Community / / Kritik an Umweltsteuer auf Flugticke...

Beitrag 1 - 12 von 12
Beitrag vom 10.07.2019 - 15:48 Uhr
UserDebaser
User (318 Beiträge)
"Die niederländische Regierung verwies auf eine wissenschaftliche Studie, wonach eine Kerosin-Steuer den CO2-Ausstoß um elf Prozent verringern würde."

Weil dann 11% der Flüge aus einem der Nachbarstaaten starten.

Meine Güte, für wie dumm sollen die Leute noch verkauft werden... Eine Steuer senke den CO2-Ausstoß - es ist nicht zu fassen. Und daß in Frankreich die Einnahmen aus der Kerosinsteuer in den TGV - ein Verkehrsmittel, das entlang der ganzen Strecke einen 200 Meter breiten Streifen mit Lärm verseucht (Flugzeuge tun das nur am Start- und Zielflughafen) - fließen, ist an Absurdität nur schwer zu überbieten.

Vor kurzem gab es eine Studie, daß nur Wiederaufforstung den CO2-Anteil in der Atmosphäre signifikant senken kann - der Mensch hat seit Beginn der Industrialisierung die Hälfte aller Waldflächen in der Welt vernichtet. Das zeigt, daß wir bei CO2 ein Abbau- und kein Entstehungsproblem haben; der Mensch fügt zum natürlich entstehenden CO2 nur 3% dazu (selbst der Weltklimarat geht nur von 5% aus).

Das ganze Geld, was jetzt im Sinne des Klimas eingenommen und ausgegeben werden soll, ist angesichts der Tatsache, daß die großen Player ihren Ausstoß eher steigern als senken, herausgeworfenes Geld - aus blindem Aktionismus, und weil sich keiner traut, einer kleinen Wichtigtuerin mit Asperger-Syndrom und ein paar Schulschwänzern zu widersprechen.

Es wäre besser angelegt, erstens in Wiederaufforstung von Waldgebieten und/oder zweitens, um Vorkehrungen für den offenbar unvermeidlichen Klimawandel zu treffen, damit ein angenehmes Leben auch unter den neuen Bedingungen möglich ist.

Dieser Beitrag wurde am 10.07.2019 16:32 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.07.2019 - 17:00 Uhr
Userandi8912
User (5 Beiträge)
Sag mal Debaser - bekommst du von jemandem Geld, dass du diesen argumentfreien und recht abstrusen Text geschrieben hast?

Warum sollte eine solche Steuer kein Anreiz sein, neue, sparsamere Flugzeuge zu nutzen? Und Lärm ist zwar lästig, lässt aber das Klima in Ruhe und summiert sich nicht auf - so wie es CO2 tut.

Hättest du die Studie mal richtig gelesen - das würde etwa 100 Jahre dauern, bis der Wald groß ist - soviel Zeit haben wir aber gar nicht. Das ist zwar dennoch schön, aber wird alleine nicht reichen. Auch das stand in der Studie.

Was hat ein Syndrom oder der Umstand Schwänzen mit dem Inhalt der Proteste zu tun? Möchtest du nur ablenken?

Und wie genau stellst du dir Vorkehrungen für den Klimawandel vor? Bunker bauen? Alle zum Nordpol evakuieren?

Edit: ps. Du tust so, als wenn 5% nicht der Rede wert wären. Wenn ich deine absolute Körpertemperatur um 5% erhöhe - ist das kein Problem für dich?

Dieser Beitrag wurde am 10.07.2019 17:03 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.07.2019 - 17:54 Uhr
UserDebaser
User (318 Beiträge)
Sag mal Debaser - bekommst du von jemandem Geld, dass du diesen argumentfreien und recht abstrusen Text geschrieben hast?


Ja, von Trump, von der AfD, der Autoindustrie und vom heiligen Geist. Meine Güte, andi8912, geht's noch eine Spur unsachlicher? Und nur weil Du eine andere Meinung vertrittst, ist etwas, was dieser widerspricht, nicht gleich "armumentfrei" und "recht astrus".

Warum sollte eine solche Steuer kein Anreiz sein, neue, sparsamere Flugzeuge zu nutzen? Und Lärm ist zwar lästig, lässt aber das Klima in Ruhe und summiert sich nicht auf - so wie es CO2 tut.

Warum sollte es? Die Steuer in Frankreich ist vollkommen unabhängig vom Verbrauch der Flugzeuge. Eine echte Kerosinsteuer (x Euro pro verbrauchter Tonne etwa) könnte das zwar theoretisch - aber der Sprit ist auch jetzt schon teuer; der Abreiz besteht also jetzt schon. Die Steuer müßte sehr hoch sein, daß sich dafür ein Flugzeugtausch lohnen würde.

Außerdem träfe sie alle konkurrierenden Airlines gleichermaßen - am Ende würden die Flugpreise steigen. Eine Änderung der Flotte ist als Folge eher unwahrscheinlich.

Lärm macht übrigens erwiesenermaßen krank und wird oftmals ebenfalls mit Umweltverschmutzung gleichgesetzt. Und da ist die Bahn dem Flugzeug hoffnungslos unterlegen. Ich habe schon einmal in einem zum Hotel umgebauten Bahnhofsgebäude gewohnt, an dem alle halbe Stunde der ICE vorbeigedonnert ist. Wäre ein Flugzeug drübergeflogen, hätte man es kaum wahrgenommen.


Hättest du die Studie mal richtig gelesen - das würde etwa 100 Jahre dauern, bis der Wald groß ist - soviel Zeit haben wir aber gar nicht. Das ist zwar dennoch schön, aber wird alleine nicht reichen. Auch das stand in der Studie.

Die Rede war von 0,9 Mrd Hektar - und ja, es würde einige Jahrzehnte dauern, bis der neue Wald sein ganzes Potenzial ausspielen kann. Und Du hast die Studie auch nicht gelesen, denn da stand nichts von 100 Jahren.

Tatsächlich wäre diese Aufforstung aber der einzig gangbare Weg - oder kannst Du mir eine Maßnahme nennen, die diese Wirkung in nur einigen Jahren erzielt? Kannst Du nicht, denn es gibt sie nicht. Wenn wir in Deutschland (bzw. ganz Europa) unseren Ausstoß um 30 oder 40% senken, richtet das rein gar nichts aus. Die großen Player wie die USA, China (auch wenn da langsam ein Umdenken einsetzt) und Indien, ebenso die aufstrebenden Entwicklungsländer gleichen die Bemühungen mehr als aus.


Was hat ein Syndrom oder der Umstand Schwänzen mit dem Inhalt der Proteste zu tun? Möchtest du nur ablenken?

Die junge Dame hat im Interview selber gesagt, daß ihr Engagement ohne ihr Asperger-Syndrom gar nicht möglich gewesen wäre; durch ihre Krankheit teilt sie Gegebenheiten eher nach schwarz und weiß auf. Asperger ist eine Variante des Autismus, und es ist nicht auszuschließen, daß das der Grund für ihre Kompromißlosigkeit und ihren Dogmatismus ist.


Und wie genau stellst du dir Vorkehrungen für den Klimawandel vor? Bunker bauen? Alle zum Nordpol evakuieren?

Warum so unsachlich? Deiche bauen oder erhöhen, um den evtl. ansteigenden Meeresspiegel oder Überschwemmungen durch heftigere Unwetter und dadurch überlaufende Flüsse vorzubeugen. Zinslose Kredite oder Hilfen für Länder, die sehr flach liegen (Südsee-Atolle). Ansiedlung bestimmter Vegetation, die z.B. den Grundwasserspiegel nicht absinken lassen. Intelligente Bewässerungsanlagen für Agrarflächen. Sag mir, was Du für klimawandelinduzierte Veränderungen befürchtest, und für viele (nicht für alle) wird es Lösungen geben, die für viel Geld diese Auswirkung abmildern können.


Edit: ps. Du tust so, als wenn 5% nicht der Rede wert wären. Wenn ich deine absolute Körpertemperatur um 5% erhöhe - ist das kein Problem für dich?

Was für ein Totschlagargument. Tatsächlich wären die 3-5% CO2, die der Mensch dem natürlich entstehenden hinzufügt, bei einer Waldfläche wie sie vor 100 oder 200 Jahren existierte, kein Problem und problemlos ausgleichbar. Besonders die tropischen Regenwälder sind extreme CO2-Senken, die auf eine Erhöhung des Anteils dieses Gases in der Atmosphäre mit größerem Wachstum reagieren. In manchen Ländern sind 99% dieser Gebiete abgeholzt worden (z.B. Haiti) - in Brasilien wird mehr abgeholzt als je zuvor.

Was hat meine Körpertemperatur mit dem Anteil des menschengemachten am insgesamt entstehenden CO2 zu tun?
Beitrag vom 10.07.2019 - 18:17 Uhr
UserVJ 101
User (692 Beiträge)
Nicht zu vergessen, dass für neue Bahnstrecken weitere Flächen verbaut werden...
Australien plant, so heißt es, 1 Mrd. Bäume zu pflanzen, Down under packt es an!
Beitrag vom 10.07.2019 - 19:15 Uhr
Userandi8912
User (5 Beiträge)
Warum sollte eine solche Steuer kein Anreiz sein, neue, sparsamere Flugzeuge zu nutzen? Und Lärm ist zwar lästig, lässt aber das Klima in Ruhe und summiert sich nicht auf - so wie es CO2 tut.

Die Steuer in Frankreich ist vollkommen unabhängig vom Verbrauch der Flugzeuge.

Da gebe ich dir recht, das hatte ich übersehen. Nichtsdestotrotz werden wohl weniger Flugreisen verkauft, ergo weniger Flüge, ergo weniger verbranntes Kerosin und Kondensat in der Troposphäre. Und wenn das in alternative Verkehrsmittel geht, die das Klima weniger belasten, dann hilft das gegen den Klimawandel ab Einführung und nicht erst in ein paar Jahrzehnten.

Edit: du selbst hattest allerdings von einer Kerosin-Steuer geschrieben - und da trifft das Argument der sparsameren Flieger zu.

Außerdem träfe sie alle konkurrierenden Airlines gleichermaßen - am Ende würden die Flugpreise steigen.

Ich sehe nicht, inwiefern das dem Klima schadet.

Lärm macht übrigens erwiesenermaßen krank und wird oftmals ebenfalls mit Umweltverschmutzung gleichgesetzt. Und da ist die Bahn dem Flugzeug hoffnungslos unterlegen. Ich habe schon einmal in einem zum Hotel umgebauten Bahnhofsgebäude gewohnt, an dem alle halbe Stunde der ICE vorbeigedonnert ist. Wäre ein Flugzeug drübergeflogen, hätte man es kaum wahrgenommen.

Es geht aber um den Klimawandel, der uns die kommenden Jahre ganz akut bedroht, nicht generell um Umweltbelastung, die den Menschen bei weitem nicht so stark gefährden.

Die Rede war von 0,9 Mrd Hektar - und ja, es würde einige Jahrzehnte dauern, bis der neue Wald sein ganzes Potenzial ausspielen kann. Und Du hast die Studie auch nicht gelesen, denn da stand nichts von 100 Jahren.

Mag sein, dass 100 Jahre nicht genannt wurden, es spielt aber auch keine Rolle. Auch 'einige Jahrzehnte' haben wir nicht. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Wir brauchen Lösungen, die schneller greifen.

Tatsächlich wäre diese Aufforstung aber der einzig gangbare Weg

Nein, das mag ein netter Zusatz für später sein - hilft aber nicht, wenn es darum geht, irreversible Änderungen zu vermeiden. Dafür brauchen wir was schnelleres. (  https://de.wikipedia.org/wiki/Folgen_der_globalen_Erw%C3%A4rmung#R%C3%BCckkopplungen )

Asperger [...] Kompromißlosigkeit und ihren Dogmatismus ist.

Du tust ja so, als wäre sie die einzige, die hinter dieser Bewegung steht. Was ist mit all denen, die bei den Friday-for-future-Demos teilnehmen? Auch alle Asperger? Nein, also hat damit wohl nichts zu tun.

Deiche bauen...

Du möchtest für möglichst viele Auswirkungen des Klimawandels Geld ausgeben, was die Menschheit unmöglich ohne riesige Opfer aufbringen kann. Aber meinst, es wäre zu teuer, wenn jeder Fluggast etwas mehr zahlt? Bitte wie?

[...] kein Problem und problemlos ausgleichbar.

Nein, wie geschrieben, die Zeit fehlt.

Was hat meine Körpertemperatur mit dem Anteil des menschengemachten am insgesamt entstehenden CO2 zu tun?

Das sollte dir veranschaulichen, dass die Prozentzahl keine Rolle spielt - wenn es zu viel ist, dann ist es zu viel.

Dieser Beitrag wurde am 10.07.2019 19:19 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.07.2019 - 19:31 Uhr
Userandi8912
User (5 Beiträge)
Nicht zu vergessen, dass für neue Bahnstrecken weitere Flächen verbaut werden...

Da die Leute - wenn überhaupt - wohl innereuropäisch aufs Flugzeug verzichten würden - welche Bahnstrecken sollen denn da bitte fehlen, die noch gebaut werden müssten?
Beitrag vom 10.07.2019 - 20:13 Uhr
UserDebaser
User (318 Beiträge)
Na bitte, geht doch mit der Sachlichkeit, ohne Totschlagargumente und ohne Beschimpfungen - so macht das Diskutieren Spaß.

Warum sollte eine solche Steuer kein Anreiz sein, neue, sparsamere Flugzeuge zu nutzen? Und Lärm ist zwar lästig, lässt aber das Klima in Ruhe und summiert sich nicht auf - so wie es CO2 tut.

Die Steuer in Frankreich ist vollkommen unabhängig vom Verbrauch der Flugzeuge.

Da gebe ich dir recht, das hatte ich übersehen. Nichtsdestotrotz werden wohl weniger Flugreisen verkauft, ergo weniger Flüge, ergo weniger verbranntes Kerosin und Kondensat in der Troposphäre. Und wenn das in alternative Verkehrsmittel geht, die das Klima weniger belasten, dann hilft das gegen den Klimawandel ab Einführung und nicht erst in ein paar Jahrzehnten.

Auch hier: Die Steuer müßte sehr hoch sein, damit die Leute vom Fliegen abgehalten werden. Wenn ich von mir persönlich ausgehe - wenn eine Urlaubsreise wegen der Steuer 500 Euro teurer ist, dann ist sie es eben. Darauf, diesen Teil der Erde zu sehen, den ich mir vorgenommen habe zu sehen, würde ich KEINESFALLS verzichten. Dafür wird dann eben die neue Couchgarnitur einen Monat später gekauft.

Bei den Geschäftsfliegern ist es ähnlich. Die würden die höheren Kosten zähneknirschend zahlen. Fliegen spart eben viel Zeit ein, auch innerdeutsch.

Im übrigen: Alles, was Du anführst, zielt auf eine Reduktion der Erzeugung von CO2 ab. Die Anreicherung würde weiterhin zunehmen. Die Aufforstung senkt die Konzentration als einzige Maßnahme.


Edit: du selbst hattest allerdings von einer Kerosin-Steuer geschrieben - und da trifft das Argument der sparsameren Flieger zu.

Wie gesagt, theoretisch ja. Aber wenn Du die Kosten einer Airline betrachtest, dann sind da gigantische Blöcke - Kapitalkosten der Flugzeuge, Wartung, Sprit (Personalkosten sind schon unter "ferner liefen") - da müßte die Steuer schon sehr hoch sein, um eine Flottenerneuerung lohnenswert zu machen. Und ab einer bestimmten Höhe brechen die ohnehin traditionell margenschwachen Fluggesellschaften zusammen. Das gäbe ernste volkswirtschaftliche Verwerfungen.


Außerdem träfe sie alle konkurrierenden Airlines gleichermaßen - am Ende würden die Flugpreise steigen.

Ich sehe nicht, inwiefern das dem Klima schadet.

Es nutzt ihm aber auch nicht, und das ist es ja, was Du erreichen willst. Die Nachfrage bei Flugreisen ist wenig elastisch heutzutage. Der Mehrpreis wird einfach gezahlt und trotzdem geflogen.


Lärm macht übrigens erwiesenermaßen krank und wird oftmals ebenfalls mit Umweltverschmutzung gleichgesetzt. Und da ist die Bahn dem Flugzeug hoffnungslos unterlegen. Ich habe schon einmal in einem zum Hotel umgebauten Bahnhofsgebäude gewohnt, an dem alle halbe Stunde der ICE vorbeigedonnert ist. Wäre ein Flugzeug drübergeflogen, hätte man es kaum wahrgenommen.

Es geht aber um den Klimawandel, der uns die kommenden Jahre ganz akut bedroht, nicht generell um Umweltbelastung, die den Menschen bei weitem nicht so stark gefährden.

Das Thema Klima wird zur Zeit sehr gehypt, das wird keiner abstreiten - nichtmal konservative Parteien, mit Ausnahme der AfD, trauen sich, kritische Töne anzuschlagen oder zur Mäßigung aufzurufen. Ich persönlich kann mich erinnern, daß Anfang der Neunzigerjahre fürchterliche Schreckensszenarien entworfen wurden - nichts davon ist eingetroffen. Berlin sollte schon an der Ostsee liegen und ganz Deutschland versteppt sein. In den 80ern war es die drohende Eiszeit, auch wissenschaftlich bewiesen.

Ob uns der Klimawandel also sooo akut bedroht, das weiß keiner - weder die Schreckensapologeten noch die Verharmloser, die sich freuen, daß man in Grönland inzwischen Kartoffeln anbauen kann.


Die Rede war von 0,9 Mrd Hektar - und ja, es würde einige Jahrzehnte dauern, bis der neue Wald sein ganzes Potenzial ausspielen kann. Und Du hast die Studie auch nicht gelesen, denn da stand nichts von 100 Jahren.

Mag sein, dass 100 Jahre nicht genannt wurden, es spielt aber auch keine Rolle. Auch 'einige Jahrzehnte' haben wir nicht. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Wir brauchen Lösungen, die schneller greifen.

Welche schlägst Du vor? Wie gesagt, es sollen Lösungen sein, die nicht nur die Anreicherung verlangsamen, sondern den CO2-Anteil in der Luft senken. Ich bin gespannt auf Deine Vorschläge.

Selbst wenn der Klimawandel in den nächsten Jahrzehnten, in denen die neuen Wälder wachsen, fortschreitet, würde er danach wieder reversibel sein, wenn die CO2-Konzentration und damit die Temperatur wieder sinkt. Aufforstung ist das einzige, was hilft, davon bin ich fest überzeugt. Alles andere senkt nur den Anstieg.


Tatsächlich wäre diese Aufforstung aber der einzig gangbare Weg

Nein, das mag ein netter Zusatz für später sein - hilft aber nicht, wenn es darum geht, irreversible Änderungen zu vermeiden. Dafür brauchen wir was schnelleres. (  https://de.wikipedia.org/wiki/Folgen_der_globalen_Erw%C3%A4rmung#R%C3%BCckkopplungen )

(Sehe mir den Link später an. Ich hoffe, dort was schnelleres zu finden, was die Konzentration tatsächlich senkt und nicht nur deren Anstieg etwas verlangsamt.)


Asperger [...] Kompromißlosigkeit und ihren Dogmatismus ist.

Du tust ja so, als wäre sie die einzige, die hinter dieser Bewegung steht. Was ist mit all denen, die bei den Friday-for-future-Demos teilnehmen? Auch alle Asperger? Nein, also hat damit wohl nichts zu tun.

Ich bin überzeugt, wenn die Veranstaltungen am Freitagabend oder am Sonnabend stattfinden würden, wäre da rein gar kein Schüler zu sehen, außer ein paar Aktivisten. Politiker und Promis, die dabei sind, sind nur Trittvrettfahrer, die sich im Glanz der Fortschrittlichkeit sonnen wollen.


Deiche bauen...

Du möchtest für möglichst viele Auswirkungen des Klimawandels Geld ausgeben, was die Menschheit unmöglich ohne riesige Opfer aufbringen kann. Aber meinst, es wäre zu teuer, wenn jeder Fluggast etwas mehr zahlt? Bitte wie?

Exakt. Weil diese Ausgaben zwar teuer sind, aber einen Sinn haben - entweder senken sie langfristig die CO2-Konzentration (Aufforstung) oder sie mildern die Folgen, wenn der Klimawandel wirklich so stark zuschlägt (was ich persönlich bezweifele). Steuern auf Flugreisen, die nicht explizit für einen dieser beiden Zwecke verwendet werden, nutzen niemandem außer den Staatsfinanzen (oder im Beispiel Frankreich der französischen Staatsbahn). Oder sie werden für einen geringeren Anstieg der Emissionen verwendet, was aber - siehe oben - nichts nutzt, da ja doch immer noch mehr CO2 dazukommt.


[...] kein Problem und problemlos ausgleichbar.

Nein, wie geschrieben, die Zeit fehlt.

Wie gesagt, bring Vorschläge, die die CO2-Konzentration REDUZIEREN und weniger Zweit benötigen. Ich bin sehr gespannt.
Beitrag vom 10.07.2019 - 20:31 Uhr
Userandi8912
User (5 Beiträge)
Wie gesagt, bring Vorschläge, die die CO2-Konzentration REDUZIEREN und weniger Zweit benötigen.

Deine Annahme, eine Verlangsamung der Konzentrationszunahme bringt nichts, entbehrt jeder Grundlage.

Wenn wir ab heute die Anreicherung stoppen (also maximale Verlangsamung) ohne CO2 der Atmosphäre zu entnehmen, dann haben wir kein großes Problem.

Wenn wir die Anreicherung vermindern, dann kaufen wir uns Zeit für z.B. Kernfusion, Flugzeugen mit Hybrid-Antrieb, Fleisch aus dem Labor ohne Methanausstoß, Erneuerbare Energien usw. um letztendlich die Anreicherung zu stoppen.

Auch Aufforstungsprogramme werden erst mal nur den Zuwachs von CO2 verlangsamen und das hilft selbstredend auch schon - auch wenn die ersten Jahre nur sehr langsam. Und falls wir uns in 50 Jahren nicht alle gegenseitig umgebracht haben im Krieg um Wasser und Nahrung, dann können wir auch die Reduktion genießen.
Beitrag vom 10.07.2019 - 20:33 Uhr
UserDASH6@
User (33 Beiträge)
Debaser schreibt: Vor kurzem gab es eine Studie, dass nur Wiederaufforstung den CO2-Anteil in der Atmosphäre signifikant senken kann - der Mensch hat seit Beginn der Industrialisierung die Hälfte aller Waldflächen in der Welt vernichtet. Das zeigt, daß wir bei CO2 ein Abbau- und kein Entstehungsproblem haben; der Mensch fügt zum natürlich entstehenden CO2 nur 3% dazu (selbst der Weltklimarat geht nur von 5% aus).

Dem ist nichts hinzuzufügen. Es gibt dazu mehrere Studien welche besagen, das heute täglich zwischen 55.000 - 60.000 ha Waldflächen gerodet werden.
Das z.B. Brasilien in den letzten 18 Monaten mehr Regenwald gerodet hat, als die letzten 10 Jahre zusammen. Und dies alles nur, um Anbauflächen und Weideland zu schaffen um entsprechende Güter nach Europa - Mercosur - liefern zu können.

Von Malaysia und Indonesien ganz abgesehen, die riesigen Rodungen für die Schaffung von entsprechenden Plantagen zur Palmölgewinnung.

Und wenn man bedenkt, entsprechende Studien belegen dies ebenfalls, dass allein das amerikanische Militär für einen jährlichen Schadstoffausstoß verantwortlich ist, welcher der Größenordnung von 380 Mill. Pkw entspricht. Vielleicht ist auch das mit ein Grund, warum Trump aus dem Klimaabkommen ausgestiegen ist.

Gleichzeitig haben Forscher ermittelt, dass durch die weltweite Luftfahrt zwischen 2,5 und 3% der Klimabelastung erfolgt und der gesamte Transportsektor - Pkw, Lkw, Schiffe usw. weitere ca.12% von der Gesamtbelastung ausmachen. Alle angeführten Studien im Internet unter Klimastudien abrufbar.

Daher sollten mMn Politiker einmal diese Fakten aufgreifen und entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, dass Brand- und Waldrodungen nicht mehr möglich sind und damit eine Verbesserung eintritt. Da wäre dem Klima sofort viel mehr geholfen.




Dieser Beitrag wurde am 10.07.2019 20:45 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.07.2019 - 05:03 Uhr
UserEricM
User (2159 Beiträge)
Auch hier: Die Steuer müßte sehr hoch sein, damit die Leute vom Fliegen abgehalten werden. Wenn ich von mir persönlich ausgehe - wenn eine Urlaubsreise wegen der Steuer 500 Euro teurer ist, dann ist sie es eben. Darauf, diesen Teil der Erde zu sehen, den ich mir vorgenommen habe zu sehen, würde ich KEINESFALLS verzichten. Dafür wird dann eben die neue Couchgarnitur einen Monat später gekauft.

Man kann davon ausgehen dass iele Kunden anders kalkulieren.
Sonst hätte das Aufkommen der Billigflüge nicht zu einem starken Anstieg des Fliegens geführt.

Bei den Geschäftsfliegern ist es ähnlich. Die würden die höheren Kosten zähneknirschend zahlen. Fliegen spart eben viel Zeit ein, auch innerdeutsch.

dito.

Im übrigen: Alles, was Du anführst, zielt auf eine Reduktion der Erzeugung von CO2 ab. Die Anreicherung würde weiterhin zunehmen. Die Aufforstung senkt die Konzentration als einzige Maßnahme.

Diese Massnahme ist eine langfistige _einmalige_ Möglichkeit CO2 aus der Atmosphäre zu bekommen.
Wenn wir gleichzeitig weiter massiv fossiles CO2 in die Atmosphäre blasen, bringt das gar nichts.
Nur kombiniert mit einer Verbrauchsreduktion macht das überhaupt Sinn...

Edit: du selbst hattest allerdings von einer Kerosin-Steuer geschrieben - und da trifft das Argument der sparsameren Flieger zu.

Wie gesagt, theoretisch ja. Aber wenn Du die Kosten einer Airline betrachtest, dann sind da gigantische Blöcke - Kapitalkosten der Flugzeuge, Wartung, Sprit (Personalkosten sind schon unter "ferner liefen") - da müßte die Steuer schon sehr hoch sein, um eine Flottenerneuerung lohnenswert zu machen. Und ab einer bestimmten Höhe brechen die ohnehin traditionell margenschwachen Fluggesellschaften zusammen. Das gäbe ernste volkswirtschaftliche Verwerfungen.


"Volkswirtschaftlich" ist ein Begriff die hier wohl "große" suggerieren soll, faktisch aber falsch ist.
Es gäbe wie in den vergangenen Jahren auch einige Firmen die schließen und andere die neu aufmachen. Arbeitsplätzen fallen in einigen Bereichen weg und enstehen in anderen neu.
Vielleicht wäre es mit dem Kohleausstieg zu vergleichen, der auch mit Fördermaßnahmen abgesichert wird.


Außerdem träfe sie alle konkurrierenden Airlines gleichermaßen - am Ende würden die Flugpreise steigen.

Ich sehe nicht, inwiefern das dem Klima schadet.

Es nutzt ihm aber auch nicht, und das ist es ja, was Du erreichen willst. Die Nachfrage bei Flugreisen ist wenig elastisch heutzutage. Der Mehrpreis wird einfach gezahlt und trotzdem geflogen.


Spekulative Behauptung.
Die mir obenfrein unlogissch erscheint.
Billige Flüge haben zu einer massiven Zunahme geführt. Warum sollte eine Verteuerung nicht das Gegenteil bewirken?


Lärm macht übrigens erwiesenermaßen krank und wird oftmals ebenfalls mit Umweltverschmutzung gleichgesetzt. Und da ist die Bahn dem Flugzeug hoffnungslos unterlegen. Ich habe schon einmal in einem zum Hotel umgebauten Bahnhofsgebäude gewohnt, an dem alle halbe Stunde der ICE vorbeigedonnert ist. Wäre ein Flugzeug drübergeflogen, hätte man es kaum wahrgenommen.

Es geht aber um den Klimawandel, der uns die kommenden Jahre ganz akut bedroht, nicht generell um Umweltbelastung, die den Menschen bei weitem nicht so stark gefährden.

Das Thema Klima wird zur Zeit sehr gehypt, das wird keiner abstreiten - nichtmal konservative Parteien, mit Ausnahme der AfD, trauen sich, kritische Töne anzuschlagen oder zur Mäßigung aufzurufen.

Ja, unsere "mutige" AfD, sie alleine "wagt" das Gleichsetzen einer Meinung "das finde ich aber blöd" mit wissenschaftlicher Erkenntnis "Klimaawandel existiert nicht".
Mannomann...

Ich persönlich kann mich erinnern, daß Anfang der Neunzigerjahre fürchterliche Schreckensszenarien entworfen wurden - nichts davon ist eingetroffen.
Berlin sollte schon an der Ostsee liegen und ganz Deutschland versteppt sein. In den 80ern war es die drohende Eiszeit, auch wissenschaftlich bewiesen.


Bitte bringen Sie nur Beispiele, bei denen 99% der Fach-Wissenschaftler einer Meinung waren und gegen die tatsächlich nichts getan wurde.
Also kommen Sie bitte weder mit "Eiszeit-Apokalypse noch Waldsterben durch Sauren Regen


Ob uns der Klimawandel also sooo akut bedroht, das weiß keiner - weder die Schreckensapologeten noch die Verharmloser, die sich freuen, daß man in Grönland inzwischen Kartoffeln anbauen kann.


Äh, doch, das "dass" kann man relativ leicht ausrechnen und sogar schon beobachten.
Bisschen schwieriger wird das "ab wann wie stark" und das "ab wann kann man es nicht mehr korrigieren?", da man u.A. nicht weiß wie schnell genau die Arktis wo auftaut und jede Menge Methan zusätzlich freisetzt.

Die Rede war von 0,9 Mrd Hektar - und ja, es würde einige Jahrzehnte dauern, bis der neue Wald sein ganzes Potenzial ausspielen kann. Und Du hast die Studie auch nicht gelesen, denn da stand nichts von 100 Jahren.

Mag sein, dass 100 Jahre nicht genannt wurden, es spielt aber auch keine Rolle. Auch 'einige Jahrzehnte' haben wir nicht. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Wir brauchen Lösungen, die schneller greifen.

Welche schlägst Du vor? Wie gesagt, es sollen Lösungen sein, die nicht nur die Anreicherung verlangsamen, sondern den CO2-Anteil in der Luft senken. Ich bin gespannt auf Deine Vorschläge.


Das ist kein entweder-oder. Das eine muss mit dem anderen kombiniert werden.

Selbst wenn der Klimawandel in den nächsten Jahrzehnten, in denen die neuen Wälder wachsen, fortschreitet, würde er danach wieder reversibel sein, wenn die CO2-Konzentration und damit die Temperatur wieder sinkt.

Woraus schließen Sie das?
In der Vergangenheit des Erdklimas lassen sich Kipp-Punkte finden, die einen Zustand in einen anderen überführen. Es spricht viel dafür dass wird uns einem solchen Kipp-Punkt nähern oder in sogar bereits überschritten haben.

Aufforstung ist das einzige, was hilft, davon bin ich fest überzeugt. Alles andere senkt nur den Anstieg.


Tatsächlich wäre diese Aufforstung aber der einzig gangbare Weg

Nein, das mag ein netter Zusatz für später sein - hilft aber nicht, wenn es darum geht, irreversible Änderungen zu vermeiden. Dafür brauchen wir was schnelleres. (  https://de.wikipedia.org/wiki/Folgen_der_globalen_Erw%C3%A4rmung#R%C3%BCckkopplungen )

(Sehe mir den Link später an. Ich hoffe, dort was schnelleres zu finden, was die Konzentration tatsächlich senkt und nicht nur deren Anstieg etwas verlangsamt.)


Asperger [...] Kompromißlosigkeit und ihren Dogmatismus ist.

Du tust ja so, als wäre sie die einzige, die hinter dieser Bewegung steht. Was ist mit all denen, die bei den Friday-for-future-Demos teilnehmen? Auch alle Asperger? Nein, also hat damit wohl nichts zu tun.

Ich bin überzeugt, wenn die Veranstaltungen am Freitagabend oder am Sonnabend stattfinden würden, wäre da rein gar kein Schüler zu sehen, außer ein paar Aktivisten. Politiker und Promis, die dabei sind, sind nur Trittvrettfahrer, die sich im Glanz der Fortschrittlichkeit sonnen wollen.

Mit Ad Hominem Attacken disqualifiziert man sich eigentlich nur selbst.
Wessen Trittbrettfahrer sind Sie?



Deiche bauen...

Du möchtest für möglichst viele Auswirkungen des Klimawandels Geld ausgeben, was die Menschheit unmöglich ohne riesige Opfer aufbringen kann. Aber meinst, es wäre zu teuer, wenn jeder Fluggast etwas mehr zahlt? Bitte wie?

Exakt. Weil diese Ausgaben zwar teuer sind, aber einen Sinn haben

Wenn wir weiter CO2 wie heute in die Luft blasen, haben die gar keinen Sinn. So hoch kann man Deiche gar nicht bauen.
Mal abgesehen von der Tatsache, dass in vielen Gegenden der Welt gar keine Deiche existieren.
Und Ihre "mutige" AfD ist dann auch die letzte, die Lösungen für die so von uns mutwillig erzeugten neuen Klimaflüchtlinge hat.

- entweder senken sie langfristig die CO2-Konzentration (Aufforstung) oder sie mildern die Folgen, wenn der Klimawandel wirklich so stark zuschlägt (was ich persönlich bezweifele). Steuern auf Flugreisen, die nicht explizit für einen dieser beiden Zwecke verwendet werden, nutzen niemandem außer den Staatsfinanzen (oder im Beispiel Frankreich der französischen Staatsbahn). Oder sie werden für einen geringeren Anstieg der Emissionen verwendet, was aber - siehe oben - nichts nutzt, da ja doch immer noch mehr CO2 dazukommt.


Ein langsamerer Anstig wäre ja schonmal was im Vergleich zu den letzten 50 Jahren.
Dass das "nichts nützen" würde ist natürlich falsch.
Und natürlich wäre zusätzliche Abgaben auf Flüge eine Möglichkeit das zu erreichen.



[...] kein Problem und problemlos ausgleichbar.

Nein, wie geschrieben, die Zeit fehlt.

Wie gesagt, bring Vorschläge, die die CO2-Konzentration REDUZIEREN und weniger Zweit benötigen. Ich bin sehr gespannt.

Ihr alleiniger Fokus auf Reduktion durch Wälder scheint den einzigen Sinn zu haben, die Luftfahrt vor Einschränkungen zu bewahren.
Warum eigentlich - wenn es ihnen doch egal ist, ob ein Ticket 500 Euro mehr kostet?


Dieser Beitrag wurde am 11.07.2019 06:33 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.07.2019 - 05:50 Uhr
UserEricM
User (2159 Beiträge)
Nachtag (an Debaser)
der Mensch fügt zum natürlich entstehenden CO2 nur 3% dazu (selbst der Weltklimarat geht nur von 5% aus).

Das ist in mehreren Aspekten falsch.
CO "ensteht" gar nicht natürlich, da der globale CO2 Kreislauf aus Pflanzen- und Tierwelt geschlossen ist.
Der Mensch fügt jetzt diesem eigentlich geschlossenen natürlichen CO2 Kreislauf ständig neues, fosssiles CO2 zu.
D.h. eigentlich muss man sagen dass der Mensch 100% des neu "entstehenden", besser:freigesetzten CO2 zuführt.

So wurde der CO2 Gehalt der Atmosphäre seit 1850 um 132 ppm oder 40% erhöht - von 280 auf aktuell 412 ppm.
40ppm von 1850 bis etwa 1970, 92 ppm alleine in den letzten 50 Jahren.
Und jedes Jahr pumpen wir weitere 2 ppm in die Atmosphäre.

Dieser Beitrag wurde am 11.07.2019 06:14 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.07.2019 - 07:51 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (445 Beiträge)
Nicht zu vergessen, dass für neue Bahnstrecken weitere Flächen verbaut werden...

Da die Leute - wenn überhaupt - wohl innereuropäisch aufs Flugzeug verzichten würden - welche Bahnstrecken sollen denn da bitte fehlen, die noch gebaut werden müssten?

Klassische Beispiele:

NUE - MUC bauen, die gibt es nicht mal. Würde die komplette Kurzstreckenflugverbindung NUE - MUC einsparen. Zudem würde es den Unsinn abschaffen, dass man von NUE erst mal nach MUC HBF fahren muss, um von da in die entgegengesetzte Richtung wieder 45min mit der S-Bahn zum Flughafen MUC rauszufahren.

FRA - NUE (25Min Flugzeit) auf Hochgeschwindigkeit ausbauen (derzeit, egal ob IC oder ICE 2:25h) könnte die Kurzstreckenverbindung einsparen und wäre mit der Bahn in rund 1 Stunde möglich.

Nachdem FRA - CGN ausgebaut wurde und der ICE nur noch 51 Minuten für die Verbindung benötigt hat Lufthansa die Strecke eingestellt und betreibt Codesharing mit der Deutschen Bahn.

Zudem ist man bei den Bahnhöfen meist schon recht zentral. Zu/von den Flughäfen benötigt es nicht selten erst mal das Auto, oder aber einen Zubringer per Zug/Bus.