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Community / / BDL: Größte deutsche Airlines änd...

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Beitrag vom 26.03.2015 - 20:48 Uhr
UserAngros
User (579 Beiträge)
Das heißt LH hat seine Meinung geändert? Lufthansa und GWI sind doch Nr. 1 und 3, wenn ich mich nicht irre, der größten dt. Airlines.

edit: Bisher war von Herrn Spohr jedenfalls zu hören, dass man in der LH Group darüber noch keine Entscheidung gefällt hat.

Dieser Beitrag wurde am 26.03.2015 20:49 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.03.2015 - 22:11 Uhr
UserAvokus
User (888 Beiträge)
Wenn man sich nicht sicher sein kann ob beide Piloten im Wohl des Passagiers agieren (was für mich eine Horrorvorstellung ist), wie kann man sich dann sicher sein, dass eine weitere Person, etwa Flugbegleiter(in) oder Airmarschal nicht schwarze Schafe sind, die nur auf den richtigen Zeitpunkt warten? Die Maßnahme erscheint mir unlogisch. Das sollte man sich nochmal in Ruhe durchdenken.
Beitrag vom 26.03.2015 - 22:47 Uhr
UserOldCrow
User (196 Beiträge)
Blinder Aktionismus.
Beitrag vom 26.03.2015 - 23:28 Uhr
UserSuricata
User (2 Beiträge)
Vielleicht sollte man an manchen Stellen das komplette Berufsbild des Piloten überarbeiten. Junge Menschen verschulden sich beachtlich, da ihnen von manch privaten Flugschulen das blaue vom Himmel versprochen wird. Für den unwahrscheinlichen Fall, nach der Ausbildung (wenn man nicht gerade direkt an einer der großen Airlines ausgebildet wird) einen Job auf Linie zu bekommen stehen diese jungen Menschen dann unter Druck, den harten Job bloß nicht zu verlieren, da man in dem Fall ohne irgend eine Ausbildung da steht. Als Verkehrspilot zählt man auf dem Arbeitsmarkt trotz äußerst anspruchsvoller Ausbildung nur als Inhaber eines blöden Airbusführerscheines. Dazu entstehen durch die zunehmende Billigstpreispolitik im Vergleich zu den irre hohen Ausbildungskosten nahezu Hungerlöhne- zumindest in den ersten (langen) Arbeitsjahren.
Ich persönlich empfinde den Arbeitsmarkt in der Branche (nicht unbedingt bei LH & co) als äußerst krank. Und das resultiert nach meinem Empfinden aus dem "billig, billig, billig!" Denken der Gesellschaft. Aber ja! Auch ich freue mich über günstige Flüge... Aber wo ist die Grenze?
Das Verhalten des ersten Offizieres ist natürlich in keiner Weise zu rechtfertigen, auch weiß ich nicht, wo dieser ausgebildet wurde. Ich empfinde jedenfalls noch härtere Prüfungen, noch mehr Druck, als eher kontraproduktiv.
Beitrag vom 26.03.2015 - 23:36 Uhr
UserAILERON
User (1402 Beiträge)
sehe ich auch so ...

Es gab mal die dritte Person im Ckpt. Diese wurde durch die Technik verdrängt und alle haben "Hurra" geschrien. Was bringt nun der/die Purser im Ckpt?
Mehr Sicherheit? Im Notfall die Landung a la Hollywood?

ab morgen fliege ich nur noch auf FL 001 im GTI ... Gute N@cht!
Beitrag vom 26.03.2015 - 23:38 Uhr
Userc0t0d0s0
User (362 Beiträge)
@ReqHighspeed: Es mag Aktionismus sein, ich halte ihn aber nicht für blind. Es geht hier glaube ich darum, den Passagieren vertrauen zurückzugeben. Ob es funktioniert ist vollkommen egal, es muss den Fluggästen nur das Gefühl geben, es könnte funktionieren. So wie die Schwimmweste.
Beitrag vom 26.03.2015 - 23:43 Uhr
UserLumi
User (706 Beiträge)
Immer sollte man sich vor Augen halten daß theoretisch 1 Mensch über das Leben Hunderte anderer Ihnen anvertrauter Menschen entscheiden könnte; allein dies rechtfertigt einen sensiblen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Sicherheitsthema . Solange nicht der "Stein der Weisen" gefunden ist hilft Allen das 4-Augen-Prinzip.
Beitrag vom 26.03.2015 - 23:52 Uhr
UserOldCrow
User (196 Beiträge)
@ReqHighspeed: Es mag Aktionismus sein, ich halte ihn aber nicht für blind. Es geht hier glaube ich darum, den Passagieren vertrauen zurückzugeben. Ob es funktioniert ist vollkommen egal, es muss den Fluggästen nur das Gefühl geben, es könnte funktionieren. So wie die Schwimmweste.

Wenn wir alles, was in den letzten beiden Tagen an den Stammtischen sowie in Presse, Funk und Fernsehen gefordert wurde einbauen bzw. einführen würden, könnte man die Flugzeuge nur noch fernsteuern. Aber die Fluggäste hätten ein gutes Gefühl.
Wer hat denn vor einem guten Jahr bei Flug TM470 das Vieraugen-Prinzip gefordert? Ein absolut vergleichbarer Unfall der 38 Tote gefordert hat, aber hierzulande fast nicht wahr genommen wurde. Waren ja nur Afrikaner......
Beitrag vom 26.03.2015 - 23:54 Uhr
UserLH830
👮👮👮
User (629 Beiträge)
Das Verhalten des ersten Offizieres ist natürlich in keiner Weise zu rechtfertigen, auch weiß ich nicht, wo dieser ausgebildet wurde.
Das kommt jetzt schon mehr als einen halben Tag in der Glotze, wo dieser ausgebildet wurde.

Solange nicht der "Stein der Weisen" gefunden ist hilft Allen das 4-Augen-Prinzip.
Solange nicht der Stein der Weisen gefunden ist (den wird es auch gar nicht geben), hilft keinem das 4 Augen Prinzip, das ist jedem mündigen Fluggast absolut klar. Man hat momentan keine andere Idee, was man machen soll. Das ist soweit nicht zu beanstanden, aber man muss es auch ehrlich mit der Kundschaft meinen. Kompromisslos.
Beitrag vom 27.03.2015 - 01:20 Uhr
UserMuck
User (287 Beiträge)
Ich denke, die Hemmschwelle das Flugzeug zu missbrauchen ist höher, wenn man nicht alleine im Cockpit sitzt.

Allerdings: Was ist, wenn der/die FB nur auf diese Chance gewartet hat, dem Piloten den Feuerlöscher über den Schädel haut und dann die Kontrolle über das Flugzeug hat?

Braucht es dann nicht auch noch eine dritte Person? Wer passt auf den Aufpasser auf??

Wenn wir in unserer Gesellschaft bestimmten Funktionsträgern (z.B. Piloten mit ihren Flugzeugen, Polizisten oder Soldaten mit ihren Schusswaffen) nicht mehr vertrauen können, wo führt das hin? Paranoia von früh bis spät?

Als kurzfristige (Übergangs-)Lösung mag das richtig sein, aber mittelfristig sollten Funktionsträger doch besser regelmäßige psychologische Eignungsuntersuchungen durchlaufen, denn es kann jeder mal an den Rand seiner emotionalen Fähigkeiten gedrängt werden.

Wichtig ist, dass wir in unserer Gesellschaft anderen Menschen vertrauen können!
Beitrag vom 27.03.2015 - 07:06 Uhr
User382
User (23 Beiträge)
Aus folgenden Gründen denke ich, dass die Zwei-Mann-Regelung hilft:

1. ein Flugbegleiter kann zwar nicht (immer) den Flieger fliegen, aber er kann die Tür öffnen.

2. es ist leichter einen Menschen zu töten, dem man nicht in die Augen schauen muss, als einen Menschen den man direkt vor sich hat. Es ist also eine wesentlich höhere Hemmschwelle!
Beitrag vom 27.03.2015 - 07:12 Uhr
Userkairuss
User (82 Beiträge)
Allerdings: Was ist, wenn der/die FB nur auf diese Chance gewartet hat, dem Piloten den Feuerlöscher über den Schädel haut und dann die Kontrolle über das Flugzeug hat?

Als ob ein FB derzeit nicht ins Cockpit dürfte.
Hören Sie bitte auf zu heulen. 100% Sicherheit im Flugzeug wird's nie geben, aber auch 99,9% ist besser als 99,8%. Es werden weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und das ist gut so.
Beitrag vom 27.03.2015 - 07:23 Uhr
Userpouhwl
User (2 Beiträge)
Hallo. Dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Ich komme nicht aus der Luftfahrtbranche, betrete Flugzeuge also lediglich als Fluggast. Ich begrüße die Maßnahme "Vier-Augen-Prinzip". Ich erwarte sogar genau diese Schlußfolgerung nach dem Vorfall. Denn ich bin sicher, dass es dieses tragische Unglück nicht gegeben hätte wenn der Copilot zu keinem Zeitpunkt allein gewesen wäre. Es ist eine zusätzliche Hemmschwelle wenn sich ein anderer Mensch mit im Cockpit befindet. Der Copilot hat sich jeglicher Kommunikation mit dem Rest der Crew entzogen, indem er schlicht nicht geantwortet hat. Das deutet für mich (als Laie) auf eine starke Unsicherheit hin.
Beitrag vom 27.03.2015 - 07:39 Uhr
User
User ( Beiträge)
Ich persönlich glaube nicht, dass die Vier-Augen-Regel eine solche Tragödie mit Sicherheit verhindern kann, denn wenn ein Mensch wissentlich 149 andere Menschen - darunter auch Kleinkinder und Jugendliche - mit in den Tod reisst, dann wird er auch Wege finden, sein Vorhaben trotz einer evtl. Stewardess im Cockpit durchzuführen.
Dennoch begrüße ich diese Maßnahme, weil sie eben die Wahrscheinlichkeit dafür etwas reduziert und sicher auch die Hemmschwelle bissel höher setzt.

Stellt Euch mal vor, dieser Copilot hätte A340-600 oder A380 geflogen... wobei beide ja eher auf Langstrecke mit sowieso drei Piloten eingesetzt werden.

Sollte sich das mit dem absichtlichen Absturz wirklich bewahrheiten - wobei die Lügenpresse ja immer mit Vorsicht zu betrachten ist - wäre Andreas L. einer der schlimmsten Massenmörder im modernen Europa. Und so sollte man ihn dann auch sehen, Depressionen hin oder her! Abr wie gesagt: sofern es denn überhaupt nachweisbar ist...
Beitrag vom 27.03.2015 - 07:57 Uhr
UserTimon Rapp
Flugkapitän
User (31 Beiträge)
Wenn einer der Piloten eine Maschine zum Absturz bringen möchte, so kann er dies im Verlaufe des Fluges auch erreichen. Davon wird ihn nicht einmal der neben ihm sitzende Kollege abhalten können - es genügen ein paar Handgriffe, die binnen Sekunden erledigt sind. Noch viel weniger wird eine weitere nicht fliegerisch geschulte Person einen ausgebildeten Piloten davon abbringen können - schon gar kein Flugbegleiter.
Es mag richtig sein, dass eine (weitere) Person im Cockpit die Hemmschwelle für den bestimmten Zeitpunkt psychlogisch senkt, das Flugzeug zu zerstören. Die Umkehragumentation beweist jedoch kaum das Gegenteil. Sprich: Nur weil bisherige Taten im Alleingang passiert sind, bedeutet dies nacht, dass diese bei weiterer Anwesenheit im Cockpit ausbleiben müssen. Oder anders gesagt: Natürlich wählt jemand, der den Willen und die Möglichkeit hat, ein Zeitpunkt in dem er alleine im Cockpit befindet. Sollte ihm diese Möglichkeit verwehrt sein, sucht er sich eben einen anderen Zeitpunkt aus, der trotz Anwesenheit des zweiten Piloten bzw. einer weitern Person im Cockpit günstig erscheint, den Flieger zu crashen.
Der Argumentation folgend bringt das sogennate Vier Augen Prinzip also gar nichts, außer den durch die Presse geschürten Aktionismuswillen zu befriedigen.

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2015 08:00 Uhr bearbeitet.
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