Beitrag vom 15.10.2024 - 09:48 Uhr
Moin,
ich sehe es auch so, wie der Flughafen Hamburg schreibt. Es werden leicht die Gebühren erhöht (zusätzlich am Standort Hamburg), sie sprechen sich ab und drohen.
Meiner Meinung nach geht es nur darum, politisch Druck auf den Flughafen Hamburg aufzubauen.
Liebe EW'ler und Condorianer, wenn Boeing (Ryanair) und Airbus (Wizzair) wieder ihre Auslieferungen starten, dann muss die Mehrkapazität besetzt werden, dass wird auch in Deutschland so sein!
Von daher: Lieber Flughafen Hamburg, cool bleiben und etwas Wasser die Elbe hinabfließen lassen - alles wird gut :-)
Gruß,
Jochen
Beitrag vom 15.10.2024 - 10:03 Uhr
Moin,
ich sehe es auch so, wie der Flughafen Hamburg schreibt. Es werden leicht die Gebühren erhöht (zusätzlich am Standort Hamburg), sie sprechen sich ab und drohen.
Meiner Meinung nach geht es nur darum, politisch Druck auf den Flughafen Hamburg aufzubauen.
Nicht auf den Flughafen Hamburg, sondern eher gegen die Bundesregierung und die EU.
Liebe EW'ler und Condorianer, wenn Boeing (Ryanair) und Airbus (Wizzair) wieder ihre Auslieferungen starten, dann muss die Mehrkapazität besetzt werden, dass wird auch in Deutschland so sein!
Zwischenzeitlich wird es noch viel Geschrei geben. Interessant ist, dass die moderate Erhöhung von Flughafengebühren zum Anlass genommen wird. Als ob Flughäfen gratis arbeiten könnten.
Von daher: Lieber Flughafen Hamburg, cool bleiben und etwas Wasser die Elbe hinabfließen lassen - alles wird gut :-)
Dem pflichte ich bei!
Beitrag vom 15.10.2024 - 10:21 Uhr
Selbst wenn Absprache unter den 3 herrschte, so ändert dies nichts an der berechtigten Kritik! Und selbst wenn HAM missbraucht wird, um eine generelle Fehlentwicklung in den Fokus der politischen Diskussion zu stellen, ist dies sowohl legitim wie absolut richtig in der Sache.
Beitrag vom 15.10.2024 - 10:25 Uhr
Moin,
ich sehe es auch so, wie der Flughafen Hamburg schreibt. Es werden leicht die Gebühren erhöht (zusätzlich am Standort Hamburg), sie sprechen sich ab und drohen.
Meiner Meinung nach geht es nur darum, politisch Druck auf den Flughafen Hamburg aufzubauen.
Nicht auf den Flughafen Hamburg, sondern eher gegen die Bundesregierung und die EU.
==> Gegen die EU? Kann ja nicht sein, denn in Prag und Madrid sind die vielzitierten Flughafengebühren wohl deutlich niedriger (wenn man den deutschen Airlines glaubt) und diese Städte liegen ja wohl auch in der EU.
Beitrag vom 15.10.2024 - 10:25 Uhr
Liebe EW'ler und Condorianer, wenn Boeing (Ryanair) und Airbus (Wizzair) wieder ihre Auslieferungen starten, dann muss die Mehrkapazität besetzt werden, dass wird auch in Deutschland so sein!
Zwischenzeitlich wird es noch viel Geschrei geben. Interessant ist, dass die moderate Erhöhung von Flughafengebühren zum Anlass genommen wird. Als ob Flughäfen gratis arbeiten könnten.
Keiner sagt, dass die Flughäfen gratis arbeiten sollen!
Und moderat? Ich warte immer noch auf die Erklärung des Flughafens, wie die auf die 10% kommen... wenn der Standard Passagier heute 9,90� kostet und da 2,30e mehr fällig werden in der Zukunft, dann sind wir bei 23% Steigerung. 23% finde ich nicht moderat.
Von daher: Lieber Flughafen Hamburg, cool bleiben und etwas Wasser die Elbe hinabfließen lassen - alles wird gut :-)
Dem pflichte ich bei!
Kann er ja auch gerne machen. Dann sollte sich der Flughafen aber auch nicht beschweren, dass die Airlines ihm jetzt den Rücken zukehren. Dann muss man jetzt auch mit der eigenen Entscheidung leben und entsprechend damit leben, dass die Kunden den Service woanders einkaufen.
Beitrag vom 15.10.2024 - 10:50 Uhr
Moin,
ich sehe es auch so, wie der Flughafen Hamburg schreibt. Es werden leicht die Gebühren erhöht (zusätzlich am Standort Hamburg), sie sprechen sich ab und drohen.
Meiner Meinung nach geht es nur darum, politisch Druck auf den Flughafen Hamburg aufzubauen.
Nicht auf den Flughafen Hamburg, sondern eher gegen die Bundesregierung und die EU.
==> Gegen die EU? Kann ja nicht sein, denn in Prag und Madrid sind die vielzitierten Flughafengebühren wohl deutlich niedriger (wenn man den deutschen Airlines glaubt) und diese Städte liegen ja wohl auch in der EU.
Sagen nicht nur die Airlines. Hat auch der ADV gestern im TV kundgetan.
Unter anderem stand auf n-tv ne Aufschlüsselung über die Gebühren für einen durchschnittlichen Mittelstreckenflug.
Deutschland ca. 4000â?¬
Brüssel und Rom ca. 2000�
Madrid unter 700â?¬
Beitrag vom 15.10.2024 - 10:53 Uhr
Zum Flughafen CEO:
Gleiches Schema wie immer und überall.
Statt sich selbst zu hinterfragen und erst einmal in sich zu gehen sofort öffentlich gegen die Kunden schießen und sämtliche Verantwortung und Schuld von sich schieben.
Hat sich wohl mit dem Flughafen CEO aus München abgesprochen, könnte man böse sagen, wenn man etwas schwarzen Humor reinbringen wollte.
"Wir bedauern sehr, dass sich die Airlines hier abgesprochen haben, um das maximale mediale Echo zu erzielen und ein Droh-Szenario für die Passagiere aufzubauen."
Kann er das auch belegen? Oder wirft er diese Behauptung einfach mal als Tatsache in die Presse? Ich glaube kaum, dass sich FR, DE und EW absprechen, die sind sich Spinnefeind. Unter gesunden Bedingungen hätten sich DE und/oder EW sicherlich gerne und sofort auf die freigewordenen Slots gestürzt.
"Pro Passagier stehe eine Entgeltanhebung von lediglich 2,30 Euro, rund neun Prozent, im Raum"
Und wieviele Erhöhungen gab es in den vergangenen Jahren? Und ja klar, er sagt "nur 9%", aber da stehen noch einige andere an, die ebenfalls ihre Gebühren erhöhen und erhöhen und erhöhen. Und nun ist das Fass halt mal voll.
"nur" 2,30� mal 150 Paxe Mal 1000 Flüge sind trotzdem mal eben 345.000�, die erst mal verdient werden wollen.
Dieser Beitrag wurde am 15.10.2024 11:26 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.10.2024 - 11:49 Uhr
Moin,
ich sehe es auch so, wie der Flughafen Hamburg schreibt. Es werden leicht die Gebühren erhöht (zusätzlich am Standort Hamburg), sie sprechen sich ab und drohen.
Meiner Meinung nach geht es nur darum, politisch Druck auf den Flughafen Hamburg aufzubauen.
Liebe EW'ler und Condorianer, wenn Boeing (Ryanair) und Airbus (Wizzair) wieder ihre Auslieferungen starten, dann muss die Mehrkapazität besetzt werden, dass wird auch in Deutschland so sein!
Von daher: Lieber Flughafen Hamburg, cool bleiben und etwas Wasser die Elbe hinabfließen lassen - alles wird gut :-)
Gruß,
Jochen
Ich sehe das ähnlich, wenn im Zuge knapper Flugzeuge, Strecken die sich weniger oder gar nicht rechnen gestrichen werden, ist das ein völlig normaler Vorgang. Hier versucht man, mit dem Flughafen Hamburg einen Schuldigen zu benennen.
Die Wettbewerber wird es freuen. Die können jetzt höhere Preise durchsetzen. Und mal schauen, wie Condor seine potentiellen Kunden aus Hamburg auf andere Condorflüge bekommt, wenn die Vereinbarung mit der Lufthansa nicht mehr gilt.
Die gleichen, die jetzt jammern, dass die Gebühren in Hamburg zu hoch wären, kritisieren gleichzeitig die niedrigen Gehälter am Boden und dass an Flughäfen nicht genügend Personal gefunden wird. Aber irgendwo muss das Geld für höhere Gehälter und mehr Personal ja herkommen.
Beitrag vom 15.10.2024 - 11:57 Uhr
Ich denke, bei der Streichung der Flüge geht es nicht um die leichte Erhebung des Flughafenentgeltes in HAM sondern darum, Druck auf die Politik aufzubauen für die viel zu hohen und stetig steigenden Kosten für Fluggesellschaften in Deutschland. Mit HAM hat man sich wahrscheinlich einfach einen Airport ausgesucht, bei dem die Streichung der Flüge am wenigsten ins Gewicht fällt.
Beitrag vom 15.10.2024 - 12:55 Uhr
Aus einem anderen Artikel auf Aero.de:
"Im September flogen rund 5,8 Millionen Fluggäste über den Flughafen Frankfurt. "Das entsprach einem Wachstum von 1,2 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2023", teilte Betreiber Fraport mit. Der Inlandsverkehr wuchs um 1,3 Prozent und der Europaverkehr um 2,6 Prozent."
Inlandsverkehr (!) und Europaverkehr im Wachstum - irgendwie passt das nicht zu der These von den "untragbaren" Gebühren in Deutschland!?
Beitrag vom 15.10.2024 - 13:12 Uhr
Aus einem anderen Artikel auf Aero.de:
"Im September flogen rund 5,8 Millionen Fluggäste über den Flughafen Frankfurt. "Das entsprach einem Wachstum von 1,2 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2023", teilte Betreiber Fraport mit. Der Inlandsverkehr wuchs um 1,3 Prozent und der Europaverkehr um 2,6 Prozent."
Inlandsverkehr (!) und Europaverkehr im Wachstum - irgendwie passt das nicht zu der These von den "untragbaren" Gebühren in Deutschland!?
Und wie viel Prozent unter/über liegt man gegenüber 2019? Soweit ich weiß, liegen die meisten Länder hier über 2019. Wie sieht das da in Deutschland aus?
Plus 2% gegenüber einer (eventuell) schwachen Basis ist ja keine Erfolg.
Beitrag vom 15.10.2024 - 13:44 Uhr
Moin,
ich sehe es auch so, wie der Flughafen Hamburg schreibt. Es werden leicht die Gebühren erhöht (zusätzlich am Standort Hamburg), sie sprechen sich ab und drohen.
Meiner Meinung nach geht es nur darum, politisch Druck auf den Flughafen Hamburg aufzubauen.
Nicht auf den Flughafen Hamburg, sondern eher gegen die Bundesregierung und die EU.
==> Gegen die EU? Kann ja nicht sein, denn in Prag und Madrid sind die vielzitierten Flughafengebühren wohl deutlich niedriger (wenn man den deutschen Airlines glaubt) und diese Städte liegen ja wohl auch in der EU.
Zitat aus dem Artikel "Airlines rebellieren...." : "Dazu kommen Start- und Landegebühren der Flughäfen und neue Umweltauflagen der Europäischen Union. Sie verlangt neben dem bereits bestehenden Emissionshandel ab dem kommenden Jahr die steigende Beimischung nachhaltig produzierten Kerosins (SAF), beginnend mit einem Anteil von 2 Prozent."
Also?
Beitrag vom 15.10.2024 - 13:49 Uhr
Selbst wenn Absprache unter den 3 herrschte, so ändert dies nichts an der berechtigten Kritik! Und selbst wenn HAM missbraucht wird, um eine generelle Fehlentwicklung in den Fokus der politischen Diskussion zu stellen, ist dies sowohl legitim wie absolut richtig in der Sache.
Absprachen zwischen Marktteilnehmern über Kosten und/oder Produktionsvolumen bzw. -Standorte können durchaus als Bildung eines Kartells gewertet werden und damit nicht legitim sein.
Dieser Beitrag wurde am 15.10.2024 13:51 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.10.2024 - 14:02 Uhr
Aus einem anderen Artikel auf Aero.de:
"Im September flogen rund 5,8 Millionen Fluggäste über den Flughafen Frankfurt. "Das entsprach einem Wachstum von 1,2 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2023", teilte Betreiber Fraport mit. Der Inlandsverkehr wuchs um 1,3 Prozent und der Europaverkehr um 2,6 Prozent."
Inlandsverkehr (!) und Europaverkehr im Wachstum - irgendwie passt das nicht zu der These von den "untragbaren" Gebühren in Deutschland!?
Und wie viel Prozent unter/über liegt man gegenüber 2019? Soweit ich weiß, liegen die meisten Länder hier über 2019. Wie sieht das da in Deutschland aus?
Steht auch in dem Artikel:
12,9 % unter 2019.
Aber was ist daran so schlimm? Offensichtlich gibt es keine entsprechende Nachfrage, somit ist das auch kein Problem für die Kunden.
Plus 2% gegenüber einer (eventuell) schwachen Basis ist ja keine Erfolg.
Beitrag vom 15.10.2024 - 14:38 Uhr
unter dem in dem Artikel genannten Link lässt sich das positive oder negative Wachstum seit 2019 für jedes EU Land anzeigen...ist ziemlich interessant!
https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Verkehr/flugpassagiere.html