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Community / / "Die Piloten haben es satt, sich so ...

Beitrag 1 - 14 von 14
Beitrag vom 13.12.2017 - 00:49 Uhr
UserAILERON
User (1402 Beiträge)
Wird Zeit das hier mal der Anker geworfen wird!
Beitrag vom 13.12.2017 - 07:46 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (800 Beiträge)
 http://i1121.photobucket.com/albums/l504/Hape1962/24991364_884208491755202_9098267845076111101_n_zpsh6zqvg7c.jpg
Beitrag vom 13.12.2017 - 10:09 Uhr
UserNapsa
User (77 Beiträge)
Also irgendetwas stimmt hier nicht!

Hier gibt es zwar die schlecht bezahlten und behandleten Ryanairpiloten aber auf der anderen Seite gibt es Eurowings Piloten, ja die träumen sogar von Ryanair Gehältern - hier schaut die VC jedoch einfach untätig zu wie die Lufthansa die Arbeitnehmern ausbeutet?

Was hier gerade passiert ist genau so ein Plan von Lufthansa wie das Elend mit Air Berlin. Nach den 14 Streiks hat sich die LH nun mit der VC verbündet (so scheint es für mich) um sich gegen den Druck von außen zu wehren. Es wurde ein Deal gemacht, die VC stört die Ryanair erheblich und dafür wird die Lufthansa möglichst noch lange nicht an den alten Pilotenverträgen rütteln.

Warum bekommen nicht auch die Eurowingspiloten die von der VC für die Ryanair gewünschten "TUIFLY" ähnlichen Verträge?
Im Grunde versucht man doch nur einen Flächentarifvertrag ZU VERHINDERN!!!!! bei dem endlich alle Piloten gerecht verdienen würden - wozu noch diese Zweiklassengesellschaft im Cockpit?
Die VC wird mit allen Ihren Manövern nur für das Wohl der Lufthanseaten kämpfen und nur wenn deren Gehälter gefährdet sind sich für andere Gehälter einsetzen......
Beitrag vom 13.12.2017 - 10:15 Uhr
UserFRAHAM
User (354 Beiträge)
Die Gründe für eine VC sind doch klar ... wenn eine Lufthansa stark ist und ordentlich Gewinne erwirtschaftet, kann man auch viel stärker in der gut durchsetzten Organisation mit Streiks wieder höhere Löhne erkämpfen. Aber unabhängig von diesem Zusammenhang, ist bei Ryanair das meiste nicht Gold, was glänzt. Im Gegenteil und die reine Gehaltshöhe mag ja entsprechend über denen einer Eurowings liegen. Aber es gibt noch mehr Faktoren.

Und bevor hier wieder mit unhaltbaren Verschwörungstheorien gearbeitet wird - die VC mag vielleicht noch ein Interesse an einer starken Lufthansa haben, aber die Gewerkschaften in den anderen Ländern nicht!
Beitrag vom 13.12.2017 - 10:24 Uhr
UserDigiflieger
User (1144 Beiträge)
Also irgendetwas stimmt hier nicht!

Hier gibt es zwar die schlecht bezahlten und behandleten Ryanairpiloten aber auf der anderen Seite gibt es Eurowings Piloten, ja die träumen sogar von Ryanair Gehältern - hier schaut die VC jedoch einfach untätig zu wie die Lufthansa die Arbeitnehmern ausbeutet?

Nein, tut sie nicht! Sie arbeitet gerade daran, Löhne auf Regio-Prop-Niveau für A320 Flieger zu verhindern...


Was hier gerade passiert ist genau so ein Plan von Lufthansa wie das Elend mit Air Berlin. Nach den 14 Streiks hat sich die LH nun mit der VC verbündet (so scheint es für mich) um sich gegen den Druck von außen zu wehren. Es wurde ein Deal gemacht, die VC stört die Ryanair erheblich und dafür wird die Lufthansa möglichst noch lange nicht an den alten Pilotenverträgen rütteln.

Es wurde ganz kräftig an den "alten" Pilotenverträgen bei LH gerüttelt. Oder warum glauben Sie, das CS zum Manager des Jahres gewählt wurde?!?


Warum bekommen nicht auch die Eurowingspiloten die von der VC für die Ryanair gewünschten "TUIFLY" ähnlichen Verträge?

S.o.

Im Grunde versucht man doch nur einen Flächentarifvertrag ZU VERHINDERN!!!!! bei dem endlich alle Piloten gerecht verdienen würden - wozu noch diese Zweiklassengesellschaft im Cockpit?

Weil sie historisch gewachsen ist! D.h. nicht, dass sie erwünscht ist. Allerdings muss auch die Frage erlaubt sein, auf welchem Niveau Sie sich das vorstellen?!? LH oder FR?

Die VC wird mit allen Ihren Manövern nur für das Wohl der Lufthanseaten kämpfen und nur wenn deren Gehälter gefährdet sind sich für andere Gehälter einsetzen......

Die VC besteht aus über 10.000 Mitgliedern in D, davon über 5000 Piloten bei LH direkt und zusätzlich noch einmal 2500+ im Konzern angestellt.

Wie können sie solche absoluten Aussagen treffen, ohne ansatzweise Ahnung davon zu haben, was gerade abläuft??



Dieser Beitrag wurde am 13.12.2017 10:25 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.12.2017 - 10:43 Uhr
UserTexon
User (206 Beiträge)
Also irgendetwas stimmt hier nicht!

Hier gibt es zwar die schlecht bezahlten und behandleten Ryanairpiloten aber auf der anderen Seite gibt es Eurowings Piloten, ja die träumen sogar von Ryanair Gehältern - hier schaut die VC jedoch einfach untätig zu wie die Lufthansa die Arbeitnehmern ausbeutet?


Es geht den meisten Ryanair Piloten nicht ums Gehalt. Die festangestellten Ryanair Piloten verdienen sogar realtiv gut.
Es geht primär darum, Scheinselbstständigkeiten zu beenden, eine feste Urlaubsplanung zu haben und Willkür und Schikane zu stoppen.
Ein Beispiel: Ein Ryanair Pilot, der mal Urlaub will, kann, wenn es erst wird, innerhalb voon zwei Wochen an eine andere Basis versetzt werden.
Beitrag vom 13.12.2017 - 12:38 Uhr
Userfbwlaie
User (4488 Beiträge)
Die Festangestellten haben aber immer irische Verträge. Das ist auch nicht so schön (oder gar legal).
@Texon,

Die unbezahlten Nebenbedingungen der Verträge sind wohl der entscheidender Punkt.
Da müssen sich die "contractors" mit ihren eigenen Gesellschaften herumschlagen.
"Ironie aus" - nein: das ist keine Ironie, FR hat mit der Arbeitsverträgen der "contractors" nichts zu tun!

Dieser Beitrag wurde am 13.12.2017 13:59 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.12.2017 - 13:49 Uhr
User
User ( Beiträge)
"Wie sollten Ryanair-Piloten systematisches Sozialdumping anders durchbrechen, als mit gewerkschaftlichen Mitteln? [...]"

Ähm... indem man sich einen neuen Arbeit-/Auftraggeber sucht? Es gibt das Angebot von Ryanair, zu den bemängelten Konditionen zu arbeiten. Wer das Angebot nicht gut findet, lehnt es ab und geht woanders hin.

Dieser Beitrag wurde am 13.12.2017 13:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.12.2017 - 14:12 Uhr
Userfbwlaie
User (4488 Beiträge)
@olfrygt,
im Prinzip richtig.
Ausserdem besteiken die "contractors" nur ihre eigene Gesellschaften...
Dann muss Rick... - der direkte Partner von FR - sich erklären und für Ersatz sorgen.
Beitrag vom 13.12.2017 - 15:07 Uhr
UserEricM
User (4283 Beiträge)
"Wie sollten Ryanair-Piloten systematisches Sozialdumping anders durchbrechen, als mit gewerkschaftlichen Mitteln? [...]"

Ähm... indem man sich einen neuen Arbeit-/Auftraggeber sucht? Es gibt das Angebot von Ryanair, zu den bemängelten Konditionen zu arbeiten. Wer das Angebot nicht gut findet, lehnt es ab und geht woanders hin.

Naja, genau um zu diesem Vorgehen, das fast zwangsläufig große Härten für den Arbeitnehmer bedeutet, nicht für jeden Einzelnen durchführbar und somit wenig effektiv ist, eine Alternative zu bieten, wurden Arbeitskampf-Methoden ja erfunden...

Warum sollte sich denn jeder einzeln mit der großen Maschinerie Ryanair anlegen?
Was hätten die Mitarbeiter davon, auf eine Solidariserung zu verzichten?
Ein Einzelner kann nie den gleichen Druck aufbauen wie eine große Gruppe.
Beitrag vom 13.12.2017 - 15:12 Uhr
UserEricM
User (4283 Beiträge)
 http://i1121.photobucket.com/albums/l504/Hape1962/24991364_884208491755202_9098267845076111101_n_zpsh6zqvg7c.jpg

Ui, lese ich das richtig? Sippenhaft?
Wenn einer streikt wird das gesamte Personal der Basis mit Lohnabzügen und weiteren Konsequenzen bestraft?

Erfüllt das nicht schon den Straftatbestand der Nötigung bzw der Erpressung?

Beitrag vom 13.12.2017 - 15:12 Uhr
User
User ( Beiträge)
Warum sollte sich denn jeder einzeln mit der großen Maschinerie Ryanair anlegen?

Was heißt hier "anlegen?"
"Ich bin hier nicht zufrieden. Ich geh hier weg." ist ja wohl kaum ein "sich anlegen."

Wenn Ryanair das Personal davon rennt (und kein neues nachkommt, dass die Arbeitsbedingungen okay findet!), wird der Betrieb gefährdet. Dann wird sich das Unternehmen schon um attraktivere Bedingungen kümmern, wenn Sie nicht Geld und Marktanteile verlieren wollen. Ohne Personal schließlich keine Flüge.
Beitrag vom 13.12.2017 - 18:46 Uhr
UserEricM
User (4283 Beiträge)
Warum sollte sich denn jeder einzeln mit der großen Maschinerie Ryanair anlegen?

Was heißt hier "anlegen?"
"Ich bin hier nicht zufrieden. Ich geh hier weg." ist ja wohl kaum ein "sich anlegen."

Wenn Ryanair das Personal davon rennt (und kein neues nachkommt, dass die Arbeitsbedingungen okay findet!), wird der Betrieb gefährdet. Dann wird sich das Unternehmen schon um attraktivere Bedingungen kümmern, wenn Sie nicht Geld und Marktanteile verlieren wollen. Ohne Personal schließlich keine Flüge.

Was in dem Moment der Person die das Unternehmn verlassen hat und den Wandel eingeleitet hat nichts mehr bringt.

Dieses Verhalten belohnt damit die Untätigen und bestraft diejenigen mit Inititive.
Vielleicht mag ich es deswegen nicht und finde Streiks besser :-)
Beitrag vom 13.12.2017 - 19:29 Uhr
Userfbwlaie
User (4488 Beiträge)
@olfrygt,

mit einem frozen ATPL, -80T EUR auf dem Konto und einer nette Beziehung in EU will man nicht so schnell davonrennen. Wenn man dann angefangen hat und das Geld etwas tröpfelt. wird man etwas träger und wagt nicht den grossen Sprung ins EU-Ausland.

Wir haben einen Arbeitgebermarkt.
MOL weiss, weshalb er auch angestellte Piloten (mit akzeptablen Geld in Irland) hat bzw. weshalb er unbedingt "contractors" braucht.