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Beitrag vom 09.11.2025 - 08:36 Uhr
UserBoeing757767
User (871 Beiträge)
Unnötige Diskussion. Auch wenn ich FR nie fliegen würde: aber zugegeben: Wer mit FR fliegt hat eh ONLINE gebucht, und wer das hinbekommt, hat somit auch Onlineerfahrung / Internet.
Somit kann der Pax auch die App nutzen.
Oder umgekehrt: wer es online nicht hinbekommt mit der App zu reisen, konnte vorher auch kein Tx bekommen. Und wenn der Bekannte bucht, dann kann der auch freundlicherweise einchecken.
Beitrag vom 09.11.2025 - 09:54 Uhr
UserSpheniscidae
User (504 Beiträge)
Ich weiss nicht wie viele Leute Umsteigeverbindungen buchen, aber wenn ich mich im Flieger langweile, dann ist das Handy danach oft leer. Man kann nicht in jedem Flieger laden. Total nervig.
Beitrag vom 09.11.2025 - 11:42 Uhr
UserHeinzi
User (405 Beiträge)
Irgendwie verstehe ich die ganze Aufregung nicht. FR ist ein Billigheimer und muss sparen, wo es geht. Wer dort undebedingt ein Ticket kaufen möchte, muss sich halt an die Bedingungen halten, die an das Ticket geknüpft sind. Wer das nicht möchte, bucht halt woanders oder bleibt Zuhause. Ich finde den persönlichen Kontakt auch klasse, bin aber auch bereit, dafür zu bezahlen.
Beitrag vom 09.11.2025 - 14:09 Uhr
Userthebaze
User (39 Beiträge)
Kann jemand erklären, was es mit der Sequenznummer auf sich hat? Warum ist die wichtig? Zeigt die nicht nur an, der wievielte Checkin man ist?

Ich lade mir Bordkarten üblicherweise ins Wallet, da ich nicht von jeder Airline eine App installieren will. Kürzlich wurde ich in Asien bei einer Zugangskontrolle nach der Bordkarte gefragt und als ich sie gezeigt habe, meinte die Mitarbeiterin, ich müsse ein Papierticket haben, weil dort die Sequenznummer ersichtlich sei... Sie druckte mir dann einen Boarding Pass aus, den ich beim nächsten Abfalleimer wieder wegwarf.
Beitrag vom 09.11.2025 - 15:45 Uhr
UserFlying380
User (6 Beiträge)
Die Sequenznummer ist quasi die eindeutige Identifizierung eines Passagiers auf einem bestimmten Flug. Selbst wenn es mehrere Passagiere mit gleichen Namen geben sollte, so hat jeder eine eigene Sequenznummer oder Boardingnummer. Auch wenn ein Gast den Sitzplatz ändert oder beim Einsteigen einen neuen Sitzplatz zugewiesen bekommt, so bleibt diese Nummer immer gleich.
Beitrag vom 09.11.2025 - 17:01 Uhr
UserAllan
User (67 Beiträge)
@Heinzi: wenn ich Zuhause an meinem Computer die Bordkarte ausdrucke, kostet es Ryanair keinen Cent. Scannen am Gate ist ebenfalls für FR kostenlos. Also die Theorie , FR wäre ein billiger Anbieter und muß sparen wie es nur geht, ist komplett falsch! Es handelt sich eher um eine zusätzliche Einnahmequelle für FR

@757767 eben geht es nicht! Der Passagier muss auf seinem Smartphone FR App haben um dort die Bordkarte zu laden. Online buchen bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Passagier auf dem Smartphone oder Tablet über die App gebucht hat. Man kann ganz normal die Flüge über Internetseite von FR buchen. Es ist eine klare Benachteiligung der Menschen ohne Smartphone (ja, es gibt sie noch, und das nicht wenig), sowie Zwang zur App - was vermutlich auch nicht erlaubt ist.
Beitrag vom 12.11.2025 - 15:51 Uhr
UserBoeing757767
User (871 Beiträge)
@ Allan, gut zumindest hat der Kunde auch wenn er nur mit Tablet bucht, eine Internetverbindung UND Internetkenntnisse. Zum Smartphone, mag sein, dass es noch Leute ohne gibt, aber Wer ein Tablet und Internet hat, wirklich, der hat meist auch ein Smartphone. Und wer das dann nicht hat, der fliegt halt nicht mit FR.. Man kann doch nicht immer wegen ein paar Leuten alles permanent auf Stillstand setzen. Es wird IMMER jemanden geben, der nicht teilnehmen kann an irgendetwas. So what. Sich ein Smartphone nicht zuzulegen ist eine freie Entscheidung und keine Benachteiligung seitens FR. Wer keinen Führerschein macht, kann ja auch keinen Autohersteller verklagen, weil die angebotenen Rabatte auf Autos für Führerscheinlose keinen Sinn machen / nutzbar sind.

Dieser Beitrag wurde am 12.11.2025 15:55 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.11.2025 - 16:44 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3863 Beiträge)
Ich finde es immer wieder interessant (und erschreckend) wie wir immer mehr bereit sind Zumutungen zu akzeptieren:

Was ist denn der Kern?

Ein Kunde hat einen Dienstleistung gebucht und bezahlt (hier: Ticket für einen Flug von A nach B).

Um diese - ich wiederhole mich - bereits vollständig b_e_z_a_h_l_t_e, vertraglich fixierte Leistung in Anspruch nehmen zu können, wird er/sie gezwungen etwas zu tun, was er/sie möglicherweise:

- nicht will (App laden, online einchecken)

oder:

- zusätzliches Geld bezahlen ("... findet möglicherweise am Flughafen einen letzten - und teuren - Ausweg, um doch noch eine (ausgedruckte) Bordkarte zu erhalten und damit an Bord zu kommen: "In diesem Fall müssen Sie die Check-in-Gebühr am Flughafen bezahlen", vermerkt die Ryanair-Website.". Anha!

Dieses Einchecken/die Bordkarte ist im übrigen keine 'zusätzliche Dienstleistung (der Airline)', sondern u.a. ein aus Sicherheitsgründen, vorgeschriebener, zwingend erforderlicher Vorgang.

Beitrag vom 12.11.2025 - 17:35 Uhr
UserA320Fam
User (2177 Beiträge)
@Jordan
FR verheimlicht hier doch nix. Es gibt Ankündigungen und es wird auch Hinweise beim Ticketkauf geben. Also gehört zum Kauf eines Fluges bei FR ein elektronisches Ticket dazu, genau wie es ausgewiesene FR Gepäckregeln gibt. Man akzeptiert durch Ticketkauf... oder man akzeptiert deren Regeln nicht, ergo kein Ticketkauf [Punkt]
Beitrag vom 12.11.2025 - 22:10 Uhr
UserBoeing757767
User (871 Beiträge)
Ich finde es immer wieder interessant (und erschreckend) wie wir immer mehr bereit sind Zumutungen zu akzeptieren:

Was ist denn der Kern?

Ein Kunde hat einen Dienstleistung gebucht und bezahlt (hier: Ticket für einen Flug von A nach B).

Um diese - ich wiederhole mich - bereits vollständig b_e_z_a_h_l_t_e, vertraglich fixierte Leistung in Anspruch nehmen zu können, wird er/sie gezwungen etwas zu tun, was er/sie möglicherweise:

- nicht will (App laden, online einchecken)



Auf die Bedingung wird von FR hingewiesen. Wer die App / Online check in nicht will, muss dann auch akzeptieren, dass er nicht mit FR fliegen kann oder halt extra zahlt. Nochmals ich finde FR z. k...zen. Trotzdem gebe ich denen Recht.

Wenn ein Deutscher mit einer United Airlines von D in die USA fliegt, wird ganz klar bei United kommuniziert: "KEIN ALK" an Personen unter 21. In keiner Klasse.
Da kann der Pax noch so hart den deutschen Pass wedeln, auf deutsches Recht pochen oder seine Meldebestätigung zeigen oder was auch immer.
Eine Begründung, dass man in D mit 18 trinken darf UND dass United den Beförderungsvertrag b_e_z_a_h_l_t bekam ( wolmöglich noch in EURO :-D ) und auch die Zahlung akzeptierten, auch aus D abflogen zählt 0.
Da gibt es keine Extrawurst. Der Kunde liest die AGBs und akzeoptiert oder nicht. Es steht dort geschrieben, dass nach USA Gesetz kein Alk an Personen unter 21 ausgeschenkt wird. Und nun ? Wird doch auch akzeptiert oder man fliegt halt mit einer nicht USA Airline und zahlt ggf mehr für sein Ticket.
Kann man ja auch keinen Ticketpreisnachteil rechtlich geltend machen.

im Übrigen läuft es genau aus diesem Grund so schlecht in D, weil man meint, JEDEM einzelnen seine Extrabratwurst zubereiten zu wollen. Nur weil der nicht "will". Irgendwer will halt immer nicht, das kann doch nicht die Maßgabe sein

Verbraucherschutz kann gerne die schützen, die nicht können, aber die, die nicht wollen sorry. Und FR Tickets gibts nur Online, also .... Ist eher ein "Will nicht Fall " Selbstgemachtes Leid.

Dieser Beitrag wurde am 12.11.2025 22:21 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.11.2025 - 23:09 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3863 Beiträge)
@A320Fam, @Boeing757767

Was ich thematisiere (wir hatten das bereits ähnlich vor kurzem bei der Diskussion zum Checkinn Automaten bzw. Selbsaufgeben des Gepäcks):

die Bordkarte/ der Checkin- Prozess gehört zu den vorgeschriebenen und notwendigen Leistungen der AIRLINE.
Wenn FR wenigstens noch solche Self-Checkin- Automaten aufstellen würde, aber nein: hier wird ein weiterer Arbeitsprozess der Airline auf den (zahlenden) Kunden abgewälzt. Und damit
a. Arbeit eingespart (Kosten reduziert)
b. zusätzlich Kasse gemacht.

Und ganz nebenbei auch noch ne Menge Daten über/vom PAX 'erbeutet'.

Aber richtig: man muss ja nicht mit denen fliegen.
Beitrag vom 13.11.2025 - 00:48 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2150 Beiträge)
@A320Fam, @Boeing757767

Was ich thematisiere (wir hatten das bereits ähnlich vor kurzem bei der Diskussion zum Checkinn Automaten bzw. Selbsaufgeben des Gepäcks):

die Bordkarte/ der Checkin- Prozess gehört zu den vorgeschriebenen und notwendigen Leistungen der AIRLINE.
Wenn FR wenigstens noch solche Self-Checkin- Automaten aufstellen würde, aber nein: hier wird ein weiterer Arbeitsprozess der Airline auf den (zahlenden) Kunden abgewälzt. Und damit
a. Arbeit eingespart (Kosten reduziert)
b. zusätzlich Kasse gemacht.

Und ganz nebenbei auch noch ne Menge Daten über/vom PAX 'erbeutet'.

Aber richtig: man muss ja nicht mit denen fliegen.

Mal ne ganz wertfreie Fragen: Meiden Sie eigentlich auch
- Restaurants/Bars, in denen man am Tresen bestellt
- Fast Food Restaurants, wo man sich sein Essen selbst am Schalter abholt
- Tankstellen, an denen man selbst Tanken muss und keinen Tankwart mehr hat
- Die Bahn App oder den Fahrkartenautomaten, an dem Sie selbst die Route/ das Ticket raussuchen müssen und nicht wie früher im Servicecenter alles für Sie gemacht wurde?

Nur um ein paar Beispiele zu nennen. Würde mich mal interessieren, ob Sie da auch einen Bogen drum machen, weil der Service dort anders ist, als man ihn noch vor 10, 20, 30 oder 40 Jahren oder aus anderen Bereichen/Ländern kannte/kennt.
Beitrag vom 13.11.2025 - 09:14 Uhr
Usertop_pax
User (321 Beiträge)
@A320Fam, @Boeing757767

Was ich thematisiere (wir hatten das bereits ähnlich vor kurzem bei der Diskussion zum Checkinn Automaten bzw. Selbsaufgeben des Gepäcks):

die Bordkarte/ der Checkin- Prozess gehört zu den vorgeschriebenen und notwendigen Leistungen der AIRLINE.
Wenn FR wenigstens noch solche Self-Checkin- Automaten aufstellen würde, aber nein: hier wird ein weiterer Arbeitsprozess der Airline auf den (zahlenden) Kunden abgewälzt. Und damit
a. Arbeit eingespart (Kosten reduziert)
b. zusätzlich Kasse gemacht.

Und ganz nebenbei auch noch ne Menge Daten über/vom PAX 'erbeutet'.

Aber richtig: man muss ja nicht mit denen fliegen.

FR ist ein LCC, hat damit Erfolg, ist die mit Abstand größte Airline in Europa.
Wenn sie also Prozesse optimieren um die Abfertigung zu beschleunigen, oder nur den Profit zu maximieren, was spricht dagegen?
Du buchst dein Flug online, bekommst genug Hinweise, also bist du bestens vorbereitet. Und jeder der online buchen kann, schafft das Boarding mit Smartphone auch.
Und ganz sicher werden immer mehr Airlines diesem Trend folgen, was ich persönlich auch begrüße.
Beitrag vom 13.11.2025 - 09:25 Uhr
UserVB
User (435 Beiträge)

die Bordkarte/ der Checkin- Prozess gehört zu den vorgeschriebenen und notwendigen Leistungen der AIRLINE.

Ist vorgeschrieben (wo eigentlich?), wie der Prozess ablaufen muss? Also gibt es eine Vorschrift, dass stationär am Flughafen kostenfrei ein Schalter oder ein Automat angeboten werden muss? Es ist im Übrigen ja nicht so, dass Ryanair den Check In am Schalter im Flughafen nicht anbieten würde - es kostet nur mehr als der Online Check In.

So ungewöhnlich ist das im Übrigen nicht. Es gibt diverse Branchen, die spezielle günstigere Online-Tarife anbieten. Beispiele: Volksbank und Sparkasse mit entgeltfreiem oder günstigerem Online-Girokonto vs. teureren "All-Inclusive-" Girkonto inkl. Schalter-Service, Online-Tarife bei der Telekom und auch die Bahn verkauft Sparpreise nur noch als Online-Ticket im Internet und am Schalter nur mit Angabe eine Emailadresse und persönlicher Daten.
Bzw. versucht mal bei der Lufthansa in Frankfurt in der Economy klassisch am Schalter und nicht am Automaten Gepäck abzugeben. Eurowings differenziert auch nach gebuchtem Tarif, auch wenn man da noch am Automaten eine klassische Boardkarte ausdrucken kann.

Abgesehen davon: zu sagen "selbst schuld, Ryanair zu fliegen" ist manchmal etwas kurz gegriffen, denn Ryanair hat nicht nur günstige Tickets, sondern ist für manche Verbindungen der einzige sinnvolle Anbieter für Verbindungen aus Flughäfen wie Köln/Bonn.
Beitrag vom 13.11.2025 - 10:01 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3863 Beiträge)
@A320Fam, @Boeing757767

Was ich thematisiere (wir hatten das bereits ähnlich vor kurzem bei der Diskussion zum Checkinn Automaten bzw. Selbsaufgeben des Gepäcks):

die Bordkarte/ der Checkin- Prozess gehört zu den vorgeschriebenen und notwendigen Leistungen der AIRLINE.
Wenn FR wenigstens noch solche Self-Checkin- Automaten aufstellen würde, aber nein: hier wird ein weiterer Arbeitsprozess der Airline auf den (zahlenden) Kunden abgewälzt. Und damit
a. Arbeit eingespart (Kosten reduziert)
b. zusätzlich Kasse gemacht.

Und ganz nebenbei auch noch ne Menge Daten über/vom PAX 'erbeutet'.

Aber richtig: man muss ja nicht mit denen fliegen.

Mal ne ganz wertfreie Fragen: Meiden Sie eigentlich auch
- Restaurants/Bars, in denen man am Tresen bestellt
- die meide ich nicht, die besuche ich garnicht
- Fast Food Restaurants, wo man sich sein Essen selbst am Schalter abholt
- wie vorstehend
- Tankstellen, an denen man selbst Tanken muss und keinen Tankwart mehr hat
- gibt es überhaupt noch Tankstellen mit Tankwart!? (Shell hatte mE. mal vor ca. 10 Jahren kurzfristig den Tankwart wieder eingeführt, - fand ich gut)
Btw. ich habe seit 5 Jahren kein Auto mehr.
- Die Bahn App oder den Fahrkartenautomaten, an dem Sie selbst die Route/ das Ticket raussuchen müssen und nicht wie früher im Servicecenter alles für Sie gemacht wurde?
- Bahn App habe ich nicht (Selbst- CheckInn mache ich nicht- entweder ich werde kontrolliert, oder eben nicht...).
Btw. Haben Sie mal versucht am Schalter sich eine Route 'raussuchen' zu lassen? Da wird Ihnen soviel Blödsinn angeboten- das mache ich dann lieber selber am heimischen PC (zumal ich Bahnfan bin).

Nur um ein paar Beispiele zu nennen. Würde mich mal interessieren, ob Sie da auch einen Bogen drum machen, weil der Service dort anders ist, als man ihn noch vor 10, 20, 30 oder 40 Jahren oder aus anderen Bereichen/Ländern kannte/kennt.

Selbstverständlich haben Sie in gewisserweise Recht:
viele Dienstleistungen / Produkte sind heute überhaupt nicht mehr so möglich nutzbar wie vor 10 - 40 Jahren. Und vieles ist davon auch sehr sinnvoll, z.B in der Verwaltung (wenn es denn mal Flächendeckend klappen würde).

Aber den Trend, Arbeiten auf die Kunden zu verlagern und die dafür sogar noch zahlen zu lassen (siehe u.a. eben auch Banken!) versuche ich zu vermeiden, wo es geht.

Nennen Sie mich 'Old school', hab ich kein Probelm mit (obwohl ich mit dieser Auffassung schon ab und an Probleme bekomme... ;))
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