Community / / Lufthansa-Aktien im Sinkflug

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Beitrag vom 22.06.2019 - 12:59 Uhr
UserULFT Cargo
User (27 Beiträge)
Hier die Idee für Carsten Spohr:
Die Löhne einfrieren, jeder Mitarbeiter DARF täglich Betrag X beisteuern (von dem sich zunächst selbst bedient wird) und der Rest ist für die ungeduldigen Aktionäre. So wird alles wieder gut.

Oder: Spohr macht es Zetsche nach und geht mit 4.250,-- € TÄGLICH in Rente. Dann ist auch alles gut.
Beitrag vom 22.06.2019 - 13:26 Uhr
UserYankeeZulu1
User (135 Beiträge)
nun, Herr Spohr wird wohl nicht jetzt schon in Rente wollen, er hatte bisher gute ideen und wird diese auch künftig haben, aber gegen das vorhandene Billig-Umfeld kann man an normal-tarifierten Airports ebenso gegenhalten wie gegen die bestehenden Tarifverträge und die (sorry!) teils abstrusen Ideen der Gewerkschaften. Würde er aber Gehaltstarife anbieten, die denen der Billiganbieter ebenbürtig sind, würde man ihn verteufeln und Daurrstreiks wären angesagt. Dazu kommt noch das Deutsche Steuerumfeld, weldhes andere umgehen können, er als LH-Konzern-Vorstand halt nicht.
Für den Aktionär gilt: sitze das aus, die besseren Zeiten kommen wieder, ein DAX-Wert ist kein geeignetes Kurzzeit-Spekulationsobjekt.
Beitrag vom 22.06.2019 - 13:36 Uhr
Usergordon
User (1602 Beiträge)
Hier die Idee für Carsten Spohr:
Die Löhne einfrieren, jeder Mitarbeiter DARF täglich Betrag X beisteuern (von dem sich zunächst selbst bedient wird) und der Rest ist für die ungeduldigen Aktionäre. So wird alles wieder gut.

Ich kann Ihre Kritik nicht verstehen.
In diesem Jahr haben die 130.000 Mitarbeiter mehr vom Gewinn abbekommen als die 390.000 Aktionäre.
Kennen Sie ein anderes Unternehmen in dieser Branche, wo dies der Fall ist? Das ist eine ernst gemeinte Frage!
Beitrag vom 22.06.2019 - 16:50 Uhr
UserULFT Cargo
User (27 Beiträge)
Und warum dann die dauernden Streiks bei LH??
Beitrag vom 22.06.2019 - 17:13 Uhr
UserNexus
User (463 Beiträge)
nun, Herr Spohr wird wohl nicht jetzt schon in Rente wollen, er hatte bisher gute ideen und wird diese auch künftig haben, aber gegen das vorhandene Billig-Umfeld kann man an normal-tarifierten Airports ebenso gegenhalten wie gegen die bestehenden Tarifverträge und die (sorry!) teils abstrusen Ideen der Gewerkschaften. Würde er aber Gehaltstarife anbieten, die denen der Billiganbieter ebenbürtig sind, würde man ihn verteufeln und Daurrstreiks wären angesagt. Dazu kommt noch das Deutsche Steuerumfeld, weldhes andere umgehen können, er als LH-Konzern-Vorstand halt nicht.
Für den Aktionär gilt: sitze das aus, die besseren Zeiten kommen wieder, ein DAX-Wert ist kein geeignetes Kurzzeit-Spekulationsobjekt.

Die Mitarbeiter auf Malle hätten gerne die Tarife der Billigkonkurrenz.
Das waren die besseren Zeiten. Wo soll eine Verbesserung der Situation auch herkommen, der Wettbewerb steigt, die Preise fallen und die Europäer gehen demnächst in Massen in Rente.
Beitrag vom 22.06.2019 - 17:29 Uhr
Usercontrail55
User (928 Beiträge)
Und warum dann die dauernden Streiks bei LH??
Das beantwortet nicht die Frage.
Ihre Aussage war, dass die Mitarbeiter liefern und sich Vorstand und Aktionäre die Taschen voll machen. Dem ist aber nicht so.
Warum UFO streikt können Sie bei UFO nachlesen, da geht es nicht um Geld.
Beitrag vom 22.06.2019 - 18:07 Uhr
UserULFT Cargo
User (27 Beiträge)
Schlussendlich geht es immer ums Geld!!
Beitrag vom 22.06.2019 - 18:32 Uhr
Usergordon
User (1602 Beiträge)
Schlussendlich geht es immer ums Geld!!

Schlussendlich macht Eurowings Verluste.
Mir ist völlig unverständlich, wie Angestellte eine Firma, die Verluste macht, bestreiken wollen. Wo nichts ist, gibt es auch nichts zu holen.
Oder ist Gewinnerzielung gleichgültig?

@ ULFT Cargo: Wie sehen Sie das?
Beitrag vom 22.06.2019 - 19:42 Uhr
Usercontrail55
User (928 Beiträge)
Schlussendlich geht es immer ums Geld!!
Amen.
Wenn das Ihr Antreiber im Leben ist, dann sind Sie zu bedauern.
Beitrag vom 22.06.2019 - 19:47 Uhr
UserYankeeZulu1
User (135 Beiträge)
es geht sicher auch um Geld, aber bei Gewerkschaften auch um MACHT(erhaltung), und den Gewerkschaften laufen schlußendlich die Mitgleider davon, wenn es durch Gewerkschaftseinsatz nicht deutlich mehr gibt, als die Arbeitgeber so geben würden. Streiks sind nicht selten durch die Gewerkschaften veranlasst. Kein Mensch kann nachvollziehen, wenn in guten Zeitnén (die nächstes Jahr vrobei sein können) viel Geld verlangt wird, das auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten weitergezahlt werden muß. Das ist kurzsichtiger Schwachsinn (sorry, davon bin ich überzeugt).
Und ja, es gibt auch andere Unternehmen welche die Mitarbeiter nachhaltig sehr deutlich an den Unternehmensgewinnen beteiligen, das muß nicht durch Erhöhung laufender Vergätung geschehen, das kann deutlich besser steuerbar durch Einmalzahlungen erfolgen. Gutes Beispiel ist die BASF.
Beitrag vom 22.06.2019 - 20:11 Uhr
UsercosmoB
User (84 Beiträge)
Witzig, die Mitarbeiter sind jetzt also Schuld an der Misere der Lufthansa. Spohr, der viele Millionen für unsinnige Consultans verschwendet ist natürlich der Gute. Der Mann ist ein miserabler Manager, der keinen Plan hat. Eurowings ist ein minderwertiges Produkt zu Premiumpreisen und macht trotzdem Verlust. Die klassische LH baut überall Service ab ( in Berlin hat man nur noch ein paar einige Mitarbeiter in der Lounge, die auch bald wegfallen alles andere wurde outgesourced). Sprich man zahlt Höchstpreise für miesen Service. Lufthansa ist niemals eine 5-Star Airline, wenn man sie mit den asiatischen Konkurrenten vergleicht. Weniger McKinsey und mehr Kundenorientierung würde der Lufthansa gut tun !
Beitrag vom 23.06.2019 - 00:30 Uhr
UserPille
User (123 Beiträge)
@cosmoB
Welches war nochmal die Airline die Sie jahrelang erfolgreich geleitet haben, auch im schwierigsten Umfeld mit Personal zu fürstlichen Konditionen?
Beitrag vom 23.06.2019 - 05:51 Uhr
Userjasonbourne
User (1699 Beiträge)
ich kenne niemanden bei LH der meint er verdient schlecht.
Darum wundern mich die streiks immer wieder.

Am Ende macht der Laden aber immer noch 2 Mrd. gewinn, das ist doch solide.

Wenn ich mir dagegen Ryanair, Norwegian und Co anschaue, puh.
Beitrag vom 23.06.2019 - 07:09 Uhr
UserYankeeZulu1
User (135 Beiträge)
unbeschadet des Betriebsergebnisses anderer Airlines: diese haben es doch oft relativ leicht, haben keine Altlasten, fliegen nur Strecken, die sich lohnen können, haben oft einen "Einheitsfluggerätepark" etc etc, da mu0 eigentlich relativ schnell Geld fließen, zumal die MitarbeiterInnen nicht immer so super bezahlt werden.
Bei LH nicht so einfach hinzukriegen
Beitrag vom 23.06.2019 - 07:25 Uhr
UserJojabu
User (62 Beiträge)
Kein Wunder,
Privat flieg ich mit den Billigsten.
Warum sollte ich auch noch LH fliegen, der Service ist doch auf dem selben Level angekommen.

LH ist nix mehr, und über EW muss man nix sagen.

Dann lieber Ryanair, da weiß ich von Anfang an worauf ich mich einlasse.
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