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Beitrag 1 - 9 von 9
Beitrag vom 02.09.2026 - 08:02 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4452 Beiträge)
Eine Frage an Fachleute:

Die CRJ war bei Freigabe für das Feuerwehr- Fahrzeug 23:36:56 grob gerechnet ca. 520 - 600 m von der Kollision-Stelle entfernt.

Kann man aus dem Führerhaus des Fahrzeugs, in einer Nacht und bei (wahrscheinlich) sehr vielen Lichtern auf einem Airport, einen Flieger im Anflug bzw. auf der Bahn die man kreuzen will, bei der Entfernung, nicht erkennen? Die (starken) Landescheinwerfer waren doch sicher auch an.
Beitrag vom 02.09.2026 - 09:36 Uhr
UserEricM
User (7294 Beiträge)
"Wir werden keine Kompromisse bei der Sicherheit oder Effizienz des nationalen Luftraumsystems eingehen", äußerte sich die FAA gegenüber "Bloomberg". Man sei entschlossen, "Mitarbeiter zur Verantwortung zu ziehen".

Exakt das Gegenteil ist der Fall.
Hier wurden Sündenböcke gesucht und gefunden. Das System wird offenbar nicht geändert, stattdessen werden 2 Personen entlassen, die sich sich im Rahmen der Regeln bewegt haben.

Das ist in Bezug auf Sicherheit des Luftraums nicht mal mehr ein Kompromiss, sondern eine Kapitulation.

Dieser Beitrag wurde am 02.09.2026 10:48 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 02.09.2026 - 10:51 Uhr
Usermpilot
User (700 Beiträge)
Kann man aus dem Führerhaus des Fahrzeugs, in einer Nacht und bei (wahrscheinlich) sehr vielen Lichtern auf einem Airport, einen Flieger im Anflug bzw. auf der Bahn die man kreuzen will, bei der Entfernung, nicht erkennen? Die (starken) Landescheinwerfer waren doch sicher auch an.

Die Kolonne hatte doch bereits die Freigabe, warum sollten die noch Ausschau nach Scheinwerfern halten, insbesondere da bei crossing traffic ein zügiges Ausführen erwartet wird und nicht das Scannen des Lichterhimmels.
Beitrag vom 02.09.2026 - 11:10 Uhr
UserX-Ray
User (979 Beiträge)
"Wir werden keine Kompromisse bei der Sicherheit oder Effizienz des nationalen Luftraumsystems eingehen", äußerte sich die FAA gegenüber "Bloomberg". Man sei entschlossen, "Mitarbeiter zur Verantwortung zu ziehen".

Exakt das Gegenteil ist der Fall.
Hier wurden Sündenböcke gesucht und gefunden. Das System wird offenbar nicht geändert, stattdessen werden 2 Personen entlassen,

Das steht doch noch gar nicht fest.

die sich sich im Rahmen der Regeln bewegt haben.

Dazu sind viel zu wenig Details bekannt. Es steht der Vorwurf des weit verbreiteten Arbeitszeitbetrugs bei der Flugsicherung im Raum, dazu gibt es auch Gespräche mit der zuständigen Gewerkschaft. Diese Praxis des vorzeitigen Feierabends von Fluglotsen war auch schon unter der Vorgängerregierung ein Thema bei der FAA.

 https://www.aerotime.aero/articles/laguardia-controllers-firing-fatal-runway-crash

Das ist in Bezug auf Sicherheit des Luftraums nicht mal mehr ein Kompromiss, sondern eine Kapitulation.
Beitrag vom 02.09.2026 - 11:59 Uhr
UserA320Fam
User (2289 Beiträge)
Die Kolonne hatte doch bereits die Freigabe, warum sollten die noch Ausschau nach Scheinwerfern halten,...

Also wenn ich als Schlepperfahrer bei einem Schleppvorgang die RWY überquere, höre ich nicht nur blind auf die Freigabe, sondern Blicke tatsächlich nach Bestätigung der Freigabe und vor dem Überqueren gerne nochmal nach links und rechts ...
Also ganz genau so, wie fürs Überqueren einer Strasse gelernt, damals in meinen Kindertagen ...
Ich meine das jetzt nur auf den Kommentar, warum und was der Feuerwehrmann tat, lass ich bewusst unkommentiert, weil ich ja nicht dabei war.
Beitrag vom 02.09.2026 - 12:15 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4452 Beiträge)
Kann man aus dem Führerhaus des Fahrzeugs, in einer Nacht und bei (wahrscheinlich) sehr vielen Lichtern auf einem Airport, einen Flieger im Anflug bzw. auf der Bahn die man kreuzen will, bei der Entfernung, nicht erkennen? Die (starken) Landescheinwerfer waren doch sicher auch an.

Die Kolonne hatte doch bereits die Freigabe, warum sollten die noch Ausschau nach Scheinwerfern halten, insbesondere da bei crossing traffic ein zügiges Ausführen erwartet wird und nicht das Scannen des Lichterhimmels.

Sie hstten eine Freigabe die falsch war und zu einer Katastrophe führte!
Blick nach links und rechts dauert nicht lange.

Mein Frage war aber eher, ob man so einen Flieger (und damit die mögliche Gefahr) denn überhaupt erkennen könnte?
Beitrag vom 02.09.2026 - 22:38 Uhr
UserEricM
User (7294 Beiträge)
"Wir werden keine Kompromisse bei der Sicherheit oder Effizienz des nationalen Luftraumsystems eingehen", äußerte sich die FAA gegenüber "Bloomberg". Man sei entschlossen, "Mitarbeiter zur Verantwortung zu ziehen".

Exakt das Gegenteil ist der Fall.
Hier wurden Sündenböcke gesucht und gefunden. Das System wird offenbar nicht geändert, stattdessen werden 2 Personen entlassen,

Das steht doch noch gar nicht fest.

Ich zietere mal den Titel der Meldung: FAA will Fluglotsen nach vorzeitigem Schichtende entlassen. Das klingt durchaus als würde das feststehen.
Wie auch die PM.

die sich sich im Rahmen der Regeln bewegt haben.

Dazu sind viel zu wenig Details bekannt. Es steht der Vorwurf des weit verbreiteten Arbeitszeitbetrugs bei der Flugsicherung im Raum, dazu gibt es auch Gespräche mit der zuständigen Gewerkschaft. Diese Praxis des vorzeitigen Feierabends von Fluglotsen war auch schon unter der Vorgängerregierung ein Thema bei der FAA.

 https://www.aerotime.aero/articles/laguardia-controllers-firing-fatal-runway-crash

Eben. Eine offenbar gängige "Praxis" ändert man nicht durch 2 Entlassungen.
Irgend jemand hat dem Feierabend der beiden ja wohl zugestimmt. Man sollte jetzt nicht so tun, als wäre das Gesamtsystem OK und es hätten sich lediglich 2 Personen illegal von ihrem Posten entfernt und keiner hätte es gemerkt.

Wenn der Tower nach Abgang der beiden nicht mehr ausreichend besetzt war, hätte er schließen müssen, statt mit der halben Mannschaft ein erhöhtes Aufkommen bewältigen zu wollen.
Genau wie bei vielen der knapp gut gegangenen Vorkommnissen in den USA in den letzten Jahren: Laxe Regeln treffen auf eine "passt schon" Mentalität. Und wenn's dann mal schief geht, wird einfach jemand "gefeuert".

Das ist keine Lösung.

Das ist in Bezug auf Sicherheit des Luftraums nicht mal mehr ein Kompromiss, sondern eine Kapitulation.
Beitrag vom 03.09.2026 - 00:24 Uhr
Userfbwlaie
User (5410 Beiträge)
An jenem Abend war aber viel los - geht man dann einfach früher?
Die Regeln könnten an sich richtig sein, nur sie werden lax umgesetzt vgl. DC: Im B-Luftraum wird der Verkehr nach E-Regeln gesteuert.
Ein mit IFR-Flugplan ankommendes Flugzeug muss im VFR-Modus landen oder warten bis...

Mit zu wenig Personal und Druck von oben kommt es dann zu entsprechenden Fehlleistungen.
Die FAA müsste den Verkehr noch weiter reduzieren, bis genügend Personal vorhanden ist.
Beitrag vom 03.09.2026 - 08:51 Uhr
Userthebaze
User (51 Beiträge)
An jenem Abend war aber viel los - geht man dann einfach früher?



Gemäss anderen Berichten haben sie eine Pause nicht gemacht (weil eben viel los war) und sind deshalb um die entsprechende Zeitdauer vor dem Schichtende früher gegangen.

Wenn das so war, sehe ich da absolut keinen Fehler seitens der Fluglotsen. Auch für deren Supervisor war es ja ok.