Community / / Emirates plant zweite tägliche Hamb...

Beitrag 1 - 15 von 42
1 | 2 | 3 | « zurück | weiter »
Beitrag vom 22.10.2010 - 14:55 Uhr
Usermaestro1981
User (159 Beiträge)
Von einem A380-1000 habe ich noch nie was gehört.
Beitrag vom 22.10.2010 - 18:00 Uhr
Userandiboy
User (36 Beiträge)
Emirates wird langsam unheimlich-so schnell kann doch gar keine Airline wachsen-da müssen doch zig Milliarden Petrodollar nachhelfen....ich finde jedenfalls Deutschland und die EU sollen die Landerechte sehr kritisch hinterfragen, nicht das unseren Airlines LH und AB das Wasser auf den Asien-Langstrecken abgegraben wird-gerade und insbesondere Berlin-wo AB ja mit DXB gerade an den Start geht. Emirates will doch nur Verkehr abziehen und über Dubai umlenken. Die Leute sollen da shoppen, die Stadt 2-3 Tage genießen und dann weiterfliegen-ein World Central Airport-wie die Emiratis den neuen Airport nennen. Logisch das man dann von überall her Verkehr umlenken muß-um den mit 120 Mill passagieren voll zu bekommen
Beitrag vom 22.10.2010 - 18:53 Uhr
UserBlablupp
User (140 Beiträge)
Ich dachte die hätten ihre Landerechte in Deutschland voll ausgeschöpft...
Beitrag vom 22.10.2010 - 19:07 Uhr
UserMoebius07
User (1 Beiträge)
Emirates ist eine stattliche Fluggesellschaft und gehört zum Mischkonzern EmiratesGroup. Dieser wiederum gehört einem ultrareichen Petro-Scheich, einem Bruder eines Herrschers von Dubai. Es ist ein offenes Geheimniss, das die agressive agierende Airline mit den Milliarden aus dem Öl-Geschäft finanziert wird. Ziel ist nach dem Versiegen der Ölquellen weiteres Kapital ins Land zu holen. Dies ist ein krasser Wettbewerbsvorteil und Lufthansa tut gut daran, die Expansion in Deutschland zu "be"hindern. Dies wird sich aber mit der Zeit nicht verhindern können, weil Emirates Flugzeuge bei Airbus kauft. Diesem Argument kann sich auf Dauer keine Regierung entziehen. Das Problem ist nur: Mit der Zeit wird Emirates immer Größer und somit zum Sargnagel vieler Fluggesellschaften in Europa. Der Idee des A380-1000 ist nur ein Zeichen dieses Größenwahns (Der übrigens auch von LH & Air France vor zwei Jahren unterstützt wurde).
Beitrag vom 22.10.2010 - 19:44 Uhr
Userskytrain
User (129 Beiträge)
In den Vereinigten Arabischen Emiraten werden extrem hohe Summen in zahlreiche Projekte investiert, die den Lebensstandard in der Region auch ohne Erdöl sichern sollen. Die Erölressourcen sind endlich, daher ist es zweifellos notwendig, mit den Gewinnen aus den Erdölexporten für die Zeit nach dem Öl vorzusorgen und ein neues wirtschaftliches Standbein zu entwickeln.

Fluggesellschaften, neue Airports und die zahlreichen gewaltigen Bauprojekte sind vor diesem Hintergrund zu sehen und ergänzen sich gegenseitig. Die weltweite Nachfrage für diese Einrichtungen muss jetzt geschaffen werden, damit sie in Zukunft die entsprechenden Einnahmen generieren können. Die Flottenexpansion und die Ausweitung der weltweiten Verbindungen sind daher in erster Linien Investitionen in die Zukunft des Staates, der ohne dieses Maßnahmenpaket langfristig nicht lebensfähig wäre. Dies ist nicht verwerflich, aber wichtig bei der Bewertung der Aktivitäten der Airlines aus der Golfregion.

Der Wettbewerb zwischen den Airlines spiegelt diese Entwicklung wieder. Einerseits die Gesellschaften der Golfstaaten, die dank der großzügig fließenden Petrodollars massiv investieren und expandieren können - selbst dann, wenn die Nachfrage kein kostendeckendes Angebot erlaubt. Auf der anderen Seite die Gesellschaften, die ihr Kapital fast ausschließlich am Markt beschaffen und bei der Finanzierung daher ganz andere Rahmenbedingungen beachten müssen. Dass letztere diese Form des "Wettbewerbs" mit einer gewissen Skepsis beobachten, ist verständlich. Dies gilt übrigens nicht nur für die Europäer, sondern ebenso für viele asiatische Fluggesellschaften, die im Wettbewerb mit den Airlines vom Golf stehen.
Beitrag vom 22.10.2010 - 20:22 Uhr
Usertraveller
User (47 Beiträge)
Die Petrodollar sind zumindest für Dubai schon lange kein Thema mehr. Inzwischen kommen nur mehr knapp 4 % des Bruttonationalprodukts aus dem Ölgeschäft. Die Haupteinnahmequellen sind der Handel (riesige Logistikzentren), Schwerindustrie (Dubal z.B. ist eines der größten Aluwerke der Welt) und natürlich Tourismus.
Beitrag vom 22.10.2010 - 20:41 Uhr
Userxwb
User (246 Beiträge)
Was wird wohl von wem gesteuert aggressiver sein, "vielölleicht" mit Petrodollar bezahlt verkehrende Emirates - Flugzeuge oder egal wie bezahlt verkehrende Autos in Deutschland?
Beitrag vom 22.10.2010 - 21:55 Uhr
Usernairobi
User (42 Beiträge)
Also wirklich Mitleid mit LH habe ich nicht. Wenn die meinen, man können die zweitgrößte Stadt des Landes, deren Flughafen inzwischen fast 13 Millionen PAX/Jahr aufweist, als reinen Spoke für seine Hubs in Frankfurt und München sehen, haben die es nicht anders verdient, als das ihnen andere die PAX abjagen.
Statt zu lamentieren sollte man lieber selbst wieder mit Langstrecken nach Hamburg kommen. Ziele, mit notwendiger Aufkommen gibt es genug, sowohl nach Asien, wie auch nach Amerika.



Dieser Beitrag wurde am 22.10.2010 21:56 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.10.2010 - 16:28 Uhr
Userskytrain
User (129 Beiträge)
Die Petrodollar sind zumindest für Dubai schon lange kein Thema mehr. Inzwischen kommen nur mehr knapp 4 % des Bruttonationalprodukts aus dem Ölgeschäft.

Für Dubai ist das richtig. Die Erdölreserven waren aber dort auch nie so hoch wie un Abu Dhabi, das über 10% der Reserven aller OPEC-Staaten verfügt. Dort investiert man allerdings auch kräftig, um durch Diversifizierung der Wirtschaft mittelfristig von den Erölexporten unabhängig zu werden. In den 5 übrigen Emiraten spielte Erdöl mangels entsprechender Vorkommen schon immer eine geringe oder gar keine Rolle. Aus diesem Grund wird zwischen den 7 Emiraten ja auch ein Einkommensausgleich praktiziert, damit alle Emirate an der Entwicklung teilhaben können. Somit profitieren auch die wirtschaftlich etwas benachteiligten Emirate vom Boom in Abu Dhabi und Dubai.

Was wird wohl von wem gesteuert aggressiver sein, "vielölleicht" mit Petrodollar bezahlt verkehrende Emirates - Flugzeuge oder egal wie bezahlt verkehrende Autos in Deutschland?

Den Beitrag muss ich jetzt nicht verstehen, oder?
Beitrag vom 24.10.2010 - 03:15 Uhr
UserMD 11
User (929 Beiträge)
Also wirklich Mitleid mit LH habe ich nicht. Wenn die meinen, man können die zweitgrößte Stadt des Landes, deren Flughafen inzwischen fast 13 Millionen PAX/Jahr aufweist, als reinen Spoke für seine Hubs in Frankfurt und München sehen, haben die es nicht anders verdient, als das ihnen andere die PAX abjagen.
Statt zu lamentieren sollte man lieber selbst wieder mit Langstrecken nach Hamburg kommen. Ziele, mit notwendiger Aufkommen gibt es genug, sowohl nach Asien, wie auch nach Amerika.



Für LH und ihr Fluggerät gibt es in HAM keine einzige Langstrecke, die einen positiven Deckungsbeitrag erwirtschaften würde.

Es sei denn ,du nennst hier mal eine inklusive Berechnungsdaten...
Beitrag vom 24.10.2010 - 11:11 Uhr
Usernairobi
User (42 Beiträge)
MD11, schau einfach mal hier rein:
 http://ims.destatis.de/luftverkehr/Default.aspx[

Mehr als 35000 PAX allein nach Thailand, nochmal so viele in den Rest der Region! Wie viele davon unter den 50000 Umsteigern sind, die heute in Dubai aus Hamburg kommend dort umsteigen?

Natürlich nicht aussreichend für eine tägliche 747aber für mehrmals wöchentlich mit A330 oder zukünftig 787 oder A350!
Natürlich fehlt LH zur Zeit das entsprechende Fluggerät , aber das könnte sie ja ändern.

Übrigens im Hamburger Abendblatt stand an diesem Wochenende etwas davon, das Emirates die Verbindung von HAM-JFK wieder aufnehmen möchte.
Die ist allerdings nicht gerade wünschenswert, New York ist ja schon die bisher einzige Star-Langstrecke ab HAM!





Dieser Beitrag wurde am 24.10.2010 11:12 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.10.2010 - 16:33 Uhr
UserA345
User (757 Beiträge)
langstrecke ab HAM würde sich für die DLH nicht lohnen. es gibt bereit verbindungen nach NYC mit CO und EK fliegt nach DXB. wenn es sich für LH lohnen würde, hätten sie bereits langstreckenflüge in HAM etabliert.
nicht umsonst hat EK damals die verbindung HAM-JFK gekappt.
Beitrag vom 24.10.2010 - 21:36 Uhr
Usernairobi
User (42 Beiträge)
Und deshalb denken die über eine Wiederaufnahme der Verbindung nach ...!
Wobei dann lieber LA als NY, nicht das United sich von der Stecke zurückzieht.

Ich verstehe eure Skepsis nicht, der Markt ist ja da. Die vorhandenen Langstrecken sind erstklassig ausgelastet.

Das Hamburg bei der Lufthansa bei der Langstrecke keine Berücksichtigung findet, hat vor allem mit deren Strategie zu tun, ihre 340-600, 747 und A380 ab Frankfurt oder München füllen zu wollen.
Aber Umsteige-Verbindungen können andere eben auch, wie zum Beispiel Emirates.
787 und A350 sind ideale Flugzeuge, gerade um Städte wie Hamburg mit Hubs auf anderen Kontinenten zu verbinden.

Beitrag vom 24.10.2010 - 22:46 Uhr
Userskytrain
User (129 Beiträge)
Nehmen wir einmal das Beispiel Hamburg - Thailand und die oben zitierten Daten. Wenn ich von jährlich 35.490 Passagieren ausgehe, die ab Hamburg das Endziel Thailand haben, komme ich im Durchschnitt auf 97 Passagiere pro Tag. Für einen täglichen Direktflug ist das zu wenig (es sei denn, ich generiere durch eine neue Direktverbindung im Einzugsbereich von HAM in großem Stil zusätzliche Nachfrage). Selbst für einen 3mal wöchentlich verkehrenden Flug muss ich schon fast das ganze Aufkommen abgreifen, um einen A330 oder eine 787 zu füllen. Dies dürfte bei so einer geringen Frequenz aber nicht gelingen.

Reicht das Aufkommen in HAM also wirklich für eine Direktverbindung?

Auch Emirates bietet Europa - Asien ja nie direkt an, sondern bündelt alle Verkehre über ihren Hub Dubai. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen für die Airline (und für die VAE) kann so dem Passagier der Vorteil einer höheren Frequenz angeboten werden - statt ein paarmal pro Woche bietet man die Verbindung einmal oder sogar mehrmals täglich. Vielen kommt dies in der Reiseplanung entgegen. Gerade Geschäftsreisende mit fixen Terminen können ihre Reiseplanung oft nicht dem Flugplan anpassen und sind auf häufige Verbindungen angewiesen.

Die StarAlliance bietet Hamburg - Thailand mehrmals täglich über FRA oder MUC. Aufgrund der höheren Frequenz der Inlandsflüge sind die Umsteigezeiten dabei oft besser als in Dubai. Wenn man nur Flugplan und Reisezeit vergleicht, ist das Produkt daher nicht schlechter als das von Emirates. Man kann sich also aussuchen, ob man einen kurzen Inlands-Zubringer und dann die Langstrecke nonstop haben möchte oder zweimal Langstrecke mit einem Aufenthalt auf halber Strecke. So dürfte für jeden Bedarf etwas dabei sein.

So hoch das Luftverkehrs-Aufkommen uns auch erscheinen mag, für Direktverbindungen von allen größeren deutschen Airports zu allen wichtigen Hubs der Welt reicht es dann doch nicht. Also bleibt oft nur die Bündelung der Verkehre über die Hubs, um häufige und insb. auch für die Mehrheit bezahlbare (!) Verbindungen anbieten zu können.

Beitrag vom 24.10.2010 - 23:36 Uhr
Usernairobi
User (42 Beiträge)
Reicht das Aufkommen in HAM also wirklich für eine Direktverbindung?

Um Ihre Frage zu beantworten. Ja!
Denn nicht nur Thailand wäre ein Ziel, sondern Bangkok wäre ein optimaler Umsteigeflughafen in die Region, bis nach Australien oder Neuseeland!
Und genau da liegt die Stärke von Emirates in Hamburg. Es erspart einen Umsteigevorgang!

Aber LH und Star Alliance werden in Hamburg noch mehr Gegenwind bekommen, mit BBI, AB und One World.
Da wird dann der eine oder andere Zubringer nach Frankfurt, sowie die anschließende 747 oder A380 dann noch etwas leerer.
Selber Schuld!
1 | 2 | 3 | « zurück | weiter »