Community / / Bundeswehr soll "echte Drohnenarmee"...

Beitrag 1 - 15 von 16
1 | 2 | « zurück | weiter »
Beitrag vom 03.01.2026 - 13:30 Uhr
UserGB
User (905 Beiträge)
Man wird sich entscheiden müssen, wenige hochtechnisierte oder sehr viele einfach strukturierte Drohnen haben zu wollen. Beides zusammen geht nicht, besonders nicht in Zeiten, in denen bereits für die Vorzeige-Einheiten bundesweit alles zusammengekratzt werden muss.

Hochtechnisierten Fluggeräten, ob bemannt oder künftig auch unbemannt, wird es absehbar genauso gehen wie russischen Fregatten, die sich wegen verhältnismässig preiswerter Unterwasserdrohnen zurückziehen müssen oder schon im Hafen versenkt werden.

Die Logik spricht gegen eierlegende Wollmilchsäue, die Erfahrung für Masse statt Klasse.


Beitrag vom 03.01.2026 - 15:35 Uhr
UserEricM
User (6876 Beiträge)
Der Weg dorthin führe nicht über eine europäische Armee, sondern über ein Zusammenwachsen der Armeen Europas.

Von der unwahrscheinlichen Einigung auf eine einzige europäische Armee mal abgesehen ist eine große Armee immer effektiver als 27 kleine Armeen, die irgendwie "zusammenwachsen" sollen.
Einfach weil man 27 mal alle Overhead-Funktionen redundant mitschleppen muss, 27 mal Heer, mehrere kleine Marinen und kleine Luftwaffen, 27 x Beschaffungswesen, die sich alle nur um Kleinmengen inkompatibler Ausrüstung kümmern können, 27 Generalstäbe die nicht abgestimmte Entscheidungen treffen, etc.
Von solchen nationalen Geisterfahrten, wie Frankreich gerade eine bei FCAS hinlegt, ganz zu schweigen.

Das ist ineffizient, teuer und gefährlich für Europa.

Die USA wären militärisch ebenfalls bedeutungslos, hatten sie ausschließlich die Nationalgarden der einzelnen Bundesstaaten zur Verfügung.

Unter anderem wird dazu im Papier die Entwicklung von Kampfjets des "Future Air Combat Systems" genannt. Das derzeit von Spanien, Frankreich und Deutschland gemeinsam vorangetriebene Projekt müsse auch auf nationaler Ebene forciert werden, sollte sich ein Partner zurückziehen.

Modernisierung forcieren, gerne, aber bitte nicht den vorliegenden, über-komplexen FCAS Entwurf.
FCAS ist kein Weg zur Drohnen-Armee. FCAS ist ein Weg zu 15 Jahren Stillstand mit der anschließenden Erkenntnis, dass man ein bereits konzeptionell veraltetes Gerät einführen will - wenn es denn on-time bis 2040 überhaupt zum Einsatz käme.
FCAS wäre das 2030er-Gegenstück zur Maginot-Line.

Dieser Beitrag wurde am 03.01.2026 16:44 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.01.2026 - 16:48 Uhr
UserIRIS
User (86 Beiträge)
Maduros Flugabwehr weiß gerade nicht mehr wo oben und unten ist und er selber wahrscheinlich auch nicht wobei bei der ganzen Aktion anscheinend kein einziger (!) Ami ums Leben kam aber mit Hochtechnologie kann das natürlich nichts zu tun haben denn die wäre ja viel zu teuer und fehleranfällig.

Selbst der Pensionär hat es bisher nicht geschafft so einen Mist in dieses Forum zu schreiben.

Well done GB.
Beitrag vom 03.01.2026 - 21:29 Uhr
UserGB
User (905 Beiträge)
Selbst der Pensionär hat es bisher nicht geschafft so einen Mist in dieses Forum zu schreiben.

Seien Sie nicht so bescheiden.
Beitrag vom 04.01.2026 - 11:16 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3914 Beiträge)
Maduros Flugabwehr weiß gerade nicht mehr wo oben und unten ist und er selber wahrscheinlich auch nicht wobei bei der ganzen Aktion anscheinend kein einziger (!) Ami ums Leben kam aber mit Hochtechnologie kann das natürlich nichts zu tun haben denn die wäre ja viel zu teuer und fehleranfällig.

Selbst der Pensionär hat es bisher nicht geschafft so einen Mist in dieses Forum zu schreiben.

Ach Frau Iris, ich war schon etwas enttäuscht, ob diesen für Ihre Verhältnisse doch etwas dünnen Beitrag, aber dann habe ich (versucht) Ihren großen
'Luftrüstungs-Welt-Erklär-Beitrag'
im anderen Thread zu lesen und zu verstehen.
Jetzt ist mir wieder warm ums Herz...;;;)))

Well done GB.
Beitrag vom 04.01.2026 - 12:13 Uhr
UserIRIS
User (86 Beiträge)
Selbst der Pensionär hat es bisher nicht geschafft so einen Mist in dieses Forum zu schreiben.

Seien Sie nicht so bescheiden.

150 Luftfahrzeuge, 0 Verluste an Mensch und Material, in 4 Stunden vorbei.

Ähnlich wie Israels Luftkrieg im Iran.

Erklärs mir bitte.
Beitrag vom 04.01.2026 - 12:50 Uhr
UserGB
User (905 Beiträge)
Selbst der Pensionär hat es bisher nicht geschafft so einen Mist in dieses Forum zu schreiben.

Seien Sie nicht so bescheiden.

150 Luftfahrzeuge, 0 Verluste an Mensch und Material, in 4 Stunden vorbei.

Ähnlich wie Israels Luftkrieg im Iran.

Erklärs mir bitte.

Das sind Äpfel mit Birnen verglichen, und zwar in jeder Hinsicht.

Im übrigen lenken Sie ab. Liefern Sie erst einmal valide Gegenargumente gegen meinen von Ihnen kritisierten Beitrag anstatt ihn nur pennälerhaft abqualifizieren zu wollen, unterlegen Sie bitte sachlich, was daran genau Mist gewesen sein soll, dann seziere ich Ihnen gerne Ihren obigen Vergleich, der mehr hinkt als der Glöckner von Nôtre Dame.
Beitrag vom 04.01.2026 - 16:23 Uhr
UserIRIS
User (86 Beiträge)
Selbst der Pensionär hat es bisher nicht geschafft so einen Mist in dieses Forum zu schreiben.

Seien Sie nicht so bescheiden.

150 Luftfahrzeuge, 0 Verluste an Mensch und Material, in 4 Stunden vorbei.

Ähnlich wie Israels Luftkrieg im Iran.

Erklärs mir bitte.

Das sind Äpfel mit Birnen verglichen, und zwar in jeder Hinsicht.


Zum Thema Äpfel und Birnen meine ich dass die Russen nicht mal in der Lage sind grundlegendste Wartungsaufgaben am Antrieb zu lösen weshalb u.a. deren Flugzeugträger mal im Mittelmeer mal späktakulär 'abgeraucht' d.h. liegen geblieben ist und funktionierende Systeme für den Nahbereichsschutz wie RAM oder C-RAM bei denen offensichtlich auch nicht vorhanden sind und du trotzdem diese Rostlauben als Vergleich zu "hochtechnisierten Fluggeräten" welche schon heute Lichtjahre von solchen Problemen entfernt sind hernimmst.

Abgesehen davon dass u.a. die Moskwa schon gegen ganz konventionelle und teilweise sogar veraltete Seezielflugkörper völlig hilflos war sind Drohnen von denen nur ein Bruchteil im Ziel ankommt auch nicht besonders günstig oder effektiv.
Von den Ukrainischen Seababy Typen saufen die meisten ab bevor sie überhaupt in die Nähe eines Gegners kommen und von den Shahed Typen welche die Russen einsetzen kommen an guten Tagen 10% bis 20% an und an schlechten Tagen auch mal garkeine.
Von den Iskander Raketen kommen dafür quasi alle an und wenn man das auch noch gegen deren hohe Nutzlast aufrechnet sind die pro Kilo Zerstörung wesentlich günstiger als die Shaheds sofern die stärkere Strukturen überhaupt zerstören können.
Was für Drohnen spricht ist deren technologische Nähe zu zivilen Anwendungen d.h. die Möglichkeit zur Improvisation aber sicher nicht die Kampfkraft oder Wirtschaftlichkeit.
Oder warum glaubst du fragen die Ukrainer immer nach Taurus, Tomahawk usw. wenn deren Drohnen so toll sind?


Ich meine du bist nicht der erste der glaubt intelligente Munition würde ihre Trägersysteme irgendwie verdrängen nachdem die Briten ihre Luftfahrtindustrie in den 1960er Jahren u.a. dadurch ruiniert haben dass sie entegen jeder physikalischen und technischen Logik dachten Raketen sein die Zukunft und bräuchten keine Trägerflugzeuge mehr und ihr Weißbuch danach geschrieben haben aber der erste Weltkrieg sollte dir bzw. uns allen als abschreckendes Beispiel dienen.

Der ist nämlich nicht nur ein Beispiel dafür wie der Massenansturm den du immer vorschlägst anstelle von vier Stunden vier Jahre gedauert und ca. 17 Millionen Menschen das Leben gekostet hat sondern auch wie weit man als gutgläubiger Zeitgenosse daneben liegen kann nachdem damals zuvor im Türkisch-Russischen Krieg die Komination bzw. Improvisation Schrotflinte auf Pferd gegen die Russen noch äußerst erfolgreich war und man ernsthaft geglaubt hat sowas sei die Zukunft aber ein paar Jahrzehnte später natürlich weder das Deutsche Reich noch Frankreich oder Großbritannien als industrielle Großmächte irgendwie improvisieren mussten und dementsprechend haben die nach einer kurzen Anfangsphase in der sie selber noch nicht wirklich wussten wie sie diese neue Technik richtig einsetzen dann ganz anders Krieg geführt.

Man muss also immer darauf schauen was die Technologie hergibt und nicht auf das was bereits eingeführt und gut vertraut ist d.h. wenn man einen Papiertiger wie Russland mit einem Feuerzeug bekämpfen kann heißt nicht dass Feuerzeuge eine effektive Waffe darstellen.

Insofern würde ich intelligenter Munition keine große Zukunft einräumen denn gegen Ende des kalten Krieges haben beide Seiten bereits grundsätzlich schwer bis garnicht überwindbare Abwehrsysteme wie Blendlaser entwickelt und in den 90er und 2000er Jahren dann insb. für Hubschrauber eingeführt.
Was noch fehlt sind vorallem Mikrowellenkanonen aber die werden in den USA erprobt und sind bereits so klein und leicht dass sie sogar von Kleindrohnen zur Bekämpfung von Kleindrohnen der selben Größe getragen werden.

Im übrigen lenken Sie ab.


Kann sein aber bringt dem Maduro nix.
Beitrag vom 04.01.2026 - 18:40 Uhr
UserGB
User (905 Beiträge)
@IRIS

Zum Thema Äpfel und Birnen meine ich dass die Russen nicht mal in der Lage sind .....

Was weder jemand angesprochen noch bestritten hat.


Oder warum glaubst du fragen die Ukrainer immer nach Taurus, Tomahawk usw. wenn deren Drohnen so toll sind?

Der Langstrecken-Leistung wegen.
Oktocopter etc. mit Taurus oder Tomahawk zu vergleichen ist jetzt noch schlimmer als Äpfel und Birnen.


Was noch fehlt sind vorallem Mikrowellenkanonen

Vor allem solche, die weiter als 1 km reichen und auch durch Metall dringen können...
Macht man heute mit Laser, nicht mit Mikrowellen.


Im übrigen lenken Sie ab.
>
Kann sein aber bringt dem Maduro nix.

So ist es, macht aber nix, davon haben eh nur Sie geschrieben, Thema war das auch keins.
Aber vielleicht möchten Sie uns noch was zum Wetter erzählen? Davon versteht doch jeder etwas.

Und over & end.
Beitrag vom 04.01.2026 - 20:52 Uhr
UserIRIS
User (86 Beiträge)
@IRIS

Zum Thema Äpfel und Birnen meine ich dass die Russen nicht mal in der Lage sind .....

Was weder jemand angesprochen noch bestritten hat.


Du hast Russische Schiffe mit Amerikanischen Flugzeugen verglichen ... was soll man dazu noch sagen?


Oder warum glaubst du fragen die Ukrainer immer nach Taurus, Tomahawk usw. wenn deren Drohnen so toll sind?

Der Langstrecken-Leistung wegen.
Oktocopter etc. mit Taurus oder Tomahawk zu vergleichen ist jetzt noch schlimmer als Äpfel und Birnen.


Achso und die Shahed ist keine Drohne oder wie?


Was noch fehlt sind vorallem Mikrowellenkanonen

Vor allem solche, die weiter als 1 km reichen und auch durch Metall dringen können...

Warum sollten sie das?

Macht man heute mit Laser, nicht mit Mikrowellen.


Zweimal keine Ahnung ist immernoch keine Ahnung.

Mikrowellen in der Stärke machen nix kaputt was dicker als ein paar Mikrometer ist aber das müssen sie auch nicht.


Im übrigen lenken Sie ab.
>
Kann sein aber bringt dem Maduro nix.

So ist es, macht aber nix, davon haben eh nur Sie geschrieben, Thema war das auch keins.

Die Realität ist bei mir immer ein Thema.

Aber vielleicht möchten Sie uns noch was zum Wetter erzählen? Davon versteht doch jeder etwas.


Du offensichtlich nicht denn sonst würdest du nicht ans vermeintlich gläserne Gefechtsfeld glauben.

Les mal n bisl weniger Bild und Spiegel usw. und informier dich in den einschlägigen Kanälen wie die Russen u.a. Awdijiwka eingenommen haben oder wie die Ukrainer ihre Verwundeten aus Mariupol evakuieren konnten.
Hat tatsächlich beides was mit dem Wetter zu tun.

Und over & end.

ok Boomer
Beitrag vom 05.01.2026 - 09:24 Uhr
UserEricM
User (6876 Beiträge)
@IRIS:
Nennen Sie doch mal die "einschlägigen Kanäle", über die Sie sich informieren
Beitrag vom 05.01.2026 - 15:00 Uhr
UserIRIS
User (86 Beiträge)
@IRIS:
Nennen Sie doch mal die "einschlägigen Kanäle", über die Sie sich informieren

Gerade für Einsteiger hat "United24" etliche gute Beiträge über bestimmte Themen, Jahre oder Frontabschnitte aber auch bestimmte Ausrüstungsgegenstände; viele Veteranen geben in Interviews oder auf ihren eigenen YouTube Kanälen wie z.B. "NuckingFutsYuri" einen völlig ungefilterten Einblick auch wenn die natürlich nur über das berichten können was sie selber gesehen haben; für tägliche 'Lageberichte' würde ich "Macronomist" empfehlen da der gute Mann seit vier Jahren außer kurzer Krankheiten und Urlaube wirklich jeden Tag (!) einen bringt und inzwischen wirklich gut einschätzen kann welchen Quellen er vertrauen kann und welchen nicht und was an der Front ungefähr für Dynamiken herrschen.

Wer Zeit und Nerv dazu hat kann sich auch durch die zahlreichen Telegramkanäle der Ukrainischen und Russischen Blogger (die Russen lügen zwar oft und schrill aber meistens auch durchschaubar und die Geheimhaltung sehen die bekanntermaßen nicht so eng wie die Ukrainer) wie z.B. den ehemaligen "Greyzone" Kanal von Wagner wühlen und so quasi live mit selten mehr als einem Tag Verzögerung mit dabei sein.
Das mach ich nicht mehr aber insb. für Video- und Bildmaterial welches auf quasi allen anderen Platformen zensiert werden würde ist Telegram bzw. der "Combat Footage" Kanal eigentlich die einzige Option.

Es gibt also wirklich überhaupt keinen Grund sich über diesen Krieg über Bildzeitung, Spiegel-TV, Tagesschau und ähnlichen Müll zu informieren.

Viele Primärquellen sind im öffentlichen Internet und die oben genannten Massenmedien machen auch nichts anderes als die anzuschauen und nach ihrem Gusto (!) zu filtern sofern sie nicht zu faul dazu sind und nur auf Pressemeldungen warten um die dann je nach Agenda entweder zu ignorieren oder einfach abzuschreiben.

Wenn man Primärquellen konsumiert merkt man auch eher wo die größten Herausforderungen und Erfolge zu finden sind nachdem in diesen Bereichen natürlich nur sehr zurückhaltend veröffentlicht wird.
Auf der Seite der Ukraine ist das vor allem die elektronische Kriegsführung gegen Gleitbomben und Langstreckendrohnen welche deswegen schon lange nicht mehr so günstig sind wie manche hier glauben sofern sie es jemals waren.



Bei anderen Themen ist das durchaus ähnlich aber wir wollen mal nichts überstürzen.

Dieser Beitrag wurde am 05.01.2026 18:17 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.01.2026 - 16:13 Uhr
UserGB
User (905 Beiträge)
Es gibt also wirklich überhaupt keinen Grund sich über diesen Krieg über Bildzeitung, Spiegel-TV, Tagesschau und ähnlichen Müll zu informieren.

Es ist nicht besonders seriös, den große Rest zwischen diesen Negativ-Beispielen und Ihren Quellen zu ignorieren, nur um suggerieren zu können, alle ausser den von Ihnen favorisierten taugten nichts.




Die Primärquellen sind alle im öffentlichen Internet und die oben genannten Massenmedien machen auch nichts anderes als die anzuschauen und nach ihrem Gusto (!) zu filtern sofern sie nicht zu faul dazu sind und nur auf Pressemeldungen warten um die dann je nach Agenda entweder zu ignorieren oder einfach abzuschreiben.

Abgesehen davon, dass eigene recherchierende Journalisten sowohl im Kampfgebiet als auch in den politischen Niederungen weit vertrauenswürdiger sind als windige umprüfbare Videoaussagen, machen Sie doch genau das, was Sie anderen Medien vorwerfen, nämlich einseitig auf eine Sorte Quelle zu setzen und damit meinen Wissen und Wahrheit gepachtet zu haben.

Wieviele Tage bspw. haben denn Sie im letzten Jahr recherchierenderweise an der Front oder in den Regierungszentren verbracht, um so herablassend über diejenige urteilen zu können, die für eine freie Berichterstattung tatsächlich noch ihren Kopf riskieren?

Von den Medien, die bspw. ich konsumiere, schreibt jedenfalls kein einziges so faktenlos verunglimpfend wie Sie.
Beitrag vom 05.01.2026 - 18:52 Uhr
UserIRIS
User (86 Beiträge)
Es gibt also wirklich überhaupt keinen Grund sich über diesen Krieg über Bildzeitung, Spiegel-TV, Tagesschau und ähnlichen Müll zu informieren.

Es ist nicht besonders seriös, den große Rest zwischen diesen Negativ-Beispielen und Ihren Quellen zu ignorieren, nur um suggerieren zu können, alle ausser den von Ihnen favorisierten taugten nichts.




Die Primärquellen sind alle im öffentlichen Internet und die oben genannten Massenmedien machen auch nichts anderes als die anzuschauen und nach ihrem Gusto (!) zu filtern sofern sie nicht zu faul dazu sind und nur auf Pressemeldungen warten um die dann je nach Agenda entweder zu ignorieren oder einfach abzuschreiben.

Abgesehen davon, dass eigene recherchierende Journalisten sowohl im Kampfgebiet als auch in den politischen Niederungen weit vertrauenswürdiger sind als windige umprüfbare Videoaussagen, machen Sie doch genau das, was Sie anderen Medien vorwerfen, nämlich einseitig auf eine Sorte Quelle zu setzen und damit meinen Wissen und Wahrheit gepachtet zu haben.


Journalisten sind grundsätzlich keine Produzenten von Information sondern nur Händler d.h. sie können unmöglich eine Primärquelle sein und nachdem man die dank Internet heute auch einfach selber konsumieren kann braucht es diese Händler, Nervensägen und Verdreher dann nicht mehr.

Wenn ich von einem Soldaten etwas wissen will kann ich ihn auf Telegram einfach fragen und brauch mir keine stundenlange Zeitverschwendung in der Art von "wie schlafen sie nachts" und "was sagt ihre Frau dazu" antun um vielleicht irgendwo zwischen all der Inkompetenz und Ignoranz eine Neuigkeit aufschnappen zu können.
Wobei diese Inkompetenz auch ein systematisches Problem von Journalisten welche sich aufgrund der Logik des Markts natürlich erst seit gestern mit dem jeweiligen Thema beschäftigen können und so nur sehr selten den Wissensstand von interessierten Laien und quasi nie den von interessierten (Halb)Insidern erreichen können ist.

Wieviele Tage bspw. haben denn Sie im letzten Jahr recherchierenderweise an der Front oder in den Regierungszentren verbracht, um so herablassend über diejenige urteilen zu können, die für eine freie Berichterstattung tatsächlich noch ihren Kopf riskieren?


Ich hab mir natürlich auch die "TheChristoFiles" und die alten "Vice" Dokus angeschaut und bei Investigativjournalisten gilt das oben geschriebene natürlich nicht aber wer glaubt dass das dort heute (noch) möglich ist glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Die allermeisten Militärblogger sind selber Angehörige der Streitkräfte und bewegen sich in einem rechtlichen Graubereich und haben so überhaupt Zugang zu Information aber für die ganzen Hanswursten aus dem Westen welche nach Kriegsausbruch da runter sind und nicht mal die Landessprache(n) beherrschen gilt das natürlich nicht.
Die machen im Grunde nur irgendwelche Führungen mit aber ich hab auch Führungen wo man n Helm und ne Weste tragen musste mitgemacht und fühl mich heute trotzdem nicht als Experte für Massivbau.

Von den Medien, die bspw. ich konsumiere, schreibt jedenfalls kein einziges so faktenlos verunglimpfend wie Sie.

Das tut mir leid. Emotional garnicht involviert zu sein ist selten ein Qualitätsmerkmal.
Beitrag vom 06.01.2026 - 09:45 Uhr
UserGB
User (905 Beiträge)
Journalisten sind grundsätzlich keine Produzenten von Information sondern nur Händler d.h. sie können unmöglich eine Primärquelle sein und nachdem man die dank Internet heute auch einfach selber konsumieren kann braucht es diese Händler, Nervensägen und Verdreher dann nicht mehr.

Aber andere Gesprächsüartner, deren Provenienz Sie überhaupt nicht, nicht mal ansatzweise, einschätzen können, das sind für Sie Primärquellen, und obendrein noch fast uneingeschränkt glaubwürdig, während alle anderen das von vorneherein nicht sind.

Als Kind fand ich Heilig Abend den Weihnachtsmann auch als vermutliche Primärquelle meiner Weihnachtsgeschenke uneingeschränkt vertrauenswürdig.



Wenn ich von einem Soldaten etwas wissen will kann ich ihn auf Telegram einfach fragen und brauch mir keine stundenlange Zeitverschwendung in der Art von "wie schlafen sie nachts" und "was sagt ihre Frau dazu" antun um vielleicht irgendwo zwischen all der Inkompetenz und Ignoranz eine Neuigkeit aufschnappen zu können.

Fragen können Sie die, aber Sie wissen doch nicht einmal, ob der, der Ihnen antwortet, auch der ist, für den Sie ihn halten wollen.


Wobei diese Inkompetenz auch ein systematisches Problem von Journalisten welche sich aufgrund der Logik des Markts natürlich erst seit gestern mit dem jeweiligen Thema beschäftigen können und so nur sehr selten den Wissensstand von interessierten Laien und quasi nie den von interessierten (Halb)Insidern erreichen können ist.

Auch das ist unzutreffend. Seriöse Medienvertreter bekommen manchmal sogar Interviews von hochrangigen Vertretern der Gegenseite. Ich gabe Sie schon mal gefragt:
Wieviele Tage bspw. haben denn Sie im letzten Jahr recherchierenderweise an der Front oder in den Regierungszentren verbracht, um so herablassend über diejenige urteilen zu können, die für eine freie Berichterstattung tatsächlich noch ihren Kopf riskieren?




Die allermeisten Militärblogger sind selber Angehörige der Streitkräfte und bewegen sich in einem rechtlichen Graubereich und haben so überhaupt Zugang zu Information aber für die ganzen Hanswursten aus dem Westen welche nach Kriegsausbruch da runter sind und nicht mal die Landessprache(n) beherrschen gilt das natürlich nicht.

Sie sind also aus dem Osten, nicht "da runter", und auch kein Hanswurst. Was dann? Das, was in Bezug auf östliche Geheimdienste als nützlicher Idiot bezeichnet wird? Den Eindruck verbreiten Sie nämlich, je mehr Sie uns hier Ihre Märchen auftischen.


Die machen im Grunde nur irgendwelche Führungen mit aber ich hab auch Führungen wo man n Helm und ne Weste tragen musste mitgemacht und fühl mich heute trotzdem nicht als Experte für Massivbau.

Was hat dann die Assoziation Helm mit Krieg zu tun? Und Schießtraining im Osten sehe ich auch nicht als Qualifikation für seriösen Journalismus.




Von den Medien, die bspw. ich konsumiere, schreibt jedenfalls kein einziges so faktenlos verunglimpfend wie Sie.

Das tut mir leid. Emotional garnicht involviert zu sein ist selten ein Qualitätsmerkmal.

Wer schreibt von Emotionen? Sie stellen doch die Nähe dazu her, wenn Sie behaupten, singuläre Blickwinkel betroffener Soldaten reflektierten die geostrategische Lage besser als fundierte verifizierte Informationen. Sie sind es doch, der quellenmässig einseitig orientiert ist.

So, ich meine, eine weitere Diskussion mit Ihnen ist sinnlos, solange Sie wie bisher Argumente jedesmal ignorieren und uns mit neuen unhaltbaren Behauptungen daherkommen.

Übrigens ganz so, wie es die einschlägigen Geheimdienstunterlagen als Handlungsanweisung vorgeben.

Und jetzt endgültig over & end.
1 | 2 | « zurück | weiter »