Community / / Condor fliegt von Düsseldorf nach F...

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Beitrag vom 27.08.2025 - 23:58 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4199 Beiträge)
Das ist nun wirklich eine völlig überflüssige Flugstrecke.
Es gibt fast halbstündlich direkte ICE Verbindungen vom Düsseldorf Hbf- FRA (Airportbahnhof) und zurück.
Beitrag vom 28.08.2025 - 07:44 Uhr
UserWahrsager
User (30 Beiträge)
Düsseldorf hätte Kapazitäten, um den Condor-Hub dort unterzubringen. Großes Einzugsgebiet, gute Anbindung an die Bahn und die derzeit einzigen Langstrecken gehen an den Golf.
Schade. Die Anbindung nach Frankfurt mit dem Flugzeug ist wirklich überflüssig und einen Zubringer an die Langstrecke, der erst um 19 Uhr zurückfliegt, braucht erst recht kein Mensch.
Beitrag vom 28.08.2025 - 07:51 Uhr
UserA320Fam
User (2237 Beiträge)
Was bitte ist an einem Flugpaar zu den Randzeiten ein Zubringersystem? Und dann auch noch z.T. mit eigenem Personal belegt.
Das ist ja alles nur Stückwerk und auch die Ankündigung im Streit mit LH nach dem Gerichtsurteil nicht kleinbeizugeben zeigt doch, wie wackelig das ganze Konstrukt ist...
Beitrag vom 28.08.2025 - 08:00 Uhr
Usercontrail55
User (6114 Beiträge)
Daran überrascht alles.
Mit dem Zug vom/nach Fernbahnhof zu T3. Das dauert, da ist ein Flug schon praktischer.
Die Zeiten sind jedoch eine Katastrophe. Die ersten Langstrecken gehen ab 11 Uhr raus, das sind locker 4 Stunden Transit, zurück landet alles bis mittags oder früher Nachmittag. Dann bis 19 Uhr warten?

Das bedeutet Crewübernachtung in DUS, in FRA T3, da ist eher kein P2P Verkehr zum Auffüllen. Also nur Umsteiger mit niedrigem Yieldanteil. Das deutet auf einen hohen Raum DUS Anteil an Umsteigern hin, aber sich das alles anzutun geht nur über Preis.
Beitrag vom 28.08.2025 - 10:29 Uhr
UserVB
User (478 Beiträge)
Das sieht für mich eher danach aus, dass das Flugzeug sowieso irgendwie zwischen FRA und DUS bewegt werden muss und dann nimmt man eben noch Passagiere und Personal mit. Wobei man sehen muss, dass auch die Lufthansa-Gruppe nach wie vor mehrmals täglich zwischen Frankfurt und Düsseldorf fliegt, offenbar gibt es anscheinend ja doch Potenzial - warum auch immer, so ganz nachvollziehen kann ich das auch nicht.

Ich frage mich, ob sich der LH-Konzern hier wirklich einen Gefallen getan hat. Im Prinzip gewinnen in dieser Situation weder Condor noch der LH-Konzern.
Condor muss ein teures Zubringernetz aufbauen, und der LH-Konzern hat sich ohne Not auf einmal einen Wettbewerber auf ehemalige (fast-) Monopolstrecken ex FRA geholt. Die Condor wird sicher nicht Marktführer auf diesen Strecken, aber bei den geringen Margen im Zubringerverkehr sind ein paar P2P weniger auch beim LH-Konzern möglicherweise ausschlaggebend dafür, ob ein Flug profitabel ist oder nicht.
Und wenn dann die Condor-Strecken auf einmal auch noch von Wettbewerbern aus anderen Allianzen als Zubringer zu Langstrecken günstig genutzt werden können, ist noch mehr verloren für den LH-Konzern.

Und die Discover ist durch die Aktion mit Sicherheit nicht gestärkt worden, eher im Gegenteil.

Also in Summe kann man sagen: Condor und LH-Konzern verlieren beide. Da sollte man sich seitens LH-Konzern mal überlegen, ob der alte Zustand nicht vielleicht doch in Summe besser war.

Edit: @FRA251 - der LH-Konzern hat die Strecke FRA-DUS nicht aufgegeben (im Gegensatz zu FRA-CGN).


Dieser Beitrag wurde am 28.08.2025 10:31 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.08.2025 - 10:39 Uhr
UserVB
User (478 Beiträge)
Düsseldorf hätte Kapazitäten, um den Condor-Hub dort unterzubringen. Großes Einzugsgebiet, gute Anbindung an die Bahn und die derzeit einzigen Langstrecken gehen an den Golf.
Schade. Die Anbindung nach Frankfurt mit dem Flugzeug ist wirklich überflüssig und einen Zubringer an die Langstrecke, der erst um 19 Uhr zurückfliegt, braucht erst recht kein Mensch.

Nein, Düsseldorf ist ganz sicher keine sinnvolle Alternative. Großes Einzugsgebiet: ja, aber FRA ist dank ICE recht einfach erreichbar und vom Ballungsraum Köln/Bonn ist man sowieso ähnlich schnell in FRA wie in DUS.
Frankfurt liegt viel zentraler im Bundesgebiet und ist für den Osten und Süden viel besser erreichbar - diese beiden Gebiete würde man mit Langstrecken ex DUS kaum erreichen.

Und in DUS hätte man ja das gleiche Problem wie in FRA: man müsste Zubringer-Strecken gegen den LH-Konzern (hier Eurowings) aufbauen.

Dieser Beitrag wurde am 28.08.2025 10:43 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.08.2025 - 11:13 Uhr
UserDaedalos1504
User (986 Beiträge)
Daran überrascht alles.
Mit dem Zug vom/nach Fernbahnhof zu T3. Das dauert, da ist ein Flug schon praktischer.
Die Zeiten sind jedoch eine Katastrophe. Die ersten Langstrecken gehen ab 11 Uhr raus, das sind locker 4 Stunden Transit, zurück landet alles bis mittags oder früher Nachmittag. Dann bis 19 Uhr warten?

Das bedeutet Crewübernachtung in DUS, in FRA T3, da ist eher kein P2P Verkehr zum Auffüllen. Also nur Umsteiger mit niedrigem Yieldanteil. Das deutet auf einen hohen Raum DUS Anteil an Umsteigern hin, aber sich das alles anzutun geht nur über Preis.

Ganz im Gegenteil, es fahren im 30 Minuten Takt ICE's von DUS HBF nach FRA Fernbahnhof. Fahrtzeit: 1:11h. Es hat schon einen Grund, weshalb die LH diese Strecke aufgegeben hat und stattdessen auf Rail & Fly setzt. Nachhaltiger, günstiger und schneller. Was Condor mit der Strecke bewirken will bleibt mir ein Rätsel.

Die Hansa fliegt die Strecke FRA-DUS bis zu 5 mal täglich. Es wird also einen Grund geben, weshalb die LH die Strecke nicht aufgegeben hat.
Beitrag vom 28.08.2025 - 13:42 Uhr
UserVB
User (478 Beiträge)

Diese Einschätzung teile ich nicht. Condor muss die großen Flieger in Frankfurt füllen und kommt an den Zubringer der Lufthansa nicht vorbei. Daran ändern auch ein paar vereinzelte Flüge nach Hamburg oder Berlin nichts. Einziger Unterschied ist, dass die Lufthansa damit nun deutlich mehr Geld verdient als vorher. Und Business Kunden buchen vermutlich weiterhin Lufthansa als Condor. Wirklich Geld wird die Condor damit also nicht verdienen.


Die Frage ist dabei, wie viel % der Auslastung bei den LH-Zubringern wirklich von Condor-Fluggästen kommt. Also gewinnt der LH-Konzern mehr durch die (offenbar, wir wissen es eigentlich ja gar nicht) deutlich höheren Preise etc. als sie durch den neu entstandenen Wettbewerb verliert.



Nein, die Discover profitiert sogar davon. Denn während die Condor Flugzeuge von den Warmwasserzielen abziehen muss, um sie auf der Kurzstrecke für Zubringer einsetzen zu können, profitieren Akteure wie Discover von dem verringerten Sitzplatzangebot und kann entsprechend die Preise anpassen.

Das muss nicht unbedingt so sein. Die Flotte der Condor ist in den letzten Jahren ja auch moderat gewachsen und da Condor sowieso schon in dem Segment nicht unbedingt Preisführer war (das ist eher Ryanair), wird das keinen großen Effekt haben.
Dass die Discover die Langstrecken-Umsteiger günstiger produzieren kann - mag sein, hat aber eben die genannten Nachteile an anderen Stellen des LH-Konzerns.
Beitrag vom 28.08.2025 - 14:09 Uhr
UserChristian159
User (1689 Beiträge)
Ich frage mich, ob sich der LH-Konzern hier wirklich einen Gefallen getan hat. Im Prinzip gewinnen in dieser Situation weder Condor noch der LH-Konzern.
Condor muss ein teures Zubringernetz aufbauen, …

Diese Kosten muss Condor doch nur auf die Flugpreise umlegen … sollte also kein Problem sein ;)

… und der LH-Konzern hat sich ohne Not auf einmal einen Wettbewerber auf ehemalige (fast-) Monopolstrecken ex FRA geholt.

‚Ohne Not‘?
Dazu müsste man die Vorzugspreise der Condor mit denen der ‚neuen‘ LH Passagieren vergleichen. Inkl. aller Risikokosten, die die LH in der Vergangenheit tragen musste.
Beitrag vom 28.08.2025 - 14:12 Uhr
Userfbwlaie
User (5373 Beiträge)
DUS hat ein grosses Einzugsgebiet - bis weit in die NL. Wenn man an der Grenze wohnt, fährt man mit dem Auto nach DUS - zum Parkhaus und die Reise kann beginnen. Mit dem Auto nach Fra ist natürlich nicht so gut. Wie oft müsste man bei Bahnnutzung umsteigen?
Ob sich das am Ende für Condor rechnent?

Dieser Beitrag wurde am 28.08.2025 14:17 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.08.2025 - 15:33 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4199 Beiträge)
DUS hat ein grosses Einzugsgebiet - bis weit in die NL. Wenn man an der Grenze wohnt, fährt man mit dem Auto nach DUS - zum Parkhaus und die Reise kann beginnen. Mit dem Auto nach Fra ist natürlich nicht so gut. Wie oft müsste man bei Bahnnutzung umsteigen?

Garnicht, die Züge von Düsseldorf Hbf zum FRA sind Direktverbindungen, ohne Umsteigen.

Ob sich das am Ende für Condor rechnent?
Beitrag vom 28.08.2025 - 16:04 Uhr
UserEin Leser dieser..
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User (843 Beiträge)
DUS hat ein grosses Einzugsgebiet - bis weit in die NL. Wenn man an der Grenze wohnt, fährt man mit dem Auto nach DUS - zum Parkhaus und die Reise kann beginnen. Mit dem Auto nach Fra ist natürlich nicht so gut. Wie oft müsste man bei Bahnnutzung umsteigen?

Garnicht, die Züge von Düsseldorf Hbf zum FRA sind Direktverbindungen, ohne Umsteigen.

...
Düsseldorf liegt aber nicht an der Grenze. ;-)
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