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Beitrag vom 17.03.2019 - 13:06 Uhr
UserAvokus
User (723 Beiträge)
Nachdem was Airbus mit dem GT bei der A320 Neo Familie durchgemacht hat, wünscht man Boeing doch sehr das Problem bald in den Griff zu bekommen. Wäre nicht gut wenn nur ein großer Hersteller am Start ist. Für Boeing kann dieses Debakel unternehmensbedrohlich werden.
Beitrag vom 17.03.2019 - 13:16 Uhr
UserAvokus
User (723 Beiträge)
Ich vermute dass das Training von Stall-Situationen in Zukunft einen größeren Raum bei der Ausbildung von Piloten einnehmen wird, wie immer die Erkenntnis aus dem Unfall und die technische Lösung aussehen mögen.
Beitrag vom 17.03.2019 - 14:19 Uhr
UserKate Austen
User (463 Beiträge)
Für Boeing kann dieses Debakel unternehmensbedrohlich werden.

jetzt lassen wir doch bitte mal die Kirche im Dorf...
Beitrag vom 17.03.2019 - 16:51 Uhr
Userdaniel1138
User (445 Beiträge)
Nicht im Dorf, sondern am Boden lassen... SCNR... XD
Beitrag vom 17.03.2019 - 17:25 Uhr
Userichglaubdasnicht
User (349 Beiträge)
Ich denke, dass der Grund, warum das MCAS - als neues System - im Handbuch nicht aufgeführt ist, war, dass die Existenz der FAA nicht bekanntgegeben worden ist und folglich das MCAS auch bis heute nicht von der FAA abgenommen ist.
Das verbessert die Schadensersatzansprüche der Airlines erheblich.
Dafür spricht: die FAA würde Teilsysteme ohne Redundanz nicht abnehmen.
Das MCAS wurde deswegen erforderlich, weil die MAX8 schlicht und einfach ohne MCAS nicht zu fliegen ist.
Es greift nicht nur ins Höhenruder ein, sondern auch in die Motorsteuerung, manipuliert damit alle Kernelemente der Flugführung.
Es ist immer aktiv. Beim Start mit ausgefahrenem Fahrwerk, mit Klappen auf 1 usw.
Grund dürfe sein, dass die Motoren aufgrund von Leistung, Montageposition, Breite der Verkleidung usw. ein Überziehen in der Startphase stark begünstigen.
Die Max 8 war nicht zulassungsfähig.
Zu klären ist jetzt, ob das FAA weggeschaut hat oder ob es hintergangen worden ist.
Beitrag vom 17.03.2019 - 20:34 Uhr
Usernean00
User (18 Beiträge)
>Das MCAS wurde deswegen erforderlich, weil die MAX8 schlicht und einfach ohne MCAS nicht zu fliegen ist.

Wow, wenn das Leben zu komplex ist, redet man es sich einfach oder wie?
Wie kann man zu so einer extremen Schlussfolgerung kommen?
Beitrag vom 17.03.2019 - 23:09 Uhr
UserNeilArmstrong
User (298 Beiträge)
Ich denke, dass der Grund, warum das MCAS - als neues System - im Handbuch nicht aufgeführt ist, war, dass die Existenz der FAA nicht bekanntgegeben worden ist und folglich das MCAS auch bis heute nicht von der FAA abgenommen ist.
Das verbessert die Schadensersatzansprüche der Airlines erheblich.
Dafür spricht: die FAA würde Teilsysteme ohne Redundanz nicht abnehmen.
Das MCAS wurde deswegen erforderlich, weil die MAX8 schlicht und einfach ohne MCAS nicht zu fliegen ist.
Es greift nicht nur ins Höhenruder ein, sondern auch in die Motorsteuerung, manipuliert damit alle Kernelemente der Flugführung.
Es ist immer aktiv. Beim Start mit ausgefahrenem Fahrwerk, mit Klappen auf 1 usw.
Grund dürfe sein, dass die Motoren aufgrund von Leistung, Montageposition, Breite der Verkleidung usw. ein Überziehen in der Startphase stark begünstigen.
Die Max 8 war nicht zulassungsfähig.
Zu klären ist jetzt, ob das FAA weggeschaut hat oder ob es hintergangen worden ist.


Wenn das so kommt wie Sie es prophezeien, dann ist die Existenz von Boeing tatsächlich gefährdet. Vor allem wenn man noch bedenkt, daß der VV von Boeing mit dem US-Präsidenten verhandeln will um ein Flugverbot abzuwenden. Das kann alles gar nicht wahr sein. Leider ist es kein Traum sondern ein Alptraum.
Beitrag vom 17.03.2019 - 23:59 Uhr
UserBV 144
User (100 Beiträge)
jetzt lassen wir doch bitte mal die Kirche im Dorf...
Das hat Schröder auch gesagt und jetzt haben wir das Debakel.
Beitrag vom 18.03.2019 - 00:17 Uhr
Userdontsink
User (3 Beiträge)

Das MCAS wurde deswegen erforderlich, weil die MAX8 schlicht und einfach ohne MCAS nicht zu fliegen ist.

Einfach Blödsinn, MCAS soll in speziellen Stallsituationen die Crew bei der Stallrecovery unterstützen!
Das Flugzeug ist tatsächlich schlecht zu fliegen wenn MCAS irrtümlicherweise aktiv wird und die Crew dies nicht erkennt.

Es greift nicht nur ins Höhenruder ein, sondern auch in die Motorsteuerung, manipuliert damit alle Kernelemente der Flugführung.
Es ist immer aktiv. Beim Start mit ausgefahrenem Fahrwerk, mit Klappen auf 1 usw.

Wenn sie sich informiert hätten wüssten sie das nichts von dem stimmt. MCAS ist aktiv bei Flaps up und wirkt „nur“ auf den „Horizontal Stabilizer“, zu deutsch, das Höhenleitwerk.

Grund dürfe sein, dass die Motoren aufgrund von Leistung, Montageposition, Breite der Verkleidung usw. ein Überziehen in der Startphase stark begünstigen.

Richtig ist das die veränderte Montageposition zu einem höheren Pitch up Moment führen kann der vor einem Stall verhindert werden muss. Da in der Startphase die Landeklappen teilweise ausgefahren sind ist das System da nicht aktiv.

Die Max 8 war nicht zulassungsfähig.
Zu klären ist jetzt, ob das FAA weggeschaut hat oder ob es hintergangen worden ist.

Sie sind der Experte, ohne Zweifel.
Beitrag vom 18.03.2019 - 00:30 Uhr
UserBlackmicha
engineer
User (97 Beiträge)
Ein FLUGzeug welches auf Grund seiner ( Fehl)Konstruktion nicht selbst fliegen kann , sondern nur mit HILFSmitteln in der Luft bleibt, sollte verboten werden !
Beitrag vom 18.03.2019 - 04:42 Uhr
Usermarbu
User (219 Beiträge)
Ein FLUGzeug welches auf Grund seiner ( Fehl)Konstruktion nicht selbst fliegen kann , sondern nur mit HILFSmitteln in der Luft bleibt, sollte verboten werden !

Na dann wird es aber Zeit dass alle Airbus Modelle ab dem 320 verboten werden!
Beitrag vom 18.03.2019 - 10:19 Uhr
Useratc
User (407 Beiträge)
Ein FLUGzeug welches auf Grund seiner ( Fehl)Konstruktion nicht selbst fliegen kann , sondern nur mit HILFSmitteln in der Luft bleibt, sollte verboten werden !

Aha. Und wo hört das Flugzeug auf und das Hilfsmittel beginnt?
Beitrag vom 18.03.2019 - 10:26 Uhr
Usernessie
User (622 Beiträge)
Ein FLUGzeug welches auf Grund seiner ( Fehl)Konstruktion nicht selbst fliegen kann , sondern nur mit HILFSmitteln in der Luft bleibt, sollte verboten werden !

Na dann wird es aber Zeit dass alle Airbus Modelle ab dem 320 verboten werden!

Das ist so nicht richtig. Airbus-Flugzeuge werden im Testflugprogramm eigenstabiel im direct law geflogen.

Den gibt es zwar nicht im Linienflugdienst. Da fliegt man im normal mode und wenn Sensordaten unstimmig sind im alternate mode. Diese begrenzen aber letztlich den direct mode auf gewisse Grenzwerte. Ist man innerhalb dieser Grenzwerte werden Steuereingaben einfach an die Ruder weitergeleitet. Das Flugzeug ist also nach wie vor eigenstabil.

Nur wenn man Grenzwerte erreicht, blockt die Steuerung. Z.B. erfolgt eine Ruderbegrenzung um mechanische limits nicht zu überschreiten. Droht ein stall, wird aktiv in die Ruder eingegriffen.

Das ist ein bisschen anders bei der MAX. Hier sind ja Auftriebsschwerpunkt und Masseschwerpunkt ziemlich nah beieinander. Das Ding ist zwar _NOCH_ stabil, aber eben nicht mehr gutmütig vom Handling her (wofür Boeing-Flugzeuge ja bislang bekannt waren). Gewissermaßen wird die Gutmütigkeit vom MACS "vorgegaukelt".

Ich sage jetzt nicht, dass es (primär) MACS war; aber es ist schon problematisch, wenn man in einer high workload situation (Abflug mit mehrfach Flugzeug umkonfigurieren, SID abfliegen (standard instrument departure)) just in dem Moment, in dem man die Klappen komplett reinnimmt, auf einmal zusätzlich mit einem "wildgewordenen" System konfrontiert wird, dieses bändigen muss, und es darüber hinaus auch noch mit einem wenig gutmütigen Flugverhalten zu tun hat. Sicher nicht unmöglich; aber beim letzten Flug eines langen Arbeitstages wird da schon einiges von den Piloten verlangt.
Beitrag vom 18.03.2019 - 10:46 Uhr
UserMuck
User (265 Beiträge)
@ichglaubdasnicht: Es ist wirklich unglaublich, wie Sie in so wenig Zeilen so viele komplette Falschinformationen unterbringen können! Sie haben allerdings in zwei von 13 Zeilen keinen groben Fehler untergebracht, da könnten Sie sich noch steigern ;-)

@Blackmicha: Flugzeuge die nicht selber fliegen können sind verboten!

Vielen Dank an dontsink und nessie, dass Sie sich die Zeit genommen haben um diese unsinnigen Beiträge in einer sachlichen Form zu korrigieren. Danke!!!

Beitrag vom 18.03.2019 - 10:48 Uhr
UserVJ 101
User (641 Beiträge)
Militärflugzeuge - wie z.B. der Eurofighter - sind derart instabil, dass sie ohne Rechnerunterstützung sofort abstürzen würden; aus diesem Grund ist das FCS (Flight Control System) auch vierfach redundant.
Diese Auslegung ist per se nicht verwerflich, so lange das Gesamtsystem zuverlässig funktioniert.

Richtig ist, dass die Luftfahrt in den letzten Jahrzehnten enorm an Sicherheit hinzugewonnen hat, konstruktionsbedingte lufttüchtigkeitsgefährdende Mängel wurden weitgehend ausgeschlossen.

Ebenfalls wurde für die Maintenance mit der EASA PART 145/ FAR 145 ein umfassendes Regelwerk geschaffen, das hier gerade im Zusammenspiel mit der behördlichen Überwachung für einen erheblichen Sicherheitsgewinn gesorgt hat.

Die FAA (und Boeing) wird alles dran setzen (müssen), dass dieser Standard und die gegenseitige internationale Anerkennung aufrechterhalten bleibt.
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