Beitrag vom 02.02.2026 - 22:26 Uhr
Moin,
Dann hat sich Lufthansa‘s Lobbyismus mal wieder ausgezahlt und das Verkehrsministerium steigt darauf ein.
Ostdeutschland kann doch bei den ca. 7 Langstrecken bleiben und die Berliner/Ossis können doch gern die über 100 Direktflüge in Frankfurt/München nutzen.
Aber ich vergaß, Langstrecke lohnt sich ja ab BER nicht.
Weil sie sich nicht lohnt, muss ich wenigstens die blockieren, welche Verkehr dort anbieten wollen.
Danke liebes Verkehrsministerium!
Gruß,
Jochen
Beitrag vom 02.02.2026 - 23:14 Uhr
Aber ich vergaß, Langstrecke lohnt sich ja ab BER nicht.
Weil sie sich nicht lohnt, muss ich wenigstens die blockieren, welche Verkehr dort anbieten wollen.
Danke liebes Verkehrsministerium!
Gruß,
Jochen
Wo ist denn genau der Unterschied, ob ich nun ab BER in Frankfurt, München, Amsterdam, Istanbul oder der Wüste Dubais umsteigen muss? Umsteigen muss man doch weiterhin, oder fliegt Emirates dann ab Berlin Nonstopp nach Bangkok, Singapur, Kapstadt, Johannesburg, Whatever?
Und wie würde man mit Emirates Richtung Westen fliegen? USA, Kanada, México, Argentinien, Brasilien, Kuba, Karibik?
Fragen über Fragen…
Beitrag vom 03.02.2026 - 00:25 Uhr
Moin,
Dann hat sich Lufthansa‘s Lobbyismus mal wieder ausgezahlt und das Verkehrsministerium steigt darauf ein.
Ostdeutschland kann doch bei den ca. 7 Langstrecken bleiben und die Berliner/Ossis können doch gern die über 100 Direktflüge in Frankfurt/München nutzen.
Aber ich vergaß, Langstrecke lohnt sich ja ab BER nicht.
Weil sie sich nicht lohnt, muss ich wenigstens die blockieren, welche Verkehr dort anbieten wollen.
Danke liebes Verkehrsministerium!
Gruß,
Jochen
Genau, lieber holen wir uns staatlich subventionierte Anbieter aus einem Drittstaat ins Land und statten die mit immer mehr Möglichkeiten aus, auch wenn die im Gegenzug keinen eigenen großen Markt anzubieten haben den man ansteuern könnte. Hauptsache Achmed und Insta-Angie können noch billiger rumjetten, nicht wahr?
So macht man nämlich Industriepolitik in Europa!
Beitrag vom 03.02.2026 - 08:00 Uhr
Moin,
Dann hat sich Lufthansa‘s Lobbyismus mal wieder ausgezahlt und das Verkehrsministerium steigt darauf ein.
Ostdeutschland kann doch bei den ca. 7 Langstrecken bleiben und die Berliner/Ossis können doch gern die über 100 Direktflüge in Frankfurt/München nutzen.
Aber ich vergaß, Langstrecke lohnt sich ja ab BER nicht.
Weil sie sich nicht lohnt, muss ich wenigstens die blockieren, welche Verkehr dort anbieten wollen.
Danke liebes Verkehrsministerium!
Gruß,
Jochen
Na ja, wenn´s ins Feindbild passt...
Das Ganze ist doch viel größer als Berlin, Lufthansa und der Carsten.
Wir geben hochsubventionierter Wirtschaft unbegrenzten Zugang zu unseren Märkten und gleichzeitig machen wir unseren Standort immer teurer und unproduktiver. Wie lange soll das gutgehen? Das sind die entscheidenden Fragen und nicht ob zu den >10Flügen! am Tag nach ME4 und beyond die der Berliner/Ossi jetzt schon nutzen kann (von Low Cost bis Premium ist alles dabei) noch einer dazukommen soll.
Beitrag vom 03.02.2026 - 08:13 Uhr
Moin,
Dann hat sich Lufthansa‘s Lobbyismus mal wieder ausgezahlt und das Verkehrsministerium steigt darauf ein.
Ostdeutschland kann doch bei den ca. 7 Langstrecken bleiben und die Berliner/Ossis können doch gern die über 100 Direktflüge in Frankfurt/München nutzen.
Aber ich vergaß, Langstrecke lohnt sich ja ab BER nicht.
Weil sie sich nicht lohnt, muss ich wenigstens die blockieren, welche Verkehr dort anbieten wollen.
Danke liebes Verkehrsministerium!
Gruß,
Jochen
Genau, lieber holen wir uns staatlich subventionierte Anbieter aus einem Drittstaat ins Land und statten die mit immer mehr Möglichkeiten aus, auch wenn die im Gegenzug keinen eigenen großen Markt anzubieten haben den man ansteuern könnte. Hauptsache Achmed und Insta-Angie können noch billiger rumjetten, nicht wahr?
So macht man nämlich Industriepolitik in Europa!
Moin,
Den Punkt verstehe ich.
Aber dann sollte man konsequent EK aus FRA/MUC/DUS/HAM verbannen, wenn EK so schlimm ist.
Was EK besonders macht, ein gutes Preis/Leistungsverhähltnis, viele Frequenzen (daher eine sinnvolle Alternative) und eine Markenmacht (gerade im Ausland Richtung Süd-Ost-Asien).
Wenn die Strecke nicht genehmigt wird, ist dass klar ein Standortnachteil gegenüber den oben genannten Regionen/Flughäfen.
Gruß,
Jochen
Beitrag vom 03.02.2026 - 09:03 Uhr
Moin,
Dann hat sich Lufthansa‘s Lobbyismus mal wieder ausgezahlt und das Verkehrsministerium steigt darauf ein.
Ostdeutschland kann doch bei den ca. 7 Langstrecken bleiben und die Berliner/Ossis können doch gern die über 100 Direktflüge in Frankfurt/München nutzen.
Aber ich vergaß, Langstrecke lohnt sich ja ab BER nicht.
Weil sie sich nicht lohnt, muss ich wenigstens die blockieren, welche Verkehr dort anbieten wollen.
Danke liebes Verkehrsministerium!
Gruß,
Jochen
Genau, lieber holen wir uns staatlich subventionierte Anbieter aus einem Drittstaat ins Land und statten die mit immer mehr Möglichkeiten aus, auch wenn die im Gegenzug keinen eigenen großen Markt anzubieten haben den man ansteuern könnte. Hauptsache Achmed und Insta-Angie können noch billiger rumjetten, nicht wahr?
So macht man nämlich Industriepolitik in Europa!
Moin,
Den Punkt verstehe ich.
Aber dann sollte man konsequent EK aus FRA/MUC/DUS/HAM verbannen, wenn EK so schlimm ist.
Das ist einer der Punkte die man sich überlegen sollte, bevor man das weiter öffnet. Das Rad zurückdrehen ist so gut wie unmöglich.
Was EK besonders macht, ein gutes Preis/Leistungsverhähltnis, viele Frequenzen (daher eine sinnvolle Alternative) und eine Markenmacht (gerade im Ausland Richtung Süd-Ost-Asien).
Das hat QR auch. Aber darum geht es nicht. Wenn es um Alternativen geht, da gibt es im One-Stop nach Asien Hunderte.
Wenn die Strecke nicht genehmigt wird, ist dass klar ein Standortnachteil gegenüber den oben genannten Regionen/Flughäfen.
Das ist doch Unsinn, siehe oben. Die Verbindungen sind doch heute schon da.
Gruß,
Jochen
Beitrag vom 03.02.2026 - 10:26 Uhr
Moin,
Dann hat sich Lufthansa‘s Lobbyismus mal wieder ausgezahlt und das Verkehrsministerium steigt darauf ein.
Ostdeutschland kann doch bei den ca. 7 Langstrecken bleiben und die Berliner/Ossis können doch gern die über 100 Direktflüge in Frankfurt/München nutzen.
Aber ich vergaß, Langstrecke lohnt sich ja ab BER nicht.
Weil sie sich nicht lohnt, muss ich wenigstens die blockieren, welche Verkehr dort anbieten wollen.
Danke liebes Verkehrsministerium!
Gruß,
Jochen
Genau, lieber holen wir uns staatlich subventionierte Anbieter aus einem Drittstaat ins Land und statten die mit immer mehr Möglichkeiten aus, auch wenn die im Gegenzug keinen eigenen großen Markt anzubieten haben den man ansteuern könnte. Hauptsache Achmed und Insta-Angie können noch billiger rumjetten, nicht wahr?
So macht man nämlich Industriepolitik in Europa!
Moin,
Den Punkt verstehe ich.
Aber dann sollte man konsequent EK aus FRA/MUC/DUS/HAM verbannen, wenn EK so schlimm ist.
Das ist einer der Punkte die man sich überlegen sollte, bevor man das weiter öffnet. Das Rad zurückdrehen ist so gut wie unmöglich.
Warum? Sind die Verträge denn so formuliert, dass nur die Airlines 'kündigen' können? Das wäre dann doch sehr schlecht verhandelt (zw. Airport und Airline).
Aber mal unabhängig von EK:
MUC feierte vor nicht allzulanger Zeit den Anflug einer neuen Airline aus Saudi-Arabien, die ganz klar das Ziel hat massiv in den Wettbewerb einzusteigen. Warum hat denn Bayern, zum Schutz von LH (wie das ja beim Thema BER geheuchelt wird), nicht NO gesagt!?
Was EK besonders macht, ein gutes Preis/Leistungsverhähltnis, viele Frequenzen (daher eine sinnvolle Alternative) und eine Markenmacht (gerade im Ausland Richtung Süd-Ost-Asien).
Das hat QR auch. Aber darum geht es nicht. Wenn es um Alternativen geht, da gibt es im One-Stop nach Asien Hunderte.
Aber wie QR mit dem (offensichtlich) erfolgreichen, 3. täglichen Flug zeigt, besteht wohl Richtung Süd-Osten durchaus großes Interesse bei den (armen aber sexy) PAXen aus Berlin und Umgebung... . Vielleicht ist erstmal nach Westen fliegen und dann wieder zurück im Zweifel nicht so attraktiv!?
Wenn die Strecke nicht genehmigt wird, ist dass klar ein Standortnachteil gegenüber den oben genannten Regionen/Flughäfen.
Das ist doch Unsinn, siehe oben. Die Verbindungen sind doch heute schon da.
Nein ist es eben nicht, siehe oben!
Gruß,
Jochen
Beitrag vom 03.02.2026 - 12:31 Uhr
Aber dann sollte man konsequent EK aus FRA/MUC/DUS/HAM verbannen, wenn EK so schlimm ist.
Das ist einer der Punkte die man sich überlegen sollte, bevor man das weiter öffnet. Das Rad zurückdrehen ist so gut wie unmöglich.
Warum? Sind die Verträge denn so formuliert, dass nur die Airlines 'kündigen' können? Das wäre dann doch sehr schlecht verhandelt (zw. Airport und Airline).
Ich glaube, @contrail bezieht sich in diesem Zusammenhang auf das Luftverkehrsabkommen, dass zwischen Ländern vereinbart wurde.
Verträge zwischen Airports und Airlines sind selbstverständlich kündbar. Aber warum sollten FRA/MUC/DUS/HAM Verträge kündigen, die ihnen Umsatz bescheren?
Aber mal unabhängig von EK:
MUC feierte vor nicht allzulanger Zeit den Anflug einer neuen Airline aus Saudi-Arabien, die ganz klar das Ziel hat massiv in den Wettbewerb einzusteigen. Warum hat denn Bayern, zum Schutz von LH (wie das ja beim Thema BER geheuchelt wird), nicht NO gesagt!?
Sehen Sie, jetzt sprechen Sie selbst von Heuchelei. Ihr Beispiel zeigt doch, dass LH nicht von Bayern geschützt wird! Die "allmächtige LH-Lobby" scheint doch nicht so allmächtig zu sein, wie immer suggeriert wird. Passt aber nicht ins vorgefertigte Bild.
Was EK besonders macht, ein gutes Preis/Leistungsverhähltnis, viele Frequenzen (daher eine sinnvolle Alternative) und eine Markenmacht (gerade im Ausland Richtung Süd-Ost-Asien).
Das hat QR auch. Aber darum geht es nicht. Wenn es um Alternativen geht, da gibt es im One-Stop nach Asien Hunderte.
Aber wie QR mit dem (offensichtlich) erfolgreichen, 3. täglichen Flug zeigt, besteht wohl Richtung Süd-Osten durchaus großes Interesse bei den (armen aber sexy) PAXen aus Berlin und Umgebung... .
Wenn größeres Potenzial gesehen werden würde, könnten die staatliche Fluggesellschaft von Qatar (ganz nebenbei eine Diktatur, welche das mit Menschenrecht mit Füssen tritt) ja zusätzliche Frequenzen anbieten.
Vielleicht ist erstmal nach Westen fliegen und dann wieder zurück im Zweifel nicht so attraktiv!?
Muss man ja nicht!
Dieser Beitrag wurde am 03.02.2026 12:32 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.02.2026 - 13:59 Uhr
Aber dann sollte man konsequent EK aus FRA/MUC/DUS/HAM verbannen, wenn EK so schlimm ist.
Das ist einer der Punkte die man sich überlegen sollte, bevor man das weiter öffnet. Das Rad zurückdrehen ist so gut wie unmöglich.
Warum? Sind die Verträge denn so formuliert, dass nur die Airlines 'kündigen' können? Das wäre dann doch sehr schlecht verhandelt (zw. Airport und Airline).
Ich glaube, @contrail bezieht sich in diesem Zusammenhang auf das Luftverkehrsabkommen, dass zwischen Ländern vereinbart wurde.
Eben, denn darum geht es ja. Man will nicht EK in BER verhindern, das könnte man aktuell garnicht. Man will eine Ausweitung von EK über das bestehende Kontingent hinaus verhindern.
Beitrag vom 03.02.2026 - 15:46 Uhr
Warum verstehen es die EK- oder Berlin-Fans nicht? EK kann jederzeit nach Berlin fliegen – wenn die Airline eine andere Destination in Deutschland aufgibt. Das sind die Regeln. Und ich weiss auch nicht, warum man von BER nicht über IST (5-6 x tägl) oder DOH (3 x tägl.) nicht überallhin in den Osten fliegen kann. Ist doch schon mal super für alle, die ihr Geld in den Rachen der Scheichs und Autokraten schmeissen wollen und die heimische Industrie nicht unterstützen möchten.
Beitrag vom 03.02.2026 - 19:56 Uhr
Warum verstehen es die EK- oder Berlin-Fans nicht? EK kann jederzeit nach Berlin fliegen – wenn die Airline eine andere Destination in Deutschland aufgibt. Das sind die Regeln. Und ich weiss auch nicht, warum man von BER nicht über IST (5-6 x tägl) oder DOH (3 x tägl.) nicht überallhin in den Osten fliegen kann. Ist doch schon mal super für alle, die ihr Geld in den Rachen der Scheichs und Autokraten schmeissen wollen und die heimische Industrie nicht unterstützen möchten.
Und einen Standortnachteil gibt es auch nicht, es geht ja mehr als 2x am Tag nonstop nach Dubai, teilweise mit EK Codeshare. Also alles bereits da.
Beitrag vom 04.02.2026 - 06:14 Uhr
Aber dann sollte man konsequent EK aus FRA/MUC/DUS/HAM verbannen, wenn EK so schlimm ist.
Das ist einer der Punkte die man sich überlegen sollte, bevor man das weiter öffnet. Das Rad zurückdrehen ist so gut wie unmöglich.
Warum? Sind die Verträge denn so formuliert, dass nur die Airlines 'kündigen' können? Das wäre dann doch sehr schlecht verhandelt (zw. Airport und Airline).
Ich glaube, @contrail bezieht sich in diesem Zusammenhang auf das Luftverkehrsabkommen, dass zwischen Ländern vereinbart wurde.
Eben, denn darum geht es ja. Man will nicht EK in BER verhindern, das könnte man aktuell garnicht. Man will eine Ausweitung von EK über das bestehende Kontingent hinaus verhindern.
Entschuldigung, aber das sind doch Nebelkerzen um von der eigentlichen Tatsache abzulenken:
wenn es um das eigene Geschäft geht machen MUC, und FRA, ergo Hessen und Bayern gerne Geschäfte mit EK und Co., wenn aber ein Wettbewerber (BER) auch teilhaben möchte, dann muss 'der deutsche Champion geschützt werden'.
Das ist und bleibt Heuchelei.
Diesem Wettbewerb, wie ich in anderem Thead schrieb, kann sich LH (und die gesamte deutsche Wirtschaft, ja ganz Deutschland) bereits jetzt sowieso nicht mehr in entziehen und zukünftig nur mit Innovationen und guten Produkten (das gehört staatsseitig auch eine funktionierende soziale Marktwirtschaft!) -sehr verkürzt dargestellt- bestehen.
Ps. Aktuell ist Herr Merz in diesen Staaten unterwegs, wir werden erleben wie er unsere (noch) Stärke vetritt: ich befürchte Schlimmes.
Beitrag vom 04.02.2026 - 09:04 Uhr
> Aber dann sollte man konsequent EK aus FRA/MUC/DUS/HAM verbannen, wenn EK so schlimm ist.
Das ist einer der Punkte die man sich überlegen sollte, bevor man das weiter öffnet. Das Rad zurückdrehen ist so gut wie unmöglich.
Warum? Sind die Verträge denn so formuliert, dass nur die Airlines 'kündigen' können? Das wäre dann doch sehr schlecht verhandelt (zw. Airport und Airline).
Ich glaube, @contrail bezieht sich in diesem Zusammenhang auf das Luftverkehrsabkommen, dass zwischen Ländern vereinbart wurde.
Eben, denn darum geht es ja. Man will nicht EK in BER verhindern, das könnte man aktuell garnicht. Man will eine Ausweitung von EK über das bestehende Kontingent hinaus verhindern.
Entschuldigung, aber das sind doch Nebelkerzen um von der eigentlichen Tatsache abzulenken:
wenn es um das eigene Geschäft geht machen MUC, und FRA, ergo Hessen und Bayern gerne Geschäfte mit EK und Co., wenn aber ein Wettbewerber (BER) auch teilhaben möchte, dann muss 'der deutsche Champion geschützt werden'.
Das ist und bleibt Heuchelei.
Sie haben das scheinbar nicht verstanden. Man macht Geschäfte innerhalb bestehender Regeln. Jetzt sollen die Regeln geändert werden, weil man sich scheinbar innerhalb bestehender Regeln im Markt nicht durchsetzen kann. Wenn die Flughafenchefin EK gerne in Berlin hätte, dann muss sie EK ein besseres Angebot machen als der Flughafenchef in HAM. Dann sind die morgen da. So habe ich Sie zumindest verstanden.
Diesem Wettbewerb, wie ich in anderem Thead schrieb, kann sich LH (und die gesamte deutsche Wirtschaft, ja ganz Deutschland) bereits jetzt sowieso nicht mehr in entziehen und zukünftig nur mit Innovationen und guten Produkten (das gehört staatsseitig auch eine funktionierende soziale Marktwirtschaft!) -sehr verkürzt dargestellt- bestehen.
Sorry, das sind doch populistische Stammtischparolen. Verkürzt funktioniert das nicht, man muss immer jedes Detail anschauen. Die gerne ins Spiel gebrachte soziale Marktwirtschaft ist einfach sauteuer und wenn ich die so haben will, dann muss ich diese auch gegen diejenigen schützen, die sich einen Dreck um diese soziale Komponente kümmern.
Nehmen Sie die Grundbausteine des sozialen Teils...
Der Staat greift ein, wenn der Markt allein zu Ungleichheit oder Not führt:
Sozialversicherungen (Kranken-, Renten-, Arbeitslosenversicherung)
Mindeststandards für Löhne & Arbeitsbedingungen
Unterstützung für Menschen mit geringem Einkommen
Kartellgesetze gegen Monopole
Da werden große Unternehmen eng von den Kartellbehörden begleitet und dann wollen Sie Tür und Tor unserer Märkte für lupenreine Monopolisten aus anderen Ländern öffnen?
Das Sozialversicherungssystem fliegt uns gerade kostenseitig um die Ohren und wir laden Unternehmen aus Ländern ein hier zu wildern, die völlig frei von diesen Fesseln sind.
Schönes Beispiel der Absicherung ist die Forderung der UFO für den Sozialplan der Kabine bei CLH. Bei den Summen wird einem schwindelig. Wenn man das haben will, und ich unterstütze das, dann muss aber auch das System hier schützen, dass soetwas bezahlbar wird.
Wenn morgen EK nach Berlin käme, wären die Flüge nach Dubai der Condor und Eurowings Geschichte. Und dann?
Sie sind doch sonst so hinter den Zahlen der Unternehmen her. Sie zweifeln die, belegten, 13.000 Einstellungen der LHG an, aber wenn EK verkündet, der eine Flug würde 500 Stellen schaffen, unbelegt, dann nehmen Sie das gerne einfach so ohne zu hinterfragen hin.
Das Thema Subventionen noch garnicht berührt.
Man könnte das noch eine Weile so fortsetzen. Für jeden einzelnen Punkt braucht es eine Lösung
Ps. Aktuell ist Herr Merz in diesen Staaten unterwegs, wir werden erleben wie er unsere (noch) Stärke vetritt: ich befürchte Schlimmes.
Wieso? Wenn er nur macht, was hier alle EK Fans fordern, dann ist es doch gut.
Dieser Beitrag wurde am 04.02.2026 09:06 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.02.2026 - 10:33 Uhr
> Aber dann sollte man konsequent EK aus FRA/MUC/DUS/HAM verbannen, wenn EK so schlimm ist.
Das ist einer der Punkte die man sich überlegen sollte, bevor man das weiter öffnet. Das Rad zurückdrehen ist so gut wie unmöglich.
Warum? Sind die Verträge denn so formuliert, dass nur die Airlines 'kündigen' können? Das wäre dann doch sehr schlecht verhandelt (zw. Airport und Airline).
Ich glaube, @contrail bezieht sich in diesem Zusammenhang auf das Luftverkehrsabkommen, dass zwischen Ländern vereinbart wurde.
Eben, denn darum geht es ja. Man will nicht EK in BER verhindern, das könnte man aktuell garnicht. Man will eine Ausweitung von EK über das bestehende Kontingent hinaus verhindern.
Entschuldigung, aber das sind doch Nebelkerzen um von der eigentlichen Tatsache abzulenken:
wenn es um das eigene Geschäft geht machen MUC, und FRA, ergo Hessen und Bayern gerne Geschäfte mit EK und Co., wenn aber ein Wettbewerber (BER) auch teilhaben möchte, dann muss 'der deutsche Champion geschützt werden'.
Das ist und bleibt Heuchelei.
Sie werfen immer Flughäfen und Airlines durcheinander!
Wenn überhaupt, dann schützen Hessen und Bayern die Flughäfen FRA und MUC, nicht aber die Lufthansa (wie Sie doch selbst schön am Beispiel Saudia veranschaulicht haben).
Diesem Wettbewerb, wie ich in anderem Thead schrieb, kann sich LH (und die gesamte deutsche Wirtschaft, ja ganz Deutschland) bereits jetzt sowieso nicht mehr in entziehen und zukünftig nur mit Innovationen und guten Produkten (das gehört staatsseitig auch eine funktionierende soziale Marktwirtschaft!) -sehr verkürzt dargestellt- bestehen.
Schon wieder! Es geht nicht um Lufthansa, die steht permanent im Wettbewerb - auch mit Emirates (in Großbritannien, Frankreich, Schweden, Spanien, Deutschland etc.).
Ps. Aktuell ist Herr Merz in diesen Staaten unterwegs, wir werden erleben wie er unsere (noch) Stärke vetritt: ich befürchte Schlimmes.
Was gibt es da zu befürchten? Etwa das der Kanzler die Golfregion (ganz nebenbei auch Diktaturen, welche das Menschenrecht mit Füssen treten) Tür und Tor öffnen wird? Mein Eindruck aus den bisherigen Kommentaren zu diesem Thema ist eher, dass Sie sich das wünschen.
Beitrag vom 04.02.2026 - 12:02 Uhr
Man könnte auch argumentieren: wenn die VAE so doof sind und eine Emirates-Anbindung von Berlin, die ja der lokalen Wirtschaft zweifelsohne helfen würde, subventionieren - warum sollte man sie nicht lassen.
Letztlich ist das eine Frage für VWLer und ich kann sie daher auch nicht beantworten: ist es sinnvoller, den (Lufthansa-) deutsche Luftverkehrsmarkt als deutscher Wirtschaftszweig zu schützen oder der übrigen deutsche Industrie mit Emirates&Co. eine bessere Anbindung an die Welt zu ermöglichen? Dass die Meinung in der deutschen Luftfahrtszene an der Stelle recht einschlägig ist, ist nachvollziehbar - wenn man ein in Brandenburg ansässiges Industrieunternehmen zu Wort kommen lassen würde, käme da eine andere Sichtweise bei raus.
Die Frage ist ja vielschichtiger als nur die Feststellung, dass man mit einer Ausweitung der Emirates-Verkehrsrechte den deutschen Airlines auch hier ohne Zweifel schaden würde.
Im Übrigen auch schon innerhalb der Luftfahrtbranche: man verkauft gerne zahlreiche Großraumflugzeuge inkl. 150 A380 an die ME3, aber die dürfen dann bitte nicht zu häufig nach Europa fliegen? Klingt irgendwie auch einseitig.