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Community / / Airbus bleibt bei Fertigungsausbau a...

Beitrag 1 - 6 von 6
Beitrag vom 24.09.2014 - 18:09 Uhr
Userkarle
User (246 Beiträge)
Könnte mal bitte jemand diesen Artikel vom Kopf auf die Füsse stellen?!?
AIRBUS versucht seit dem fulminanten Launch der NEO verzweifelt, die Produktionskapazität deutlich über 42 zu erhöhen. Das habt ihr doch selbst hier auch so abgedruckt, AERO.DE! Jetzt hat sich scheinbar das bestätigt, was - u.A. hier auf aero.de - auch schon vorher zu lesen war: Die Zulieferkette kriegts nicht hin.
Die Überschrift müsste lauten: "AIRBUS schafft A320 Ratenerhöhung nicht - droht gegen Boeing im SA Markt Boden zu verlieren". Denn die schaffen die 52, mit nem Flugzeug, das mindestens die gleichen Sitzmeilenkosten bringt. Das ist alles andere als eine gute Nachricht, bei einigen Tausend ausstehenden Bestellungen und nem geschätzten Markt von über 10'000 weiteren Flugzeugen!
Da hat sich wohl wieder jemand von Leahy einlullen lassen.
Beitrag vom 24.09.2014 - 21:32 Uhr
UserAILERON
User (1402 Beiträge)
Airbus hat sich mit seiner letzten internen und kranken Personalpolitik selbst ins Abseits gestellt. Die Auswirkungen machen sich nun bemerkbar!
Das mit der Zulieferkette lasse ich so nicht stehen. Dort schafft man und erhöht die Stammbelegschaft. Sprich man stellt Personal ein.
Während man sich bei Airbus, ich schreibe vom Standort Hamburg wo der Hauptanteil der 320 Serie bewältigt wird, bis vor kurzem sich noch massiv von Kollegen befreit hat. Diese aber schon über viele Jahre dort beschätigt waren. Zu meist als LAK. Nun stellt man dort fest, das die Mehrzahl wohl doch besser in ein festes Verhältnis hätte gewandelt werden sollen. Tja! Nun fehlt es an der sogenannten "Manpower".
Das nennt man ein klassisches Eigentor ...


Beitrag vom 24.09.2014 - 22:16 Uhr
Userfbwlaie
User (4485 Beiträge)
Wenn Airbus nur Personal freigesetzt hätte, gäbe ich Dir Recht. Es wurde aber auch Personal aus dem Verteidigungsbereich in die Zivilsparte umgesetzt.
Falls sich in summa der Peronalbestand in den entsprechenden Bereichen nicht positiv verändert, dürfte man in der Lieferkette das Interesse an einer Produktionserhöhung als halbherzig wegtun...



Beitrag vom 25.09.2014 - 09:09 Uhr
User
User ( Beiträge)
Airbus hat sich mit seiner letzten internen und kranken Personalpolitik selbst ins Abseits gestellt. Die Auswirkungen machen sich nun bemerkbar!
Das mit der Zulieferkette lasse ich so nicht stehen. Dort schafft man und erhöht die Stammbelegschaft. Sprich man stellt Personal ein.
Während man sich bei Airbus, ich schreibe vom Standort Hamburg wo der Hauptanteil der 320 Serie bewältigt wird, bis vor kurzem sich noch massiv von Kollegen befreit hat. Diese aber schon über viele Jahre dort beschätigt waren. Zu meist als LAK. Nun stellt man dort fest, das die Mehrzahl wohl doch besser in ein festes Verhältnis hätte gewandelt werden sollen. Tja! Nun fehlt es an der sogenannten "Manpower".
Das nennt man ein klassisches Eigentor ...




Es ist erstaunlich, wie du es immer wieder schaffst, jede Airbus Meldung für deinen Greulberichte zu missbrauchen.

Airbus meldet: Sie überlegen genau ob sie weiter steigern, und die siehst sofort den Zusammenhang zu etwaigen Entlassungen, obwohl diese, wie fbwlaie ja zu bedenken gab, evtl schon wieder aufgefüllt wurden.

Respekt, dein Hass muss sehr tief sitzen.

Zurück aber zum eigentlichen Thema: Die bedachte Produktionssteigerung. Es ist eigentlich keine wirklche Meldung, denn normalerweise macht das jede Firma so, und ich denke auch Airbus macht das schon immer so.

Und jedem sollte auch klar sein, dass keine große Firma, sei es VW, Siemens oder halt Airbus die Produktion einfach so drastisch erhöhen oder auch einstampfen kann. Das ist immer ein Zusammenspiel aus eigener Produktivität/ eigene Fähigkeiten und denen von Zulieferern. Somit ist die Aussage: "Es fehlt die Manpower" leider wieder viel zu kurz gedacht. Denn die Manpower könnte auch da sein, wenn die Teile dann nicht rankommen bringt das gar nichts. Und aus dem letzten Ingenieurs Forum hier in Hamburg, weiß ich ziemlich genau, dass die vorhandene Manpower bei der besser werdenen Teileversorgung ausreicht. Vorher kamen die Teile nicht so richtig Termingetreu an, was zu Problemen führte, die wieder mit mehr Manpower gelöst werden mussten. Da dies aber wohl deutlich besser wird, reichen dann weniger Leute. Was leider und bedauerlicherweise, dann erst einmal in Personalstagnation endet. Abgebaut wird vornehmlich in den Entwicklungsbereichen und bei den Overheadkapazitäten. Aber auch das ist nicht schön.

Dieser Beitrag wurde am 25.09.2014 09:29 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.09.2014 - 20:37 Uhr
UserAILERON
User (1402 Beiträge)
Das war mir klar, dass sich hier wieder der ein oder andere im Forum mit meinem Kommentar persönlich angegriffen fühlt ...

@ Nachdenklich:

ich hege definitiv keinen Hass gegen Airbus. Bitte höre auf mir ständig so etwas hier im Forum unterstellen zu wollen, vielen Dank dafür im voraus.

Verdrehe hier aber auch nicht ständig die Realitäten hinsichtlich dem Unternehmen und desses Personalpolitik.
Man liest aus Deinen Kommentaren förmlich heraus, dass Du weder bei Airbus noch im Umfeld der Luftfahrt beruflich tätig bist.
Aber ich respektiere und lese trotzdem gerne Deine Meinung hier im Forum.

Zum Thema. Selbst die Presse im Norden druckt mittlerweile anonymisierte Berichte von ehemaligen Leiharbeitnehmern ab, wo die kranken Geschichten und Erfahrungen hinsichtlich dem "Handling" mit der Leiharbeit mal in die Öffentlichkeit gelangen. Beim Hamburger Abendblatt kann man dazu etwas lesen.
Das ist auch gut so. Denn bisher hat es Airbus ja geschafft, die weiße Weste von Flecken und unschönen Falten zu verschonen.
Fakt ist, das am Ende aus der FAL nicht die Performance kommt um eine notwendige Ratenerhöhung zu bewerkstelligen. Grund dafür sind keine Prozesse oder dynamischen Veränderungen in der Luftfahrt, sondern rein der Fakt, das man nun mit mittlerweile gut 2000 Mitarbeitern weniger in Hamburg, die Arbeit nicht schafft.

Aus dem Grund wurde in Finkenwerder auch vor kurzem der massive LAK Abbau vorerst gestoppt!

Wahrscheinlich, weil man auf der Flugfläche der Unternehmensleitung endlich mal bemerkt hat, das man so von einer Ratenerhöhungen nur träumen kann.
Im übrigen hatte der Umbau der Militärsparte im Konzern nur einen geringen wenn nicht zu sagen, eigentlich gar keinen Einfluss auf den Abbau in Finkenwerder.
Zu glauben das ein regulärer Arbeitnehmer mal eben seinen Standort von Bayern nach Hamburg wechselt, ist doch völlige Utopie oder anders gesagt, einfach nur bekloppt.

Gute N@cht @ Forum ;-)
Beitrag vom 26.09.2014 - 21:02 Uhr
Userkarle
User (246 Beiträge)
off topic.

eben. viele von denen haben nicht mal den wechsel von münchen nach donauwörth mitgemacht, obwohl in eurocopter buchstäblich vergoldet. klar, hätt ich ne bude in muc auf kredit gekauft, dann würd ich au eher zu bmw technologies wechseln, als mit nem schuldenberg ins schwäbische outback.
dass man vir diesem hintergrund "konzerninterne" wechsel sogar an die waterkant antizipiert, ist genauso hirnrissig wie passend. natürlich muss man die lücken jetzt mit lak&fak stopfen, ohne zugeständnisse. schön, dass sich diese missstände mal wenigstens bis zum abendblatt rumgesprochen haben. fürchte nur, bis sie dort landen, wo sie rechtlich hingehören, sind sie verjährt.