Community / / "Kurswechsel in der Luftfahrt"

Beitrag 1 - 9 von 9
Beitrag vom 10.06.2020 - 15:12 Uhr
UserEricM
User (3676 Beiträge)
Nachdem sogar die Autoindustrie in Bezug auf die Corona-Finanzhilfen auf die "grüne" Schiene eingenordet wurde, wäre es nur konsequent, der Luftfahrtindustrie als großem CO2, Lärm- und Feinstaub-Emittenten Hilfen nur gegen ähnliche Auflagen zu gewähren.
In einer Zeit großer Veränderungen könnte das quasi "nebenbei" erfolgen und damit auch ein Stück zur langfristigen Zukunftsfähigkeit der Luftfahrt beitragen.
Beitrag vom 10.06.2020 - 15:39 Uhr
UserF11
User (19 Beiträge)
Klar doch: Alle, die sich für die Umwelt einsetzen, sind Feinde der Wirtschaft. Nur leider falsch! Am Beispiel der deutschen Autoindustrie wird deutlich, wohin das gegenwärtige Wirtschaften führt: in die Unfähigkeit zu wirklichen Innovationen. Und Gleiches gilt für die Luftverkehrswirtschaft: immerwährendes und ungebremstes Wachstum führt letztlich nicht zu mehr Wohlstand, sondern zur Klimakatastrophe. Und die bedroht unsere Zukunft weitaus heftiger als CoViD-19!
Beitrag vom 10.06.2020 - 16:50 Uhr
UserAvokus
User (888 Beiträge)
Klar doch: Alle, die sich für die Umwelt einsetzen, sind Feinde der Wirtschaft. Nur leider falsch! Am Beispiel der deutschen Autoindustrie wird deutlich, wohin das gegenwärtige Wirtschaften führt: in die Unfähigkeit zu wirklichen Innovationen. Und Gleiches gilt für die Luftverkehrswirtschaft: immerwährendes und ungebremstes Wachstum führt letztlich nicht zu mehr Wohlstand, sondern zur Klimakatastrophe. Und die bedroht unsere Zukunft weitaus heftiger als CoViD-19!

Zum einen haben die Staatsmedien und Umweltlobbies einen guten Job gemacht die Gehirne vieler Menschen gut durchzuwaschen und letzten Sachverstand weichzuspülen.

Zweitens sind Klima und Umwelt nicht das gleiche, werden aber meistens in den selben Topf geworfen. Man kann durchaus für Umweltschutz sein. Das hat aber zwangsläufig nichts mit Klimawandel zu tun. Umweltzerstörung hat vielfach etwas mit falscher Erziehung zu tun. Es sei denn man hat den Glauben an die Allmacht unseres Schöpfers mit Klimareligion vertauscht. Für die Klimajünger ist ja bereits das Dasein des Menschen an sich eine Klimakatastrophe.

Ach übrigens, noch letztes Jahr hieß es unsere Städte wären hochgradig von Feinstaub belastet. Gestern hieß es in den Nachrichten dass letztes Jahr dann doch nicht so schlimm war.

Das wir beim Thema Innovationen in der Automobilindustrie den Anschluß verloren haben, dem stimme ich sogar zu. Nur ob Elektomobilität jetzt gut für die Umwelt ist, selbst dafür können sich die Umweltschützer nicht erwärmen und es wird alles an vordergründigen Beweisen aufgeboten um selbst diese Technologie schlecht zu machen. Demnach wäre es wohl am besten wenn unser Importschlager "einfach nicht mehr exportieren" wäre, oder vielleicht Fahrräder nach China verkaufen.
Beitrag vom 10.06.2020 - 17:14 Uhr
UserFW 190
User (1919 Beiträge)
Klar doch: Alle, die sich für die Umwelt einsetzen, sind Feinde der Wirtschaft. Nur leider falsch! Am Beispiel der deutschen Autoindustrie wird deutlich, wohin das gegenwärtige Wirtschaften führt: in die Unfähigkeit zu wirklichen Innovationen. Und Gleiches gilt für die Luftverkehrswirtschaft: immerwährendes und ungebremstes Wachstum führt letztlich nicht zu mehr Wohlstand, sondern zur Klimakatastrophe. Und die bedroht unsere Zukunft weitaus heftiger als CoViD-19!

Bei der Bedrohung gehe ich mit, aber eine Lösung kann nur Weltweit erfolgen. Und da trennen wir uns denn ich sehe trotz der Lippenbekenntnisse in den Konferenzen, dass die CO2 Exposition stetig wächst. Und wie sagte H-W Sinn: Solange das Öl und Gas nicht im Boden verbleibt wird das nichts mit der CO2 Reduzierung. Norwegen ist ein super Beispiel für Scheinheiligkeit und Bigotterie: Da fährt die Ministerpräsidentin mit dem E- Auto von Bergen nach Oslo, lässt sich für den Umweltschutz (weil nicht geflogen) beglück wünschen, kam aber per Hubschrauber bis Bergen von einer Ölplattform in der Nordsee wo gerade ein neues Ölfeld erschlossen wurde.

Die feine Dame glaubt, wenn Sie das Öl an die Welt verkauft dann ist Norwegen trotzdem Umweltfreundlich weil man sich mit dem Öl und Gas Geld teuere Elektro Infrastruktur erkaufen kann. Und Norwegian als Airline macht mit dumping Preisen Märkte auf die es sonst nicht geben würde. Die meistenMenschenhaben es einfach noch nicht begriffen, wir sind ein Raumschiff und was im fernen China oder sonst wo passiert, hat auch auf uns hinsichtlich CO2 Belastung einen Einfluss.

Zu den Elektro Autos gab es letzte Woche bei Quarks und Co einen guten, kritischen Beitrag hin sichtlich Umweltbelastung imVergleich zum Verbrenner. Die ach so hohe Lebensdauer der Akkus und deren 2 Verwertung als Strompuffer. Von welchen Zeiten sprechen wir denn dann insgesamt? Jeder Smartphone oder Laptop Besitzer kann doch sein Gerät hinsichtlich Akku Lebensdauer beurteilen. 10 Jahre? Haha.

Beitrag vom 10.06.2020 - 17:24 Uhr
UserEricM
User (3676 Beiträge)
Zum einen haben die Staatsmedien und Umweltlobbies einen guten Job gemacht die Gehirne vieler Menschen gut durchzuwaschen und letzten Sachverstand weichzuspülen.

Für jemand, der Corona für ein große Verschwörung hält, ist das ein bemerkenswert unreflektiertes Statement

Zweitens sind Klima und Umwelt nicht das gleiche, werden aber meistens in den selben Topf geworfen. Man kann durchaus für Umweltschutz sein. Das hat aber zwangsläufig nichts mit Klimawandel zu tun. Umweltzerstörung hat vielfach etwas mit falscher Erziehung zu tun. Es sei denn man hat den Glauben an die Allmacht unseres Schöpfers mit Klimareligion vertauscht. Für die Klimajünger ist ja bereits das Dasein des Menschen an sich eine Klimakatastrophe.

Ach übrigens, noch letztes Jahr hieß es unsere Städte wären hochgradig von Feinstaub belastet. Gestern hieß es in den Nachrichten dass letztes Jahr dann doch nicht so schlimm war.

Das wir beim Thema Innovationen in der Automobilindustrie den Anschluß verloren haben, dem stimme ich sogar zu. Nur ob Elektomobilität jetzt gut für die Umwelt ist, selbst dafür können sich die Umweltschützer nicht erwärmen und es wird alles an vordergründigen Beweisen aufgeboten um selbst diese Technologie schlecht zu machen. Demnach wäre es wohl am besten wenn unser Importschlager "einfach nicht mehr exportieren" wäre, oder vielleicht Fahrräder nach China verkaufen.


Ich versucche jetzt ernsthaft in dem ganzen Geschwurbel ein Argument zu entdecken, das sich auf den Artikel beziehen könnte.
Aber Fehlanzeige...
Warum also denken Sie dass Umwelt-Vorgaben die Wirtschschaft "kleinkriegen" würden?
Dieses Argument wurde ja wieder und wieder seit der frühen Umweltgesetzgebung in den 70ern angebracht. Und war bisher immer falsch.
Beitrag vom 10.06.2020 - 20:29 Uhr
UserF11
User (19 Beiträge)
Na ja, warum Klima und Umwelt nicht zusammengehören sollen, kann ich schwer nachvollziehen. Und das werfe ich ich auch nicht in einen Topf. Denn wer das Klima gefährdet, zerstört die Umwelt!
Wer von Staatsmedien fantasiert, hat den Blick auf die Realität leider verloren... und wünscht sich wahrscheinlich einfache Antworten in einer komplizierten Welt. Und dann ist es einfach, anderen einen weich gespülten Sachverstand zu unterstellen. Ich habe mal gelernt, das Schwierigste im Leben ist, immer weiter zu denken, immer weiter zu fragen .... und zu lernen, dass es keine einfache Antworten gibt. Und noch ein Tipp: bereits 1972 hat der Club of Rome (ein Zusammenschluss völlig unbedeutender und sicher korrumpierter Wissenschaftler in seinem Bericht "Grenzen des Wachstums" vieles vorweg genommen, was uns heute trifft. Blöd, dass seriöse Forschung so oft recht hat..

Dieser Beitrag wurde am 10.06.2020 20:30 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.06.2020 - 11:14 Uhr
UserJumpfly
User (287 Beiträge)
>die Regierung schreibt sich damit eine Vorreiterrolle gegen Sozialdumping und für Umweltschutz zu.

Kann mir jemand erklären, was die Erhöhung von Steuern auf Flüge mit Umweltschutz uind Verhinderung von Sozialdumping zu tun hat? Ist denn definiert, dass die Mehreinnahmen durch Steuern zwingend in Umweltschutz und unterbezhalte Mitarbeiter der Flugbranche aufgewendet werden? Oder könnte es am Ende doch eher so sein, dass nun Preisdumping eben nicht mehr bei 10€ beginnt, sondern eben bei 40€, die Differenz verschwindet im Staatssäckel und die Arbeitsbedingungen bleiben so wie sie sind? Ich habe bisher keine Nachrichten finden können in denen Lauda oder Wizz das neue Gesetz begrüßen und die Tarifvertrag für Angestellt nun freiwillig deutlich über Mindestgehalt erhöhen. Vielleicht habe ich es allerdings nur nicht finden können...
Beitrag vom 11.06.2020 - 18:52 Uhr
UserEricM
User (3676 Beiträge)
Kann mir jemand erklären, was die Erhöhung von Steuern auf Flüge mit Umweltschutz uind Verhinderung von Sozialdumping zu tun hat?

Nope. Diese Kausalität sehe ich auch nicht.
Immerhin trifft eine pauschale Umweltsteuer die LC-Airlines prozentual am stärksten.
Aber ein "in die Schranken weisen" der Konkurrenz der AUA scheint -etwas- übertrieben.
Beitrag vom 11.06.2020 - 20:23 Uhr
Useratamani
User (1 Beiträge)

Wer von Staatsmedien fantasiert, hat den Blick auf die Realität leider verloren... und wünscht sich wahrscheinlich einfache Antworten in einer komplizierten Welt. Und dann ist es einfach, anderen einen weich gespülten Sachverstand zu unterstellen. Ich habe mal gelernt, das Schwierigste im Leben ist, immer weiter zu denken, immer weiter zu fragen .... und zu lernen, dass es keine einfache Antworten gibt. Und noch ein Tipp: bereits 1972 hat der Club of Rome (ein Zusammenschluss völlig unbedeutender und sicher korrumpierter Wissenschaftler in seinem Bericht "Grenzen des Wachstums" vieles vorweg genommen, was uns heute trifft. Blöd, dass seriöse Forschung so oft recht hat..

Waren das die, die behauptet haben, 1992 geht das Öl aus...und die Vorräte an Aluminium, Kupfer usw. sind auch aufgebraucht.
Gut dass das anscheinend Wissenschaft doch sehr flexibel ist...vorallem was die Zukunft betrifft.