Community / / F-16 kollidiert mit Cessna 150

Beitrag 1 - 6 von 6
Beitrag vom 08.07.2015 - 12:09 Uhr
Usermarbu
User (285 Beiträge)
Der Unfall erinnert überhaupt nicht an das Unglück im Sauerland! Dort flog der Lear Zieldarstellung und war somit ganz bewusst auf engstem Raum mit dem Eurofighter. Hier stellt sich die Frage warum F16 und C150 im gleichen Luftraum unterwegs waren
Beitrag vom 08.07.2015 - 12:53 Uhr
Userskyes
User (202 Beiträge)
Weil es da keine speziellen Einschränkungen gibt. Hier nicht, und drüben auch nicht (Im Bezug auf mil traffic in uncontrolled Airspace).
Bin hier auch schon mal von nem Tornado umrundet worden, G Airspace. Da gab's dann über die FIR nen Hinweis, das müssen die in USA aber genauso wenig, wie hier. Near misses hört man z.B. aus Phoenix häufiger, da bewegen sich die LFT und das Militär auch am selben Flugplatz, und das Militär muss nicht zwanghaft zivile Transponder dabei haben. in Russland weißt Du gar nix über Militär Bewegungen, da gab es nen Near Miss mit nem Airberlin 320 vor ein paar Jahren.
Militär läuft so ziemlich fernab aller Regeln, besonders in den USA dürfen sie fast alles ;)
Beitrag vom 08.07.2015 - 19:26 Uhr
UserAILERON
User (1402 Beiträge)
Erinnert auch ein bisschen an das tragische Ende von AMX Flight 498

Ok, das war damals im kontrollierten Luftraum passiert (Landeanflug DC-9 / Piper PA28)

Aber heutzutage fliegt halt noch mal viel mehr privat durch die Gegend. Die wenigsten gönnen sich aber einen Transponder, da er ja auch keine Pflicht im unkontrollierten Luftraum ist.
Kenne einen UL Piloten, der sich rein aus eigener Sicherheit einen Transponder dafür angeschafft hat. Nur um Sichtbar für andere zu sein.

Dieser Beitrag wurde am 08.07.2015 19:28 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.07.2015 - 22:32 Uhr
UserHöhenflieger
User (159 Beiträge)
Frage an die Experten: Was kostet ein Transponder in der günstigsten Klasse für ein UL?
Beitrag vom 08.07.2015 - 23:16 Uhr
Userfbwlaie
User (4380 Beiträge)
Ein Transponder wird wohl ab 2500 EUR im Flieger sein (Einbau, Zulassung). Dann muß er auch regelmäßig überprüft werden. Mit FLARM kann man sich in EU dann noch einen Kollisionswarner holen. Falls der andere Flieger einen FLARM aktiv eingeschaltet hat, wird er auch ohne Transponder erkannt. Sonst muß er einen neueren Transponder haben.
In den D- oder C-Lufträumen sollte man und ab max (5000ft über Meereshölhe, 3500ft über Grund) muß man mit eingeschalteten Transponder fliegen.
ULs ohne Transponder sind auf Radars der Flugsicherung kaum zu sehen.
Militärflieger fliegen außerhalb der normalen Übungsgebiete meist relativ niedrig (250 bis 1000 ft) über Grund.
Vor einigen Jahren ist ein Tornado(?) mit einem UL in Niedersachsen/NRW zusammengestoßen.
Am Jet gab es kaum Schäden. Der UL-Pilot wurde getötet.

Dieser Beitrag wurde am 08.07.2015 23:18 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.07.2015 - 13:05 Uhr
Usermarbu
User (285 Beiträge)
Weil es da keine speziellen Einschränkungen gibt. Hier nicht, und drüben auch nicht (Im Bezug auf mil traffic in uncontrolled Airspace).
Bin hier auch schon mal von nem Tornado umrundet worden, G Airspace. Da gab's dann über die FIR nen Hinweis, das müssen die in USA aber genauso wenig, wie hier. Near misses hört man z.B. aus Phoenix häufiger, da bewegen sich die LFT und das Militär auch am selben Flugplatz, und das Militär muss nicht zwanghaft zivile Transponder dabei haben. in Russland weißt Du gar nix über Militär Bewegungen, da gab es nen Near Miss mit nem Airberlin 320 vor ein paar Jahren.

Militär läuft so ziemlich fernab aller Regeln, besonders in den USA dürfen sie fast alles ;)

Auch Militärs haben ihre Regeln. Zum eine läuft sowohl hier als auch drüben das meiste in Restricted oder Danger Areas ab. Zweitens müssen sie sich genauso an die 250kts IAS im Airspace G halten