Community / / Deutsche Ryanair-Piloten schlucken G...

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Beitrag vom 28.07.2020 - 08:45 Uhr
UserLAWOLF
User (201 Beiträge)
... na dann mal fleißig Pfandflaschen sammeln gehen oder mit dem Klingelbeutel durch die Kabine, damit die Besatzung gut über die Runden kommt. Von mir aus, könnte RYANAIR von der Bildfläche verschwinden.
Beitrag vom 28.07.2020 - 09:03 Uhr
UserVB
User (223 Beiträge)
@Lawolf: Na da werden sich die Kollegen von Ryanair aber freuen, wenn Ryanair von der Bildfläche verschwinden soll.
Man sollte nicht vergessen: Ryanair schafft sich die Nachfrage durch die billigen Tickets selbst. Wenn Ryanair weg ist, dann übernimmt nicht einfach Lufthansa, sondern dann fallen die Flüge weg.
Beitrag vom 28.07.2020 - 09:58 Uhr
Userflydc9
User (502 Beiträge)
Ryanair ist im wesentlichen für die Gehaltsspirale nach unten bei den Piloten verantwortlich, es wäre besser gewesen es hätte sie nie gegeben
Beitrag vom 28.07.2020 - 10:03 Uhr
Usergordon
User (2485 Beiträge)
Ryanair ist im wesentlichen für die Gehaltsspirale nach unten bei den Piloten verantwortlich, es wäre besser gewesen es hätte sie nie gegeben

Dann hätten tausende Piloten und Flugbegleiter in Europa keinen Arbeitsplatz.
Aber das ist ja nicht so wichtig ...
Beitrag vom 28.07.2020 - 10:15 Uhr
Usercontrail55
User (2059 Beiträge)
Ryanair ist im wesentlichen für die Gehaltsspirale nach unten bei den Piloten verantwortlich, es wäre besser gewesen es hätte sie nie gegeben
Piloten, Piloten, Piloten, ... egozentrischer geht es kaum noch.
Beitrag vom 28.07.2020 - 10:59 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (489 Beiträge)
Immer wieder faszinierend, wie FR mit seiner Auspeitscherei durchkommt...
Beitrag vom 28.07.2020 - 11:21 Uhr
Userseilzieher
User (1 Beiträge)
Ryanair ist im wesentlichen für die Gehaltsspirale nach unten bei den Piloten verantwortlich, es wäre besser gewesen es hätte sie nie gegeben

nonsense. jede airline drückt die Gehälter so lange, bis sie kein Personal mehr findet. erst durch die Formation der Arbeiter werden bessere Konditionen durchgesetzt, was bei Ryanair spät passierte, weil das Management mit seiner wirksamen Einschüchterungstaktik das zu verhindern wusste.
Beitrag vom 28.07.2020 - 11:25 Uhr
UserEricM
User (2437 Beiträge)
Dann hätten tausende Piloten und Flugbegleiter in Europa keinen Arbeitsplatz.

Also wenn wir schon, "was wäre, wenn" spielen, dann richtig :
Genaugenommen hätten viele heute einen anderen Arbeitsplatz, da sie sich in einem Arbeits-Markt, der aufgrund des von FR ausgelösten Preissturzes nicht im Bereich Luftfahrt wie verrückt gewachsen wäre, gar nicht zu Piloten hätten ausbilden lassen, sondern zu Ingenieuren, Ärzten oder Juristen.
Und auch viele Flugbegleiter hätten heute andere Jobs, die nicht unbedingt schlechter sein müssten. Schon gar nicht schlechter bezahlt als bei FR.


Dieser Beitrag wurde am 28.07.2020 11:25 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.07.2020 - 11:32 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (489 Beiträge)
erst durch die Formation der Arbeiter werden bessere Konditionen durchgesetzt, was bei Ryanair spät passierte, weil das Management mit seiner wirksamen Einschüchterungstaktik das zu verhindern wusste.

Wieso wusste? Der Artikel beschreibt doch exakt, dass es auch diesmal wieder geklappt hat aus der Zitrone ordentlich Saft auszuquetschen.
Beitrag vom 28.07.2020 - 12:34 Uhr
UserNicci72
User (391 Beiträge)
erst durch die Formation der Arbeiter werden bessere Konditionen durchgesetzt, was bei Ryanair spät passierte, weil das Management mit seiner wirksamen Einschüchterungstaktik das zu verhindern wusste.

Wieso wusste? Der Artikel beschreibt doch exakt, dass es auch diesmal wieder geklappt hat aus der Zitrone ordentlich Saft auszuquetschen.

Leider. Und leider kommt die derzeitige Marktsituation im Luftfahrtmarkt den "Zitronenquetschern" sehr entgegen: deutlich weniger Flüge im Zeitalter von Corona, mithin weniger Bedarf an Flugzeugen und Crews, aber viele um ihre Arbeitsplätze und damit um ihre Existenzgrundlage fürchtende Arbeitnehmer. Das sind nachgerade ideale Rahmenbedingungen für Heuschrecken - und Zitronenquetscher.
Beitrag vom 28.07.2020 - 13:25 Uhr
User100-58
User (563 Beiträge)
Man sollte nicht vergessen: Ryanair schafft sich die Nachfrage durch die billigen Tickets selbst. Wenn Ryanair weg ist, dann übernimmt nicht einfach Lufthansa, sondern dann fallen die Flüge weg.
Genau so ist es. Manche hier glauben immer noch man könnte die Realität ändern in dem man sie ignoriert.
Das sind nachgerade ideale Rahmenbedingungen für Heuschrecken - und Zitronenquetscher.
Es gab auch schon andere Bedingungen, z.B. vor ein paar Jahren. Da konnten die auf der anderen Seite besser quetschen. Und sie haben es nicht lassen können. Geben ist seliger denn nehmen.
Beitrag vom 28.07.2020 - 13:49 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (489 Beiträge)
Es gab auch schon andere Bedingungen, z.B. vor ein paar Jahren. Da konnten die auf der anderen Seite besser quetschen. Und sie haben es nicht lassen können. Geben ist seliger denn nehmen.

Das sehe ich persönlich anders. Die andere Seite (MA) konnte das Sozialdumping-Rad für einen kurzen Zeitraum nach vielen Jahren mal kurzfristig zum Stoppen bringen, bzw. minimal zurückdrehen.

Mit Quetschen hatte das nicht wirklich was zu tun, oder möchtest Du das Einführen eines Tarifvetrages, halbwegs erträgliche Bezahlung, teilweise Abschaffung der Scheinselbstständigkeit (und es liegt noch eine ganze Menge weiterer Dinge im Argen, die gar nicht erst angegangen werden konnten oder können) etc. als Zitronen-Quetschen bezeichnen?

Nun dreht sich das Rad mit Hochgeschwindigkeit über den Punkt weiter über den Punkt hinaus, den die MA kurzfristig erreichen konnten. Die Sozialschraube war nie niedriger eingestellt als heute - und es wird weiter gedreht werden.

Genau so ist es. Manche hier glauben immer noch man könnte die Realität ändern in dem man sie ignoriert.

Ganz ehrlich: Lieber weniger und teurere Flüge, als Billigst-, oder Massentransporte aus jeder künstlich subventionierten Provinz (Sowohl die Gebühren für FR, als auch die Flughäfen der Provinzfürste selbst).

Für die Umwelt wäre es sicherlich auch nicht das schlechteste, wenn der Markt insgesamt schrumpfen würde, statt ein massives Überangebot, wie in der Vergangenheit zu schaffen.


Das mag vielleicht für einige hundert Geschäftsmänner nicht so toll sein, die dann mit der Bahn oder dem KFZ zu einem der größeren Airports FRA, MUC, TXL/SXF (BER), HAM, BRE, STR, NUE, fahren müssen, aber insgesamt wäre es wünschenswert.

Aber das ist nur meine bescheidene persönliche und subjektive Meinung.
Beitrag vom 28.07.2020 - 14:32 Uhr
User100-58
User (563 Beiträge)
Sorry, das konnte man tatsächlich falsch interpretieren. Mein Beitrag bezog sich nicht auf Ryanair, sondern auf eine deutsche Gewerkschaft und ihre Klientel.
Beitrag vom 28.07.2020 - 14:36 Uhr
User100-58
User (563 Beiträge)
Ganz ehrlich: Lieber weniger und teurere Flüge, als Billigst-, oder Massentransporte aus jeder künstlich subventionierten Provinz (Sowohl die Gebühren für FR, als auch die Flughäfen der Provinzfürste selbst).
Na ja, Sie sprechen sich immer dafür aus, FR zu streichen und LH in den Himmel zu heben. Wie wäre es wenn sowohl LH als auch FR ihre Tätigkeiten um 60 oder 70 Prozent reduzieren, ganz ohne Corona?
Für die Umwelt wäre es sicherlich auch nicht das schlechteste, wenn der Markt insgesamt schrumpfen würde, statt ein massives Überangebot, wie in der Vergangenheit zu schaffen.
Für die Umwelt wäre es aber auch egal, ob FR oder LH auf den Rumpf lackiert steht. Ausserdem ist auch die Bahn weit weniger grün als viele hier behaupten.
Das mag vielleicht für einige hundert Geschäftsmänner nicht so toll sein, die dann mit der Bahn oder dem KFZ zu einem der größeren Airports FRA, MUC, TXL/SXF (BER), HAM, BRE, STR, NUE, fahren müssen, aber insgesamt wäre es wünschenswert.
Nicht für jeden. Ausserdem leben viele Dienstleister im In- und Ausland ganz gut von den Touristen. Und die Bahn kann sowieso nicht den kompletten Bedarf an Transportleistung stemmen. Aber da erzähle ich auch nichts neues.
Aber das ist nur meine bescheidene persönliche und subjektive Meinung.
Richtig.

Dieser Beitrag wurde am 28.07.2020 14:37 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.07.2020 - 14:42 Uhr
Usergordon
User (2485 Beiträge)
Dann hätten tausende Piloten und Flugbegleiter in Europa keinen Arbeitsplatz.

Also wenn wir schon, "was wäre, wenn" spielen, dann richtig :
Genaugenommen hätten viele heute einen anderen Arbeitsplatz, da sie sich in einem Arbeits-Markt, der aufgrund des von FR ausgelösten Preissturzes nicht im Bereich Luftfahrt wie verrückt gewachsen wäre, gar nicht zu Piloten hätten ausbilden lassen, sondern zu Ingenieuren, Ärzten oder Juristen.
Und auch viele Flugbegleiter hätten heute andere Jobs, die nicht unbedingt schlechter sein müssten. Schon gar nicht schlechter bezahlt als bei FR.

Aber wenn der Markt durch Ryanair wie verrückt gewachsen ist und jeder die Praktiken von Ryanair kannte (die sind ja nicht neu), dann sind die Piloten doch selbst dran Schuld, wenn sie nicht Ingenieure, Ärzte oder Juristen geworden sind. Die sind selbst Auslöser für die Abwärtsspirale.
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