Community / / Medien: Delta macht den Weg für Luf...

Beitrag 1 - 15 von 16
1 | 2 | « zurück | weiter »
Beitrag vom 04.11.2019 - 12:22 Uhr
UserNicci72
User (387 Beiträge)
Ja, dann viel Glück, liebe Lufthansa...
Beitrag vom 04.11.2019 - 12:25 Uhr
Useramikino
Ex-Vielflieger
User (354 Beiträge)
Hatte ich doch schon geschrieben!
"Wenn die Benettons (ATLANTIA) und die Lufthansa gemeinsame Interessen haben, dann kann ich mir schon einen Zusammenschluss von AZ+LH vorstellen.
Man muss nicht immer, als Außenstehender, verstehen wie Dinge in Italien laufen, oftmals laufen sie sehr konfus, aber letztendlich doch zum Erfolg!
Ich spreche aus Erfahrung, langer Erfahrung…..!!!"
Beitrag vom 04.11.2019 - 12:35 Uhr
UserYankeeZulu1
User (210 Beiträge)
NOCH ist das nur eine Absicht(-serklärung), wir wissen alle nicht, was daraus wird. Wir können wohl davon ausgehen, daß man im Hause LH sehr wohl weiß, wo die Chancen und wo die Risiken liegen. Und ich wette, daß bei nicht möglicher Einigung vorab über die real machbaren Einsparungen LH nichtz einsteigt. Das einzige, was ich als sicher erachte: wenn´s an personelle Einschnitte geht, folgen Streiks, aber mit solchen hat LH mittlerweile Übung.
Beitrag vom 04.11.2019 - 13:19 Uhr
User2ndSEG
User (168 Beiträge)
Hatte ich doch schon geschrieben!
"Wenn die Benettons (ATLANTIA) und die Lufthansa gemeinsame Interessen haben, dann kann ich mir schon einen Zusammenschluss von AZ+LH vorstellen.
Man muss nicht immer, als Außenstehender, verstehen wie Dinge in Italien laufen, oftmals laufen sie sehr konfus, aber letztendlich doch zum Erfolg!
Ich spreche aus Erfahrung, langer Erfahrung…..!!!"

!! -> Dein Wort in Gottes Ohr! - Noch glaube ich nicht an einen zukünftigen "Erfolg New Alitalia"... die Korruption ist in Italien derart in alle Bereiche vorgedrungen, dass mit deutscher Naivität und Ehrlichkeit kein Erfolg draus werden wird.

Hoffentlich verbrennt sich die LH nicht eine komplette Hand an diesem Schrotthaufen. Wenn doch, würde es ins Bild der deutschen Versager-Manager passen, die aus vergangenen Fehlern nichts lernen, einzig ihre fette Abfindung vorher natürlich gesichert hatten.

** Ceterum censeo Alitalia esse delendam! **
Beitrag vom 04.11.2019 - 13:41 Uhr
Useramikino
Ex-Vielflieger
User (354 Beiträge)

** Ceterum censeo Alitalia esse delendam! **

Das scheint mir etwas übertrieben,Zerstörung hat noch nie geholfen!!
Habt Ihr nie etwas aus vergangenen Kriegen gelernt?????
Beitrag vom 04.11.2019 - 14:35 Uhr
UserWurrel
User (61 Beiträge)
** Ceterum censeo Alitalia esse delendam! **
Ich hatte kein Latein in der Schule. Mir ist auch nicht klar wozu das hier gut sein soll. Ich glaube nicht dass die alten Römer sich Gedanken zu Alitalia machten.
Ich experimentiere aber gerne mal.
Test:
tu quoque stultus est cacas
Beitrag vom 04.11.2019 - 15:03 Uhr
Usercontrail55
User (2013 Beiträge)
!! -> Dein Wort in Gottes Ohr! - Noch glaube ich nicht an einen zukünftigen "Erfolg New Alitalia"... die Korruption ist in Italien derart in alle Bereiche vorgedrungen, dass mit deutscher Naivität und Ehrlichkeit kein Erfolg draus werden wird.

Hoffentlich verbrennt sich die LH nicht eine komplette Hand an diesem Schrotthaufen. Wenn doch, würde es ins Bild der deutschen Versager-Manager passen, die aus vergangenen Fehlern nichts lernen, einzig ihre fette Abfindung vorher natürlich gesichert hatten.
Ja, wollen wir es hoffen.
Versager Manager? Wenn ich mir die wirtschaftliche Entwicklung der LHG so anschaue frage ich mich, woran Sie das festmachen? Bevor Sie den Dreizeiler der gescheiterten Maßnahmen anfangen, fangen Sie doch mal den Mehrzeiler der erfolgreichen Maßnahmen an. 3Mrd findet man nicht auf der Straße.

Die Argumente, die für ein Engagement sprechen, wurden hier ja schon zahlreich genannt. Die Kunst wird sein, dies möglichst abgesichert zu machen und 150Mio erscheinen mir da als Invest in den zweitgrößten Auslandsmarkt überschaubar. Scheinbar gibt es nicht wenige, die erfolgreich in Italien Geschäfte machen.

Dieser Beitrag wurde am 04.11.2019 16:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.11.2019 - 15:03 Uhr
UserNicci72
User (387 Beiträge)
Ich hatte zwar Latein, aber ich halte das Cato-Zitat in diesem Zusammenhang für völlig unpassend. Es kann ja in der Tat nicht darum gehen, wie weiland die alten Römer ihre Legionen nach Karthago so die Lufthansa nach Fiumicino zu senden, um dort Alitalia kurz und klein zu hauen. Es kann auch nicht darum gehen, vorsätzlich eine eventuell "rettbare" Alitalia zu liquidieren und einfach nur mal so ca. 14000 Menschen arbeitslos zu machen. Den eigenen Nutzen nur durch die Schädigung des Anderen erzielen zu wollen - also das Patentrezept eines Donald Trump - ist wirtschaftlich kontraproduktiv und langfristig ein Schuss ins eigene Knie, en gros auch ein Schuss in den eigenen Kopf.

Worum es bei diesem Thema eigentlich nur gehen kann ist: Sollte LH wirklich in die Alitalia investieren? Insbesondere angesichts der vielen anderen "Baustellen", die die Group derzeit gerade so hat (Eurowings, Brussels, AUA, UFO...). Welche Ziele sollen mit einer solchen Investition erreicht werden (außer das Ego "alter weißer Männer" zu streicheln)? Sind diese Ziele auf diesem Wege realistischerweise überhaupt erreichbar? Und wenn ja mit welchen anderweitigen Folgen und Folgekosten? Gibt es bei LH überhaupt eine langfristige Konzernstrategie und wie um Himmels willen sieht diese gegebenenfalls aus? Macht es wirklich Sinn auf Deubel komm´ raus zu expandieren und sich damit immer neue Kostenfresser an den Hals zu holen statt den Focus (auch so ein schönes lateinisches Wort :-) )endlich einmal auf Konsolidierung und klare Airline-Profile bzw. -Profilierungen zu legen?

Das Phänomen, dass sich Top-Manager (und zumeist sind es ja immer noch -Manager und keine -Managerinnen) riesige Boni sichern und "fette Abfindungen", alles absaugen für die Shareholder-Dividende, was nicht niet- und nagelfest ist und ihr Unternehmen so fröhlich vor die Wand fahren, wobei ihnen all die vielen Existenzen, die sie ruinieren, am Sonstigen vorbeigehen, dieses Heuschrecken-Phänomen stimmt zwar leider, ist aber kein spezifisch deutsches. Den Rest siehe unter Dennis Muilenburg.
Beitrag vom 04.11.2019 - 15:18 Uhr
Usercontrail55
User (2013 Beiträge)
@Nicci72
Ich weiß wirklich nicht woran Sie das Negative festmachen und behaupten, die LH würde brandschatzend durch Europa fegen? SN, OS und LX würde es ohne den Invest gar nicht mehr geben. Die gewünschte Konsolidierung findet doch gerade statt. Das Fell wird verteilt (siehe Air Europa) und wie Sie ja selbst sagen wird der Wettbeerb in Spanien durch den Kauf massiv eingeschränkt. D.h. von Außen kommt da keiner mehr rein. LH muss den eigenen Markt schützen, oder, besser, erweitern.
Die langfristige Konzernstrategie gibt es, aus eigener Kraft wachsen und selektiv zukaufen wenn es sich lohnt. Das wurde mit Start CS auch so vorgestellt. Das nicht alles klappt, geschenkt. Bei wem klappt es denn immer? IAG? Ryan, Easy? Air France? Jeder hat schon irgendwo daneben gelegen. Das ist ein volatives Geschäft. Aber wer nicht mitmischt wird auf die Seite gedrückt.
Das Managerbashing hilft auch nicht weiter und wo wird was gegen die Wand gefahren? Siehe oben.
LH kauft 10% und möchte mit den internen Partnern die Airline wieder auf die Beine stellen. Da ist die Macht überschaubar um das kurz und klein zu hauen. Sorry, aber das ist Unsinn.

Dieser Beitrag wurde am 04.11.2019 16:55 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.11.2019 - 18:19 Uhr
UserTitus C. Wenger
Militärhistoriker
User (27 Beiträge)
Nun klingt das aber etwas anders in den it. Medien. Der «Corriere della Sera» etwa schreibt, Delta wolle sich keinen Bieter-Wettkampf mit Lufthansa liefern, doch die drei Kommissare, welche Alitalia leiten, bevorzugten weiterhin das gemeinsame Konzept von Delta und den FS, auch weil dieses u.a. die sofortige Zahlung der gebotenen 100 Mio. vorsähe, während dasjenige von Lufthansa und Altlantia offen lässt, zu welchem Zeitpunkt die in Aussicht gestellten 150 Mio. fällig sein sollen.
Im Übrigen sei darauf verwiesen, dass das Angebot von Lufthansa ausser vielen Vorbedingungen herzlich wenig verbindlich-konkretes nennt. Und, dass Lufthansa eigentlich die Aktienmehtheit an Alitalia anstrebt, wohl indem es in einer gewissen Phase die Anteile von Atlantia übernimmt. Ein Ansinnen, welches die politische Vorgabe ignoriert, Alitalia in italienischer Hand zu behalten (und das offen lässt, wie die Deutschen das lösen wollen, wenn 37.5% der Aktien bei den FS, 15% beim Finanzministerium liegen…).
Der «Corriere della Sera» verweist im Zusammenhang mit Lufthansa auf deren Töchter Swiss und AUA, welche angeblich einer Beteiligung an Alitalia skeptisch gegenüber stehen. Überdies erkennt man auch in Italien, dass bei den von Lufthansa als Erfolgsbeispiele ins Feld geführten vorgenannten Töchtern das eine oder andere im Argen liegt…

Dieser Beitrag wurde am 04.11.2019 18:23 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.11.2019 - 20:43 Uhr
Useramikino
Ex-Vielflieger
User (354 Beiträge)
Nun klingt das aber etwas anders in den it. Medien. Der «Corriere della Sera» etwa schreibt, Delta wolle sich keinen Bieter-Wettkampf mit Lufthansa liefern, doch die drei Kommissare, welche Alitalia leiten, bevorzugten weiterhin das gemeinsame Konzept von Delta und den FS, auch weil dieses u.a. die sofortige Zahlung der gebotenen 100 Mio. vorsähe, während dasjenige von Lufthansa und Altlantia offen lässt, zu welchem Zeitpunkt die in Aussicht gestellten 150 Mio. fällig sein sollen.
Im Übrigen sei darauf verwiesen, dass das Angebot von Lufthansa ausser vielen Vorbedingungen herzlich wenig verbindlich-konkretes nennt. Und, dass Lufthansa eigentlich die Aktienmehtheit an Alitalia anstrebt, wohl indem es in einer gewissen Phase die Anteile von Atlantia übernimmt. Ein Ansinnen, welches die politische Vorgabe ignoriert, Alitalia in italienischer Hand zu behalten (und das offen lässt, wie die Deutschen das lösen wollen, wenn 37.5% der Aktien bei den FS, 15% beim Finanzministerium liegen…).
Der «Corriere della Sera» verweist im Zusammenhang mit Lufthansa auf deren Töchter Swiss und AUA, welche angeblich einer Beteiligung an Alitalia skeptisch gegenüber stehen. Überdies erkennt man auch in Italien, dass bei den von Lufthansa als Erfolgsbeispiele ins Feld geführten vorgenannten Töchtern das eine oder andere im Argen liegt…

Es gibt nicht nur "Corriere della sera" in Italien, andere Zeitungen schreiben was ganz anderes! Aber in Italien sollten man auch zwischen den Zeilen lesen können, erst dann versteht man den Sinn. Das Konzept von LH scheint doch erkenntlich zu sein, ATLANTIA hat es erkannt. Es wurde aber auch auch von LH bekannt gegeben, im grossen und ganzen allerdings nur.
Beitrag vom 06.11.2019 - 08:30 Uhr
UserTitus C. Wenger
Militärhistoriker
User (27 Beiträge)
«Es gibt nicht nur "Corriere della sera" in Italien, andere Zeitungen schreiben was ganz anderes! …» - Vom «Corriere» über «Il Sole 24 Ore» bis zur «Repubblica» - alle dem seriösen Journalismus verpflichtet - berichten nahezu alle in etwa dasselbe.
Und das mit dem «zwischen den Zeilen lesen»: Zwischen den Zeilen gelesen dürfte ja klar sein, weshalb die Benettons von Altlantia LH bevorzugen. Altlantia schielt auf den Erhalt der Autobahn-Bertriebskonzession, verpflichtet sich deshalb zu einem Engagement bei Alitalia, um bei nächst möglicher Gelegenheit die gezeichneten Anteile wieder abzugeben. An wen wohl? Klar, an LH, weil diese ohnehin die Aktienmehrheit anstrebt.
Die Öffentlichkeit in Italien, amikino, hat diesen Braten längst gerochen - er stinkt meilenweit gegen den Wind; mit einen überzeugenden «Konzept von LH» hat das null-Komma-null zu tun.
Und dass die drei Kommissare an der Alitalia-Spitze den FS-Delta-Vektor bevorzugen, hat nichts mit einer Antipathie zu LH zu tun, sondern mit jenem konkreten, transparenten, v.a. aber auch politisch durchsetzbaren Konzept. Dasjenige von Atlantia-LH hingegen bleibt - was Wunder - auffällig intransparent und ungewiss.
Beitrag vom 06.11.2019 - 14:45 Uhr
Useramikino
Ex-Vielflieger
User (354 Beiträge)
DELTA LX
Das italienische Volk wünscht eine Lösung des Problems! Das italienische Volk möchte das die privilegierten der ALITALIA wieder normal Status annehmen, mehr eigentlich nicht. Die Lufthansa hat heute immer noch einen exelenten ruf hier im "bell Paese". Und noch eins, Benetton ist nicht nur an der Autobahn Lizenz Interesse, auch der Flughafen in Rom gehört der ATLANTIA. Warten wir mal ab wie es sich entwickelt. Ich schaue sehr zuversichtlich in die Zukunft bei AZ/LH.
Beitrag vom 06.11.2019 - 15:58 Uhr
UserTitus C. Wenger
Militärhistoriker
User (27 Beiträge)
@amikino: Das «italienische Volk» wählte 2018 jene Parteien in die Regierungsverantwortung, welche bevorzugten und es weiterhin vorziehen, dass der italienische Flagcarrier eben auch italienisch bleibt, d.h. authentischerweise in italienischer Hand. Und das «italienische Volk« muss die höheren volkswirtschaftlichen Kosten tragen, wenn es LH als Eigentümerin von Alitalia wünscht. Und diese (im Vergleich zu den anderen Konzepten höheren) Kosten werden auf die Allgemeinheit abgewälzt werden, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Das weiss die Regierung, das wissen die drei Kommissare, das weiss LH - und das sollte auch das «italenienische Volk» wissen.

Was den angeblich «exzellenten Ruf» der Lufthansa in Italien angeht, würde ich dem nicht allzu grosse Bedeutung zumessen. Meine Landsleute sind in gewissen Dingen extrem esterophil, aber Lufthansa Italia scheiterte ja nicht von ungefähr. Und meine Landsleute lassen sich höchst ungern von Air Dolomiti zu den LH-Hubs befördern, ergo derartige Umwege in der Langstrecke in Kauf nehmen, gell? Und dummerweise «geniessen» die das LH-Angebot unterstützenden Benettons in Italien etwa den selben miesen Ruf wie die Agnellis. Schon von daher dürfte Skepsis Vertrauen überwiegen…

@jasonbourne33: Es ist ja schon interssant zu beobachten, wie lernresistent - oder sagen wir begriffsstutzig - man in Frankfurt ist. Die politische Vorgabe für die Alitalia-Lösung lautet, dass der Flagcarrier (mehrheitlich) in italienischer Hand bleiben soll. Aber offenbar ist das Verlangen nach Alitalia (d.h. dem italienischen Markt) bei LH grösser als das eigene Erinnerungsvermögen. Man schwafelt zwar etwas von vorläufiger Minderheitsbeteiligung, wolle dann aber schon die volle Kontrolle (verständlicherweise). Nur passt das eben nicht mit den politischen Vorgaben und den entsprechenden Gegebenheiten zusammen. Rein arithmetisch schon nicht, denn 37.5% FS plus 15% Finanzministerium ergeben nun einmal 52.5%. Und mit Begriffen wie «durchsanieren» oder andernen deutschen Kasernentönen macht man sich bei den meisten Stakeholdern in Italien ganz gewiss keine Freunde.
Beitrag vom 06.11.2019 - 16:54 Uhr
Useramikino
Ex-Vielflieger
User (354 Beiträge)
DELTA LX
Sehr Salvini lasting ihr Post! !!
Träume ruhig weiter,Landsmann, die Realität wird dich sicherlich noch einholen.
1 | 2 | « zurück | weiter »