Beitrag vom 20.12.2024 - 09:11 Uhr
Die LH fliegt doch mit A359, inkl. Allegris (auch in die USA). Diese Sitze sind ja wohl von der FAA zugelassen.
Meine Frage an die Fachleute: woran liegt es das dieser Sitz für die B787 (vorerst) nicht zugelassen wird?
Danke für Ihre Antworten.
Beitrag vom 20.12.2024 - 09:38 Uhr
LH hat drei Hersteller für die Allegris C - Thompson, Stelia und Collins.
Probleme bereitet nur Collins. Im A359 fliegt ja sogar schon die neue F.
Beitrag vom 20.12.2024 - 09:38 Uhr
Leider kein Fachleut ... aber was mir hier einfällt wäre die Befestigung der Sitze und die Unterkonstruktion. Hier wird Airbus und Boeing nicht die gleiche Unterkonstruktion verwenden, weshalb der (bekanntermaßen schwere) Sitz im Airbus "vermutlich" besser die Kräfte ableiten kann und in der 787 traut man der Theorie nicht.
Beitrag vom 20.12.2024 - 09:48 Uhr
In der A350 sind die Sitze von Stelia Aerospace (eine Tochter von Airbus) und in die 787 sollen die Sitze von Collins-Aerospace. Die Collins-Aerospace Sitze sollen wohl den 16g Test noch nicht erfolgreich absolviert haben.
Beitrag vom 20.12.2024 - 10:05 Uhr
Um sich den Wahnsinn einmal zu verdeutlichen, in einer A350 stammen die Sitze von 4 verschiedenen Herstellern (First von Collins, Business von Stelia, Premium Eco von Zim und Eco von Recaro) und alleine der Business Class Sitz hat 18 unterschiedliche Einbauvarianten.
Beitrag vom 20.12.2024 - 10:22 Uhr
Um sich den Wahnsinn einmal zu verdeutlichen, in einer A350 stammen die Sitze von 4 verschiedenen Herstellern (First von Collins, Business von Stelia, Premium Eco von Zim und Eco von Recaro) und alleine der Business Class Sitz hat 18 unterschiedliche Einbauvarianten.
"Wahnsinn"? Nun ja, dass Projekte zur Beschaffung von komplexen Anlagegütern, auch komplex sind, liegt wohl eher in der Natur der Sache. Und dass die Auswahl von vier unterschiedlichen Zulieferern für die vier verschiedenen Sitzkategorien bei mehreren Dutzend Flugzeugen (A350), die jeweils einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag kosten überkomplexer "Wahnsinn"sei, kann ich nicht erkennen.
Beitrag vom 20.12.2024 - 10:35 Uhr
"Wahnsinn"? Nun ja, dass Projekte zur Beschaffung von komplexen Anlagegütern, auch komplex sind, liegt wohl eher in der Natur der Sache. Und dass die Auswahl von vier unterschiedlichen Zulieferern für die vier verschiedenen Sitzkategorien bei mehreren Dutzend Flugzeugen (A350), die jeweils einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag kosten überkomplexer "Wahnsinn"sei, kann ich nicht erkennen.
So wie das Projekt bei Lufthansa läuft, ist es zu komplex für Lufthansa.
Beitrag vom 20.12.2024 - 13:19 Uhr
Um sich den Wahnsinn einmal zu verdeutlichen, in einer A350 stammen die Sitze von 4 verschiedenen Herstellern (First von Collins, Business von Stelia, Premium Eco von Zim und Eco von Recaro) und alleine der Business Class Sitz hat 18 unterschiedliche Einbauvarianten.
"Wahnsinn"? Nun ja, dass Projekte zur Beschaffung von komplexen Anlagegütern, auch komplex sind, liegt wohl eher in der Natur der Sache. Und dass die Auswahl von vier unterschiedlichen Zulieferern für die vier verschiedenen Sitzkategorien bei mehreren Dutzend Flugzeugen (A350), die jeweils einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag kosten überkomplexer "Wahnsinn"sei, kann ich nicht erkennen.
Ich schließe mich der "Wahnsinn"-Fraktion an. Es ist mMn technischer und wirtschaftlicher Wahnsinn, was da gemacht wurde. die wahren Kosten für all die Verzögerungen, Zulassungen und Nicht-Zulassungen (z.B. A380, für den man wieder ein anderes Produkt besorgt), Abstellungen von Flugzeugen in der Wüste, Technik-Chaos und künftige Ersatzteil(mangel)versorgung (welche ich an dieser Stelle prophezeihe, auch wenn ich hoffe, damit falsch zu liegen) wird man wohl nie erfahren; warum LH zu hohe Kosten hat, kann man aber auch gut daran erkennen.
Beitrag vom 20.12.2024 - 14:01 Uhr
Um sich den Wahnsinn einmal zu verdeutlichen, in einer A350 stammen die Sitze von 4 verschiedenen Herstellern (First von Collins, Business von Stelia, Premium Eco von Zim und Eco von Recaro) und alleine der Business Class Sitz hat 18 unterschiedliche Einbauvarianten.
"Wahnsinn"? Nun ja, dass Projekte zur Beschaffung von komplexen Anlagegütern, auch komplex sind, liegt wohl eher in der Natur der Sache.
Flugzeugsitze sind nicht gerade komplexe Anlagegüter, selbst wenn viel Elektronik drinsteckt. Jede Provinzairline, schafft es, ihre Flieger mit Sitzen auszurüsten.
Und dass die Auswahl von vier unterschiedlichen Zulieferern für die vier verschiedenen Sitzkategorien bei mehreren Dutzend Flugzeugen (A350), die jeweils einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag kosten überkomplexer "Wahnsinn"sei, kann ich nicht erkennen.
18 verschieden Einbauvarianten ist kein überkomplexer Wahnsinn?
Auf der Lufthansa Webseite klingt das natürlich anders: "Alle Lufthansa Reiseklassen von Economy, über Premium Economy, Business und First Class erhalten ein neues Spitzenprodukt, das durch die Sitzvielfalt im Markt seinesgleichen sucht."
So etwas sucht im Markt wirklich seinesgleichen:
Das Projekt wurde 2017 angekündigt und ist bis heute nicht vollständig umgesetzt.
Es gibt noch keinen einzigen Flieger in der Allegris-Flotte, in denen alle Sitze belegt werden können.
Der Sitz ist so schwer geworden, dass in einigen Flotten Gegengewichte installiert werden müssen.
Es stehen 6 voll ausgerüstete Flieger bei Boeing rum, die einzig wegen der fehlenden Collins-Sitzzulassung nicht ausgeliefert werden.
Das ist wie Angros und MHalblaut schreiben Wahnsinn und offensichtlich viel zu komplex für die Lufthansa und mitunter eine Erklärung, warum rote Zahlen geschrieben werden.
Dieser Beitrag wurde am 20.12.2024 14:06 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 20.12.2024 - 14:16 Uhr
Ich will die LH Fanboy Fraktion nochmal darauf hinweisen,
das die einzig die LH dieses Problem hat.
Ich kenne keine andere Airline die so ein Frankenstein Sitz als Produkt hat, der Baugruppen von 3 verschiedenen Herstllern vereint und der so nicht durch die Zulassung kommt.
Beim Thema "LH hat keine Flugzeuge" haben sie alle Spohrs Kasperltruppe in Schutz genommen, es sei ja v.a. Boeing Schuld.
Das finale Produkt mag beim Kunden gut ankommen, aber es ist halt 10 Jahre zu spät und um den Faktor 10 zu komplext.
In der B787 kriegt man es nicht zugelassen, in den A380 baut man es garnicht ein, in die B748 geht es nur mit Ausgleichsgewicht, in die A330/40 garnicht darum gehen die raus.
Im A350 musste man erst Mal noch eine Reihe Eco einbauen, weil die F nicht kam.
Es ist halt einfach Wahnsinn, was sich die LH da entwickelt hat, und als Projekt ein kompletter Fehlschlag.
Das die Komplexität dann halt irgendwann durchschlägt, ist doch klar.
Die Frage ist, übernimmt jetzt jemand die Verantwortung, wer hat den Mist verbockt, oder Scholzt man sich vom Acker?
Allegris ist einfach ein komplettes Disaster, und das jetzt dann eine zweistellige Anzahl dringed benötigter Flieger bei Boeing auf dem Hof stehen und auf Auslieferung warten, passt perfekt in die ganze Geschichte.
Im Grunde müsste das Spohr den Job kosten.
Beitrag vom 20.12.2024 - 15:44 Uhr
Im Grunde müsste das Spohr den Job kosten.
Wie passt diese forsche Schlußfolgerung eigentlich zu ihrer direkt davor stehenden Bemerkung "Die Frage ist, übernimmt jetzt jemand die Verantwortung, wer hat den Mist verbockt..."
Wenn Sie selbst nicht wissen, wer es "verbockt" hat, was befähigt Sie dann zu der Forderung, daß das dann Spohr den Job kosten müsse? Wieso denn eigentlich dann nicht den, der es "verbockt" hätte?
Und ja, ein Manager wie Spohr muß ggfs. für seine Entscheidungen haften. Für Imponderabilien nicht.
Die Entscheidung für die Sitzeauswahl ist, wen wundert's, bereits vor deren Produktion, Zertifizierung und Inverkehrbringung gefallen. Man hat, soweit ich das sehen kann, qualifizierte, seriöse und solide Firmen mit der Umsetzung beauftragt. Daß die Dinger danach deutlich schwerer als geplant geworden sind war bei seinerzeit nicht zu erwarten. Sowas passiert manchmal, z.B. wenn sich während der Entwicklung Anforderungen oder Vorschriften verändern - es soll ja bspw. auch hierzulande vorgekommen sein, daß sich jemand eine Gasheizung bestellt hat, die er zwar noch nicht ausgeliefert bekommen hat, die er aber in absehbarer Zeit nicht mehr weiter betreiben kann oder darf.
Im vorliegenden Fall soll einer der Hersteller an einem Sicherheitstest gescheitert sein. Glauben Sie ernsthaft, irgendein Lufthanseat hätte diesem Hersteller gegenüber eine Weisungsbefugnis und somit direkten Einfluß auf die Bauausführung gehabt? Hat Sie noch nie ein Lieferant enttäuscht?
Beitrag vom 20.12.2024 - 15:48 Uhr
Die Frage ist, übernimmt jetzt jemand die Verantwortung, wer hat den Mist verbockt, oder Scholzt man sich vom Acker?
Ist doch schon längst geschehen, die für "Customer Experience" verantwortliche Vorständin hat im Juni 2024 die Lufthansa verlassen.
Beitrag vom 20.12.2024 - 15:53 Uhr
@GB: Um Logik, Realität, Fakten geht es in der Diskussion hier im Forum doch selten; hier haben viele ihr ganz persönliches Problem mit LH und vor allem Carsten Spohr; da wird der Rest ausgeblendet.
Beitrag vom 20.12.2024 - 16:42 Uhr
@GB: Um Logik, Realität, Fakten geht es in der Diskussion hier im Forum doch selten; hier haben viele ihr ganz persönliches Problem mit LH und vor allem Carsten Spohr; da wird der Rest ausgeblendet.
Naja, da machen Sie es sich sehr einfach. Ich sehe es eher anders herum, die LH Fanboys lassen Logik vermissen, Realität und Fakten werden schön geredet oder geleugnet. Customeerfahrungen werden ignoriert oder als ganz persönliches Problem angetan.
Beitrag vom 20.12.2024 - 17:10 Uhr
@GB: Um Logik, Realität, Fakten geht es in der Diskussion hier im Forum doch selten; hier haben viele ihr ganz persönliches Problem mit LH und vor allem Carsten Spohr; da wird der Rest ausgeblendet.
Naja, da machen Sie es sich sehr einfach. Ich sehe es eher anders herum, die LH Fanboys lassen Logik vermissen, Realität und Fakten werden schön geredet oder geleugnet.
Na da bin ich jetzt aber mal gespannt, welche Realitäten und Fakten Sie da ganz konkret meinen.
Customeerfahrungen werden ignoriert oder als ganz persönliches Problem angetan.