Community / / Ryanair macht sich für harten Brexi...

Beitrag 1 - 2 von 2
Beitrag vom 04.01.2018 - 10:25 Uhr
UserAvokus
User (707 Beiträge)
Da darf man mal gespannt sein wie das mit der Verteilung der Geschäftsanteile bei den Auslands AOC's bestellt ist, sowohl bei Ryanair, WiZZ und EasyJet und hier speziell wer die effektive Kontrolle ausübt. Wenn das so alles durchgeht muß man sich schon fragen für was es Gesetze über Beteiligungsobgrenzen von Nicht-EU Entities gibt, wenn es so leicht auszuhebeln wäre. Schon Air Berlin war mit der Etihad-Beteiligung fragwürdig, aber es wurde nichts unternommen, hat sich ja dann von selbst erledigt. Im gleichen Zuge ist dann auch das Engagement von Qatar an dann IAG zu sehen und in Konsequenz auch die Investments von IAG selbst, etwa in NIKI. Alles sehr spannend. Man wird es in ca. einem Jahr wissen.
Beitrag vom 04.01.2018 - 20:37 Uhr
Usertom.me
User (47 Beiträge)
Das mit der effektiven Kontrolle und Brexit finde ich eine wirkliche spannende Frage. Am Ende könnte es die IAG sogar zerreißen, wenn da keine neue Regelung gefunden wird.
Was ich mir grundsätzlich vorstellen könnte, ist ein einseitiger Verzicht des UK auf die foreign control clause, d.h. dann könnte FR mit britischer Lizenz im britischen Inland fliegen. Für EZY würde das aber nichts bringen, da EU eher nicht verzichten wird; man müsste sich dann mehrheitlich in die EU "verkaufen" und einen UK-Inlandsableger gründen.
Für IAG und BA könnte ein Verzicht auf diese Regelung aber dann nichts bringen, wenn Drittstaaten (v.a. USA) sonst die Verkehrsrechte annulieren.
Alles nur Gedankenspiele. Aber ohne Brexit-Deal wird es also für UK hart.