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Beitrag 1 - 3 von 3
Beitrag vom 20.01.2020 - 21:36 Uhr
UserDebaser
User (275 Beiträge)
Jeder, der Wert darauf legt, daß seine journalistischen Arbeiten ernstgenommen werden, sollte auf die Verwendung des Wortes „Flugscham“ verzichten. Es besteht sonst die Gefahr, daß der eine oder andere Leser dies für bare Münze nimmt.

Der Begriff wurde von bestimmten, mit viel Sendungsbewußtsein ausgestatteten gesellschaftlichen Gruppen lanciert, ist aber vollkommen aus der Luft gegriffen. Es gibt keine Flugscham, wie es kein Perpetuum mobile gibt.

Man sollte die ganzen derzeitigen Hypes (XR, FfF, etc.) als das betrachten, was sie sind - ein Sturm im Wasserglas. Obwohl es mir manchmal wie „die Welle“ vorkommt... Aber in ein paar Jahren werden die dann Jugendlichen ein neues Objekt finden, gegen das sie im Zuge ihrer Abnabelung rebellieren, und der Klimahype wird total out sein.

Ich fand es einfach nur treffend, als ich vor kurzem davon las, wie ein Reporter eine Urlaubsreisende in vollem Ernst fragte, ob sie sich nicht schlecht fühle, in den Urlaub zu fliegen - ihre Antwort: Schon, aber ich habe Tabletten gegen die Flugangst. Willkommen in der realen Welt...
Beitrag vom 20.01.2020 - 22:30 Uhr
Userushh
User (17 Beiträge)
@debaser

dass Sie offenbar keine Scham kennen, heisst ja nicht, dass es anderen auch so geht.
Beitrag vom 21.01.2020 - 08:25 Uhr
UserSpheniscidae
User (331 Beiträge)
Irgendwann werden auch die Letzten es kapieren. Im Moment können die sich nach auf den Boden werfen und mit den Fäusten trommeln (z.B. in Form des Kaufes von "dicken" Autos), aber irgendwann werden sie nicht mehr drum herum kommen (in diesem Fall werden sie sich die dicken Autos einfach nicht mehr leisten können). Es wird schon...