Community / / Lufthansa fordert staatliches "Sofor...

Beitrag 1 - 10 von 10
Beitrag vom 03.06.2026 - 12:52 Uhr
Userbinaerwesen
User (20 Beiträge)
Ich kann dieses Gejammer von CS nicht mehr hören. Die ständigen Wiederholungen machen es weder besser noch richtiger. Und langsam hört er sich an wie MOL.

Er soll einfach mal seine Hausaufgaben machen: Gutes Produkt, moderne Flieger, guter Service. klare Strategie und weniger Streit mit den Gewerkschaften. Andere Gesellschaften machen vor, wie das geht.

Ob nun 20 oder 30 EUR an staatlichen Gebühren- die Differenz hält keinen Kunden vom Fliegen ab. Der schlechte Ruf der Lufthansa und die schlechte Performance der Lh-Group schon.
Beitrag vom 03.06.2026 - 14:03 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4238 Beiträge)
Irgendwie schon lustig diese argumentativen Verrenkungen um Subventionen des Steuerzahlers für ein Geschäftsmodell zu bekommen, für das es offensichtlich keine genügend große Nachfrage gibt!

Zitat "In Paderborn ist die regionale Initiative "Skyhub PAD" gescheitert - hohe Kosten und zu geringe Nachfrage...". Ahha!

Und: als ob (siehe das angeführte Beispiel A320 Flug) € 32,00 p.P. jemanden abhalten würde einen wirklich notwendigen (geschäftlichen) Flug zu buchen.

Und bevor jetzt wieder kommt: 'Glauben Sie nicht das dies von den Verantwortlichen bei LH nicht durchgerechnet wurde?' Doch das glaube ich wohl,
nit dem Ergebnis: 'Mist, es gibt nicht genug Nachfrage, wir müssen sehen das wir unsere Gewinne aus öffentlichen Töpfen finanzieren, und wenn die Argumente noch so durchsichtig sind'.

In diesem Kontext: als Airline ist/wäre LH auf vielen der genannten Stecken ohne Wettbewerb - somit könnte Sie (Marktwirtschaft!) ihre Preise entsprechend so aufrufen, wie diese notwendig wären. Wenn, ja wenn eine entsprechende Nachfrage da wäre!
Beitrag vom 03.06.2026 - 15:50 Uhr
UserJochen Hansen
User (323 Beiträge)
Ich würde vorschlagen, jedes Ticket muss von jedem WaldundWiesen Airport mit min 50 Euro subventioniert werden, den Gewinn kann die LH selbstverständlich behalten, sie trägt ja das "Risiko”.

So sieht Luftfahrt aus CS Brille aus.
Beitrag vom 03.06.2026 - 16:58 Uhr
UserGB
User (990 Beiträge)
Man sollte eine Steuer für Milchmädchenrechnungen in Betracht ziehen, die Argumentation von 3000 Euro Schweiz gegenüber 5000 Euro Deutschland hinkt ja mehr als der Glöckner von Notre Dame.
Beitrag vom 04.06.2026 - 09:11 Uhr
Useratc
User (738 Beiträge)
Es ist schon leicht bizarr, wenn deutsche Konzerne immer einerseits staatliche Hilfen einfordern und andererseits die Abgabenlast senken wollen - die BRD macht seit Jahrzehnten Verluste - die Konzerne machen Gewinn, warum wohl?
Sollte ein innovatives Unternehmen nicht selber handeln statt auf den Staat zu warten?
Wenn man die Passagiere aus Paderborn in Frankfurt sehen will, warum richtet man denn nicht eine Buslinie ein oder baut eine Bahn?

Dieser Beitrag wurde am 04.06.2026 09:13 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.06.2026 - 12:03 Uhr
UserHot_Rod
User (46 Beiträge)
Bemerkenswert, mit welcher Chuzpe ein Konzern, der in guten Jahren Milliardengewinne einstreicht, vom Staat ein "Sofortprogramm" einfordert. In der Gewinnphase gilt eiserner Kapitalismus — bloß keine staatliche Regulierung.
Sobald die Rechnung nicht mehr aufgeht, wird flugs der Sozialisierung das Wort geredet: Verluste bitte schön auf die Allgemeinheit verteilen. Paderborn, Bremen, Nürnberg — zu unwirtschaftlich für den freien Markt, aber offenbar nicht zu unwirtschaftlich für den Steuerzahler.
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren — in dieser Disziplin ist die Lufthansa Weltklasse.
Beitrag vom 04.06.2026 - 14:30 Uhr
UserCarlosPrimero
User (10 Beiträge)
Bemerkenswert, mit welcher Chuzpe ein Konzern, der in guten Jahren Milliardengewinne einstreicht, vom Staat ein "Sofortprogramm" einfordert. In der Gewinnphase gilt eiserner Kapitalismus — bloß keine staatliche Regulierung.
Sobald die Rechnung nicht mehr aufgeht, wird flugs der Sozialisierung das Wort geredet: Verluste bitte schön auf die Allgemeinheit verteilen. Paderborn, Bremen, Nürnberg — zu unwirtschaftlich für den freien Markt, aber offenbar nicht zu unwirtschaftlich für den Steuerzahler.
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren — in dieser Disziplin ist die Lufthansa Weltklasse.

Von welcher "Sozialisierung" ist denn hier eigentlich die Rede? Es sind die Kosten, die bestimmte Strecken nicht mehr rentabel bzw. die Verluste so groß machen, dass sie sinnvollerweise eingestellt werden. Wenn potentielle Passagiere, Bürgermeister der betroffenen Städte und die Politik an sich diese Verbindungen weiter sehen wollen, dann müssen sie an den Steuern, Gebühren und Abgaben halt etwas ändern. Das hat aber doch nichts mit Subvention, "Sozialisierung von Verlusten" zu tun, sondern mit unverhältnismäßig hohen Standortkosten. Und warum soll Lufthansa dann selbst z.B. für eine (bessere?) Zugverbindung von Paderborn nach München sorgen und nicht das milliardenfach subventionierte Staatsunternehmen Deutsche Bahn??
Beitrag vom 04.06.2026 - 17:06 Uhr
UserNCC1701
User (292 Beiträge)
Bemerkenswert, mit welcher Chuzpe ein Konzern, der in guten Jahren Milliardengewinne einstreicht, vom Staat ein "Sofortprogramm" einfordert. In der Gewinnphase gilt eiserner Kapitalismus — bloß keine staatliche Regulierung.
Sobald die Rechnung nicht mehr aufgeht, wird flugs der Sozialisierung das Wort geredet: Verluste bitte schön auf die Allgemeinheit verteilen. Paderborn, Bremen, Nürnberg — zu unwirtschaftlich für den freien Markt, aber offenbar nicht zu unwirtschaftlich für den Steuerzahler.
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren — in dieser Disziplin ist die Lufthansa Weltklasse.

Von welcher "Sozialisierung" ist denn hier eigentlich die Rede? Es sind die Kosten, die bestimmte Strecken nicht mehr rentabel bzw. die Verluste so groß machen, dass sie sinnvollerweise eingestellt werden. Wenn potentielle Passagiere, Bürgermeister der betroffenen Städte und die Politik an sich diese Verbindungen weiter sehen wollen, dann müssen sie an den Steuern, Gebühren und Abgaben halt etwas ändern. Das hat aber doch nichts mit Subvention, "Sozialisierung von Verlusten" zu tun, sondern mit unverhältnismäßig hohen Standortkosten. Und warum soll Lufthansa dann selbst z.B. für eine (bessere?) Zugverbindung von Paderborn nach München sorgen und nicht das milliardenfach subventionierte Staatsunternehmen Deutsche Bahn??

Wenn die Stadt sagt, wir brauchen die Verbindung, dann kann sie an den Steuern, Gebühren und Abgaben drehen, damit die Verbindung für die LH sich wirtschaftlich darstellen lässt.

Wenn LH sagt, die Verbindung nach Bremen lohnt sich wirtschaftlich nicht, kann sie die Preise erhöhen oder die Verbindung einstellen. Aber jetzt von anderen auf deren Kosten was einfordern, damit der Hub nicht gesschwächt wird, ist einfach nur jämmerlich ist.

...NCC1701

Beitrag vom 04.06.2026 - 18:12 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1495 Beiträge)
Und warum soll Lufthansa dann selbst z.B. für eine (bessere?) Zugverbindung von Paderborn nach München sorgen und nicht das milliardenfach subventionierte Staatsunternehmen Deutsche Bahn??
Woher kommt diese dumme und falsche Erzählung von der angeblich milliarenfach subventionierten Deutschen Bahn? Noch nicht begriffen, dass der Schienenverkehr zur unmittelbaren Daseinsvorsorge gehört und daher zu den Pflichtaufgaben des Staates? Oder sprechen Sie beim Autoverkehr hinsichtlich der Streckenkosten (Straßenbau und Unterhalt) von milliardenfacher Subvention (da die KFZ-Steuern und die Mineralölsteuer bei weitem nicht die Kosten decken). Und ist es Ihnen wirklich entgangen, dass die Bahn hinsichtlich der Trassenkosten jahrzehntelang unterfinanziert wurde? Also lassen Sie dieses plumbe Bahnbashing. Und überlegen mal, wer die Zufahrten zu den Flughäfen "subventioniert".

Dieser Beitrag wurde am 04.06.2026 18:13 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.06.2026 - 18:29 Uhr
UserJochen Hansen
User (323 Beiträge)
Bemerkenswert, mit welcher Chuzpe ein Konzern, der in guten Jahren Milliardengewinne einstreicht, vom Staat ein "Sofortprogramm" einfordert. In der Gewinnphase gilt eiserner Kapitalismus — bloß keine staatliche Regulierung.
Sobald die Rechnung nicht mehr aufgeht, wird flugs der Sozialisierung das Wort geredet: Verluste bitte schön auf die Allgemeinheit verteilen. Paderborn, Bremen, Nürnberg — zu unwirtschaftlich für den freien Markt, aber offenbar nicht zu unwirtschaftlich für den Steuerzahler.
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren — in dieser Disziplin ist die Lufthansa Weltklasse.

Von welcher "Sozialisierung" ist denn hier eigentlich die Rede? Es sind die Kosten, die bestimmte Strecken nicht mehr rentabel bzw. die Verluste so groß machen, dass sie sinnvollerweise eingestellt werden. Wenn potentielle Passagiere, Bürgermeister der betroffenen Städte und die Politik an sich diese Verbindungen weiter sehen wollen, dann müssen sie a den Steuern, Gebühren und Abgaben halt etwas ändern. Das hat aber doch nichts mit Subvention, "Sozialisierung von Verlusten" zu tun, sondern mit unverhältnismäßig hohen Standortkosten. Und warum soll Lufthansa dann selbst z.B. für eine (bessere?) Zugverbindung von Paderborn nach München sorgen und nicht das milliardenfach subventionierte Staatsunternehmen Deutsche Bahn??

Na dann kann ja die LH im Gegenzug den Ausbau des Frankfurter Kreuz finanzieren, damit nicht immer alles im Stau stehen.
Oder beispielsweise kann der Bund auch alle in Deutschland produzierten Benzin-Autos mit 1.000 € subventionieren, damit es trotz veralteter Technik "aufwärts” geht. Oder jedes Dorf benötigt auf Staatskosten eine Pizzeria als Grundversorgung. Ach, Einfach an alle Geld verschenken, noch besser. Hauptsache kein Risiko und immer Aufschwung auf Pump.

Es gibt kein Grundrecht auf innerdeutsche Verbindungen und vor allem sollte die Lufthansa sich nicht weiter auf dem dünnen Eis (siehe EK Landerechte für Berlin) bewegen.
Sie haben als Lobbygeschenk schon die Luftverkehrssteuer reduziert bekommen und das sollte dann auch mal reichen.