Community / / FAA-Chef: Boeing 737 Max könnte mon...

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Beitrag vom 14.03.2019 - 07:54 Uhr
Userleser xaz
User (70 Beiträge)
hoppala.
Beitrag vom 14.03.2019 - 08:05 Uhr
UserMHalblaub
User (533 Beiträge)
Aua!

Das gerade, nachdem Boeing die Produktion so ziemlich von NG auf MAX umgestellt hat.
Beitrag vom 14.03.2019 - 09:17 Uhr
UserGodzilla7
User (1267 Beiträge)
Ich gehe davon aus das Boeing die Fertigung nicht bremst. Die Frage ist nur wo sollen all die neuen Maschinen parken, wenn das Flugverbot länger als ein bis zwei Monate dauert? Beim Dreamliner war das 2013 trotz relativ geringer Stückzahlen schon nicht einfach aber bei der 737 mit über 50 Stk. im Monat...
Beitrag vom 14.03.2019 - 09:27 Uhr
Userleser xaz
User (70 Beiträge)
 https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/luftfahrt/jedes-fuenfte-verkehrsflugzeug-parken-in-wueste-geschickt/
Beitrag vom 14.03.2019 - 10:35 Uhr
UserKate Austen
User (460 Beiträge)
 https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/luftfahrt/jedes-fuenfte-verkehrsflugzeug-parken-in-wueste-geschickt/

naja, dort müssen sie erst mal hinkommen...
Beitrag vom 14.03.2019 - 10:38 Uhr
Usernessie
User (622 Beiträge)
@kate austen:

EASA erlaubt 3 Leerflüge ohne weiteren Formalkrams. Bei der FAA-Grounding-Mitteilung wird explizit darauf hingewiesen, dass man bei der FAA eine Genehmigung für einzelne Überführungsflüge beantragen kann. Das ist kein Thema.
Beitrag vom 14.03.2019 - 11:11 Uhr
Useratc
User (395 Beiträge)
Das dürfte wohl der ideale Zeitpunkt für die Beschaffung von Boeing Aktien sein.
Beitrag vom 14.03.2019 - 11:50 Uhr
Usertriangolum
User (97 Beiträge)
Meine Erwartung, das die Franzosen die beiden
Boxen auswerten werden hat sich also Bestätigt.
Das Vertrauen in die FAA ist dahin. Das Vertrauen in Boeing zerstört.

Das ein einfaches Software Update nach 346 Menschlichen Verlusten ausreichen wird um dies zumindest in die MAX wieder herzustellen glaubte wohl nur bis gestern Boeing nur noch ganz alleine. Heute sollte auch Boeing klar sein:

Ohne neue Zulassungstest und vielen Testflüge wird es da keine Aufhebung des Flugverbot geben.

Boeing sollte sich überlegen die MAX nochmals zu überarbeiten. Ein ganz neues Butter und Brot Flugzeug wird vor 2028 kein passendes Triebwerk haben was nochmals 10 bis 12 % an Kosten unf Sprit einspart.

Es wird so oder so sehr sehr teuer werden in den kommenden Monaten für Boeing. Schadensersatz für knapp 375 Flugzeuge, Auslieferungen werden gestoppt und es kommt kein neues Geld rein mangels Übernahmen.

Boeing sollte in die Offensive gehen und entweder die MAX nochmals verändern was einem neuen Flugzeug gleich käme oder gleich auf was neues geben. Käme auch nur ein Zwischenfall noch dazu mit dem ganzen Updates ist der Schaden vollständig und Boeing vor dem Aus ohne staatliche Hilfe.

Beitrag vom 14.03.2019 - 11:52 Uhr
Userdaniel1138
User (437 Beiträge)
Das dürfte wohl der ideale Zeitpunkt für die Beschaffung von Boeing Aktien sein.

So groß war der Kursverlust nicht. Es wurde gerade mal der Kursgewinn der vergangenen zwei Monate aufgefressen. Um Nachzukaufen müsste es noch weiter runter gehen.
Beitrag vom 14.03.2019 - 12:34 Uhr
Userjasonbourne
User (1699 Beiträge)
Sehr sehr schlecht für die Luftfahrt und das kann katastrophal werden für Boeing.

Man nehme an die B7M8 ist jetzt monatelang am Boden, das kostet Vertrauen bei Airlines wie PAXen.
Mal ehrlich, ich würde aktuell keinen Fuss in eine B7MX setzen.
Für Airlines wie Air Canada oder Tui die schon einige Max erhalten haben ist das natürlich der Supergau, weil mal eben so 20 FLieger aus der Flotte wegfallen.
Ein weiterer Punkt: Aktuell kann man am Design des Fliegers ja nicht eben mal was ändern, die Flugeigenschaften der Kiste sind so wie sie sind, man kriegt das Triebwerk ja nicht plötzlich weiter unter den Flügel.

Beitrag vom 14.03.2019 - 12:48 Uhr
Userdaniel1138
User (437 Beiträge)
Ich seh das nicht als Super-Gau. Groundings einzelner Muster gab es in der Vergangenheit und wird es in der Zukunft auch noch geben. Ich sehe das eher als dringendes Argument für eine diversifizierte Flottenpolitik der Fluggesellschaften.
Beitrag vom 14.03.2019 - 14:19 Uhr
UserWeideblitz
Moderator
Ich seh das nicht als Super-Gau. Groundings einzelner Muster gab es in der Vergangenheit und wird es in der Zukunft auch noch geben. Ich sehe das eher als dringendes Argument für eine diversifizierte Flottenpolitik der Fluggesellschaften.

Sehe ich ähnlich. Allerdings hat es m.W. noch kein Grounding eines der Butter- und-Brot-Programme 737 und A320 gegeben. Logistisch und finanziell wird das eine Herausforderung für Boeing. Neben dem fehlenden Platz in Renton (ggf. muss man in die Wüsten ausweichen) wird Boeing einen spürbaren Umsatzeinbrauch erleiden aufgrund fehlende Abnahmen neuer 737 MAX.

Aber dennoch bin ich froh über Boeings eigene Entscheidung, die temporäre Stilllegung der 737 MAX empfohlen zu haben, denn damit wird ein potentiell möglich größeres Desaster im Falle eines weiteren Unfalls abgewendet.

Dieser Beitrag wurde am 15.03.2019 23:28 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.03.2019 - 14:21 Uhr
Userfbwlaie
User (4211 Beiträge)
@jasonbourne,

Boeing weiss doch, wie man AoA-Sensoren richtig einbaut und wofür sie gut sind.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Boeing intern nur den MCAS-Lösungsansatz gab.
Das Wegtrimmen in allen Fluglagen ist gar nicht gut. Zumindest benötigt man einen Hinweis,
wenn Trimmung und Höhenrudernutzung konträr sind (vgl. Rostov).
So teuer muss das gar nicht sein, falls man klar sagt, dass man in die Flugsteuerung eingreift!
Beitrag vom 14.03.2019 - 14:31 Uhr
Usernessie
User (622 Beiträge)
Tja - vielleicht hat das Ganze auch mittel- bis langfristig was Gutes.

Boeing wird sich jetzt sicher mal überlegen müssen, ob man die 737 nicht endlich mal von Grund auf neu konstruiert. Der Entwurft aus den 60ern ist überreizt, zumindest jedoch ausgereizt.

Wahrscheinlich wird auch eine Diskussion in Gang kommen, ob grandfather rights nicht ein bisschen enger gezogen werden sollten, als dies bislang der Fall ist. Schlecht ist das sicher nicht.

Ich denke auch dass die FAA nach gleich zwei Schlampereien in Folge (787 battery burns und MCAS) jetzt mächtig Druck bekommen wird, in Zukunft etwas genauer hinzuschauen und nicht alles was von Boeing kommt zu glauben.

Das Ausmaß der entsprechenden Überlegungen/Schlussfolgerungen wird natürlich von den schlussendlich ermittelten Unfalluntersuchungsergebnissen abhängen.

@Kate Austen:
Aktuell (14.3.19, 14:30 MESZ) gibt es zwei 737-8 MAX Überführungsflüge in den USA. AAL9686 von Tampa nach Tulsa und AAL9697 von Washington DC nach Tulsa.
Beitrag vom 14.03.2019 - 14:35 Uhr
UserWeideblitz
Moderator
Boeing sollte sich überlegen die MAX nochmals zu überarbeiten. Ein ganz neues Butter und Brot Flugzeug wird vor 2028 kein passendes Triebwerk haben was nochmals 10 bis 12 % an Kosten unf Sprit einspart.
...

Boeing sollte in die Offensive gehen und entweder die MAX nochmals verändern was einem neuen Flugzeug gleich käme oder gleich auf was neues geben. Käme auch nur ein Zwischenfall noch dazu mit dem ganzen Updates ist der Schaden vollständig und Boeing vor dem Aus ohne staatliche Hilfe.

Das wird höhstens die Langfristproduktplanung für den SA-Bereich beeinflussen.

Boeing hat gar keine andere Wahl, als die jetztige 737 MAX zu verbessern um die Aufhebung des Grounding zu erwirken.

TW und Fahrwerke werden dabei so blieben wie sie sind - Verbesserungen an der Flugsteuerung inkl. MCAS werden dabei wohl im Fokus stehen. Interessant wird dabei sein, ob Boeing dies mit reinen Software-Updates hinbekommen wird. Wenn die Systemauslegung des MCAS heute die Nutzung der Daten nur eines AOA-Sensor vorsieht, klingt das von außen höchst bedenklich und könnte über einen SW-Änderungen hinausgehen.

Auf der anderen Seite müssen sich die Ingenieure auch irgendetwas dabei aktiv gedacht haben. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß dies "aus Versehen" passiert ist. Mehr kann man dazu von außen kaum sagen, denn sonst bräuchte man detallierte Kenntnisse zum gesamte Safety-Konzept inkl. FTA (Fehlerbaumanalyse) und FMEA (Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse) und weiteren Untersuchungen.
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