Community / / Embraer hofft auf Geschäfte mit der...

Beitrag 1 - 9 von 9
Beitrag vom 04.02.2017 - 15:20 Uhr
UserFlyTweety
User (256 Beiträge)
Im Prinzip ist die KC-390 ja eher zwischen A400 und C130 angesiedelt.
Im Vergleich zur C130 größere Reichweite, höherer Speed, mehr Nutzlast, dazu im Gegenzug längere Rollstrecke für TO...
Kommt also darauf an welche Rolle konkret die C130 bei der Bundeswehr spielen soll (Außer dass sie funktioniert) ?

Zwei in Entwicklung befindliche Transporter wäre vielleicht nicht optimal, auf der anderen Seite hatten die deutschen bisher keine Mitsprache bei der KC-390, das heißt, die Maschine könnte funktionieren...

Wenn dann nicht noch Forderungen nach der Einsetzbarkeit als TaktischerJagdbomberJägerunterGeländeverfolgungmitAbwurfvonFalschirmjägernbeigleichzeitigerbeTankungvoneurofightern (Also im Militärjargon ein TaJaJGAFT) ankommen wäre es ein Sprung nach vorn!

Dieser Beitrag wurde am 04.02.2017 15:21 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.02.2017 - 17:05 Uhr
UserAlfred
User (255 Beiträge)
Bei aller Ironie, an deinem Beitrag ist leider fast alles zutreffend.
Beim legendären Starfighter begann das Unheil und beim Airbus A400 M hört es gegenwärtig auf.
Beitrag vom 04.02.2017 - 18:08 Uhr
UserAviaticus
User (355 Beiträge)
....und auch der Xian Y-20 kratzt vor der Tür und erbittet Einlaß.
Beitrag vom 05.02.2017 - 13:04 Uhr
UserMHalblaub
User (643 Beiträge)
Beim legendären Starfighter begann das Unheil und beim Airbus A400 M hört es gegenwärtig auf.

Was hätte die Bundeswehr statt des F-104 Starfighters kaufen sollen? Ein paar Su-15 oder MiG 21? Genauso beim A400M? Was hätten Sie den gekauft? Den unglaublichen Spritsäufer C-17, der nicht geeignet ist für Landungen auf weichen Böden.

Über die Probleme beim KC-390 hört man nichts, weil zu wenige Länder beteiligt sind. Sie können aber gerne weiter glauben, bei der KC-390 läuft alles problemlos.

Wieso die Bundeswehr eine KC-390 bräuchte, ist mir schleierhaft. Der PUMA passt da nicht rein und dann nehme ich lieber gleich eine Nummer kleiner und günstiger die C-130J. Die hat alle erforderlichen Zulassungen und Tests für alles Mögliche u.a. anderem fähig auf einem Acker zu landen. Oder noch kleiner C-235.
Beitrag vom 05.02.2017 - 14:20 Uhr
UserAviaticus
User (355 Beiträge)
Beim legendären Starfighter begann das Unheil und beim Airbus A400 M hört es gegenwärtig auf.

Was hätte die Bundeswehr statt des F-104 Starfighters kaufen sollen? Ein paar Su-15 oder MiG 21? Genauso beim A400M? Was hätten Sie den gekauft? Den unglaublichen Spritsäufer C-17, der nicht geeignet ist für Landungen auf weichen Böden.

Es standen einige Superfighter zur Verfügung, die sogar noch heute fliegen. Mirage, Lightning, Draken, F11F-1F Super Tiger. Vielleicht hätte es auch einer aus eigener Prduktion geschafft. Mit der VJ101 waren wir nicht weit davon entfernt .

C-17 ist ein Witz, diese Ami-Schleuder, es standen von Antonovs Seite der An-70 fertig zur Verfügung, leider aus dem Ostblock. Und vor 50 Jahren entstand die Frage; Transall oder Hercules. Man hat sich für die Transall entschieden, damit die europäische Luftfahrt-Industrie wieder weltweit präsent sein kann, hat aber nur zum Teil geklappt - Airbus ist ein tolles Beispiel dafür. Der KC-390 muß erstmal fliegen lernen.

Über die Probleme beim KC-390 hört man nichts, weil zu wenige Länder beteiligt sind. Sie können aber gerne weiter glauben, bei der KC-390 läuft alles problemlos.

Wieso die Bundeswehr eine KC-390 bräuchte, ist mir schleierhaft. Der PUMA passt da nicht rein und dann nehme ich lieber gleich eine Nummer kleiner und günstiger die C-130J. Die hat alle erforderlichen Zulassungen und Tests für alles Mögliche u.a. anderem fähig auf einem Acker zu landen. Oder noch kleiner C-235.


Dieser Beitrag wurde am 05.02.2017 16:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.02.2017 - 00:16 Uhr
Usersf260
User (683 Beiträge)
Naja, bei den AMis und anderen Luftstreitkräften scheint sich die C-17 nach anfänglichen Problemen sehr gut zu bewähren. Treibstoffverbrauch ist ja beim Militär nicht ganz so die Prämisse wie in der Zivilluftfahrt. Und die C-17 kann sehr wohl auf unbefestigten Pisten starten und landen. Der A400M muss es erst noch zeigen, dass er es kann. Zumal die C-17 ja nun doch eine andere Kategorie Flugzeug ist (Stichwort Ladekapazität). Fürs Feld hätte man da ja die bewährte Hercules.
Wenn man heimische Produkte braucht, gibt es ja für kleinere Aufgaben die CN-235, die größere C-295 und auch die Alenia C-27J. Alles mittlerweile vielfach erprobte Muster.
Beitrag vom 06.02.2017 - 10:25 Uhr
Useraircargo
User (16 Beiträge)
Die C17 ist Geschichte. Im letzten Jahr wurde die Letzte ausgeliefert.
Derzeit ist die A400 (neben der AN70) das obere Ende der verfügbaren Größen.
Darunter tummeln sich einige sehr vielversprechende und auch schon bewährte Muster.
Ich denke die C130 ist immer noch ein sehr gutes Flugzeug.
Es ist nicht allein die Transportkapazität in Gewicht entscheidend. Die taktischen Einsatzmöglichkeiten spielen da eher eine Rolle. In der Diziplin müssen die Neuentwicklungen und vor allem auch die KC390 erstmal zeigen was sie können. Fracht transportieren ist da relative einfach umzusetzen, aber beim TaJaJGAFT wird es schwierig. Da kommt die A400 auch nur nach und nach an ihre Ansprüche. Aber gerade über diese militärischen Fähigkeiten bekommt man leider kaum einen Einblick. Immerhin ist die A400 auf einem guten Weg.
Beitrag vom 06.02.2017 - 10:26 Uhr
UserFlystar
PM
User (79 Beiträge)
Grundsätzlich steht es allen Herstellern frei, auf Geschäft zu hoffen. Und die Bundeswehr wird sich schon gut überlegen, was sie in Zukunft braucht, seit dem A400M Auftrag hat sich in der Welt einiges getan, und es wird sich vermutlich noch einiges tun.
Die vier bis sechs C130J füllen offenbar eine Nische aus, wenn die erst ab 2021 bereitstehen sollen, dann deutet das für mich darauf, dass der A400M diese Nische nie wird ausfüllen können, sonst hätte man vermutlich versucht, sich schneller gebrauchte zu besorgen, um die Zeit zu überbrücken. Wir werden sehen, ob möglicherweise irgendwann mal die KC-390 Sinn macht, oder nicht.
Ob A380, B787, C17, A400M oder KC-390 - wie gut das Flugzeug ist, sollte man bewerten, wenn alle Kinderkrankheiten und aller Ärger während der Entwicklung ausgestanden ist.
Immerhin hat Embraer ein bewährtes Triebwerk, macht viel mit Aluminium, und leitet einiges von der Zivilproduktion ab - d.H. diverse mögliche Unbekannte haben sie schon mal ausgeschlossen.
Beitrag vom 06.02.2017 - 10:29 Uhr
Userfbwlaie
User (4402 Beiträge)
Wie sieht wohl das Einsatzszenario aus?
Direkt von D mit einem 6-stündigen Flug ins Einsatzgebiet und mit Luftbetankung zurück nach D?
Oder hat man eine vorgeschobene Basis, die auch zivil angeflogen werden kann und von der aus man in ein oder zwei Stunden dann im Einsatzgebiet ist?
Bei UN-unterstützen Missionen sollte doch eine vorgeschobene Basis immer möglich sein!