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Beitrag vom 18.10.2025 - 08:48 Uhr
Usersuperflieger
User (66 Beiträge)
Bin bereits vor 2 Jahren raus aus LH. Wenn ein Chef solche Sätze sagt " Wir fliegen auf diesen Strecken jeden Tag defizitär" dann frag´ ich mich: Warum zum Teufel macht man das denn? Jeden Tag im Minus? Irgendwie nicht nachvollziehbar. Was machen eigentlich die US- Gesellschaften so anders? Vielleicht einfach mal abgucken…
Beitrag vom 18.10.2025 - 09:03 Uhr
Usertop_pax
User (312 Beiträge)
Ob CS bei Boeing auch so regelmäßig und beharrlich weint!
Langsam nervt es gewaltig, da so durchschaubar.

Der Verlust durch die Verzögerungen bei den Auslieferungen ist doch "hundertmal" höher als das Defizit der genannten Inlandsflüge.

Wenn die Strecken nicht rentabel sind, warum streicht er sie nicht einfach? Diese Kindergarten Spielerein, solange bis die Politik endlich die Steuern und Gebühren senkt. Es nervt bei ihm genauso, wie bei Ryan Air.
Beitrag vom 18.10.2025 - 09:18 Uhr
UserStadtfreund
User (24 Beiträge)
Ob CS bei Boeing auch so regelmäßig und beharrlich weint!

Wer weiß, aber viel mehr als Schulterzucken dürfte er da nicht kommen und für die deutsche Presse ist das auch eher uninteressant.

Der Verlust durch die Verzögerungen bei den Auslieferungen ist doch "hundertmal" höher als das Defizit der genannten Inlandsflüge.

Auf die Lieferungen hat man aber keinen Einfluss, die Inlandsflüge hingegen kann man einstellen. Und auch Standortkosten sind eine reine politische Entscheidung die in Deutschland getroffen wird, auch daran lässt sich rütteln.

Wenn die Strecken nicht rentabel sind, warum streicht er sie nicht einfach?

Macht er doch, genau darum geht es ja. Er ist sich aber um der politischen Tragweite bewusst. Wenn zum Beispiel nichts mehr in den Osten fliegt sind die Politiker die ersten die jammern.

Also ich finde das super dass man der Politik hier ordentlich Druck macht. Man scheint sich da auch zeitlich gut abzustimmen um entsprechendes Medienecho zu bewirken.

Beitrag vom 18.10.2025 - 09:53 Uhr
Usercontrail55
User (5815 Beiträge)
Ob CS bei Boeing auch so regelmäßig und beharrlich weint!
Langsam nervt es gewaltig, da so durchschaubar.

Der Verlust durch die Verzögerungen bei den Auslieferungen ist doch "hundertmal" höher als das Defizit der genannten Inlandsflüge.
Und? Wir verlieren hier gutes Geld, ist aber nicht so schlimm, woanders verlieren wir noch viel mehr. Muss man auch erst mal drauf kommen.
Wenn die Strecken nicht rentabel sind, warum streicht er sie nicht einfach? Das macht man ja. Und nicht nur da. Man geht gerade, eher schon etwas länger, mit einem ziemlich feinen Kamm durch und schaut, wo man nicht profitabel ist. Das streicht man gerade oder bereitet es vor. Manch einem dämmert es auch, dass dieser Kamm demnächst bei ihm vorbei kommt. Bei manchen ist er auch schon da. Aber das passt auch wieder nicht und man findet krude Vergleiche.
Beitrag vom 18.10.2025 - 09:54 Uhr
Usercontrail55
User (5815 Beiträge)
Ob CS bei Boeing auch so regelmäßig und beharrlich weint!
Langsam nervt es gewaltig, da so durchschaubar.

Der Verlust durch die Verzögerungen bei den Auslieferungen ist doch "hundertmal" höher als das Defizit der genannten Inlandsflüge.
Und? Wir verlieren hier gutes Geld, ist aber nicht so schlimm, woanders verlieren wir noch viel mehr. Muss man auch erst mal drauf kommen.
Wenn die Strecken nicht rentabel sind, warum streicht er sie nicht einfach?
Das macht man ja. Und nicht nur da. Man geht gerade, eher schon etwas länger, mit einem ziemlich feinen Kamm durch und schaut, wo man nicht profitabel ist. Das streicht man gerade oder bereitet es vor. Manch einem dämmert es auch, dass dieser Kamm demnächst bei ihm vorbei kommt. Bei manchen ist er auch schon da. Aber das passt auch wieder nicht und man findet krude Vergleiche.
Beitrag vom 18.10.2025 - 10:10 Uhr
UserNiedersachsenHans
User (346 Beiträge)
Bin bereits vor 2 Jahren raus aus LH. Wenn ein Chef solche Sätze sagt " Wir fliegen auf diesen Strecken jeden Tag defizitär" dann frag´ ich mich: Warum zum Teufel macht man das denn? Jeden Tag im Minus? Irgendwie nicht nachvollziehbar. Was machen eigentlich die US- Gesellschaften so anders? Vielleicht einfach mal abgucken…

Wenn es nur um die reine Wirtschaftlichkeit der Inlandsflüge geht, hätte man die meisten Inlandsstrecken schon längst gestrichen.
Die werden nur noch durchgeführt, um damit die Langstrecken zu feedern. Inwiefern allerdings eine Einstellung der Inlandsstrecken auch Auswirkungen auf die Langstrecken haben, wird sich herausstellen. Die Deutsche Bundesbahn kann man ja kaum als Ersatz anbieten.
Aber das kann ja die große Stunde sein für Mitbewerber, die könnten ja dann einsteigen und solche Inlandsflüge als Monopol betreiben! Aber, wo bleiben die denn? Auch die Condor wird noch lernen, dass ein Zubringernetz viel Geld kostet
Versuche, es besser zu machen als die LH hat es ja schon oft genug gegeben. Wer sich noch erinnert, in 1990 wurde die German Wings gegründet, als man einen besseren Service als die LH anbieten wollte und in die MD80 nur 2-2 Bestuhlung mit 114 Sitzen, die recht komfortabel waren einbaute. Die Investoren waren die Burda Brüder und die Kimmelbrüder. Es gab auch auf Inlandsflügen den vollen Essensservice, Pocellangeschirr usw.
Leider scheiterte dieser Versuch schon nach einem Jahr
Beitrag vom 18.10.2025 - 10:13 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3804 Beiträge)
Schon verständlich das aero.de, als Plattform für alles rund um den Luftverkehr, Artikel pro LV veröffentlicht. Aber eindeutige Unwahrheiten zu verbreiten, geht nicht.

Es gibt keine "gebrochener Entlastungsversprechen der Bundesregierung"! 

Ein Blick in den:

 https://www.koalitionsvertrag2025.de/

widerlegt das eindeutig!

Daraus (wörtlich!):

"Alle Maßnahmen des,Koalitionsvertrages stehen unter Finanzierungsvorbehalt", 

nur bei 

"dauerhafter und vollständiger Gegenfinazierung" sollen Projekte umgesetzt werden. 

Die Haushaltslage der Bundesrepublik sollte auch aero.de bekannt sein! 

Wir haben ganz andere Probleme, als Geschäftsmodelle privater Anbieter zu subventionieren! 

Und natürlich werden auch, unreflektiert, die Äußerungen von Carsten Spohr nicht kritisch hinterfragt:

"...dass außerhalb der Drehkreuze München und Frankfurt drei Viertel der früheren innerdeutschen Verbindungen aus Kostengründen nicht mehr angeboten würden,..." . 

Warum ist das so? 

Weil es offensichtlich keine Nachfrage und keinen ausreichenden Bedarf gibt! 

Ich wiederhole mich: in der Marktwirtschaft bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis! Warum sollte das im Luftverkehr nicht gelten!? Zumal LH auf den genannten Strecken das Flugmonopol hat!

Es ist leider schwer möglich die Ticketpreise der LH vor Corona der LH vor Corona mit den heute zu vergleichen: ich wage trotzdem die Aussage das diese nicht viel anders sind. Trotz der allgemeinen Preisentwicklung durch Inflation in Deutschland! 

Zumal: der allgemeine Verbraucherindex stieg von 2020 (Basis 100) um 21,9 Punkte (121,9) in 2025. 

 https://www.finanz-tools.de/inflation/inflationsraten-deutschland

Davon sollten Ticketpreise ausgenommen sein? 

Und dann (natürlich) noch diese, nie einmal mit Fakten begründete, Aussage von C.Spohr: 

"Es geht um den Luftfahrtstandort Deutschland, der sich zunehmend abhängt.".

Interessant dazu der aero.de Artikel:

 https://www.aero.de/news-50947/Flughafen-Muenchen-startet-Probebetrieb-im-November.html

Daraus der Satz;

"...Erweiterungsbau vor allem für den stark wachsenden internationalen Flugverkehr neben Lufthansa, die vom T2 aus operiert."

Passt nicht ganz zu der Aussage 'das Deutschland abgehängt wird'... .

Beitrag vom 18.10.2025 - 10:52 Uhr
UserStadtfreund
User (24 Beiträge)

Warum ist das so? 

Weil es offensichtlich keine Nachfrage und keinen ausreichenden Bedarf gibt! 

Nicht bei einem Preispunkt der in diesem Marktumfeld auskõmmlich wäre.

Hierin liegt die Grundursache, auch wenn das manch einer scheinbar nicht wahr haben möchte: Die Gebühren- und Steuerbelastung ist hoch, und der europäische Vergleich deutet darauf hin dass diese Höhe unverhältnismäßig ist.
Wenn dies nun dazu führt dass Flughäfen und Flugsicherung endlich effizienter werden, wäre dies zumindest ein positiver Nebeneffekt.
Bei einem Nachbarportal gab es letztens ein sehr gutes Interview mit einem Bremer Professor zu dem Thema.

NB: Mit Bedarf hat das nichts zu tun. Wenn der Liter Kraftstoff 5€ kostet, wird weniger Auto gefahren. Der Bedarf besteht weiterhin, ist aber nicht mehr bezahlbar.

Ich wiederhole mich: in der Marktwirtschaft bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis! Warum sollte das im Luftverkehr nicht gelten!?

Gilt es doch, und zwar in alle Richtungen. Höhere Preise, dementsprechend sinkende Nachfrage, und früher oder später zieht das Angebot mit, genau das sehen wir gerade. Eine Abwärtsspirale mit steigenden Preisen, sinkendem Angebot, und dezimiertem Kundenpotenzial. Wenn das politisch gewollt ist, wäre das legitim, dann sollte man das aber auch offen sagen.
Beitrag vom 18.10.2025 - 11:05 Uhr
UserEricM
User (6804 Beiträge)
vor dem Hintergrund [...] und gebrochener Entlastungsversprechen der Bundesregierung

@aero.de: Da muss ich JordanPensionär zustimmen. Es gibt rein faktisch keine "gebrochenen Versprechen der Bundesregierung".
Das hier ist offenbar ein Redaktionstext, der an der Wahrheit vorbei gehende Marketingaussagen der LH nicht völlig unreflektiert übernehmen oder zumindest als Zitat kennzeichnen sollte.

"Es geht um den Luftfahrtstandort Deutschland, der sich zunehmend abhängt."

Gemessen an der Fläche (und damit den Reiseentfernungen) haben wir doch sogar einen deutlich dichteren Flugbetrieb als das Flugverkehrs-Wunderland USA. Deutschland ist etwa 20% kleiner als Kalifornien alleine. Beispiele wie München-Leipzig, Köln-Frankfurt oder auch Münster-Frankfurt treten hierzulande in Konkurrenz mit Sprinter ICE, Bussen und Auto, die in ein paar Stunden, bisweilen mit höherem Komfort und ohne den Bohei mit Sicherheitskontrollen ihre Ziele erreichen.

Die Luftfahrt lebt nicht in einem geschützten Business-Reservat, das ihre überkommenen Angebots-Strukturen und ihre historischen Vorteile ggü anderen Verkehrsträgern (wie zB die Freistellung von Energiesteuern) für die Nachwelt konservieren soll, sondern - gerade innerdeutsch - in einem sich ändernden, multimodalen Markt unterschiedlicher Verkehrsträger, der gerade erst anfängt, bisher weitgehend externalisierte Umweltkosten einzupreisen.

Statt hier ihr Marketing Unwahrheiten wie "gebrochene Versprechen der Bundesregierung" stumpf wiederholen zu lassen, sollte die LH vielleicht eher mal über eine sinnvolle Verzahnung mit der Bahn jenseits des begrenzten Express-Rail Angebots nachdenken.



Dieser Beitrag wurde am 18.10.2025 12:00 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.10.2025 - 11:28 Uhr
UserVB
User (431 Beiträge)
Ich kann das langsam auch mehr hören, es wurde hier ja auch schon x-mal durchgekaut.

Dass hier Steuern und Gebühren (zu?) hoch sind - mag sein, das will ich gar nicht beurteilen.

Nur selbst wenn Steuern und Gebühren = null wären, käme die Nachfrage nicht zurück. Reisen im deutschen Inlandsverkehr (also ungleich dem Hub-Zubringerverkehr) war abgesehen von ein paar Jahren Billig-Boom mit Germanwings und HLX geprägt von Business-Nachfrage, und die hat sich spätestens seit Corona teilweise in Videokonferenzen verlagert. Es gibt keine Nachfrage mehr wie noch in den 1990er Jahren für dezentralen hochpreisigen Tagesrandverkehr mit kleinen Regionalfliegern und Übernachtungsfahrten sind mit der Bahn meist wirtschaftlicher. Rennstrecken wie NRW-Berlin werden immer noch geflogen.
Und auf den jetzt im Feuer stehenden Hub-Anbindungen wie Leipzig-München ist die Bahn in den letzten Jahren trotz Unpünktlichkeit deutlich besser geworden, was sich auch auf die Nachfrage auswirken sollte.

Daran wird auch eine Senkung der Steuern nichts ändern, aber dann könnte man nicht mehr so schön der "Politik" die Verantwortung zuschieben.

Lustigerweise gibt es bei der Bahn gerade ähnliche Diskussionen - es gibt Leute, die glauben, dass der dezentrale Fernverkehr zurück kommt, wenn die Trassenpreise gesenkt werden.

Wenn man die dezentralen Anbindungen haben möchte, wofür standortpolitisch ja einiges spricht, muss man im Zweifelsfall solche Verbindungen subventionieren, wenn es eigenwirtschaftlich nicht geht. Das ist ja gar nicht so ungewöhnlich, s. Paderborn oder früher mal die Flüge nach Hof/Plauen.
Beitrag vom 18.10.2025 - 11:36 Uhr
Usersuperflieger
User (66 Beiträge)
Bin bereits vor 2 Jahren raus aus LH. Wenn ein Chef solche Sätze sagt " Wir fliegen auf diesen Strecken jeden Tag defizitär" dann frag´ ich mich: Warum zum Teufel macht man das denn? Jeden Tag im Minus? Irgendwie nicht nachvollziehbar. Was machen eigentlich die US- Gesellschaften so anders? Vielleicht einfach mal abgucken…

Wenn es nur um die reine Wirtschaftlichkeit der Inlandsflüge geht, hätte man die meisten Inlandsstrecken schon längst gestrichen.
Die werden nur noch durchgeführt, um damit die Langstrecken zu feedern. Inwiefern allerdings eine Einstellung der Inlandsstrecken auch Auswirkungen auf die Langstrecken haben, wird sich herausstellen. Die Deutsche Bundesbahn kann man ja kaum als Ersatz anbieten.
Aber das kann ja die große Stunde sein für Mitbewerber, die könnten ja dann einsteigen und solche Inlandsflüge betreiben.

Ja, das Geschäft können kleine Gesellschaften vermutlich besser. Ich wundere mich immer über Skyalps in Bozen, dort scheint es ja sogar mit sehr kleinen Maschinen dauerhaft zu funktionieren. Bei Mannheim City Air oder DAT ab Paderborn wird man erst sehen, ob es geht…
Beitrag vom 18.10.2025 - 11:43 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3804 Beiträge)
Spiegel.de berichtet etwas differenzierter zu diesem Thema:

 https://www.spiegel.de/wirtschaft/lufthansa-prueft-streichung-von-100-inlandsfluegen-pro-woche-a-0ebdf05b-7878-424c-92ca-9e29f9baba87

Daraus diese, sehr aussagekräftige Satz Feststellung.

"Die Zahl der Passagiere auf Inlandsflügen hatte anders als auf Auslandsflügen nach der Coronapandemie nicht mehr das Niveau von zuvor erreicht. Das liegt nach Einschätzung von Branchenverbänden vor allem an der gesunkenen Zahl der Geschäftsreisen, die durch Videokonferenzen ersetzt wurden, sowie Verlagerungen auf die Schiene." !

Das scheint doch viel eher der Wahrheit zu entsprechen: es gibt keinen Bedarf (mehr).

Beitrag vom 18.10.2025 - 12:07 Uhr
UserHeinzi
User (395 Beiträge)
Ob CS bei Boeing auch so regelmäßig und beharrlich weint!
Langsam nervt es gewaltig, da so durchschaubar.

Der Verlust durch die Verzögerungen bei den Auslieferungen ist doch "hundertmal" höher als das Defizit der genannten Inlandsflüge.

Wenn die Strecken nicht rentabel sind, warum streicht er sie nicht einfach? Diese Kindergarten Spielerein, solange bis die Politik endlich die Steuern und Gebühren senkt. Es nervt bei ihm genauso, wie bei Ryan Air.>

Das Problem liegt halt woanders. Die Zubringer waren schon ewig defizitär, wenn man viellicht mal von München-Hamburg absieht. Man hat aber die Befürchtung, dass Kunden eben nicht mehr von Berlin, Bremen, Dresden etc. nach FRA oder MUC auf die Langstrecke gehen, sondern nach CDG, AMS oder HEL. Lange Zeit hat man das mit den Gewinnen der Langstrecken noch sinnvoll als Mischkalkulation bei Zubringern verrechnen können. Das scheint jetzt bei den hohen Gebühren und Steuern nicht mehr wirtschaftlich vertretbar zu funktionieren. So einfach ist das. Man wird einen Teil der Gäste an andere Drehkreuze verlieren. Und der Kunde entscheidetob er alternative Verkehrsträger nach MUC oder FRA wählt, oder gleich ab seinem Hematflughafen mit den Mitbewerbern über deren Drehkreuze.
Beitrag vom 18.10.2025 - 12:14 Uhr
UserJochen Hansen
User (190 Beiträge)
Moin,

Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen, CS begibt sich auf MOL Niveau.
Die Strecke nach Dresden kommt eh unter Druck, weil die Bahn den Anschluss in Erfurt optimiert, damit man schneller dort ist. Weiterhin jede Stunde einen Sprinter München-Berlin plus ein neuer Sprinter Stuttgart-Berlin.
Das sind die wahren Gründe.

Wenn die LH dann weiterhin an bei der Abfertigung sparen möchte, sorgt saß nicht gerade für freudige Ausbrüche. Man sollte vielleicht mal daran arbeiten, dass Produkt auf vordermann zu bringen. Wenn ich mittlerweile (fast) den gleichen Sitzabstand wie die Billigflieger habe, dann "no frills" anbiete, möchte ich aber nur ein Schnäppchen zahlen.

Zum Schluss sollte man auch nicht vergessen, dass die Drohung nach innen gerichtet ist, nach dem Motto:

Liebes Cityline Personal, liebe Gewerkschaften, unterschreibt schnell bei City, dann habt ihr überhaupt noch einen Arbeitsplatz.

Alles heisse Luft, die Märkte sind viel zu wichtig, um sie aufzugeben.

Fehkt nur noch die Drohung: Wenn Cityline nicht mitmacht gegen die A220 halt zur Air Baltic und diese fliegen die Stecken.

Gruß,
Jochen
Beitrag vom 18.10.2025 - 12:18 Uhr
UserStadtfreund
User (24 Beiträge)

Ja, das Geschäft können kleine Gesellschaften vermutlich besser. Ich wundere mich immer über Skyalps in Bozen, dort scheint es ja sogar mit sehr kleinen Maschinen dauerhaft zu funktionieren. Bei Mannheim City Air oder DAT ab Paderborn wird man erst sehen, ob es geht…

Ich vermute dass ein bedeutender Teil des Geschäfts von Skyalps darin liegt, betuchte Urlaubsgäste schnell und stressfrei zu ihren Südtiroler Luxushotels zu bringen. Dieses Marktsegment dürfte in Mannheim und Paderborn vernachlässigbar klein sein.
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