Community / / Lufthansa droht Verdrängung aus Nor...

Beitrag 1 - 10 von 10
Beitrag vom 18.10.2019 - 11:27 Uhr
UserLunte
User (309 Beiträge)
Kein Wunder ,dazumal mit LH Italia hat man sich ja gezeigt wie man das Personal als Dienstboten behandeln würde,
man glaubte wohl das war alles schon vergessen ??
Bei Airdolomiti geht man mit dem Personal auch nicht gerade zimperlich um was dauernde Entlassungen betrifft !!
Beitrag vom 18.10.2019 - 11:29 Uhr
Userresponsive
User (49 Beiträge)
Ist es nicht besser und produktiver, sich mit seinem Geld den Kamin anzuzünden, als es in einen Sanierungsunwillige Airline zu stecken?
Beitrag vom 18.10.2019 - 12:18 Uhr
Userjasonbourne
User (1759 Beiträge)
Nach dem Motto "investiere nur in was du verstehst" muss man das halt bleiben lassen.
Ich denke das Alitalia auch nicht zu verstehen ist.
Die gemengenlage auch mit dem Hub in Fiumicino, das kann und will sich doch aus gutem Grund keiner antun.

So verschiebt die LH halt weitere E jets zu Air Dolomiti und grast halt den Norden ab, nach MUC, FRA etc.
Beitrag vom 18.10.2019 - 12:44 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (511 Beiträge)
Lufthansa ist halt einfach nicht blöd. Personal, dass trotz Insolvenz fröhlich vor sich her streikt, alte teure Tarifstrukturen, Wasserköpfe in der Verwaltung, dauerhaft rote Zahlen, ewig hohe Kreditlast, die mit guter Wahrscheinlichkeit abgeschrieben werden kann. Warum sollte man sich das antun wollen? Alitalia müsste kernsaniert und gesundgeschrumpft werden, um profitabel zu sein. Aber in Italien glaubt man immer noch an den Weihnachtsmann und dass nun mit der Übernahme durch Investoren ohne Änderungen am System Alles gut wird. Mein herzliches Beileid schon mal an die Investoren für ihre versenkte Kohle und sich dieses Personal in dieser Form ans Bein zu binden.

Dieser Beitrag wurde am 18.10.2019 12:49 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.10.2019 - 12:57 Uhr
UserNicci72
User (395 Beiträge)
Die Abfuhr war doch zu erwarten, ich frage mich, was Herr Hohmeister bei Lufthansa falsch gemacht hat, dass er von seinem Chef zu diesem Gang nach Canossa verdonnert wurde. Investieren sollte man in der Tat nur in das, was man versteht. Allerdings ist Alitalia doch nun durchaus verständlich: Alles soll so bleiben wie es ist, die italienische Regierung will auch in Zukunft alles bei Alitalia bestimmen und Defizite werden ad infinito "einfach" durch entsprechende Zuschüsse des Staates aus Steuermitteln "gedeckt". Fertig. Alles andere ist "inakzeptabel"/ "impossibile". Und die Benettons wollen ihre lukrativen Autobahn-Lizenzen behalten, da muss man sich den Padrones in der Regierung nach dem Prinzip des do ut des eben erkenntlich zeigen bei etwas, was diesen wichtig ist. So läuft "Politik" in Italien seit Jahrhunderten. Und bislang hat sich dabei die EU-Kommission auch eher als zahnloser Tiger entpuppt.
Lufthansa sollte in Italien endlich nachhaltig auf sein "Paradepferd" Air Dolomiti setzen, sonst schwimmen ihr die Felle in Italien endgültig davon.


Dieser Beitrag wurde am 18.10.2019 12:59 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.10.2019 - 13:10 Uhr
UsercosmoB
User (113 Beiträge)
Das wäre ja nichts Neues, dass die Lufthansa etwas nicht versteht und trotzdem investiert. Das Hü und Hott bei Brussels Airlines, das Chaos und der miese Service bei Eurowings, die komplette Aufgabe von Berlin und vieles andere zeigt mir, dass inkompetente Manager und Berater bei LH das Sagen haben Einmal soll die Billiglangstrecke ab Köln fliegen, dann ab Düsseldorf oder doch wieder ab München ? Keinen Service mehr auf Kurzstrecke, dann wird doch wieder ein Fressbeutel am Gate diskutiert. Das nächste mal denkt man ernsthaft nach die 737-Max zu kaufen. Da würde sich eine Mehrheitsbeteiligung an der Alitalia doch auch schick machen. Dass die italienische Regierung kein Interesse hat, dass bei der Alitaliaübernahme durch LH die italienische Airline zu einem reinen LowCost-Zubringer für die LH-Hubs verkommt versteht sich von selbst. Auch bei der AirBerlinübernahme hat sich die LH ja überhaupt nicht mit Ruhm bekleckert. Als jahrelanger LCC-Vermeider fliege ich als Senator in der Zwischenzeit lieber mit Easyjet in Europa, da pünktlicher, freundlicher und zuverlässiger.
Beitrag vom 18.10.2019 - 13:14 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (511 Beiträge)
ich frage mich, was Herr Hohmeister bei Lufthansa falsch gemacht hat, dass er von seinem Chef zu diesem Gang nach Canossa verdonnert wurde.

@Nicci72:

 https://skift.com/2019/09/09/datalex-to-lose-lufthansa-tech-contract-after-management-fiasco/






Dieser Beitrag wurde am 18.10.2019 13:15 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.10.2019 - 13:15 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (511 Beiträge)
@Nicci72:

und im Weiteren davor:

 https://skift.com/2019/03/13/datalex-seeks-cash-injection-after-debacle-on-lufthansa-tech-project/
Beitrag vom 18.10.2019 - 13:28 Uhr
UserYankeeZulu1
User (210 Beiträge)
Herr Hohmeister hat gar nichts falsche gemacht; es ist nun mal Teil seines Jobs, extrem schwierige Gespräche zu führen. Es ist schon wichtig, mit der Herren vom Stiefel im Gespräch zu bleiben, schließlich weiß man nie, was kommt. Abgesehen von den Bennettons sollte sich jeder genau überlegen, was eine wie auch immer geartete Beteiligung mit sich zieht.
Meine große Enttüuschung ist und bleibt Brüssel - es ist doch schlie0lich egal, ob der staat direkt oder über ein Staatsunternehmen indirekt die Airline subventioniert. Zahlen tun das auh wir!
Beitrag vom 18.10.2019 - 13:59 Uhr
UserRolfKeller
User (13 Beiträge)
Lufthansa macht gar nichts falsch, im Gegenteil: Die LH-Aktionäre werden vor einem grossen und bodenlosen Desaster verschont. Einzig die Rechnung, zuwarten zu können, bis sich Alitalia selbst entsorgt, ging nicht auf. Dem müsste man nun via Brüssel endlich nachhelfen. Es kann ja nicht sein, dass ein Staat mit eigentlich illegalen Mitteln den Markt auf diese Art verzerrt. Das ist zwar in Italien nicht verwunderlich, aber es wäre an der Zeit, hier die Schonfrist zu beenden.