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Beitrag 1 - 2 von 2
Beitrag vom 04.05.2020 - 16:21 Uhr
UserAvokus
User (888 Beiträge)
Durch die Koronakrise ist der Schadstoffausstoß auf der Langstrecke zur Zeit eher um die 90 Prozent reduziert. Auf längere Sicht werden wir vielleicht gerade mal die Hälfte des Angebots pre Corona erreichen und das ganz ohne Investition in treibstoffspurendere Flotten. Aufgrund des Überangebots an sagen wir mal "Altmetall" werden es die Hersteller auf Jahre schwer haben neue Flugzeuge zu verkaufen, geschweige denn zu entwickeln.

Auch die Airlines werden nicht die finanzielle Power haben neue teure Jets zu bestellen, wenn die Preise bei den bestehenden Gebrauchtfliegern sowie auch Treibstoff so im Keller sind.

Das nur mal so nebenbei angemerkt.
Beitrag vom 04.05.2020 - 22:03 Uhr
UserFW 190
User (1594 Beiträge)
Ambitionierte Zielvorgaben:

„Ziel von Air France muss sein, die Airline zu werden, die den Schutz des Planeten am nachhaltigsten garantiert.“
-Air France muss rentabler und wettbewerbsfähiger werden.

Da wird aber so macher Mitarbeiter gehen müssen und andere Einbussen erleiden

-Air France soll seine CO2-Emissionen auf Lang- und Mittelstrecken bis 2030 um 50 Prozent pro
Passagier und Kilometer reduzieren; auf innerfranzösischen Flügen sogar schon bis 2024.

In 4 Jahre 50 %? Na, dann mal viel Glück so kurzfristig die erforderliche Technik aus dem Hut zu zaubern.

-Bis 2025 sollen mindestens zwei Prozent des Treibstoffs aus einer klimaneutralen Quelle kommen.

Das geht, aber läuft Punkt 1 zuwider. Da wird von einem sicher hochbegabten Minister der besonders gut mit Aerodynamik und Triebwerkstechnik vertraut ist die Qudratur des Kreises einfach mal angeordnet. So geht Luftfahrtpolitik. Er hat nur vergessen zu sagen: Wir schaffen das...