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Beitrag 1 - 13 von 13
Beitrag vom 11.01.2020 - 11:15 Uhr
Userfliegerschmunz
User (258 Beiträge)
Und am besten setzt man dann einen Sheriff mit geladenem Colt hinter die Piloten ins zugemauerte Cockpit. Oder noch besser, man macht einen security-Mann, so einen mit goldenem Nasenring gleich zum Kommandanten.

Dann gehören aber auch BuPos gefilzt, denn wer garantiert denn, dass die keine verbotenen Gegenstände mit in den Sicherheitsbereich nehmen? Der Feuerwehrmann als Brandstifter ist ja nichts Neues.
Beitrag vom 11.01.2020 - 14:22 Uhr
UserZH Flyers
-
User (252 Beiträge)
Ich sage nur: deutsche Beamte. Und dann lässt man die Lufthansa Flieger trotzdem über Gebiete wie Ostukraine und Iran fliegen...
Beitrag vom 11.01.2020 - 16:17 Uhr
UserEin Leser dieser..
... Seite
User (190 Beiträge)

Dann gehören aber auch BuPos gefilzt, denn wer garantiert denn, dass die keine verbotenen Gegenstände mit in den Sicherheitsbereich nehmen? Der Feuerwehrmann als Brandstifter ist ja nichts Neues.

Werden sie. An jedem deutschen Flughafen werden sowohl die Bundespolizisten und das Sicherheitspersonal genauso "gefilzt" wie jeder andere Mitarbeiter.
Beitrag vom 11.01.2020 - 16:45 Uhr
UserA320Fam
User (1034 Beiträge)
In dem Artikel geht es um die Luftsicherheitsüberprüfung, nicht ums 'filzen' beim Zutritt in den Flughafensicherheitsbereich. Das sind zwei paar Schuhe. Für diesen Zutritt benötigt man einen Flughafenausweis mit Berechtigung für die Luftseite. Voraussetzung für einen solchen Ausweis ist die bestandene Luftsichetheitsüberprüfung.
Inwieweit Bundespolzisten aufgrund ihrer Stellung dieser Überprüfung unterliegen ist mir nicht bekannt. Beim Zutritt zur Luftseite wird bei diesen allerdings nur der Ausweis kontrolliert, gefilzt, wie alle anderen Mitarbeiter inklusive dem Securitypersonal selbst, werden die Bubdespolizisten nicht. Insofern haben diese tatsächlich mindestens bei diesem Thema eine Sonderstellung.
Beitrag vom 11.01.2020 - 17:23 Uhr
Userfliegerschmunz
User (258 Beiträge)
@ ein Leser dieser
Nein, sie werden nicht gefilzt. Und um mal zur Veranschaulichung ein überspitztes Bild zu zeichnen:
ein alter Kapitän mit guten Arbeitsbedingungen, nicht drei Mal geschieden und keine fünf studierenden Kinder, ist sicherlich unanfälliger gegen Versuchungen jeder Art, als ein junger BuPo, der sich vom ersten Gehalt einen Golf GTI auf Pump gekauft hat. Vom viel grösseren Interesse, dass nichts passiert, mal ganz abgesehen. Der schwammige Begriff "Innentäter" taugt als Legitimation für alles und jeden. Dann bitte auch für Premierminister oder andere Regierungsmitglieder, die unter Korruptionsverdacht stehen.
War da nicht mal was, von wegen: vor dem Gesetz sind alle Bürger gleich?
Beitrag vom 11.01.2020 - 17:54 Uhr
UserJosef Prost
User (20 Beiträge)
Bereits die „Zuverlässigkeitsüberprüfung“ ist schon nicht mit EU-Recht vereinbar. Bereits seit mindestens 2015 läuft deshalb ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland. Das wird fleissig ignoriert, denn alle anderen Staaten machen es ja verkehrt, nur unsere Regierung richtig. Folgen hat das Verfahren (bisher) ohnehin nicht.

Aber auch jetzt geht es mal wieder ausschließlich um das deutsche Personal. Denn gerade in der Luftfahrt gibt es ja quasi keine anderen… klar, oder? Vom Sinn oder vor allem Unsinn dieser Überprüfungen mal ganz abgesehen.

Zum Umfang der ZÜP mal ein Zitat aus der Wikipedia, die ich gerade nicht mit den letzten drei Absätzen des Artikels überein bringe:
„Zur Überprüfung dürfen die Luftsicherheitsbehörden Auskünfte bei den Polizeivollzugs- und Verfassungsschutzbehörden, dem Bundeskriminalamt, dem Bundesamt für Verfassungsschutz, dem Bundesnachrichtendienst, dem Militärischen Abschirmdienst, dem Zollkriminalamt, der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR sowie beim Bundeszentralregister einholen. Bei der Zuverlässigkeitsüberprüfung von Ausländern können sich die Luftsicherheitsbehörden auch an die Ausländerbehörden und das Ausländerzentralregister wenden.“

Dieser Beitrag wurde am 11.01.2020 17:58 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.01.2020 - 23:04 Uhr
Userfbwlaie
User (4380 Beiträge)
In D beantragt man seine eigene ZÜP, ohne Details von der ZÜP zu erfahren.
In anderen Ländern erpart man sich diese Beauftragung. Da wird eine ZÜP automatisch durchgeführt, falls man gewisse Berechtigungen haben will oder muss.
Beitrag vom 12.01.2020 - 18:21 Uhr
Userflydc9
User (485 Beiträge)
Ich sage nur: deutsche Beamte. Und dann lässt man die Lufthansa Flieger trotzdem über Gebiete wie Ostukraine und Iran fliegen...


Also wenn ich mir den Film 7500 ansehe, dann sehe ich eine noch größere Gefahr wenn Piloten ihre Angehörigen, Frauen, Kinder in der Kabine mitnehmen (zb zu einem schönen Malediven Layover)
Wenn dann - so wie im Film - diese als Geiseln genommen werden, dann macht der Pilot die Türe auf so schnell kann man nicht schauen, bevor seine Familie womöglich erordet wird..... Und dann....??
Beitrag vom 12.01.2020 - 20:55 Uhr
Userwurre
User (29 Beiträge)
Ihre Lösung ?
Beitrag vom 13.01.2020 - 09:28 Uhr
UserFW 190
User (1569 Beiträge)
Ich sage nur: deutsche Beamte. Und dann lässt man die Lufthansa Flieger trotzdem über Gebiete wie Ostukraine und Iran fliegen...


Also wenn ich mir den Film 7500 ansehe, dann sehe ich eine noch größere Gefahr wenn Piloten ihre Angehörigen, Frauen, Kinder in der Kabine mitnehmen (zb zu einem schönen Malediven Layover)
Wenn dann - so wie im Film - diese als Geiseln genommen werden, dann macht der Pilot die Türe auf so schnell kann man nicht schauen, bevor seine Familie womöglich erordet wird..... Und dann....??

Dann sind am Ende alle tot. Fragt sich aber, woher wissen die Geiselnehmer wer die Angehörigen sind? Steht doch nicht auf der Stirn. Alles spekulativ und fiktiv. Merke, 100% Sicherheit gibt es niemals.

Dieser Beitrag wurde am 13.01.2020 09:28 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.01.2020 - 11:07 Uhr
Userflydc9
User (485 Beiträge)


Dann sind am Ende alle tot. Fragt sich aber, woher wissen die Geiselnehmer wer die Angehörigen sind? Steht doch nicht auf der Stirn. Alles spekulativ und fiktiv. Merke, 100% Sicherheit gibt es niemals.

Man braucht sich nur anzusehen, wer da manchesmal ins Cockpit vorgeht, und sich mit den Flugbegleitern unterhält. Das bekommt man recht schnell raus. Auch wenn der Käptn seine Angehörigen schon mal persönlich vom Gate abholt
Beitrag vom 13.01.2020 - 12:13 Uhr
Userfbwlaie
User (4380 Beiträge)
@flydc9,

auch ein Terroranschlag kostet Geld!
Man setzt doch nicht Attentäter samt Ausrüstung in einen Flieger, die nur dann aktiv werden, wenn sie erkennen, dass die genannte Schwachstelle existiert.
Ein solches Szenario ist schon sehr unwahrscheinlich!
Beitrag vom 13.01.2020 - 13:27 Uhr
UserYankeeZulu1
User (210 Beiträge)
@flydc9,

auch ein Terroranschlag kostet Geld!
Man setzt doch nicht Attentäter samt Ausrüstung in einen Flieger, die nur dann aktiv werden, wenn sie erkennen, dass die genannte Schwachstelle existiert.
Ein solches Szenario ist schon sehr unwahrscheinlich!
Sooo unwahrscheinlich eher nicht, wenn man ein Ziel erreichen will, ist man auch investitionsbereit, ob Geld oder Menschenleben...Attentäter setzen alles ein, um ihr Ziel zu erreichen.