Community / / Swiss einigt sich mit ihren Airbus-P...

Beitrag 1 - 10 von 10
Beitrag vom 22.12.2014 - 16:55 Uhr
Userhaxl99
User (18 Beiträge)
Das Ergebnis zwischen Swiss und Airbus-Piloten scheint mir ein vernünftiger Kompromiss zu sein. Sicherung einer verbesserten Wettbewerbsstellung der Fluglinie und Arbeitsplatzsicherung der Piloten. Was ist bei Lufthansa so anders, dass so etwas dort nicht geht?
Beitrag vom 22.12.2014 - 17:44 Uhr
Userchris7891
User (711 Beiträge)
Da muss sich der Herr Spohr mal bei Swiss-CEO Harry Hohmeister infomieren wie man sich mit den Piloten einigen kann.

Dieser Beitrag wurde am 22.12.2014 17:44 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 22.12.2014 - 19:23 Uhr
UserFW-Condor
User (182 Beiträge)
Bei Lufthansa steht das Wings-Konzept zur Diskussion. Etwas das die Gewerkschaften per Gesetz nichts angeht und dass auch kein Streikgrund sein darf.
Also wird sich über die anderen Punkte nicht geeinigt, um weiter streiken zu können.
Es geht der VC um Macht, nicht um Sachthemen.
Beitrag vom 23.12.2014 - 00:51 Uhr
UserAngros
User (355 Beiträge)
Das Wings-Konzept steht mWn keineswegs zur Diskussion, doch eher wenn dann die Tarifierung bzw. Bereederung und noch einige weitere Tarifthemen.
Es wäre jednefalls zu hoffen, dass die Einigung bei Swiss Vorbildwirkung hat und wieder echter Verhandlungswille aufkommt.
Beitrag vom 23.12.2014 - 20:59 Uhr
UserPandu
User (9 Beiträge)
Geschätzte Herren

Einmal mehr zeigt es sich wieso die Schweiz so erfolgreich ist. Unsere Arbeitnehmer und Arbeitgeber können noch miteinander sprechen und es werden innert nützlicher Frist gute Resultate erzielt. Was bei der LH abgeht ist einfach nur peinlich. Die sturen und nicht kompromissbereiten Piloten sollte man - leider kann man das ja vermutlich in Deutschland nicht - auf die Strasse stellen. Es gäbe sicher genügend Piloten die noch so gerne für dieses fürstliche Entgelt inkl. Sozialleistungen arbeiten werden.
Beitrag vom 23.12.2014 - 21:15 Uhr
UserDigiflieger
User (859 Beiträge)
@Pandu

Wenn Sie als Schweizer genauso ausgewogen wie Ihr Beitrag die Verhandlungen zwischen Piloten und Swiss-Management geführt hätten, wären die in 10 Jahren nicht zu einem Ergebnis gekommen!

Vielen Dank, für Ihre pauschale Diffamierung der Piloten der Lufthansa!

Übrigens, der sture, nicht kompromissbereite Part ist aus Sicht der Piloten im Moment eher der LH-Vorstand...;-)
Beitrag vom 23.12.2014 - 21:40 Uhr
UserPandu
User (9 Beiträge)
@Digiflieger

:-) Ich bin mir bewusst, dass ich meinen Beitrag ein bisschen überspitzt geschrieben habe. Aber ich bin doch stolz darauf, dass bei uns in der Schweiz, zum Glück, noch eine Gesprächskultur herrscht, die erfolgsorientiert ist. Was zur Zeit bei Euch abgeht ist für einen Grossteil von uns nur noch ein drittklassiges Schauspiel.... Wer nun Schuld ist am ganzen ist doch eigentlich egal - nun geht es darum die LH nicht noch mehr zu schwächen - denn nun geht es an die Substanz - ich habe schon von ein paar Schweizer LH Business-Passagieren gehört, dass sie sich wenn immer möglich nach anderen Fluggesellschaften umschauen. Und wer einmal weg ist und bei einer anderen Gesellschaft auch einen guten Service bekommen hat, der kommt nicht so schnell wieder...! Zudem muss nun dass Management hart bleiben. Wo kommt man den hin wenn man nach einem so langen Machtkampf nachgibt als Managmement? Die Gewerkschaften würden sich sofort nach einem anderen möglichen Streikthema umsehen....
Beitrag vom 26.12.2014 - 13:44 Uhr
UserBoeing757767
User (499 Beiträge)
@ Pandu:

Ja läuft gut, die Redekukltur der Schweizer.

Deshalb wurde die original schw. Swiss Airlines ja auch in die Pleite geführt, weil die alten Säcke dort mit der übertriebenen Gehalts- und Pensionsforderung so "schweizerisch" einsichtig waren und am Ende dann die LH lieber gleich einen Neuanfang gemacht hat inkl. Kündigungen und heftigen Pensionsverlusten bei den alten Swiss Air Piloten.

Und die LH musste jetzt nun quasi auch "nur" die Stammbelegschaft erpressen, dass die neuen Flieger bei Swiss European geflogen werden, statt im Stammkonzern ( quasi analog a la A340 fliegt dann bei Cityline statt LH Passage ), um einen gelobten Kompromiss zu erzwingen.

Da wäre ich auch total stolz drauf, auf die schweizer Kompromissbereitschaft und die gepflegte Redekultur. :-D

Von abgedrehten und mega peinlichen Volksentscheiden, die z.Teil auch durch gehen und hier off topic sind, möchte ich lieber nicht reden. Ein bisschen hoch das schweizer Ross meinen Sie nicht ?

Ironie aus + Überspitzung aus.

Aber einer Sache stimme ich zu: Bei Austrian ist LH auf die "Schna....tze" gefallen. Bei Swiss gibt es nun eine Einigung.
Nur in FRA will man stur sein.
Was sagt uns das Herr Spohr ?
Und, dass man nun die von LH selbst angeregte (Gesamt) schlichtung abgelehnt hat, macht doch deutlich, dass man bei LH auf Zeit und Ziel spielt und nicht auf eine Einigung hin.
Auch wenn ich das Vorgehen der VC nicht 100 % gutheiße, aber die Nummer hat sich die GF selbst eingebrockt.

Ach ja, und die armen schweizer Piloten dürfen nun erst mit 60 in Pension ? Lach ich, mein Vertrag mit LH sagt schon seit 15 Jahren arbeiten bis 65 aus.
Deshalb mal vorsicht mit den markigen Pressesprüchen "Rente / Übergang ab 55 " Immer schauen wer was streut.

Dieser Beitrag wurde am 26.12.2014 13:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.12.2014 - 15:14 Uhr
Userabc1234
User (51 Beiträge)
DLH wollte eine Schlichtung, keine Gesamtschlichtung so wie es die VC wollte! VC wollte auch das Wings und Jump Konzept mit in der Schlichtung haben, das will DLH aber nicht, da dies Themen sind bei der eine Gewerkschaft nichts zu melden hat!

Die Rente mit 65 beim Cockpit haben sich 3 LH Piloten erstritten, die länger fliegen wollten als das Alter das DLH damals im Vertrag stehen hatte (meine es waren 60 Jahre), von wegen Altersdiskriminierung usw. Es muss aber keiner bis 65 fliegen, die Übergangsversorgung gab / gibt es ja trotzdem.
Beitrag vom 26.12.2014 - 21:56 Uhr
UserRotas
User (213 Beiträge)
Die Gewerkschaft will ich sehen, die wenn quasi alle Tarifthemen strittig sind, einer Schlichtung lediglich eines einzigen Teilpunktes zustimmt. LH hat ja nicht nur das Wings Thema rausgenommen, sondern auch alle anderen Themen bis auf die Übergangsversorgung (mit der Option vielleicht irgendwann mal über diese zu reden). Durch eine Schlichtung der Übergangsversorgung wäre nur einer von vielen Problempunkten erledigt.

Die Übergangsversorgung wurde einseitig von Arbeitgeberseite gekündigt und deren Nachwirkung bestritten, auch für Bestandspersonal. Bis ein neuer Tarifvertrag abgeschlossen ist, gilt nach bestehendem Recht dieser aber für Bestandspersonal nach. Somit handelt es sich um eine ziemliche Provokation, dies zu bestreiten und nicht anerkennen zu wollen und spricht für einen schlechten Umgang mit dem Tarifpartner.

Dieser Beitrag wurde am 26.12.2014 21:57 Uhr bearbeitet.