Community / / Evakuierung der An-225 scheiterte an...

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Beitrag vom 24.03.2022 - 08:20 Uhr
UserEricM
User (4283 Beiträge)
@FlyTweety
Soviel Unfähigkeit macht mich wirklich wütend.
Das war ein unwiederbringliches Einzelstück, aktuell durch nichts zu ersetzen.
Außerdem meines Wissens nach auch in der Verfügungsreserve von SALIS, also NATO-Relevant.
Und diese **** bekommen es nicht auf die Kette, den Apparat (wie am besten auch die kleineren Schwestern) rechtzeitig auszufliegen ???
Die haben in Leipzig eine Basis, ein Hüpfer nur.
Waren die verantwortlichen zu beschäftigt, ihre Vermögen ins Ausland zu schaffen?

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Dieser Beitrag wurde am 24.03.2022 08:21 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.03.2022 - 08:45 Uhr
UserA340Skipper
User (61 Beiträge)
Also - irgendwie ist die ganze Story so unglaubhaft - man kann eine 6 motorige Maschine jederzeit (!) mit 5 Triebwerken überführen - genauso wie einen Jumbo o.ä. mit 3 (anstelle 4 - es gehen aber auch 5 for those in the know..) - also: wenn sie die AN 225 hätten ausfliegen WOLLEN hätten Sie das auch beizeiten schaffen können (qualifizierte Werks-/Testpiloten für einen solche 5 engines Überführungsflug hätte der Hersteller sicher gehabt ... wer zu spät kommt, den bestraft das Leben - trauriges Kapitel - ein episches & unwiderbringliches Unikat verloren !

Dieser Beitrag wurde am 24.03.2022 09:19 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.03.2022 - 09:10 Uhr
UserD-ABYT
User (94 Beiträge)
Also - irgendwie eist die ganze Story unglaubhaft - man kann eine 6 motorige Maschine jederzeit (!) mit 5 Triebwerken überführen - genauso wie einen Jumbo o.ä. mit 3 (anstelle 4 - es gehen aber auch 5 for those in the know..) - also: wenn sie die AN 225 hätten ausfliegen WOLLEN hätten Sie das auch beizeiten schaffen können (qualifizierte Werks-/Testpiloten für einen solche 5 engines Überführungsflug hätte der Hersteller sicher gehabt ... wer zu spät kommt, den bestraft das Leben - trauriges Kapitel - ein episches & unwiderbringliches Unikat verloren !

Traurig ist in erster Linie Ihr Kommentar. Wie man angesichts von Toten und Verletzten (und ich rede hier "nur" von den offenbar bis zuletzt unter Lebensgefahr arbeitenden Mitarbeiter, nicht von den zigtausenden weiteren Todesopfern) so eine zynische Sichtweise einnehmen kann ("Wer zu spät kommt...") und den Leuten dann auch noch Unfähigkeit unterstellt, das ist wirklich nicht zu verstehen. Da die Bewertung Ihres Kommentars Forenregeln verletzen würde, belasse ich es lieber dabei.
Ansonsten noch zu Ihren "Fakten": mag ja sein, dass die AN225 mit 5 funktionierenden Triebwerken hätte ausgeflogen werden können, aber wohl kaum, wenn das 6. Triebwerk nicht montiert ist. Und das war ja offensichtlich bis zum Vortag des Angriffs der Fall. Insofern sollte man sich vielleicht mit kluger Besserwisserei aus dem bequemen Sessel etwas zurückhalten.
Beitrag vom 24.03.2022 - 10:18 Uhr
User2ndSEG
User (323 Beiträge)
@A340Skipper:

Also - irgendwie ist die ganze Story so unglaubhaft - man kann eine 6 motorige Maschine jederzeit (!) mit 5 Triebwerken überführen - genauso wie einen Jumbo o.ä. mit 3 (anstelle 4 - es gehen aber auch 5 for those in the know..) - also: wenn sie die AN 225 hätten ausfliegen WOLLEN hätten Sie das auch beizeiten schaffen können (qualifizierte Werks-/Testpiloten für einen solche 5 engines Überführungsflug hätte der Hersteller sicher gehabt ... wer zu spät kommt, den bestraft das Leben - trauriges Kapitel - ein episches & unwiderbringliches Unikat verloren !

Unfassbar traurig, was Sie hier von sich geben. Fahren Sie doch in die Ukraine und sehen Sie sich dort mal um. Das ist kein "Spielplatz"...

Und toll, was SIE alles können ;-) Sie fliegen den Jumbo sicher auch mit 2 Triebwerken raus, geht schon!

Dieser Beitrag wurde am 24.03.2022 10:19 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.03.2022 - 11:29 Uhr
UserJoachimE
User (422 Beiträge)
Und wer weiß, was außerdem noch alles zur Wartung demontiert war.
Beitrag vom 24.03.2022 - 16:21 Uhr
UserFlyTweety
User (289 Beiträge)
@FlyTweety
Soviel Unfähigkeit macht mich wirklich wütend.
Das war ein unwiederbringliches Einzelstück, aktuell durch nichts zu ersetzen.
Außerdem meines Wissens nach auch in der Verfügungsreserve von SALIS, also NATO-Relevant.
Und diese **** bekommen es nicht auf die Kette, den Apparat (wie am besten auch die kleineren Schwestern) rechtzeitig auszufliegen ???
Die haben in Leipzig eine Basis, ein Hüpfer nur.
Waren die verantwortlichen zu beschäftigt, ihre Vermögen ins Ausland zu schaffen?

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Sicher.

Ich stelle fest, andere machen es anders, aber ich nehme meine Diamanten nicht erst vom Wohnzimmertisch wenn mir die bösen Buben die Tür eintreten sondern bereits wenn ich durch das Fenster sehen kann, dass sich 50 Mann mit brennenden Mistgabeln vor der Tür zusammenrotten...

Dieser Beitrag wurde am 24.03.2022 16:25 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.03.2022 - 17:09 Uhr
UserB747 4ever
User (15 Beiträge)
Also mal ganz von der schrecklichen Realität des Krieges abgesehen/sofern man das ausblenden kann oder darf/
Hat der A340 Skipper natürlich in der Sache gesehen, durchaus Recht !

Man hatte Wochen-/Monate lang bereits deutliche Hinweise von allen westl. Geheimdiensten, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Invasion in der Ukraine zu rechnen sei - da u.a. Die Russen Ihr rollendes Material etc. nach dem letzten Manöver in der Region beließen;

Und die Mirja mit einem Triebwerk weniger zu fliegen geht sicherlich genau so, wie wir unsere 747 - spezielle Ferry-Crew und entsprechende Genehmigung vorausgesetzt - ggfs. mit nur 3 Triebwerken nötigenfalls /ohne Paxe / fliegen - oder eben umsetzten können.

Da hätte man -IMHO - schon etwas früher agieren können…

Hätte, könnte, wäre…zu spät, nun ist dieses einzigartige Flugzeug leider Geschichte…

Dieser Beitrag wurde am 24.03.2022 17:12 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.03.2022 - 04:22 Uhr
Usermuckster
User (245 Beiträge)
Ich bin auch Technikenthusiast, aber @Jordi2 hat Recht, meine ich.

Der Verlust der An-225 ist tragisch, aber nur eine Fußnote in diesem Krieg. Und es gibt tausend Gründe dafür, warum die Evakuierung gescheitert sein mag. Vielleicht bestand ja einer darin, dass die Verantwortlichen schlichtweg nicht glauben konnten, dass es zum Schlimmsten kommen werde, was nur menschlich wäre. Oder: Vielleicht hatten die Leute einfach Besseres zu tun und wollten lieber ihre Familien in Sicherheit wissen, als sich um eine Maschine zu kümmern.

Überdies gibt es Hinweise, dass russische Truppen die An-225 gezielt zerstört haben, und zwar nicht aus militärischen, sondern propagandistischen Gründen. Ebenso haben die Ukrainer die Nachricht ihrer Zerstörung mit patriotischem Unmut aufgenommen. Man darf annehmen, dass eine "Flucht" dieses "ukrainischen Symbols" sich negativ auf die Kampfmoral ausgewirkt hätte. Insofern mag es sich sogar gelohnt haben, das Flugzeug nicht außer Landes zu schaffen.

Das will man hier vielleicht nicht hören, aber das Land hat jetzt wirklich andere Sorgen.

Dieser Beitrag wurde am 25.03.2022 04:22 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.03.2022 - 15:01 Uhr
Usertriangolum
User (210 Beiträge)
"In der ersten Angriffswelle auf Kiew ging die An-225 in ihrem Shelter in Hostomel in Flammen auf."


Das kann so nicht stimmen. Es gibt Videos vom Landen russischen Truppen, welche mit Hubschraubern, abgesetzt wurden. Auf diesen ist eindeutig die Überdachung und Position der AN-225 zu sehen welche unbeschädigt war. Diese Truppen hatten lediglich leichte Bewaffnung dabei wie auch Panzerabwehrsysteme.

Die Videoaufnahmen einige Tage später zeigten die AN-225 beschädigt. Siehe Kanal 1 von Russland. Man sieht auch militärisches Material Russlands welches durch schwere Waffen dort zerstört wurde seitens der Ukraine. Zwischen den Tag 1 und dem Tag der Einnahme dieses Flugplatzes gab es Gefechte wondie Ukraine mit Artillerie versuchte die russischen Truppen am Flugplatz zu vertreiben. Es gab danach Fotos wo es zumindest nahe der AN225 zu einem Einschlag kam (Luft oder Sat Aufnahme) aber die Beschädigungen wie im Video ein paar Tage danach waren viel größer als auf dem Sat Bild zu sehen.

Ich nehme an, die russischen Truppen hatten auch den Befehl den ganzen Flugplatz, die Hallen und auch die AN-225 unbeschädigt in Besitz zu nehmen.

Beitrag vom 25.03.2022 - 16:21 Uhr
UserEricM
User (4283 Beiträge)
"In der ersten Angriffswelle auf Kiew ging die An-225 in ihrem Shelter in Hostomel in Flammen auf."


Das kann so nicht stimmen. Es gibt Videos vom Landen russischen Truppen, welche mit Hubschraubern, abgesetzt wurden. Auf diesen ist eindeutig die Überdachung und Position der AN-225 zu sehen welche unbeschädigt war. Diese Truppen hatten lediglich leichte Bewaffnung dabei wie auch Panzerabwehrsysteme.

Und was passiert, wenn man mit "leichter Bewaffnung" auf einen teilweise befüllten Tank oder eine Treibstoffleitung schießt?
Von Panzerabwehrwaffen mal ganz zu schweigen.

Mit irgendwelchen absoluten Aussagen was stimmen kann und was nicht wäre ich selbst dann vorsichtig, wenn nicht beide Seiten dieses Konflikts massiv Propaganda betreiben würden ...


Beitrag vom 25.03.2022 - 16:24 Uhr
Useren-zym
User (364 Beiträge)
Na klar: das Management war schuld, wer auch sonst?

So kennt man die Airline-Piloten ...



"Was hast Du unternommen, um diese Situation zu verhindern?" ist wohl die einzig richtige Antwort darauf.
Beitrag vom 25.03.2022 - 16:36 Uhr
Useren-zym
User (364 Beiträge)
Ich meine es ist ziemlich klar wie das passiert sein muss: die Ukrainer haben versucht die Russen mit Artillerie zu vertreiben und dabei musste (ohne extrem viel Glück) die An-225 draufgehen

Das Schadensbild passt zumindest und es wurde bei diesen Kämpfen ja auch nachweislich viel Artillerie eingesetzt.
Beitrag vom 25.03.2022 - 18:22 Uhr
UserWeideblitz
Moderator
@Jordi2., @Floco, @Große Krügerkl..
Ihr habt uns wieder Arbeit gemacht Eure Beiträge löschen zu müssen, weil nicht nur Off-Topic, sondern auch die sachliche Diskussionsgrundlage verlassen wurde. Bitte asap zur Sachlichkeit zurückkehren.
Beitrag vom 25.03.2022 - 18:36 Uhr
Userdlehmann66
User (481 Beiträge)
Ich kann die Vorgehensweise von Antonov durchaus verstehen.

1. Die Vorbereitungen zum Krieg gingen auf russischer Seite monatelang und an dem von den USA angekündigten Tag zum Kriegsbeginn passierte nix.

2. Irgendwann muss man auch wieder Wartungen durchführen und alle zertifizierten Techniker und Werkzeuge sind/waren am Flughafen Hostomel in der Ukraine d.h. eine Wartung in Leipzig hätte für Antonov deutliche Mehrkosten bedeutet und zum dem Zeitpunkt war das Risiko kalkulierbar (Risiko Verlust AN225 zu den deutlichen Mehrkosten in Devisen bei einer Wartung ausserhalb Hostomel), weil ja schon monatelang der Trappenaufmarsch war aber kein Einfall in die Ukraine.

3. War nicht bekannt, dass die Russen Hostomel für eine massive Luftlandung nutzen würden und somit Hostomel gleich von Beginn an ein so umkämpftes Gebiet werden würde. Hätten die Russen einen anderen Flugplatz in der Nähe Kiews gewählt oder eine ganz andere Strategie, dann hätte es locker zum Ausfliegen der AN225 gereicht.

aber hätte, Wette, Fahrradkette......

leider hat es nicht gereicht und die Russen haben genau die Strategie gewählt und Antanov hat genau dann die Wartung gemacht.

Dieser Beitrag wurde am 25.03.2022 18:42 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.03.2022 - 19:03 Uhr
Userdlehmann66
User (481 Beiträge)
Mir ist noch eingefallen

vieleicht hat die USA / NATO die genauen Kriegspläne gehabt und sie haben sie auch mit der ukrainischen Regierung und Militär geteilt ABER zu Antonov gab es keinen sicheren Kommunikationskanal und auch kein sichere Geheimhaltung also mussten die NATO bei ihrer Warnung an Antonov sehr wage mit der Begründung bleiben und so stellte sich das Risiko für Antonov siehe mein Beitrag oben dar.

Dieser Beitrag wurde am 25.03.2022 22:34 Uhr bearbeitet.
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