zum Ramp up der City Airlines.
liegt die CityAirlines bei der Flottenentwicklung um 30% hinter Plan und das soll die nächsten Jahre auch so bleiben befürchtet man. Die Piloten kommen nicht in gewünschtem, schon abgesenktem Qualitätsanspruch, die Purser rennen weg, sobald sie etwas Erfahrung haben. Daher ist ein schneller Umbau der Mutter nicht zu erwarten. Die City Liner streuben sich nach wie vor, darauf hatte man gebaut. Bei der Mutter hatte man vor Jahren schon auf Perspektiven gebaut, die Piloten zumindest haben sich für Privilegien entschieden und auch das hatte man nicht auf dem Zettel. Jetzt lockt man wieder mit Perspektiven und zeichnet düstere Wolken bei der Flottenentwicklung der Mutter, falls man die "Chance" nicht ergreift und dafür größere Absenkungen der Bedingungen in Kauf nimmt. Irgendwie scheint man die Entscheidung der Piloten nicht verstehen zu wollen, weil es nicht in die eigene Erwartungshaltung und Kalkulation passt.
Die hat man scheinbar schon verstanden, dass sieht man an der Strategie. Eine neue Airline stampft man ja nicht aus einer Laune heraus aus dem Boden.>
Nö, das macht man, um die MItarbeiter der einzelnen Töchter gegeneinander auszuspielen und die Abwärtsspirale zu beschleunigen.
Das ist durchaus möglich und es ist natürlich bequem, das darauf zu reduzieren. Da kann man der Selbstreflektion schön aus dem Weg gehen. Man geht mit diesem Mindset sogar soweit, dass man bereit ist dafür zu sterben. Das macht es natürlich schwierig, sich in Verhandlungen entscheidend zu bewegen.
Die Wirkung ist daher auch eher mau. Die Streikerei hat bisher nicht viel gebracht, außer Verluste, die Zukunftsvision des VV für die Mutter entfaltet auch keine Wirkung. Und nun? Erst einmal hat VC mit Ihrem Standpunkt Zeit. Die Flotte der Mutter wird ohnehin reduziert werden, unabhängig davon, ob es eine Einigung gäbe. Spätestens wenn die dann neu geschlossenen Verträge wieder auslaufen, beginnt das Spiel von vorn. Man kann das aus VC Sicht auch einfach einmal aussitzen. Tarifverträge wirken nach. Das wäre zumindest mal die Sicherung des status quo.
Das scheint die VC aber nicht zu wollen. Sonst hätte sie nicht gestreikt.>
Die VC wollte eine Aufstockung der AV. Das die Mutter langfristig geschrumpft wird und die Perspektiven futsch sind, ist denen klar. Daher Privilegien, sprich Geld für die AV. Sonst hat die GW nicht mehr viel Munition in der Hand und selbst wenn man jetzt klein beigibt, stehen in der nächsten Verhandlungsrunde neue Forderungen zur Reduzierung im Raum.
Das gilt immer. Selbst wenn der AG jetzt kleinbei gibt, stehen in der nächsten Verhandlungsrunde neue Forderungen nach Mehr im Raum.
Eine Schlichtung a la Spohr kann man getrost ablehnen, weil sie keine ist, eine echte Schlichtung möchte Spohr nicht, weil sie Ihm keine Ersparungen bringt. Und dann?
Was ist denn eine unechte Schlichtung. In einem bestimmten Rahmen lässt man einen Schlichter entscheiden, und folgt dann der Entscheidung. Da die VC aber nur in einem Thema sprechen möchte braucht es auch keine Schlichtung, denn das Ergebnis wäre >0. Das schließt die LH aber aus. Würde man den Scope der Themen erweitern und Optionen etwas gegenzurechnen schaffen, dann wäre das wohl möglich.>
Merken Sie was. Das Ergebnis ist ja auch in Ihrer Aussage schon vorgefertigt. Es soll also mehr Verhandlungsmasse in den Topf, damit ein Schlichterspruch kleiner 0 % möglich wird.
Nein, das habe ich nicht gesagt. Da schimmert wieder das Mindset durch, das macht es ja so schwierig.
Also nimmt man dem Schlichter schon einmal die Richtung vorweg und schließt ein anderes Ergebnis gleichzeitig kategorisch aus. Nochmal, das ist keine Schlichtung.
Doch schon. Es gibt ja nicht DIE Schlichtung. Man kann durch die Bedingungen der Schlichtung definieren, da ist man sich wohl nicht einig geworden. Man kann definieren, es gilt der Schlichterspruch uneingeschränkt und jede Partei unterwirft sich diesem Spruch. Oder man kann den Schlichterspruch als Empfehlung definieren, der zunächst einmal Lösungswege mit möglichem Ausgang aufzeigt.
Bei Variante 1 wird es schwer eine Lose/Lose Situation aufzulösen, da beide Parteien sich mit ihrer jeweiligen Forderung so in die Ecke gestellt haben, dass jedes Abweichen davon als Lose empfunden wird.
So wie ich es verstanden habe, ist es an dieser Variante gescheitert.
Spohr erwartet ja eine spürbare Verbesserung des Gewinns durch seine Allegris Kabine und dem Zufluss neuer Flieger. Letzteres lässt sich in der Ergebnisverbesserung schon heute, in Bezug auf das Altmetall, relativ beurteilen. Bei der Kabinenausstattung muss sich zeigen, ob der Kunde das Produkt langfristig annimmt. Momentan läuft es nicht schlecht, weil alle mal gucken wollen.
Woher wissden Sie das denn? Allegris ist jetzt seit genau 2 Jahren verfügbar, das Argument wird langsam lahm.>
Quatsch. Allegris ist auf wenigen Fliegern vorhanden. Da muss man einfach mal abwarten, bis mindestens die Hälfte der Flieger umgerüstet ist.
Also nur Ihre Meinung. Kann ich als das akzeptieren.
Dann ergibt sich langsam ein Bild. Die Aussagen bezüglich der erwarteten Ergebnisverbesserungen kommen vom Vorstand selbst.
Alleine diese beiden Faktoren werden zu einer erheblichen Ergebnisverbesserung führen. Dann fällt aber leider das Argument weg, die Mutter mache nur Verluste. Sie wird zweifellos weniger Gewinn machen, als die Töchter mit ausschließlich billigerem Personal in den Eingangsstufen,
Also sind doch die Personalkosten der größte Treiber ;-) Das sehen gerade die Piloten hier aber anders. Das spricht eher dafür, hier genau den Hebel anzusetzen um profitabel zu werden und stützt die Produktivitätsargumentation der GL.>
Auch hier nochmal erklärt. Wenn sie ein Unternehmen haben, in dem Mitarbeiter zum überwiegenden Teil im Schnitt 15 Jahre im Unternehmen sind, sind diese halt grundsätzlich teuerer als Mitarbeiter eines Unternehmens, dass erst seit zwei Jahren am Markt ist. Hinzu kommen natürlich die schon in den Eingangsstufen höheren gehälter der Mutter und deren Versorgungen. Das lässt sich auf fast jedes Unternehmen übertragen. Würde also bedeuten, man macht am besten alle 5 jahre sein Unternehmen dicht und gründet am nächsten tag ein neues, damit die Persokosten gering bleiben. Ist auch ein Modell.
Das hat der Vorstand aber anders formuliert. Es ist nicht die Höhe der Vergütung, wo LH ein Problem hat. Die befindet sich im international Rahmen. Es ist die Produktivität, was man für dieses Geld bekommt. Hier sind im Flugbetrieb über den MTV diverse Privilegien eingebaut, die es kompliziert(teuer) machen. Da ist Cockit im Vergleich zur Kabine sicher produktiver. Aber es gibt wohl Punkte, die hier einen großen Produktivitätshebel haben. Daher ja der Wunsch der GL nach Ausgleich der AV Forderung über Punkte in einemn anderen TV.
das Totschlagargument ist dann obsolet und hier läuft Spohr mit jedem Flugzeugneuzugang für seine Argumentation die Zeit weg. Für VC bleibt zumindest alles beim alten und nicht minus 30% wie von Spohr gefordert.
Das reicht der VC aber scheinbar nicht, daher ja der harte Tarifkampf.>
Das wird sich zeigen. So nichts mehr tun ist auch keine Lösung, die etwas voran bringt. Man kann natürlich regelmäßig mal testen, wie gleichgültig Spohr und seinen Aufsichtsratsfreunden und Miteigentümer Kühne denn die Verluste durch Streiks zukünftig sind. Vielleicht ist ja doch noch Luft für ernsthafte Verhandlungen.Und wenn nichts dabei rum kommt, hat man zumindest, was man hat, bis die anderen Verträge offen sind und legal mit in den Verhandlungstopf geworfen werden können.
Da ist wieder das Mindset. Man kann jederzeit den Verhandlungstopf legal vergrößern. Wenn man denn will (siehe die Schuldfrage und die Optionen). Das wurde in der Vergangenheit auch schon so praktiziert. Man hat Vereinbarungen getroffen, OHNE geschlossene TV öffnen zu müssen.
Besser als jetzt -30%. Und fordern muss man auch, damit in einer echten Schlichtung noch etwas übrig bleibt.
Wieder das Mindset. Hauptsche ich hole am Ende was raus, Preis und Auswirkungen egal.
Zudem kann man dann jetzt auch mal die neue Hubstrategie abwarten. Mal sehen wie der Kunde das sieht und sich diese Strategie dann noch einmal ändern wird. Heute gab es bereits einen interessanten Artikel zu dieser Strategie auf investmentweek.com .
Ja, mal sehen.
Nachtrag - Spannender Artikel und Hr. Wissel wieder mittendrin. Wenn dem wirklich so ist, dann zeigt die Reaktion der GW, dass sie das mitspielen komplett aufgegeben haben. Ist der Treiber, da hole ich jetzt noch ordentlich was raus, dann wird es auch mit dem Entgegenkommen der GL keine Lösung geben. Die GW haben die Truppen auf die Bäume geschickt um die Affen zu jagen und bekommt sie da nicht mehr runter. Die Äste für den Abstieg sind abgesägt, nur springen will jetzt keiner.
Vielleicht ist auch der eigene Blick auf die Lufthansa wie sie früher war nur ein romatisch verklärter Blick, jetzt noch festhalten zu wollen, an dem was einen Jahrzehnte getragen hat. Nur ist das dem Kunden überhaupt wichtig? Zieht der nicht gnadenlos dorthin, wo es das passende Produkt zum angemessenen Preis gibt? Wenn der Senator mit der Familie mit Ryanair in den Urlaub fliegt, dann hat LH dafür nicht das passende Produkt. Ganz einfach. Um diesen Markt aber nicht abzugeben gibt es mehrere Marken. Man schützt die Hauptmarke und bietet Alternativen selbst an, alles im eigenen House of Brands. Siehe Teleko/Congstar, Singapore/Scoot, Edeka/Penny usw. Wenn sich das Verbraucherverthalten ändert, kann man jeweils mitgehen.
Beitrag vom 06.05.2026 - 09:40 Uhr
Könnte doch sein, dass das nicht der einzige Grund ist? Dass wirklich wirtschaftliche Gründe dafür sprechen. Zu verhindern wäre es vermutlich gewesen, wenn beide (!!) Seiten kompromissfähig gewesen wären. Wie wäre es also mal mit einem Perspektivwechsel?
Das war die Ansage von LH. Intern konkurrierende Töchter, die sich um die hingeworfenen Brocken prügeln indem sie sich gegenseitig unterbieten, um Flugzeuge und Strecken zu bekommen. Natürlich geht es um Kosten und Gewrkschaftslosigkeit.
Dann erklären Sie, warum LH mit ver.di Tarifverträge schließt, wenn doch Gewerkschaftsfreiheit das Ziel ist. Oder verstehen Sie unter Gewerkschaftslosigkeit, wenn keine Verträge mit UFO und VC angeschlossen werden?
Und warum wird die Mutter geschrumpft? Liegt es wieder nur an einer Seite? Spielen wirtschaftlich interne und externe Faktoren keine Rolle dabei? Und was hat VC zum Schrumpfungsprozess beigetragen, auch durch Forderungen bei den Töchtern, die VC nicht verhindern konnte oder wollte?
Es ist doch jetzt völlig unerheblich warum die Mutter geschrumpft wird. Sie wird. Punkt. Und da ändert auch kein Zugeständnis mehr etwas dran. Das ist Ideologie und gewollt. Daher die Haltung der VC.
Ach so ist das: hinter letztlich wirtschaftlichen Entscheidungen steht eine "Ideologie"? Das ist doch etwas, was sonst nur den Grünen vorgeworfen wird.
Eine Schlichtung also nur, wenn das Ergebnis (Erhöhung AV) aus Sicht der VC feststeht und an den Privilegien nicht gerüttelt wird, unabhängig davon, was das für die Zukunft von LHA bedeutet. Für den Außenstehenden zeigen wieder beide (!) Seiten ihr Unvermögen aufeinander zuzugehen.
Na das habe ich nicht geschrieben. Eine Schlichtung ist nur eine solche, wenn beide Seiten Ihre Forderungen, Argumente und Angebote auf den Tisch und der Schlichter entscheidet zu welchem Ergebnis er kommt. Eine Schlichtung ist es nicht, wenn eine Partei von vorn herein zur Bedingung stellt, wie ein Schlichtungsergebnis nicht auszusehen hat und was nicht akzeptiert wird. Das hat LH nun aber gemacht, nicht VC.
Und VC hat sich geweigert, andere Dinge als die AV in einer Schlichtung zu entscheiden. Wahrscheinlich brauchen beide(!!) Seiten vor einer Schlichtung erst mal eine Mediation, um wieder gesprächsfähig zu werden.
Beitrag vom 06.05.2026 - 10:00 Uhr
Na dann ist doch für Kabine/Cockpit etwas drin:
https://www.aero.de/news-52526/Lufthansa-Q1-2026.html
Optimist! 10% mehr von 1,96 Mrd sind 196 Mio. Vergleicht man die geschätzten "Mehrkosten" von Kerosin mit 1,7 Mrd damit, wird deutlich wie dünn das Eis ist. Es können bei anhaltendem Krieg um die Meeresenge auch deutlich mehr werden. In unsicheren Zeiten sind alle Voraussagen und Schätzungen erst etwas wert wenn das Jahr rum ist.
Beitrag vom 06.05.2026 - 10:00 Uhr
Na dann ist doch für Kabine/Cockpit etwas drin:
https://www.aero.de/news-52526/Lufthansa-Q1-2026.html
Optimist! 10% mehr von 1,96 Mrd sind 196 Mio. Vergleicht man die geschätzten "Mehrkosten" von Kerosin mit 1,7 Mrd damit, wird deutlich wie dünn das Eis ist. Es können bei anhaltendem Krieg um die Meeresenge auch deutlich mehr werden. In unsicheren Zeiten sind alle Voraussagen und Schätzungen erst etwas wert wenn das Jahr rum ist.
Beitrag vom 06.05.2026 - 10:10 Uhr
@Heinzi: Sie wissen sicher das es inzwischen auch interne kritische Stimmen gibt. Wird noch spannend.
Beitrag vom 07.05.2026 - 09:58 Uhr
@Heinzi: Sie wissen sicher das es inzwischen auch interne kritische Stimmen gibt. Wird noch spannend.>
Yep, stimmt. Das gab es immer und ist ja auch eine Meinung, die man haben kann. Es gibt halt immer noch einige, die glauben, wenn wir ganz lieb sind, wird alles gut. Klar scheint, der VC gehen die Optionen aus.
Beitrag vom 07.05.2026 - 10:10 Uhr
Könnte doch sein, dass das nicht der einzige Grund ist? Dass wirklich wirtschaftliche Gründe dafür sprechen. Zu verhindern wäre es vermutlich gewesen, wenn beide (!!) Seiten kompromissfähig gewesen wären. Wie wäre es also mal mit einem Perspektivwechsel?
Das war die Ansage von LH. Intern konkurrierende Töchter, die sich um die hingeworfenen Brocken prügeln indem sie sich gegenseitig unterbieten, um Flugzeuge und Strecken zu bekommen. Natürlich geht es um Kosten und Gewrkschaftslosigkeit.
Dann erklären Sie, warum LH mit ver.di Tarifverträge schließt, wenn doch Gewerkschaftsfreiheit das Ziel ist. Oder verstehen Sie unter Gewerkschaftslosigkeit, wenn keine Verträge mit UFO und VC angeschlossen werden?
Sorry, ja, richtig. Natürlich war VC-Freiheit gemeint.
Und warum wird die Mutter geschrumpft? Liegt es wieder nur an einer Seite? Spielen wirtschaftlich interne und externe Faktoren keine Rolle dabei? Und was hat VC zum Schrumpfungsprozess beigetragen, auch durch Forderungen bei den Töchtern, die VC nicht verhindern konnte oder wollte?
Es ist doch jetzt völlig unerheblich warum die Mutter geschrumpft wird. Sie wird. Punkt. Und da ändert auch kein Zugeständnis mehr etwas dran. Das ist Ideologie und gewollt. Daher die Haltung der VC.
Ach so ist das: hinter letztlich wirtschaftlichen Entscheidungen steht eine "Ideologie"? Das ist doch etwas, was sonst nur den Grünen vorgeworfen wird.
Da schätzen Sie Spohr falsch ein. Manchmal geht es nicht um wirtschaftliche Entscheidungen. Er hat die VC satt, koste es was es wolle. Das hat man schon häufiger gesehen und er hat auch in Aussagen klar gemacht. Jump war z.B. ein finanzielles Desaster, wurde aber durchgezogen, obwohl es in-house Alternativen mit der VC gegeben hätte.
Eine Schlichtung also nur, wenn das Ergebnis (Erhöhung AV) aus Sicht der VC feststeht und an den Privilegien nicht gerüttelt wird, unabhängig davon, was das für die Zukunft von LHA bedeutet. Für den Außenstehenden zeigen wieder beide (!) Seiten ihr Unvermögen aufeinander zuzugehen.
Na das habe ich nicht geschrieben. Eine Schlichtung ist nur eine solche, wenn beide Seiten Ihre Forderungen, Argumente und Angebote auf den Tisch und der Schlichter entscheidet zu welchem Ergebnis er kommt. Eine Schlichtung ist es nicht, wenn eine Partei von vorn herein zur Bedingung stellt, wie ein Schlichtungsergebnis nicht auszusehen hat und was nicht akzeptiert wird. Das hat LH nun aber gemacht, nicht VC.
Und VC hat sich geweigert, andere Dinge als die AV in einer Schlichtung zu entscheiden. Wahrscheinlich brauchen beide(!!) Seiten vor einer Schlichtung erst mal eine Mediation, um wieder gesprächsfähig zu werden.
Das hatte nun zunächst ein rechtliches Problem. Hatten wir alles schon einmal. In vergangenen Verhandlungen sollte VC seitens LH verklagt werden, weil VC nicht offene Themen mit in die Verhandlungen werfen wollte. Jetzt möchte plötzlich LH sowas. Kein Wunder, dass die VC da sehr vorsichtig ist.
Da hilft keine Mediation mehr, sondern nur der Austausch beider Teams.
Beitrag vom 07.05.2026 - 10:36 Uhr
Ach so ist das: hinter letztlich wirtschaftlichen Entscheidungen steht eine "Ideologie"? Das ist doch etwas, was sonst nur den Grünen vorgeworfen wird.
Da schätzen Sie Spohr falsch ein. Manchmal geht es nicht um wirtschaftliche Entscheidungen. Er hat die VC satt, koste es was es wolle. Das hat man schon häufiger gesehen und er hat auch in Aussagen klar gemacht. Jump war z.B. ein finanzielles Desaster, wurde aber durchgezogen, obwohl es in-house Alternativen mit der VC gegeben hätte.
Auch hier sei die Frage erlaubt, wie viel VC zu diesem (Nicht-)Verhältnis beigetragen hat.
Da hilft keine Mediation mehr, sondern nur der Austausch beider Teams.
Na, dann sind wir mal einer Meinung.
Beitrag vom 07.05.2026 - 16:53 Uhr
@Heinzi: Sie wissen sicher das es inzwischen auch interne kritische Stimmen gibt. Wird noch spannend.>
Yep, stimmt. Das gab es immer und ist ja auch eine Meinung, die man haben kann. Es gibt halt immer noch einige, die glauben, wenn wir ganz lieb sind, wird alles gut. Klar scheint, der VC gehen die Optionen aus.
Genau. Daran zu glauben, wenn man überhaupt nicht lieb ist, wird alles gut, hat ja bisher super funktioniert.
Eigentlich gehen der VC die Optionen überhaupt nicht aus. Man hat immer noch vollen Handlungsspielraum. Die Frage ist, was will man eigentlich genau? Das stellen ja auch die kritischen Stimmen, alles ehemalige Schwergewichte der VC, in Frage. Gibt es eine Vision, einen Plan, eine Strategie für die Zukunft. Oder hat man schlicht aufgegeben und kocht LH nur noch ab?
Das hatte nun zunächst ein rechtliches Problem. Hatten wir alles schon einmal. In vergangenen Verhandlungen sollte VC seitens LH verklagt werden, weil VC nicht offene Themen mit in die Verhandlungen werfen wollte.
Das war kein "Problem", das war handwerklich einfach schlecht gemacht. Wenn man öffentlich posaunt, dass man eigentlich für etwas ganz anderes streikt, als in dem TV enthalten, dann darf man sich nicht wundern, wenn das ein Gericht kassiert.
Wenn man über Sachen außerhalb des offenen TV reden will, dann sichert man das ab. Wurde auch schon so gemacht und ist bekannt. Das jetzt als Ausrede zu nutzen, weil man wieder den schwarzen Peter rüberschieben will, ist uninspiriert. Das kann man sich aktuell nicht leisten.
Jetzt möchte plötzlich LH sowas. Kein Wunder, dass die VC da sehr vorsichtig ist.
Einfach nur die Hausaufgaben machen, dann klappt das schon. Wenn die das nicht können, gehören sie weg. So einfach ist das.