Community / / Lufthansa betrachtet PPV-Kündigung ...

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Beitrag vom 04.07.2022 - 07:57 Uhr
UserDashsteuermann
User (38 Beiträge)
Wenn ein Vorstand Fehler macht "lässt er sich überreden".

Wenn es gut läuft war es einfach unheimlich gute Arbeit des Vorstandes.

Dieses Selbstverständnis stinkt zum Himmel!
Beitrag vom 04.07.2022 - 07:59 Uhr
UserBoeing757767
User (775 Beiträge)
Den PPV kann er wieder haben, nur nicht mehr zu den damaligen Konditionen... Die Piloten sind ja nicht dämlich...
Dass von den CPT mit Abfindung viele wiederkommen, klar bei der Stimmung im Laden...nein....
30 A 340 Piloten von 380. Die Quote ist ja nicht so dolle.

Die meisten haben die Kohle mitgenommen, sind glücklich zu Hause zu sein, oder fliegen nun für 5 Jahre woanders zu besseren Konditionen...
Für ein LH Vollzeit Gehalt muss man im Ausland nur ca 50 % des Pensums fliegen, bekommt also 2 Trips Langstrecke und die DH Anreise und Abreise in Business. Da ist egal für wen ich fliege.
Und ein im Ausland standard, befristeten 5 Jahresvertrag mag die Jüngeren mit Streben nach Sicherheit stören, einen CPT, der eh schon damit gerechnet hat, dass der letzte Flug gelaufen ist, den interessiert das vermeintliche "Risiko" nicht mehr.

Warum soll man da 4-5 Langstreckentrips ex D bei LH fliegen ? In welch einer Traumwelt lebt Spohr eigentlich ?

Er hat doch ne Cpt 320 Lizenz, kann er ja ein Conversion Training A380 machen und loslegen.

Dieser Beitrag wurde am 04.07.2022 08:14 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.07.2022 - 08:22 Uhr
UserSonnenbar
User (185 Beiträge)
Eurowings, Discover usw. stehen doch bereit. Die Passage ist mittlerweile ein Auslaufsmodelll.
Beitrag vom 04.07.2022 - 08:27 Uhr
UserSaintEx
User (364 Beiträge)
Wieder offenbar CS sich als fulminanter Lügner wider besseren Wissens, denn es waren keineswegs NUR 130 Kapitäne vereinbart. In Wahrheit waren MINDESTENS 125 Kapitäne vereinbart. Diese Auslöseschwelle hatte das Management gefordert, weil man sich in seiner unendlichen Arroganz absolut sicher war, dass niemals so viele Kapitäne gehen würden.
Erst als die PV überraschenderweise damit einverstanden war, wurde man nachdenklich und hat nachträglich die beiden Obergrenzen 250 bzw. 400 (mit Vorstandsgenehmigung) gezogen, um das Schlimmste zu verhindern.
Und jetzt, wo zum wiederholten Male erkennbar wird, wie weit sich der Vorstand von seiner Basis entfernt hat, versucht CS sich abermals in die Opferrolle zu manövrieren, um zu retten, was noch zu retten ist.
Beitrag vom 04.07.2022 - 08:31 Uhr
UserSaintEx
User (364 Beiträge)
Eurowings, Discover usw. stehen doch bereit. Die Passage ist mittlerweile ein Auslaufsmodelll.

Im Gegenteil (und das ist sehr beruhigend): Die stehen alle überhaupt nicht bereit, denn sie bekommen seit Jahren nicht mal ansatzweise ihre bisherigen Flugaufträge hin, geschweige denn, daß sie auch nur einen einzigen Cent Geld verdient hätten. Die einzigen Flugbetriebe, die die feuchten Managerträume seit Jahren finanzieren, sind (die angeblich beide viel zu teuren) Swiss und DLH Passage.
Beitrag vom 04.07.2022 - 08:36 Uhr
UserBoeing757767
User (775 Beiträge)
Eurowings, Discover usw. stehen doch bereit. Die Passage ist mittlerweile ein Auslaufsmodelll.

Klar, läuft super bei Eurowings 2...
So massiv ausgefallene Flüge ohne Vorwarnung, dass sich mittlerweile 99% der Reiseveranstalter weigern mit dem Laden die Urluabs-Passagiere zu buchen, denn am Ende bedeutet jeder gestrichene Flug, dass ein Veranstalter auf einem leeren Hotelzimmer sitzt zzgl Stress und Kundenstreit.

Die Tourismusbranche hat von EW Discounter so was von die Nase voll.... Sie sollten wirklich mal ein bisschen tiefer in der Presse lesen, statt immer nur gegen Condor zu bügeln oder diesen Unsinn zu schreiben wie dolle die EW ist.

Googeln Sie doch mal Passagiermeinungen zu LH ( und deren Abkot...en ) im Netz, wenn dann die mächtige LH wieder mal mit Flugabschiebung LH zu EW die Kunden verärgert. LH Flüge werden über Nacht zu EW Flügen mit dem gesamten Spass.

Und dabei kommt selbst die Passage auch schon nicht gut weg.

 https://jmlpressblog.wordpress.com/2022/07/03/goodbye-lufthansa/
Beitrag vom 04.07.2022 - 08:52 Uhr
Userflydc9
User (674 Beiträge)
und wir im Vorstand haben uns überreden lassen", sagte Spohr.....

ja der arme. überreden lassen musste er sich.
Gerade er, der die PPV Kündigung vorangetrieben hat, wie kein anderer.
Hoffentlich kommt keiner der 380 Piloten die nun gehen wieder zurück oder lässt sich überreden, dazubleiben.
das Chaos wied dann nur noch größer werden, denn viele Ausbildner sind dabei, die den Hut nehmen. Und so gibt es auch nicht viele die Übrigbleiben, den Nachwuchs auszubilden.
Hoppla: Die Flugschule in Bremen wurde ja auch unter seiner Federführung (und die seines Bruders) zugesperrt, von dort kommt sowieso kein Nachwuchs mehr.
Gut gemacht.
Beitrag vom 04.07.2022 - 08:56 Uhr
Userflydc9
User (674 Beiträge)
Eurowings, Discover usw. stehen doch bereit. Die Passage ist mittlerweile ein Auslaufsmodelll.

Das ist der Plan.

zusätzlich hat Spohr noch ein weiteres AOC beantragt (für die Cityline 2) welche die Europa Kurzstrecken der Passage übernehmen soll.

Die Piloten dort haben alle ein ablaufdatum, Neueinstellungen nur mehr über Eurowings, Discover und Cityline2.

Diese Demontage kann man nicht so einfach rückgängig machen, die Rechnung dafür kommt noch
Beitrag vom 04.07.2022 - 09:08 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (901 Beiträge)
Wie sagten doch deutsche Minister*Innen, als es mit AirBerlin (mit Hilfe eines Ex- LH- Managers) zu Ende ging und die Reste der LH "zugeschustert" werden sollten (was Dank EU nicht komplett klappte und im Fall von NIKI gar zum Eigentor wurde):
"Wir brauchen eine nationalen Champion" in der Luftfahrt.

Naja, und den haben wir jetzt ;) .
Beitrag vom 04.07.2022 - 09:08 Uhr
UserKibitzer1956
User (14 Beiträge)
Ich bewundere die Geduld der LH-Aktionäre.
Absolute Planlosigkeit bei Personal- und Flottenplanung.
Desaströse Kommunikation in den Medien und gegenüber den Mitarbeitern. Alle paar Monate neue AOCs
die nicht funktionieren und nur Geld verbrennen. Und die Botschaft an die Kunden: 2023 wird’s besser! Vielleicht!
Beitrag vom 04.07.2022 - 09:19 Uhr
UserDaedalos1504
User (188 Beiträge)
Wenn es gut läuft, kann jeder Manager des Jahres werden. In der Krise zeigt sich, wer ein guter Manager ist und hier hat Spohr Riesenfehler gemacht.
Den PPV zu kündigen wird ihn jetzt einiges Kosten. Um einen Streik zu verhindern, wird er tief in die Tasche greifen müssen.
Der größte Fehler von Spohr war es aber, das WIR-Gefühl der Hanseaten zu zerstören. Ein Unternehmen, das sein Geld mit Serviceleistungen verdient, ist auf motivierte Mitarbeiter angewiesen. Und hier hat der gute Spohr gewüted wie die Axt im Walde. Ein AOC wird gegen das andere ausgepielt, LSG verkauft, LHT zerfleddert, Lufthansa gerupft, Stationen geschlossen und mit Fremdpersonal besetzt, die sich für nichts zuständig halten und eine Service-Hotline, die schon fast 3 Jahre lang nicht zu erreichen ist. Das ist seine Bilanz und die Kunden bekommen es zu spüren.
Wer hätte es gedacht, dass Spohr die grüne Agenda umsetzt und das Fliegen auf die Bahn verlagert. Der einzig positive Nebeneffekt seines Handelns. ;)
Beitrag vom 04.07.2022 - 09:21 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1196 Beiträge)

Und dabei kommt selbst die Passage auch schon nicht gut weg.

 https://jmlpressblog.wordpress.com/2022/07/03/goodbye-lufthansa/

Auch wenn ich vieles von dem Artikel nachvollziehen kann, sagt das nicht viel aus. Dafür, dass der Autor sich selbst als den "Investigative Reportagen und Features" verschreibt, ist der Artikel recht dürftig und sieht für mich eher nach einer, verständlichen, Frustbewältigung aus und weniger nach investigativen Journalismus.

Die Preisvergleiche zum Beispiel sind ohne weitere Angabe. Ich kann auch einfach eine beliebige Route raussuchen, wo das Verhältnis mit Sicherheit anders aussieht zwischen den 3 Airlines. Dazu fehlen Angaben zu Buchungsklasse, Zusatzservices etc etc. Hat nichts mit investigativ zu tun; passte aber halt wohl gerade in seine Argumentation. Auch gehört dann zur Wahrheit, dass alle, LH, KLM, BA und auch andere wie Condor, bei Bewertungsportalen (e.g. Trustpilot) gerade gleich schlecht wegkommen. Da ist LH sogar noch minimal der Beste unter den Schlechten. AF schneidet da sehr gut ab in der derzeitigen Situation, wobei es auch da Kommentare zu ausbleibenden Erstattungen gibt.

Der höhere Preis alleine kann auch aussagen, dass die Passagiere eben immer noch gerne mit LH fliegen und die Preise deswegen höher sind. Auch das würde zu einem investigativen BEricht dazugehören.

Die Aussage: "Fünfzig Jahre lang bin ich Lufthansa geflogen, davon acht Jahre lang mit FTL (Frequent Traveller) Status durch Deutschland und die Welt. Aber nicht mehr."

50 Jahre geflogen und nur 8 Jahre FTL davon? Was war in den anderen Jahren? Gab es da dann einen Flug pro Jahr? So ist diese Aussage absolut nicht aussagekräftig, wie viel der Autor wirklich mit LH geflogen ist in 50 Jahren. Bei dem wie er den ganzen Artikel schreibt, hätte ich erwartet, dass er entweder durchgehend FTL wäre oder mehrere Jahre Sen ist. 50 Jahre, 8 Jahre FTL. Waren die 8 Jahre direkt von 1993 bis 2001? Und seitdem dann nur noch 1 oder 2 Flüge pro Jahr? Warum macht er dann so ein riesen Fass auf hier?

Das sieht für mich aus, als macht sich hier jemand wichtiger als er ist.

Von daher sind solche Berichte, gerade unter dem Label "investigative Reportage" eher mit Vorsicht zu genießen.
Beitrag vom 04.07.2022 - 09:28 Uhr
UserCarrot Chaser
User (24 Beiträge)
Hoffentlich zieht der Aufsichtsrat endlich Konzequenzen und beendet diesen planlose Kapitel CS.
Beitrag vom 04.07.2022 - 09:32 Uhr
UserPilot Response
User (357 Beiträge)
Man stelle sich vor, man hätte im Jahr 2020 den 1100 LH Piloten gekündigt, wie es damals lautstark und medienwirksam von Ola Hansson gefordert wurde. Lufthansa wäre jetzt erledigt.

Konsequenzen wird es nicht geben, machen wir uns hier nix vor.
Beitrag vom 04.07.2022 - 09:36 Uhr
UsercosmoB
User (164 Beiträge)
Komisch wie es jetzt scheinbar Konsenz zu sein scheint, dass Spohr eine absolute Nullnummer ist. Ich fliege seit 1993 intensiv mit Lufthansa, bin seit mehr als 20 Jahren Senator, habe mehrere Lufthansa CEO´s erlebt und Spohr auf mehr als nur einer Veranstaltung live geniessen dürfen.
Bis vor kurzem habe ich auf die Kritik, dass er planlos ist, zu viele unfähige Consultants beschäftigt, keine Strategie und Vision hat, die Mitarbeiter und Passagiere vergrätzt und den Service immer weiter runterfährt zahlreiche, auch persönliche Attacken erfahren. Es wurde hier von Neid, Ahnungslosigkeit und Lufthansabashing gesprochen. All das liegt mir fern, allerdings habe ich schon im Studium gelernt, dass wenn ich erfahrene, gut bezahlte und motivierte Mitarbeiter zum Abschied dränge und diese mit neuen, unerfahrenen, sehr viel schlechter bezahlten Mitarbeitern, die zudem keine grosse Perspektive haben ersetze, dies meist nicht mit Erfolg beschieden ist.

Die Lufthansa hat in der Zwischenzeit ein mittelmässiges Produkt zu Premiumpreisen mit frustrierten Mitarbeitern. Leider kein sehr erfolgsversprechendes Zukunftsmodell. Der Verkauf der LSG und Teilen von Lufthansa Technik bedeutete Abhängigkeit von anderen bei immer komplexeren Abläufen. Immer neue Ableger, deren Namen man sich nicht mal merken muss, weil sie sowieso nach kurzer Zeit obsolet sind führen auch nicht unbedingt zu einem kongruenten Markenauftritt.
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