Community / / Aufsichtsratschef Kley: Streiks bei ...

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Beitrag vom 07.05.2024 - 13:11 Uhr
Userrambazamba123
User (821 Beiträge)
Nun sei das lange erfolgreiche Modell der Sozialpartnerschaft in Gefahr, wenn die maximale Konfrontation gesucht werde.

Nicht vergessen auch in den Spiegel zu schauen Herr Kley und Vorstand der LH.

Und auch zu Arbeitskämpfen gehören immer zwei Parteien. Zumindest den finalen Streik kann sich LH auch mit selbst ankreiden, wenn auch nicht vollständig. Die gesamte Verantwortung auf die Belegschaft und die Gewerkschaften abzuwälzen halte ich persönlich wiederum für "maßlos".

Dieser Beitrag wurde am 07.05.2024 13:16 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.05.2024 - 13:15 Uhr
UserFRAHAM
User (1270 Beiträge)
Das tut keiner - weder der Aufsichtsrat, noch der Vorstand, noch die Gewerkschaften, noch die Investoren, noch die Mitarbeiter und erst recht nicht die Kunden.
Beitrag vom 07.05.2024 - 13:28 Uhr
Usertop_pax
User (418 Beiträge)
...Die Lage scheint ja katastrophal schlecht zu sein. Jeden Tag muss ein Mitglied der Vorstands oder Aufsichtsrats den Streik als Grund für das Quartalsergebnis vorschieben. :-)

Wenn tatsächlich alle "das Unternehmen" sind, dann können die Damen und Herren ja mit gutem Beispiel vorangehen und den Zusammenhalt durch gelebten Verzicht beweisen. Mit solchen Kommentaren scheint man ja nicht viel auf die Sozialpartnerschaft zu geben.

Langsam ist das Gejammer komplett lächerlich... und die Investoren lesen die Zahlen auf Ihre Art und Weise und kommen sicherlich zu einem anderen Schluss. Am Ende des Tages kommt es ja nur darauf an...

Dieser Beitrag wurde am 07.05.2024 13:28 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.05.2024 - 14:41 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1478 Beiträge)
Das tut keiner - weder der Aufsichtsrat, noch der Vorstand, noch die Gewerkschaften, noch die Investoren, noch die Mitarbeiter und erst recht nicht die Kunden.
Ist das Ihr Ernst? Warum sonst wird fortwährend auf die Streiks verwiesen? Die "maximale Konfrontation" geht in der Regel immer dann von beiden Sozialpartnern aus, wenn beide eskalieren wollen statt lösungsorientiert zu verhandeln. Und dass Verhandeln funktioniert, zeigen viele andere Tarifverhandlungen auf.
Beitrag vom 07.05.2024 - 14:43 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1478 Beiträge)
...Die Lage scheint ja katastrophal schlecht zu sein. Jeden Tag muss ein Mitglied der Vorstands oder Aufsichtsrats den Streik als Grund für das Quartalsergebnis vorschieben. :-)
Zutreffend erkanntQ

Wenn tatsächlich alle "das Unternehmen" sind, dann können die Damen und Herren ja mit gutem Beispiel vorangehen und den Zusammenhalt durch gelebten Verzicht beweisen. Mit solchen Kommentaren scheint man ja nicht viel auf die Sozialpartnerschaft zu geben.
Verzichten sollen doch immer die anderen, vor allem aber die Belegschaft.

Langsam ist das Gejammer komplett lächerlich... und die Investoren lesen die Zahlen auf Ihre Art und Weise und kommen sicherlich zu einem anderen Schluss. Am Ende des Tages kommt es ja nur darauf an...
Das bleibt zu hoffen!
Beitrag vom 07.05.2024 - 16:26 Uhr
Usergajo
User (15 Beiträge)
Wenn ich richtig informiert bin, wurde in der Corona Zeit massiv Personal abgebaut, welches dem Unternehmen heute fehlt und dazu beiträgt, dass die Gewinne nicht noch höher ausgefallen sind. Gleichzeitig wurde unter Corona den verbliebenden Mitarbeitern einiges an Verzicht abgerungen. Der Vorstand hat dagegen auf nichts verzichtet. Lediglich ein Teil des üppigen Gehalts wurde unter Corona zurück gehalten, aber nach Corona rückwirkend ausgezahlt. Ebenso wurden die Vorstandsgehälter nach Corona stark erhöht. Sich in dieser Situation hinzustellen, und den Mitarbeitern, die Mühe haben monatlich über die Runden zu kommen, vorzuwerfen, sie seien maßlos, finde ich maßlos.
Beitrag vom 07.05.2024 - 17:26 Uhr
UserA300-600
User (299 Beiträge)
Sorry, Herr Kley!
Das war ein klares Eigentor.
Beitrag vom 07.05.2024 - 23:24 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4188 Beiträge)
 https://www.aero.de/news-47418/Kley-Streiks-bei-Lufthansa-waren-masslos.html

Daraus:

"In einer persönlichen Erklärung kritisierte Kley die Gewerkschaften, die im Kontrollgremium vertreten sind, scharf. Den Arbeitskämpfen im Frühjahr sei Maß und Mitte verloren gegangen. Die Belastungen der Lufthansa durch die Arbeitskämpfe bezifferte er noch einmal auf 350 Millionen Euro im ersten Quartal und rund 100 Millionen Euro im zweiten Quartal."

Anmerkung:
Das musste aber auch unbedingt noch einmal gesagt werden, ging nämlich aus der kürzlich veröffentlichten PM noch nicht ausreichend hervor!

Quintessenz: 

die Gewerkschaften sind schuld, denn diese bösen Mädels und Buben machen die schöne (einseitige) Sozialpartnerschaft kaputt und nur weil sie, egositisch wie sie nunmal sind, ihr GG verbrieftes Recht auf Streiks für einen angemessenen Anteil am - jetzt wieder - gemeinsam erarbeiten 'Kuchen' ausüben.

Das ist natürlich völlig falsch. Sie hätten weiter - wie zu Corona - Verzicht und weitere Zugeständnisse anbieten müssen. Unverschämtheit aber auch.

(Achtung: könnte Sarkasmus enthalten)


Beitrag vom 08.05.2024 - 00:01 Uhr
UserFRAHAM
User (1270 Beiträge)
Ist das Ihr Ernst? Warum sonst wird fortwährend auf die Streiks verwiesen? Die "maximale Konfrontation" geht in der Regel immer dann von beiden Sozialpartnern aus, wenn beide eskalieren wollen statt lösungsorientiert zu verhandeln. Und dass Verhandeln funktioniert, zeigen viele andere Tarifverhandlungen auf.

Widerspricht meiner gemachten Aussage aber auch nicht.

Das ist natürlich völlig falsch. Sie hätten weiter - wie zu Corona - Verzicht und weitere Zugeständnisse anbieten müssen. Unverschämtheit aber auch.

Aber auch hier nochmal - die Mitarbeiterbrille aufsetzend ist diese Aussage auch richtig (als Sarkasmus). Aber wir alle wollen keine Ticketpreise wie in den 90er mehr akzeptieren. Bei um rund 30% gestiegenen Kosten (nach Inflationsrechner) sind die Preise geblieben oder eher noch gesunken. Natürlich lässt sich ein Teil wett machen durch effizientere Technologien und Prozesse. Aber am Ende interessiert es den Konkurrenten und den Kunden nicht, ob LH "faire" Löhne zahlt oder nicht. Hauptsache das Ticket ist günstig. Während ich das schreibe prankt rechts eine Werbung "Griechenland ab 89,99�" - inklusiver Steuern und Gebühren. Das kann niemals kostendeckend sein und schon gar nicht, wenn es dazu noch eine gute Mitarbeiterbezahlung geben soll.

Also wenn einer eine "Sozialpartnerschaft" aufgekündigt hat, dann war es der Fluggast als Auslöser.
Beitrag vom 08.05.2024 - 00:32 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2167 Beiträge)
Darf ich hier mal fragen, ob jemand von den gerade kritischen Kommentatoren, die sich hier geäußert haben, die Rede von Herrn Kley in Gänze gesehen haben? Oder beziehen sich die Kommentare wieder nur auf diesen sehr verkürzten und in meinen Augen schlecht zusammengefassten Teil in diesem Artikel?
Beitrag vom 08.05.2024 - 08:08 Uhr
UserHeinzi
User (538 Beiträge)
Lieber Herr Kley, wieviele hundert Millionen Euro hat die Lufthansa denn nach Ihrer Meinung nicht verdient? Durch schlechte Planung, entlassenes Personal, Ã?berlassung von Flugzeugen an Töchter, die sich dort die Reifen platt stehen und den damit verbundenen Flugstreichungen, Kompensationen und weggelaufenen Kunden. Am Streik waren zumindest zwei Parteien mit unterschiedlicher Interessenlage beteiligt, was in der Natur der Sache liegt. An den Fehlplanungen und der vollkommenen Fehleinschätzung der Lage und daraus resultierenden Maßnahmen allerdings nur der Vorstand. Darauf haben Sie sicher teilweise mit der Freistellung von Vorständen reagiert. Ich hoffe, Ihre Buxe ist dick genug, den Rest zu gegebener Zeit auch noch zur Verantwortung zu ziehen.
Würden Sie die Verluste durch das falsche Handeln des Vorstands beziffern, wären die jetzt dargestellten Streikkosten vermutlich nur Peanuts.
Beitrag vom 08.05.2024 - 08:41 Uhr
UserEricM
User (7058 Beiträge)
Darf ich hier mal fragen, ob jemand von den gerade kritischen Kommentatoren, die sich hier geäußert haben, die Rede von Herrn Kley in Gänze gesehen haben? Oder beziehen sich die Kommentare wieder nur auf diesen sehr verkürzten und in meinen Augen schlecht zusammengefassten Teil in diesem Artikel?

"[...] wieder nur [...]"?
Merkwürdige Frage. Die Kommentare auf News Seiten beziehen sich typischerweise auf den Artikel zu dem kommentiert wird. Das soll so.
Haben Sie eine Quelle für die ganze Rede? Ansonsten diskutiert man "wieder nur" über Spekulationen und Behauptungen Einzelner.


Dieser Beitrag wurde am 08.05.2024 09:17 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.05.2024 - 09:20 Uhr
UserEricM
User (7058 Beiträge)
Kley sagte in einem Statement: "Das Unternehmen sind wir alle. Daher sollte man um Lösungen ringen, aber nicht gegeneinander kämpfen."

Das kann man durchaus auch als Kritik am Vorstandsvorsitzenden verstehen. Vielleicht nimmt er Herrn Spohr ja jetzt an eine etwas kürzere Leine und lenkt seinen konfrontativen Führungsstil in etwas kooperativere Bahnen.
Beitrag vom 08.05.2024 - 09:50 Uhr
Usercontrail55
User (6108 Beiträge)
Darf ich hier mal fragen, ob jemand von den gerade kritischen Kommentatoren, die sich hier geäußert haben, die Rede von Herrn Kley in Gänze gesehen haben? Oder beziehen sich die Kommentare wieder nur auf diesen sehr verkürzten und in meinen Augen schlecht zusammengefassten Teil in diesem Artikel?

"[...] wieder nur [...]"?
Merkwürdige Frage. Die Kommentare auf News Seiten beziehen sich typischerweise auf den Artikel zu dem kommentiert wird. Das soll so.
Haben Sie eine Quelle für die ganze Rede? Ansonsten diskutiert man "wieder nur" über Spekulationen und Behauptungen Einzelner.
Beitrag vom 08.05.2024 - 09:54 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2167 Beiträge)
Darf ich hier mal fragen, ob jemand von den gerade kritischen Kommentatoren, die sich hier geäußert haben, die Rede von Herrn Kley in Gänze gesehen haben? Oder beziehen sich die Kommentare wieder nur auf diesen sehr verkürzten und in meinen Augen schlecht zusammengefassten Teil in diesem Artikel?

"[...] wieder nur [...]"?
Merkwürdige Frage. Die Kommentare auf News Seiten beziehen sich typischerweise auf den Artikel zu dem kommentiert wird. Das soll so.

Und das sehe ich als Problem. Die Nachrichten sind so gekürzt, dass es möglichst viel Aufschrei gibt. Wenn man da nicht dann selbst mal nachschaut, was wirklich, wie und in welchem Zusammenhang gesagt wurde, kommen da solche Kommentare raus, wie wir sie hier oft sehen. Das ist für eine sinnvolle Diskussion und um sich wirklich eine eigene Meinung zu dem Thema zu bilden, nicht wirklich hilfreich.

Haben Sie eine Quelle für die ganze Rede? Ansonsten diskutiert man "wieder nur" über Spekulationen und Behauptungen Einzelner.

Relativ leicht zu finden:  https://www.lufthansagroup.com/de/themen/hauptversammlung-2024.html
Allerdings passt so ein 1h Video natürlich heute auch nicht mehr in die Aufmerksamkeitsspanne. Und wirklich mit dem Thema beschäftigen ist halt zeitintensiver als schnell einige steile Thesen rauszuhauen. Verstehe ich, finde ich aber nicht gut.
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