Beitrag vom 23.09.2024 - 22:29 Uhr
Es betrifft eigentlich auch die Produktion der 787, da alle 787 in Seattle noch einmal gründlich nachbearbeitet werden müssen.
Beitrag vom 23.09.2024 - 22:39 Uhr
Das Angebot von 30 Prozent Lohnsteigerung scheint ein gewaltiger Brocken. Aber, eine erste Lohnsteigerung nach 10 Jahren plus der Umsetzungszeit von 4 Jahren wird vermutlich nicht einmal die Inflationsrate der 14 Jahre ausgleichen.
Die Lohnsteigerung soll auch nur für die tarifvertraglich gebundenen Werke um Seattle - 33.000 Streikende - gelten. Erhalten die Arbeiter der anderen Werke nichts?
Für Boeing würde diese Lohnsteigerung ein relativ verkraftbare Kostensteigerung von weit weniger als 5% bedeuten; Denn 85% der Produktionskosten sollen die Zukäufe bei Zulieferern ausmachen und auch Boeing selbst muß doch neben den Lohnkosten noch Vormaterialien und Energie bezahlen. Außerdem wird ja nur ein Teil der Gesamt-Belegschaft von 170.000 Mitarbeitern profitieren.
Gruß Gustl